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Alt 10.11.2005, 16:13   #1
xxl
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Noch schwimmt XXL sicher in seinen Rettungsringen :-)


Hallo,

hier ist meine Statistik. Was ich so vorhabe und wie ich es mache, habe ich bei meiner Vorstellung erzählt.

Start: 01.09.2005 112,1kg KFA 31% = 139 Butterpäckchen (bp)

Woche 1
Methode: Fasten. Nur Wasser und wenig Cola light oder Kaffee mit Milch
Bilanz: 08.09.2005 103,8kg KFA 32,2% = 133,6bp. Diese Woche -8,3kg und -5,3bp
Sport: gaaanz vorsichtig auf dem Heimtrainer (Hemden mussten solange woanders hängen)
Befinden: ging mir schon mal besser. Arbeit fällt mir schwer. Konzentrationsschwierigkeiten

Woche 2
Methode: Fasten. Nur Wasser und wenig Cola light oder Kaffee mit Milch
Bilanz: 15.09.2005 101,6kg KFA 30,2% = 122,7bp. Diese Woche -2,2kg und -10,9bp
Sport: Im Fitnessstudio leichtes Kraft- und Ausdauertraining (Hemden hängen wieder am Heimtrainer)
Befinden: gut

Woche 3
Methode: Fasten. Zusätzlich Sauerkrautsaft und Buttermilch maßvoll
Bilanz: 22.09.2005 99,2kg KFA 27,7% = 110bp. Diese Woche -2,4kg und -12,7bp
Sport: Fitnessstudio. Trainingszeiten werden länger
Befinden: nunja

Woche 4
Methode: Fasten wie in der Woche zuvor
Bilanz: 29.09.2005 95,2kg KFA 26,7% = 101,7bp. Diese Woche -4kg und -8,3bp
Sport: Fitnessstudio. Trainingszeiten werden länger
Befinden: gut

Woche 5
Methode: LC 11% KH aus Gemüse
Bilanz: 06.10.2005 96,4kg KFA 26,2% = 101,0bp. Diese Woche +1,2kg und -0,7bp
Sport: Fitnessstudio. Training jetzt 4x die Woche mit hoher Intensität Kraft und Ausdauer
Befinden: super

Woche 6
Methode: LC 13% KH vorwiegend aus Gemüse
Bilanz: 13.10.2005 97kg KFA 24,4% = 94,7bp. Diese Woche +0,6kg und -6,3bp
Sport: Fitnessstudio. Training jetzt 4x die Woche mit hoher Intensität Kraft und Ausdauer.
Ausdauereinheiten sind abwechslungsreich 1-2 Stunden auf verschiedenen Cardiogeräten. Mit dem Laufen halte ich mich noch zurück. Die Kraftübungen sind jetzt kombinierte Übungen mit je einem Satz und 20 Wiederholungen. Gewichte werden künftig so gesteigert, dass es jeweils an die Leistungsgrenze geht (autsch)
Befinden: super

Woche 7
Methode: LC 17% KH vorwiegend aus Gemüse
Bilanz: 20.10.2005 95,4kg KFA 25,2% = 96,1bp. Diese Woche -1,6kg und +1,4bp
Sport: Fitnessstudio weiterhin heftig
Befinden: super

Woche 8
Methode: LC 16% KH vorwiegend aus Gemüse
Bilanz: 27.10.2005 96,3kg KFA 24,3% = 93,6bp. Diese Woche +0,9kg und -2,5bp
Sport: Fitnessstudio weiterhin heftig
Befinden: super

Woche 9
Methode: LC 15% KH vorwiegend aus Gemüse und Obst
Bilanz: 03.11.2005 94,2kg KFA 24% = 90,4bp. Diese Woche -2,1kg und -3,2bp
Sport: wegen Krankheit weniger
Befinden: etwas krank. Wenig gegessen

Woche 10
Methode: LC 18% KH vorwiegend aus Gemüse und Obst
Bilanz: 10.11.2005 93,4kg KFA 23,8% = 88,9bp. Diese Woche -0,8kg und -1,5bp
Sport: wieder heftiger. Die Laufeinheiten werden nun länger. Ab Sonntag geht es dann wieder auf meine 11km Waldstrecke, falls das Wetter ok ist. Dann gibt’s auch die erste Marathonprognose
Befinden: super

