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Beiträge: n/a
| Pro/ Kontra Atkins & PsycheHallo Hatte mich ne Weile zurückgezogen und hab mir viele viele Gedanken gemacht. Einen dieser Gedanken würde ich hier gerne schreiben um eventuell eine muntere Diskussion anzustreben und eure Sichtweisen dazu sehen. Ich weiß, dass viele, die bereits eine Essstörung haben, bei Atkins landen und insofern ist Atkins ihnen eine gute Hilfe, der einen Weg zum "normalen Essen" bietet ohne wieder utopische Maße zu erhalten. Atkins tut ihrem Körper und ihrer Seele gut, ohne wenn und aber, da sie sich nun vertrauensvoll an Phase 1-4 halten. Aber was ist mit all denen, die eigentlich eine gute, gesunde Einstellung zum Essen haben/hatten , vielleicht nur ein bisschen zu gerne und zu viel essen ? Könnte Atkins auch ein Einstieg in eine ES sein, die ja bekanntlich im Kopf beginnt ? Ich beobachte "uns alle" nun seit vielen Monaten, wie wir (eigentlich ja im positiven) dauernd , tag täglich auf die Waage steigen, bei wievielen der Gang morgens auf die Waage, die ganze Tagesverfassung und Laune beeinflusst. Früher war man vielleicht 1 mal die Woche, einmal im Monat auf der Waage .... und hat sich geärgert ok , aber das wars auch schon. Nun mit Atkins beginnt man plötzlich kcal zu zählen, KH zu zählen .... man könnte fast ein Vokabelheft anlegen mit Worten wie Grundumsatz und Gesamtumsatz, %tuale Fettwerte im Verhältniss zu Eiweiß etc pp, man beginnt Vitamine in Form von "Pillen" zu nehmen, da die wenigen erlaubten Obst- und Gemüsesorten den Tagesbedarf nicht decken würden. Eigentlich ( mein persönliches Empfinden) entsteht über diesen Atkins-Zeitraum kein Körpergefühl mehr und das, das man mal mehr oder weniger hatte, geht verloren. Man macht sich abhängig von Zahlen und Angaben, geht beim einkaufen nicht mehr nach dem gesunden Menschenverstand sondern studiert jede Verpackung nach KH, und man kennt nahezu alle Nährwertangaben des kompletten Sortiments. Kann das normal sein ? Ist das, selbst wenn man es nicht übertreiben würde, nicht der erste Schritt dahin, dass man ( durch das Wissen das man sich eben durch Atkins aneignet) nie wieder unbedacht essen können wird, auch nicht Jahre später, ohne bei jedem Biss den Gedanken zu haben .... hmmmm das sind nun aber so und so viele KH's Was will ich damit nun eigentlich sagen ? Gute Frage.... ... ist Atkins gesund ? Und das meine ich jetzt nicht körperlich bezogen im Sinne von Low carb ernähren, sondern die Kontrolle, das was Atkins in unserer Psyche bewirkt. Bin gespannt auf eure Ansichten. Pro und Kontra. |
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| Motivationsvorturnerin Moderator/in Diätart: Keine mehr - ich achte einfach auf die Mengen und lasse unnötige KH weg Größe: 1,70 Gewicht: 130 kg --> 75 kg Ziel-Gewicht: erreicht Alter: 43 Ort: Bad Neuenahr Registriert seit: 13.10.2005
Beiträge: 18.475
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Es kommt, wie bei allen Dingen, auf das richtige Maß an. Bei einigen ist es vielleicht zu extrem, aber die meisten merken dadurch zum ersten Mal was sie da so alles genau essen und welche Inhaltsstoffe es hat. Man lernt wieder mit natürlichen Lebensmitteln zu kochen und die Finger von den Fertigprodukten mit Geschmacksverstärkern und anderen Zusätzen zu lassen. Natürlich kann ich mittlerweile einen Teller ansehen und die Kcal und KH abschätzen die sich darauf befinden. Aber ist das schlecht? Ich denke nein, denn wenn man es nicht im Blick behält landet man wieder da, wo man her kam. Ich glaube mit Atkins kann man nur bis zu einem bestimmten Gewicht abnehmen, dann gehts nur mit Hungern weiter. Glücklicherweise machen das die wenigsten und die die es betrifft, würden es sicherlich bei jeder anderen Diät genauso versuchen. Denn egal ob Low Fat oder Low Carb, ohne sich mit dem Essen zu befassen wirds nicht gehen.
