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| Einsteiger/in Diätart: AD Größe: 177 Ziel-Gewicht: 79 Alter: 52 Ort: Bremerhaven Registriert seit: 07.03.2005
Beiträge: 11
| Cholesterin und CoGuten Morgen erstmal. Ich mache jetzt seit 4. März 05 die AD, also seit fast einem Jahr. Habe damit in 6 Monaten 20 KG abgenommen. Seitdem halte ich das neue Gewicht. Manchmal geht es auch ein bissel nach oben (verfluchte Pizza!!!). Aber nach ein paar Tagen mit weniger KHs sinds wieder 81 KG Körpergewicht, und damit fühle ich mich wohl. Ich weiß nicht, ob es ein Moderator vom Ketoforum liest, aber an dieser Stelle mal HERZLICHEN DANK !!!! OHNE dieses Forum hätte ich es nicht durchgehalten. Und Danke auch an die "Rezepterfinder". Die Rezepte sind spitze. ich bin in dieser Hinsicht nicht so erfinderisch. Eine Frage hätte ich dann doch: Hat jemand auch schlechte Erfahrungen mit dem Cholesterin-Spiegel gemacht, der länger die AD macht? Ich nämlich schon. War vor kurzem beim Arzt. Der LDL-Spiegel ist um 100 zu hoch. Also normal ist unter 170 mg/dl. Ich habe 244 mg/dl. Der Arzt sagte mir, ich soll meine Ernährung umstellen. Das habe ich natürlich nicht gemacht, will nicht wieder fett werden. Ich habe leider auch keine Vergleichswerte von vor der AD. Jedoch war Cholesterin bei mir damals "leicht" erhöht. Nun ist gerade der "böse" LDL-Wert zu hoch, und der Arzt meint, dagegen muss ich Tabletten nehmen, wenn die Ernährungsumstellung nix bringt. Für Erfahrungen anderer Mitstreiter wäre ich dankbar. Fetten Bussi, Sven
__________________ oink |
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| Bewohner/in Diätart: LOGI Größe: 160 Gewicht: 55 Ort: Nds. Registriert seit: 16.11.2004
Beiträge: 718
| Cholesterin und Co Hallo Sven! Ein Wert allein sagt nicht viel aus, wie sehen die anderen Werte aus, der Quotient usw.? Hier mal ein Statement von N. Worm dazu: Zitat:
Hier auch sehr interessant: Zitat Anfang N. Worm: ... Andererseits halte ich des für wichtig, dass möglichste viele Erfahrungen mit kohlenhydratreduzierten Kostformen an die Öffentlichkeit kommen. Denn in den Medien und von dort zitierten „Experten“ werden nach wie vor völlig unhaltbare Behauptungen zu deren angeblich negativen Auswirkungen verbreitet. Der aktuelle STERN mit seiner Titelgeschichte „Macht Fett wirklich fett?“ ist das beste Beispiel. Da heißt es bei der Beurteilung der Atkins-Diät ( S. 108 ): „Wer Kohlenhydrate durch tierische Fette ersetzt, erhöht sein Risiko für Herzkrankheiten“. Man muss sich fragen, wie lange man diesen Unsinn noch verbreiten will? Worauf beruht diese Aussage? Was sind tierische Fette? Beispiel Milchfett: Das enthält zwar einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren, aber der Konsum von Milchproduk-ten hat eher einen günstigen Effekt auf den Cholesterinspiegel (1): - Vollmilch als Bestandteil innerhalb einer gemischten Kost bewirkt keine Erhöhung des Serumcholesterinspiegels, eher im Trend sogar eine Senkung - Fettarme Milch und Magermilch zeigen einen cholesterinsenkenden Effekt - Fermentierte Milch und Milchprodukte zeigen einen deutlich cholesterinsenkenden Effekt Darüber hinaus sind eine Reihe von Langzeitbeobachtungsstudien in der Vergangenheit zur Fragestellung „Milchkonsum und Koronare Herzkrankheit bzw. Herzinfarkt“ unternommen worden ( 2-8 ). Keine konnte jemals ein signifikant erhöhtes Herzinfarktrisiko durch hohen Milchkonsum belegen - im Gegenteil, die Mehrzahl dieser Studien wiesen - trotz tierischen Fettes, gesättigter Fettsäuren und Cholesterin – ein gesenktes Risiko, also einen „protek-ti-ven Effekt“ für erhöhten Konsum von Milch oder Milchprodukten aus, wenn auch nicht bei allen statistisch signifikant. Oder das Fleischfett: Das Fett im Muskelfleisch besteht, ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung, überwiegend aus ungesättigten Fettsäuren. Beim Rind sind es durchschnittlich 55 