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| | #11 |
| Bewohner/in Diätart: Atkins freestyle unter 20gKH Größe: 168 Gewicht: Oktober 2009: 118,2kg, März 2010:92,6 Ziel-Gewicht: 60 Ort: Chiemsee Registriert seit: 01.04.2010
Beiträge: 748
| Ignorante ängstliche Menschen Wie wärs denn, wenn Du gar nicht versuchst, es zu verstehen, sondern einfach mal akzeptierst, dass andere Menschen eine andere Meinung haben als Du? Im Prinzip also das, was Du für DICH und DEINE Ernährungsform auch wünschst? Ich bin mit 4 Mädels befreundet (kennengelernt in einem Dickenforum zu meinen eigenen sehr dicken Zeiten), die alle 4 im Gewichtsbereich zwischen 130-190kg liegen. Natürlich haben sie bemerkt, wie viel ich abgenommen habe, natürlich haben sie gefragt - und ich habe erzählt. Erklärt, wie es geht, was ich essen kann, welche gesundheitlichen Verbesserungen ich habe etc. Sie haben sich das interessiert angehört, auch drüber nachgedacht - und sich dann dagegen entschieden. Dabei sind sie alle 4 keine typischen Klischeedicken, die sich jeden Tag mit Pommes vollstopfen und ansonsten aufm Sofa wohnen, sondern erfolgreich berufstätig und in "gesunder" Ernährung wirklich fit. 3 von ihnen leben vegetarisch, essen viel Gemüse und Salat, kochen täglich frisch ... Aber weil sie eben so viel Wissen über die propagierte gesunde Ernährung haben, die Ernährungspyramide noch im Schlaf auswendig können und ihr Leben lang gelernt haben, dass Fett "böse" ist, können sie nicht nachvollziehen, dass Atkins eine lebbare Ernährungsform ist. Das kann ich verstehen, bei meiner Mutter ist es genauso ... Für unsere Freundschaft ist das aber kein Problem - ich lasse sie in ihrem Essverhalten leben und sie mich in meinem.
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| | #12 |
| Inventar Diätart: Gesundes säurearmes LC Größe: 178 Gewicht: 73 Registriert seit: 12.02.2009
Beiträge: 763
| Ignorante ängstliche Menschen Ich glaube es ist in der Tat viel komplexer als man denkt wenn man zufällig die richtigen Rezeptoren und Körperzustand hat, und mit Atkins abnimmt und es hält. Bei andern würde es nicht klappen. Es kommt auf viel mehjr an, Drüsentyp, Stoffwechselzustand, Allergien, hormonelle Verfassung usw. LC ist sicher für die meisten eine gute Sache, aber wo der eine mit ganz wenig KH gut fährt, tun jemand anders ein paar KH (meinetwegen das Dinkelbrötchen zum Frühstück) besser. Nach meiner Meinung ist neben der Disziplin nach der Entscheidung für zB Atkins, ein ganz wichtiger Aspekt dass es das Richtige für denjenigen pesönlich ist, der Erfolgsaspekt. Wenn ich zB bei Maike oder Biggy sah dass es bei beiden mit einer Art WW-Variante weitaus besser klappte als mit Atkins, kann ich nicht wirklich jedem raten LC zu leben. Ich habe 2 Mitarbeiterinnen die mit einer gemäßigten LC Variante sehr gut abgenommen haben. Sie haben einfach Zucker und Brot und Kuchen und Süßspeisen weggelassen und mehr Gemüse und Fleisch gegessen. Ich habe aber nicht missioniert, ich wurde nur gefragt wie ich es schaffe soviel Energie zu haben und anscheinend nie müde werde. Ich habe 3 Sätze erklärt und später auf Nachfrage auch mal Bücher verteilt. Wenns paßt dann paßt es und wenn nicht ist derjenige der "gescheitert" ist sehr frustriert.
__________________ liebe Grüße Doris |
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| | #13 | |
| Bewohner/in Diätart: Low Carb (derzeit Eliminierungsdiät nach Mackarness) Größe: 195 Gewicht: bei Start am 2.11.08: 110kg Ziel-Gewicht: 85 Alter: 25 Registriert seit: 19.01.2009
Beiträge: 746
| Ignorante ängstliche Menschen Zitat:
Ich kann dieses ganze Einteilen in Phasen bei Atkins nicht nachvollziehen, da es im Vergleich zu anderen LC Autoren keinerlei Vorteile zu bringen scheint. Aber Atkins ist halt das Zugpferd unter den LC Diäten. Ich möchte abschließend noch deutlich machen, dass ich mit LC niemals angefangen hätte, hätte ich mich durch das Internet informiert. Zu oft liest man es sei schädlich oder gar ein komplettes Märchen. Aber einem Freund, der sich ja mit dem Weitergeben der Informationen selbst im gesamten engeren Umfeld zum Gespött machen könnte, kann man vertrauen denke ich. Jedenfalls wusste ich zu dem Zeitpunkt wieso der nie mit zum Essen kam (außer es wurde gegrillt ). Und nachdem ich dann die ersten beiden Bücher gelesen habe war ich überwältigt.