__________________ Liebe Grüße, Claudia You can't scare me - I've got children Mein Tagebuch Beginn: September 2005 - 130 kg Tiefststand: März 2007 - 75,8 kg Restart: Juli 2008 - 89,8 kg Ziel erreicht! 75 - 76 kg seit Juni 2009 |
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| Ehren-Mitglied Diätart: LowCarb Größe: 183cm Gewicht: 77kg Körperfett: 14% Alter: 34 Ort: München Registriert seit: 15.01.2005
Beiträge: 1.258
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Hallo, eine Diät ist einer der größten Risikofaktoren wenn es um eine Ess-Störung geht. Von daher ist es schon wichtig die Sache nicht zu übertreiben. Hier im Forum fragen auch manche ob irgend was nun 1 oder 2g KH enthält. Dabei kann man die meisten Nährwerte eh nicht so genau abschätzen da die Zahlen aus den Tabellen Mittelwerte sind. Hier würden einige gut dran tun es lockerer anzugehen. Andererseits brauchen viele diesen "Zwang", weil sie sonst einfach zu viel essen, da das "richtig Maß" verlorengegangen ist. Man müsste sicher auch unterscheiden, warum jemand dick geworden ist. Wenn eine Frau mit 1,60m erst bei 140kg merkt, dass sie vielleicht etwas zu dick sein könnte, dann stimmt auch hier etwas mit der Wahrnehmung nicht. Hier möchte ich übrigend mal alle entschuldigen, die das bereits bei 80kg gemerkt haben und sich dann durch verschiedene LowFat und FDH-Runden hochdiätiert haben. Unbedingt an Atkins muss man die Frage nicht festmachen, die Auswirkungen auf die Psyche dürfte bei allen Arten von Diäten zutreffen. Such' mal im Forum, da hat irgend jemand gerade eine Studie am laufen. Ich glaube da waren solche Fragen auch Bestandteil. Vielleicht bekommst du von Autor nähere Hinweise. Stephan |
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| | #4 |
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Beiträge: n/a
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Das stimmt, diese Frage betrifft natürlich alle Arten von Diäten, so weit habe ich gar nicht gedacht, da ich bis jetzt nur Atkins kenne ....naja ok und weight watchers vom "hören sagen" ( das is doch irgendwas mit Punkte zählen soweit ich weiß *grübel) Aber Claudia hat natürlich recht damit, dass es grundsätzlich nicht falsch ist, wenn man so grob weiß wieviel kcal man da auf dem Teller hat, doch wie auch Stephan schon erwähnte .... meist streiten sich die Leute ja wirklich um 1 g KH mehr oder weniger .... es ist alles sehr ...gespannt, jeder steigert sich da irgendwie rein, weil man natürlich denkt " mensch supi ich bin endlich auf dem richtigen Weg, Atkins klappt" .... doch ich sehe es inzwischen sehr skeptisch ob diese Zählerei nicht oft das Gegenteil erreicht. Damit meine ich nicht nur eine ES, sondern auch, dass die meisten ja sofort down sind , wenn sie "gesündigt" haben ....weil ein paar Zahlen das eben sagen.... der Genuss .... das schöne am Essen bleibt auf der Strecke, man isst eben nur noch was "erlaubt" ist und nicht mehr wonach man ( in Maßen versteht sich) Lust hat. Es heißt ja nicht umsonst, der Körper holt sich was er braucht. Den persönlichen Glückszustand davon abhängig zu machen was man gerade gegessen hat, ich glaub das ist es was ich damit sagen möchte, ==> das ist sehr vorsichtig zu betrachten. Ich habe schon von vielen im Forum gelesen, dass Atkins ( wäre bei anderen Diäten natürlich wieder genauso) den ganzen Tagesablauf bestimmt, da man ja sehr gut planen muss ..... aber sollten nicht andere Dinge vor dem Essen stehen ? Kann sich unser ganzer Kopf nur noch um Essen, nicht Essen, was esse ich, wovon lass ich die Finger, wieviel KH hat jenes und selles und aaaaaaaaah shit mein Grundumsatz ....drehen? Ich kann da nur für mich sprechen, aber ich glaube für mich persönlich wäre es besser gewesen, ich hätte nie mit der Zählerei angefangen, egal ob nun KH oder kcal .... man kann so schnell abrutschen und das obwohl ich keinerlei wirkliche Diätkarriere habe wie viele andere hier. Manchmal denk ich, damals warste zwar wegen einiger Kilos zuviel gefrustet, ....so ab und zu, beim shoppen ...schwimmbad... ...und nun? ... nun sind se weg, und alles is schlimmer als davor. Man sagt ja auch , "dicke Menschen" sind glücklicher ...ausgeglichener, lustiger .... zumindest solange sie nicht von der Umwelt wegen ihrer Kilos attackiert werden ... |