Prozent, beim Schwein sind es zwischen 52 und 62 Prozent, und bei Geflügelfleisch liegt der Anteil gar bei etwa 70 Prozent. Den größten Anteil machen einfach ungesättigte Fettsäuren aus. Im Gegensatz zu den pflanzlichen Fetten enthält Fleischfett alle essenziellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Selbst die langkettigen, hoch ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, vor allem wenn die Tiere auf Steppen, Wiesen oder im Wald weiden durften. So st es auch kein Wunder, dass die kontrollierten Studien mit erhöhtem Konsum von magerem Fleisch überein-stimmend keine Erhöhung, sonder eine leichte Senkung der Cholesterinwerte nachgewiesen haben (9). Oder gesättigte Fettsäuren im Allgemeinen: Hier ist zu berücksichtigen, dass der Gesamtcholesterinspiegel allein wenig aussagefähig ist. Vielmehr kommt es auf die unterschiedlichen Unterfraktionen und ihre Konstellation an. In 60 kontrollierten Stoffwechselstudien der letzten Jahrzehnte wurde dazu belegt, dass mit Erhöhung der Kohlenhydratzufuhr ein deutlich schlechteres Blutfettprofil zu Stande kommt, als durch eine Erhöhung der gesättigten Fettsäuren. Entsprechend ist theoretisch das Herzinfarktrisiko für Kohlenhydrate höher als für gesättigte Fettsäuren (10). Passend dazu konnte noch keine Langzeitbeobachtungsstudie für „tierische Fette“ ein erhöhtes Herzinfarktrisiko nachweisen. Auch für gesättigte Fettsäuren findet man bei der überwältigenden Mehrheit solcher Studien kein erhöhtes Herzinfarktrisiko (11). Oder bei Beurteilung der LOGI-Methode auf S. 108 heißt es: „Der vergleichsweise hohe Anteil an Fleisch und Milchprodukten liefert reichlich gesättigte Fettsäuren, die das schlechte Cholesterin erhöhen“. Woher kommen solche Aussage? Auf der CD zum Buch sind die Rezepte der LOGI-Methode mit Fettsäureberechnung ausgewiesen. Dort ist einzusehen, dass diese Ernährungsform überwiegend einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren liefert. Dass auf der Basis der LOGI-Pyramide Oliven- und Rapsöl steht, ist eigentlich nicht zu übersehen. Dass bei LOGI explizit fettarmes Fleisch empfohlen wird, um über den vermehrten Einsatz von Fettem Fisch, Nüssen und entsprechenden Ölen die Fettqualität zu optimieren, ist den Journalisten offenbar entgangen. Auch wenn mehr gesättigte Fettsäuren enthalten wären, welchen negativen Effekt würde man erwarten können? Dass bei kohlenhydratreduzierten Kostformen bei negativer Energiebilanz selbst ein stark erhöhter Konsum von gesättigten Fettsäuren den Cholesterinspiegel nicht erhöht, haben die verschiedenen Atkins-Diätstudien doch gerade mehrfach belegt. Haben das die Journalisten auch übersehen? Wäre diese Info nicht wenigstens ein Absatz wert gewesen? Dass sich mit der kohlenhydratreduzierten LOGI-Methode, die viel weniger gesättigte Fettsäuren als die Atkins-Diät enthält und hauptsächlich ungesättigte empfiehlt, sich das Blutfettprofil klar verbessert, ist nicht nur theoretisch zu erwarten, sondern könnte von Hunderten von Menschen in Deutschland bezeugt werden, sofern sie sich mit entsprechenden Erfahrungsberichtne in Diskussionsforum melden würden. Der AID ist eine einflussreiche und wichtige Institution. Deshalb halte ich es für legitim und wichtig, möglichst viele Betroffene darauf hinzuweisen, sich doch rege mit Erfahrungsberichten im Forum „Gesund essen“ zu beteiligen. Dies würde vielleicht einen kleinen Beitrag dazu liefern, dass man endlich seitens der Fachinstitutionen die längst widerlegten Dogmen begräbt und endlich die Bevölkerung über den Stand des Wissens umfassend informiert. Beste Grüße, Dr. Nicolai Worm 1. St-Onge MP, Farnworth ER, Jones PJ. Consumption of fermented and nonfermented dairy products: effects on cholesterol concentrations and metabolism. Am J Clin Nutr 2000;71:674-81. 2. Snowdon DA, Phillips RL, Fraser GE. Meat consumption and fatal ischemic heart disease. Prev Med 1984;13:490-500. 