__________________ ![]() Gelesen: Jan Kwasniewski "Optimal Essen", Wolfgang Lutz "Leben ohne Brot", Siegfried Seifert "Ernährung und Verhalten an der Schwelle zum dritten Jahrtausend", Richard Mackarness "Allergie gegen Nahrungsmittel und Chemikalien", Ulrike Gondor "Fett", Loreen Cordain "Getreide-Zweischneidiges Schwert der Menschheit" | |
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| | #14 |
| Registriert seit: 05.09.2011
Beiträge: 28
| Ignorante ängstliche Menschen In meinem weiteren Bekanntenkreis befindet sich eine Dame, die völlig überzeugt ist von "Fett ist böse, Fleisch ist böse, auf meinen Kuchen um Vier kann ich nicht verzichten und ohne Sport bleibt/wird man nicht schlank" Sie hat eine gute Figur, ist fit und glücklich. Funktioniert bei ihr also. Wahnsinnig macht mich ihr missionarischer Eifer, mit dem sie jedes Stück Fleisch beäugt, was bei mir auf dem Teller landet, sie immer wieder versucht, mir zu erzählen, dass ich ohne KH ganz schlecht dran bin. Ausserdem stirbt sie jedes mal fast vor Mitleid, wenn ich irgendwelchen Süsskram ablehne. Genau dieses Gefühl ist der Grund, weswegen ich mich eigentlich ÜBERALL zurückhalte, wenn es um das Thema Ernährung geht. Ich finde es nervtötend, wenn sich andere belehrend verhalten und schalte dann generell schon mal auf "taub". Auf Fragen kann ich antworten, Hörner kriege ich aber, wenn ich, wie geschehen, mein Buch verleihe, mir den Mund fusselig rede um dann im Einkaufsmarkt mit "Die Pralinen gönne ich mir heute als Ausnahme, ich hab ja schon zwei Tage durchgehalten" anhören zu dürfen. Mir ist das egal, was diese Person ihrem Körper antut (oder auch nicht) - aber es war MEINE Zeit, die ich verschwendet habe. Eine andere Bekannte von mir ist Vegetarierin. Wir gehen gemeinsam essen, laden uns gegenseitig zum Grillen ein und alles ist wunderbar. Weil wir uns nicht übers Essen unterhalten. Und wenn doch, dann tauschen wir Rezepte aus - auch wenn ich Tofu und Grünkern im Allgemeinen nichts abgewinnen kann, gibt es doch das ein oder andere Rezept, was ich zumindest einmal ausprobiere - umgekehrt basteln wir auch schon mal ein Fleischgericht in vegetarisch um. Ich frage mich - wenn LC doch so gut ist und alle hier voll hinter ihrer Ernährung stehen, wieso liest man dann ständig von ungewollten Ausrutschern und Problemen "wieder rein zu kommen"? Weil es doch nur eine (weitere) Diät ist? Lockt da die Zahl auf der Waage? Denn wenn ich meine tägliche Gemüseportion wegrationalisiere, wie kann ich dann noch als Vorbild für gesunde Ernährung dienen? Gerade vorhin lief ein Bericht im TV über LC Diäten. Und was wurde gezeigt? Ein Teller voller trockenem Fleisch. Mit dem Hinweis, dass diese Diäten keinerlei Beilagen enthielten und sehr eiweisslastig seien. Sicher ist es laut Atkins anders. Aber die meisten Essenspläne hier unterstreichen das Vorurteil doch. |
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| | #15 |
| Bewohner/in Diätart: Low Carb (derzeit Eliminierungsdiät nach Mackarness) Größe: 195 Gewicht: bei Start am 2.11.08: 110kg Ziel-Gewicht: 85 Alter: 25 Registriert seit: 19.01.2009
Beiträge: 746
| Ignorante ängstliche Menschen Jap, LC ist mehr als nur die KH wegzulassen und nur Fleisch zu essen... Wieso viele es nicht durchhalten? Ich war selbst mehrfach kurz vor der Aufgabe, trotz zahlreicher bei mir vorhandener Verbesserungen. Es sind bei mir eindeutig Suchtgefühle, bei mir hauptsächlich bei Süßigkeiten. (auch wenn ich sie nur sehe, wenn ich auch nur ein paar esse wird es ganz übel). Kann aber auch bei Bananen bei mir vorkommen. Man liest ja immer wieder von Leuten, die IHR Brot einfach brauchen, die nicht verzichten können. Oder von heute an auf Kaffee zu verzichten ist für viele vermutlich schwerer als mit dem Rauchen aufzuhören... Wer weiß wieso es so ist, dass der Körper auf eigentlich nicht wichtige Nahrungsmittel mit starkem Verlangen reagiert. Einigen Leuten (die Fraktion: LC ist nur Fleisch) würde aber vielleicht auch schon ein kleiner Denkanstoß genügen. http://www.ketoforum.de/atkins-diaet...-wechsler.html