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| | #5 |
| Ehren-Mitglied Diätart: low carb Größe: 173 Alter: 53 Registriert seit: 31.01.2005
Beiträge: 1.673
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Hallo Ninotschka Dein Beitrag lädt zum Nachdenken ein... ich denke gerne ein wenig mit.... Vorab... ich habe jahrelange Erfahrung mit low fat und fast 2 Jahre low carb. Natürlich übertreibt man es am Anfang bis man abschätzen kann wieviele KH in einem Nahrungsmittel "lauern". Man studiert die Packungen und "geizt" mit jedem KH. Aber irgendwann weiss man genug und beginnt sich zu entspannen. Ich rechne schon lange nicht mehr. Wenn die Neigung zu einer Eßstörung besteht, wird jede Diät es begünstigen. Meiner Meinung nach ist da aber low fat gefährlicher als low carb. Ich fühle mich esstechnisch jetzt viel entspannter, geniesse es keinen Hunger zu haben und wirklich leckere Dinge zu schlemmen. Vor allem weil das Mangelgefühl wie ich es jahrelang kannte... fehlt. Mein Körpergefühl ist viel besser geworden. Manchmal war mein Körper mein Feind, weil ich so oft Hunger hatte. Manchmal dachte ich ein Faust dreht meinen Magen um, so hatte ich Hunger. Ich habe die 25 km nach Hause nicht geschafft. Zwischenstop in der Bäckerei, um dann 1-2 Vollkornbrötchen in mich reinzuschlingen. Jetzt weiss ich, der Hunger kam von meinem heftigen KH-Konsum. Mäßig Eiweiß, fast kein Fett und vieeellle KH. Ich hatte das Gefühl ständig gegen meinen Körper zu kämpfen. Heute weiss ich .. daß es tatsächlich so war. Mein Körper hat jahrelang gehungert. Dazu ein gar nicht lustiges Beispiel: Ich hatte Ödeme (Wassereinlagerungen). Mein Hausarzt konnte es letztlich nicht erklären, weil alles ok war.. Herz, Nieren, Blutwerte. Aber es war wirklich schlimm... ich nahm z.B. als ich 4 Tage die Tabletten nicht nehmen konnte/wollte (Trip nach Prag) 6!!Kilo zu. Dann ging ich zum Blutspenden. Dem Arzt sagte ich, daß ich Tabletten gegen meine Ödeme nehmen müsste. Der Arzt war schon älter... bereits pensioniert. Er fragte mich ein wenig aus und dann meinte er: Mädchen, sie haben Hungerödeme. So etwas gibt es heute gar nicht mehr. Das habe ich das letzte Mal in der Kriegsgefangenschaft gesehen. Ich kann sie so nicht Blut spenden lassen. Essen sie mal wieder richtig!! Wenn ich an diese Zeiten denke.. es scheudert mich nur. Es ist natürlich sehr hilfreich die Mechanisem im Körper zu kennen. Und so arbeite ich nun MIT und nicht mehr GEGEN meinen Körper, und das gibt mir das gute Körpergefühl. Herzlich Monika Geändert von solanum (19.11.2006 um 17:29 Uhr). |
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| Ehren-Mitglied Registriert seit: 19.04.2006
Beiträge: 11.450
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Also das Essen bestimmt absolut nicht meinen Tag. Es ist eher so nebenbei weil man einfach was futtern muss und der Körper ja seine Stoffe braucht. Allerdings hängt das wieder mit meiner Esstörung zusammen. Ich werde wol nie ein Genießer. Runter und fertig. Aber prinzipiell hat du schon recht, wenn man sich zu sehr reinhängt kann man auch dran verzweifeln oder dem erliegen. Ich, für mich, nehme das hoffentlich nicht mehr so ernst auch wenn ich manchmal grummel und stöhne. Das befreit halt. Also eine bestehende Esstörung wird damit sicherlich nicht geheilt, aber schlimmer wird es auch nicht und man nimmt ab, stärkt das Selbstbewustsein und wird aktiver. Für mich alles positive Dinge. Langfristig werde ich immer zum Sündigen neigen, halt eventuell nicht mehr so offt und so viel. Und es funktioniert. Das ist doch ein wichtiges Argument, weißt doch selber wie viele Diäten/Ernährungsweisen eben nicht funktionieren. Und das ist für mich wichtig....