3. Elwood P. Milk, coronary disease and mortality. J Epidemiol Community Health 2001;55:375. 4. Shaper AG, Wannamethee G, Walker M. Milk, butter, and heart disease [letter]. BMJ 1991;302:785-6. 5. Stahelin HB, Eichholzer M, Gey KF. Nutritional factors correlating with cardiovascular disease: results of the Basel Study. Bibl Nutr Dieta 1992:24-35. 6. Abbott RD, Curb JD, Rodriguez BL, Sharp DS, Burchfiel CM, Yano K. Effect of dietary calcium and milk consumption on risk of thromboembolic stroke in older middle-aged men. The Honolulu Heart Program. Stroke 1996;27:813-8. 7. Bostick RM, Kushi LH, Wu Y, Meyer KA, Sellers TA, Folsom AR. Relation of calcium, vitamin D, and dairy food intake to ischemic heart disease mortality among postmenopausal women. Am J Epidemiol 1999;149:151-61. 8. Ness AR, Smith GD, Hart C. Milk, coronary heart disease and mortality. J Epidemiol Community Health 2001;55:379-82. 9. Beauchesne-Rondeau E, Gascon A, Bergeron J, Jacques H. Plasma lipids and lipoproteins in hypercholesterolemic men fed a lipid-lowering diet containing lean beef, lean fish, or poultry. Am J Clin Nutr 2003;77:587-93. 10. Mensink RP, Zock PL, Kester AD, Katan MB. Effects of dietary fatty acids and carbohydrates on the ratio of serum total to HDL cholesterol and on serum lipids and apolipoproteins: a meta-analysis of 60 controlled trials. Am J Clin Nutr 2003;77:1146-55. 11. Ravnskov U. The questionable role of saturated and polyunsaturated fatty acids in cardiovascular disease. J Clin Epidemiol 1998;51:443-60. Zitat Ende 11.07.04 http://www.was-wir-essen.de/fusetalk...&threadid=4937 Im Forum http://www.logi-methode.de mit dem Suchwort Cholesterin UND Benutzername Nicolai Worm UND Anzeige als Beträge findest Du noch mehr Infos. Sehr interessant auch: http://www.optipage.de/pfeffer/cholesterin.pdf Viele Grüße Ute Viele Grüße Ute | |
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| Einsteiger/in Diätart: AD Größe: 177 Ziel-Gewicht: 79 Alter: 52 Ort: Bremerhaven Registriert seit: 07.03.2005
Beiträge: 11
| Cholesterin und Co Schönen Dank für die Antwort! Ich habe natürlich mal wieder nicht gesehen, dass da schon drüber geredet wurde im Forum. OK. Dann werde ich wohl mal testen, mehr mageres Fleisch, Fisch, Geflügel und Nüsse zu essen. Ich hau mir nämlich meist das übelste, fetteste Schweinefleisch rein Also die anderen Werte sind alle im normalen Bereich: HDL 73, Triglyceride 106. Mhhh, nur das böse böse LDL viel zu hoch. Normal wäre mir das egal, aber ich habe auch noch die anderen Risikofaktoren (Ketten-Raucher, bei Partys vieeeel Alkohol mit koffeinhaltiger Cola-Light, öfters Stress). Junge, Junge jetzt habe ich aber ausgepackt hier *smile Fetten Bussi, Sven
__________________ oink |
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| Hausmeisterin Moderator/in Diätart: keine Größe: 155 Ziel-Gewicht: undefiniert Alter: 40 Ort: Moers Registriert seit: 18.08.2005
Beiträge: 8.416
| Cholesterin und Co Hallo Sven, Du hast nichts überlesen, das ist nicht hier aus dem Forum. Aber kann Stress, Rauchen und Alkohol nicht auch den Cholestrinwert hochtreiben???
__________________ Gruß von mich an Dich...! ☺Chamäleon-Code Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört treibt man zurück. |
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| | #5 |
| Forum-Profi Diätart: Atkin etwas Freestyle Größe: 165 Gewicht: 85,0 bei Neustart am 28.03.2007 Körperfett: ?? Ziel-Gewicht: 68 Ort: In D bei Basel Registriert seit: 09.07.2005
Beiträge: 189
| Cholesterin und Co hallo, ich werde von einem befreundeten Mediziner bei AD beobachtet. Zwischenergebnis vom Dezember: HDL - deutliche Zunahme LDL - gleich geblieben Tryglycerin - Normalwert. (Verbesserung) Auch der HBA1c-Wert hat sich verbessert und ich habe ca. 10 kg weniger. mein Doc ist zufrieden. Gruss Zarzis :P |
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