__________________ ![]() Gelesen: Jan Kwasniewski "Optimal Essen", Wolfgang Lutz "Leben ohne Brot", Siegfried Seifert "Ernährung und Verhalten an der Schwelle zum dritten Jahrtausend", Richard Mackarness "Allergie gegen Nahrungsmittel und Chemikalien", Ulrike Gondor "Fett", Loreen Cordain "Getreide-Zweischneidiges Schwert der Menschheit" |
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| | #16 |
| Bewohner/in Diätart: Atkins freestyle unter 20gKH Größe: 168 Gewicht: Oktober 2009: 118,2kg, März 2010:92,6 Ziel-Gewicht: 60 Ort: Chiemsee Registriert seit: 01.04.2010
Beiträge: 748
| Ignorante ängstliche Menschen Ich versteh immer noch nicht, wieso es Dich so belastet, wie andere Leute essen. Das geht Dich doch überhaupt gar nix an! Davon mal abgesehen ist Essverhalten etwas, was sehr tief in uns verankert ist - sozial und kulturell. Gerade Brot ist in der deutschen Esskultur nicht wegzudenken. Die Vorstellung, nie wieder Brot zu essen, ist für viele Menschen gar nicht denkbar. Hinzu kommt die Verunsicherung durch sogenannte Experten, die immer wieder verkünden, wie eine angeblich gesunde Ernährung aussehen soll. Dabei wird völlig vergessen, dass für jeden etwas anderes gesund ist. Wie viele Menschen quälen sich mit Salat und den anschließenden Verdauungsbeschwerden? Dabei würde ihnen gedünstetes Gemüse besser bekommen. Aber Salat ist ja gesund ... Ich glaube, dass Essen inzwischen kaum noch wirklich unbelastet möglich ist - viele halten sich dann eben möglichst an offizielle Empfehlungen und da kommt LC extrem schlecht weg. Statt nun aber den Missionar zu spielen (was ja Vegetarier/Veganer auch gern drauf haben und wo jeder nur noch die Augen verdreht) solltest Du Dich einfach freuen, dass es DIR mit DEINEM Essen gut geht und andere Leute in Ruhe lassen.
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| | #17 |
| Einsteiger/in Diätart: Atkins Größe: 179 Gewicht: 93--> 84 im Moment Körperfett: weiss net, zuviel am Bauch... Ziel-Gewicht: 74 Ort: Nähe Stuttgart Registriert seit: 02.11.2011
Beiträge: 12
| Ignorante ängstliche Menschen beCAREful, du sprichst mir aus der Seele!!!! ![]() |
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| | #18 |
| Ehren-Mitglied Diätart: Atkins Phase I+II Größe: 168 Gewicht: 100 Kg Ziel-Gewicht: 72 Kg Alter: 53 Ort: NRW Registriert seit: 16.05.2011
Beiträge: 1.263
| Ignorante ängstliche Menschen Ich habe eine lange, lange Diätkarriere hinter mir. Vor jahren hab ich es schon mal ne knappe Woche mit Atkins probiert und für mich nicht machbar wieder abgebrochen. Mein Kopf wollte diese Ernährungsform einfach "noch" nicht. Ich hab mich dann Jahrelang mit allen möglichen Diäten auseinander gesetzt. Geklappt hat alles ! Aber als Dauerernährungsform konnte ich nichts akzeptieren. Mein Gewicht kam natürlich immer wieder und noch einiges mehr. Im April habe ich dann" Leben ohne Brot" und Migräne ist heilbar" gelesen. Das hat dann den Ausschlag gegeben, es nochmals mit Atkins zu versuchen. Jetzt stand der "Leidensdruck Migräne" dahinter und es klappt wunderbar. Viele haben mich schon darauf angesprochen, wie ich so schnell, so viele Kilos verlieren konnte. Den meisten hab ich nur gesagt, dass ich keine KH`s mehr esse. Atkins habe ich erstmal gar nicht erwähnt. Einige haben es auch ausprobiert und einfach nur alle Beilagen weggelassen. Siehe da, heute hat mir eine Frau gesagt, dass sie in 2 Monaten 9 Kg abgenommen hat. Sie frühstückt ganz Normal und zu Mittag und Abend lässt sie die Beilagen weg. Mann muss nicht jeden auf die Atkinsschiene holen! Für viele ist ein Frühstück ohne Brot absolut nicht vorstellbar. Na gut sollen sie es eben essen. Für manche ist es völlig undenkbar auf KH`s zu verzichten. Sie wollen es einfach nicht. Sie sind vom Kopf her auch nicht bereit dazu. Für diese Menschen wäre Atkins auch nicht der richtige weg. Die sind vielleicht mit WW glücklich und ww ist für diese Menschen das non plus ultra. Sollen sie doch. Es gibt tausende Möglichkeiten abzunehmen und tausende Meinungen was Gesund ist. Jeder muss für sich das richtige finden, und ich muss auch akzeptieren, dass für andere eine andere Ernährungsform das Richtige ist. Geändert von Bengelchen (05.12.2011 um 14:07 Uhr). |
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