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| Hausmeisterin Moderator/in Diätart: keine Größe: 155 Ziel-Gewicht: undefiniert Alter: 40 Ort: Moers Registriert seit: 18.08.2005
Beiträge: 8.417
| Nahrungsverwertung genetisch bedingt?http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/artikel/0709/18-nutrigenomik/index.xml Ernährungswissenschaft Quelle: www.br-online.de Unrettbar übergewichtig? Es gibt Menschen, die schwelgen in Schweinebraten und Schokolade und sind trotzdem gertenschlank. Andere hingegen meinen, schon vom bloßen Anblick kalorienreicher Speisen zuzunehmen. Jetzt bestätigen Wissenschaftler, was wir schon immer geahnt haben: Es gibt gute und schlechte Nahrungsverwerter, und für welche Lebensmittel dies jeweils gilt, ist individuell ganz unterschiedlich. Chips-Hunger: Ruf der Gene oder nur fehlende Kontrolle? Veranlagung - so sagt der Volksmund. Nutrigenomik - so nennen es die Ernährungswissenschaftler. Was beide meinen: Was und wie viel wir essen, das hängt nicht nur von unseren Gewohnheiten, sondern auch von unseren Erbanlagen ab. Und nicht nur das: Ob unsere Ernährung uns krank macht oder nicht, auch das wird von unseren Genen mit beeinflusst. Teure Speckschicht Die Nutrigenomik, eine neue Richtung in der Ernährungswissenschaft, erforscht das komplexe Zusammenspiel zwischen unseren Genen und unserer Ernährung. Und das vor einem sehr ernsten Hintergrund: Ein Drittel aller Gesundheitsausgaben lassen sich auf ernährungsbedingte Krankheiten, meist auf Übergewicht, zurückführen. Abspecken ist also nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Individuelle Diät Ein Blick auf die Gene könnte unser individuelles Essverhalten verstehen und verändern helfen: Im Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München ist es beispielsweise gelungen, eines der Gene zu identifizieren, das für Gewichtsregulation zuständig ist. Ein Träger dieser Erbvariante ist statistisch gesehen sehr viel anfälliger für sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislaufschäden. Mit einer auf den Gentyp abgestimmten, individuellen Diät könnte das Risiko in Zukunft minimiert werden, so die Hoffnung der Forscher. Maßgeschneidertes Essen nach Risikoprofil Es liegt mit an den Genen, welche Wirkung bestimmte Nährstoffe im Organismus entfalten. Im Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam beispielsweise widmet man sich einem Protein, das für die Insulinverwertung wesentlich ist. Je nachdem welche Variante ein Mensch besitzt, hat er ein niedriges oder ein eher erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Das erklärt unter anderem auch, warum es übergewichtige Menschen gibt, die nie Probleme mit ihrem Blutzucker bekommen, während durchaus auch Normalgewichtige an Diabetes vom Typ 2 ("Altersdiabetes") erkranken können. Das große Ziel der Nutrigenomik heißt deshalb: Das menschliche Genom entschlüsseln und daraus praxisreife Ernährungsempfehlungen für den Einzelnen ableiten.
__________________ Gruß von mich an Dich...! ☺Chamäleon-Code Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört treibt man zurück. |
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