__________________ Gruß Klein Grummelchen "Wenn der Mensch denkt, lacht Gott" Althebräisches Sprichwort |
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| | #7 |
| Keto-Agentin Moderator/in Diätart: LC freestyle a la Joey Größe: 175 Gewicht: 82 Körperfett: 30,9 Ziel-Gewicht: 68 Alter: 28 Registriert seit: 14.06.2005
Beiträge: 4.736
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Als ich noch voll und ganz im Programm war habe ich diese Erfahrungen eigentlich nicht gemacht. Bei mir im Kopf hat sich überhaupt nicht alles um Atkins und Essen gedreht. Ich hatte mir soviele Rezepte und Möglichkeiten bereitgelegt und der Kühlschrank war nur gefüllt mit erlaubten Dingen das es mir gar nicht in den Sinn kam mir nen Kopf darum zu machen. Und gerade das Beste daran war ja dann, das ich Essen eben nicht mehr als Genussmittel gesehen habe, sondern als das was es ursprünglich sein soll: Energie- und Nährstoffzufuhr für den Körper. Klar hat mir das Essen auch super geschmeckt, und ich hab auch mal der Lust auf was nachgegeben, aber das war in unproblematisch in Maßen möglich, wie Schoko-Mascarpone zum Beispiel. Jetzt wo ich raus bin mache ich mir ehrlich gesagt viel mehr Gedanken ums essen als vorher. Vielleicht komisch, ist aber so. Im Grunde überlege ich jede Stunde was ich als nächstes esse. Deshalb kann ich nur sagen: Für mich macht Atkins die Psyche eher heil als krank. Das Dicke Menschen glücklicher sind glaub ich auch nicht, jedenfalls nicht pauschalisiert, es mag sicher einige geben, genauso gibt es auch sehr glückliche Schlanke. Das kann man am Gewicht nicht festmachen. Ich erwarte auch nicht mich durch weniger Kilos glücklicher zu fühlen, warum auch? Ich werde mir nur selbst besser gefallen, aber so extrem viel Bedeutung messe ich dem nicht zu. Ich will mich hauptsächlich gesünder dadurch fühlen und das macht mich glücklicher, nicht das Gewicht! Ein paar Leute sagten mir, dass ich jetzt wo ich kein Atkins oder LC allgemein mehr mache viel fröhlicher und weniger zickig bin, aber ich bin der festen Überzeugung da spricht nur der Neid und die Beruhigung das ich jetzt nicht weiter abnehmen werde aus denen. Denn von meiner Familie, die mich immer sehr unterstützt und mich am besten kennt kamen genau gegenteilige Aussagen. Meine Mom zum Beispiel kann wenn ich mich "normal" ernähre genau sagen wann ich meine Tage kriege, weil ich dann oberzickig bin, schnell Streit anfange und schnell heule. Als ich LC machte gab es das nicht! Zum Punkt: Der Körper holt sich was er braucht Ich glaube das der Körper durch LC genau das bekommt was er braucht, darum ist es ok eben nur das Erlaubte zu essen, dem Körper fehlt ja nichts. Sich durch gelegentliches sündigen gleich schlecht zu fühlen ist sicher eine Art ES, mir persönlich geht es aber nie wirklich schlecht deswegen. Manchmal ärgere ich mich ein wenig, aber die meiste Zeit genieße ich es einfach und morgen gehts wieder weiter. Denke das ist auch schwer Personenabhängig wie man sich fühlt und verhält, egal bei welcher Ernährungsweise. Glaube nicht das einen die Ernährung dahin drängt, sondern das es schon veranlagt ist.
__________________ Neustart 24.01.2011 Joey’s Futterbuch - Joey's Gewichtsstatistik - Joey's Sportprogramm „Versuche nie, jemand anders als du selbst zu sein in einer Welt die Tag und Nacht ihr Bestes tut, um dich zu allen anderen zu machen." (E.E. Cummings) |
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| Ehren-Mitglied Diätart: Ketogen freestyle Größe: 172 Gewicht: wird weniger Körperfett: eindeutig zu viel Ziel-Gewicht: vom LKW zum Kombi Alter: 54 Ort: bei München Registriert seit: 05.02.2006
Beiträge: 1.932
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Gerade bei Atkins denkt man eben nicht dauernd übers Essen nach,weil man nämlich satt ist. Und ich glaube nicht,daß man durch eine Diät Eßstörungen bekommt,wenn da nicht noch andere gravierende Voraussetzungen gegeben sind, wie z.B. mangelndes Selbstwertgefühl,Komplexe etc. vor allem,wenn man Diät mach,weil man wirklich Übergewicht hat. Und Normalgewichtige,die das Diäten anfangen haben per se schon ein Problem über das sie mal nachdenken sollten.
__________________ Wer will, findet einen Weg, wer nicht will, findet eine Ausrede.(Josef Stocker) 11.6.06: Mit 111,8 Kg Wiedereinstieg nach Abnahme von 118,6 Kg auf 110 Kg und anschließendem Rumprobieren mit LC,niedrigstes Gewicht Anfang 2007 81,3 Kg. |
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| | #9 | |
| Hausmeisterin Moderator/in Diätart: keine Größe: 155 Ziel-Gewicht: undefiniert Alter: 40 Ort: Moers Registriert seit: 18.08.2005
Beiträge: 8.416
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Will nicht unbedingt wiederholen was die meisten hier schon geschrieben haben, kann mich eigentlich nur anschließen. In unserer heutigen Überflussgesellschaft und der Tendenz immer mehr Design-Food zu erschaffen, das leer von Nährwerten aber voll mit Zucker, Weizen, Luft und Wasser sind, ist es für viele wichtig durch Lesen von Packungsinhalten und Nährwerten überhaupt herauszufinden was noch natürliche Nahrung ist. Ich muss Dir allerdings auch zustimmen, dass es viele exzessiv betreiben und 200g Zunahme der Horrortripp schlecht hin sind. Auch über die Fusselei um 1g KH kann ich nur den Kopf schütteln. Zitat:
gar unlustig zu sein. Wie sieht denn das aus? Dick und muffelig? Neee geht gar nicht. Dicke signalisieren dadurch "Mensch seht her mir gehts super gut, ich bin rund und glücklich". Außerdem haben dicke Menschen viele Gründe sich das Leben schön zu lachen, denn sonst wäre es nur schwer zu ertragen! Ich spreche aus Erfahrung!!!!!!!
__________________ Gruß von mich an Dich...! ☺Chamäleon-Code Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört treibt man zurück. | |
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| | #10 |
| Freizeit Mod Ehren-Mitglied Diätart: "Ausgewogene Ernährung". Größe: 181 Gewicht: 71,5 Ziel-Gewicht: 65 kg Alter: 39 Ort: Erde Registriert seit: 08.07.2005
Beiträge: 5.179
| Pro/ Kontra Atkins & Psyche Hi Ninotschka, dieser Gedanke kam mir auich schon, schau mal hier: Orthorexie Das Übergewichtige, die ihr Ziel noch nicht erreicht haben, sehr akribisch sind und sich oft wiegen, ist klar und auch gut so. Das fördert sicher das Durchhaltevermögen und man sieht sofort, wo man Fehler macht. Aber irgendwann sollte sich das reguliert haben. Ich weiß, was ich essen darf und dass mir ein paar KH´s mehr nicht schaden, solange ich nicht wieder permanent high carb esse und Migräne kriege und auseinandergehe. Selbst ganz am Anfang Atkins Phase 1(letztes Jahr im Sommer) wollte ich auf Erdnüsse (200g = zu viele KH´s)nicht verzichten und geschadet hat es nicht. Die Erbsenzählerei ist nix für mich. Und ob ich 1 Kilo mehr oder weniger habe, finde ich auch unwichtig. Mittlerweile. Ich habe ja Normalgewicht. Obwohl ein bisschen schlanker schöner wäre. Ich denke nicht, dass es schädlich für die Psyche ist, es sei denn, man leidet unter Zwangsverhalten, aber dann sollte man sich eh anderweitig Hilfe besorgen.
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