Woche 11
Methode: LC. Viel Fett. Sehr viel Eiweiß. Mäßig KH
Bilanz: 17.11.2005 93,6kg KFA 22,6% = 84,6bp. Diese Woche +0,2kg und -4,3bp
Sport: Die Laufeinheiten werden nun länger. Waldlauf durchgeführt. Ich schlafe viel zu wenig!
Befinden: müde sonst super

Woche 12
Methode: LC. Fett normal. Eiweiß ausreichend. KH mäßig
Bilanz: 24.11.2005 93,8kg KFA 22,4% = 84bp. Diese Woche +0,2kg und -0,6bp
Sport: Weiterhin auf hohem Niveau. Laufen etwas zurückgenommen.
Befinden: noch müde sonst super

Woche 13
Methode: LC. Fett normal. Eiweiß ausreichend. KH wenig
Bilanz: 01.12.2005 92,8kg KFA 22,5% = 83,5bp. Diese Woche -1kg und -0,5bp
Sport: Etwas weniger intensiv und ausgefallen ist es auch mal
Befinden: wieder müde, sonst super

Woche 14
Methode: LC. Fett zuviel. Eiweiß knapp. KH wenig
Bilanz: 08.12.2005 92,7kg KFA 21,7% = 80,5bp. Diese Woche -0,1kg und -3,0bp
Sport: Nicht soviel. Aber genug gelaufen
Befinden: etwas durch den Wind, aber super!

Woche 15
Methode: LC. Fett ok. Eiweiß knapp. KH wenig
Bilanz: 15.12.2005 93kg KFA 21,5% = 80bp. Diese Woche +0,3kg und -0,1bp
Sport: wenig Kraftsport. Viel gelaufen
Befinden: super

Woche 0 (02.01.06)
Noch 125 Tage bis zum Marathon Aktuelle Prognose ca. 4h
Methode: LC. Fett viel zuviel. Eiweiß viel. KH wenig
Bilanz: 02.01.2006 93,5kg KFA 23,7% = 88,8bp. Diese Woche +0,5kg und +8,8bp!!
Sport: Knapp
Befinden: Müde

Woche 1 (09.01.06)
Noch 118 Tage bis zum Marathon Aktuelle Prognose ca. 4h
Methode: LC. Fett ok. Eiweiß ok. KH wenig
Bilanz: 09.01.2006 93,8kg KFA 22,3% = 83,6bp. Diese Woche +0,3kg und -5,5bp
Sport: no
Befinden: Müde

Woche 2 (16.01.06)
Noch 111 Tage bis zum Marathon Aktuelle Prognose ca. 4,5h
Methode: LC. Fett ok. Eiweiß zuwenig. KH wenig
Bilanz: 17.01.2006 94,2kg KFA 22,8% = 86bp. Diese Woche +0,4kg und +2,4bp
Sport: 1x Fitness, 2x Laufen
Befinden: leer

Geändert von xxl (23.05.2006 um 14:14 Uhr).
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Alt 14.11.2005, 15:07   #2
xxl
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Hier versucht XXL seinen Rettungsringen davon zu laufen ;-)

Es ist Sonntag 8 Uhr 30 und der Wecker klingelt!

Ich strecke mich wollig und sehe, dass draußen die Sonne scheint. Von unten höre ich Stimmen. Meine Familie ist also schon auf und hat mich schlafen lassen, weil heute Sonntag ist.
So beginnt ein perfekter Tag.

Die letzten Sonntage hatte ich mich regelmäßig schon viel früher aus den Federn gequält, um mich dann zwei Stunden lang im Studio an den Cardiogeräten zu quälen.

Heute nicht! Heute ist ein schöner Tag, gaaanz gemütlich….zzz
Warum muss ich eigentlich heute nicht ins Studio zum Quälen? Ist doch egal….es ist so schön warm und von unten zieht der Duft von Brötchen nach oben….schlummer…

Brötchen? Seit wann esse ich denn wieder Brötchen und warum muss ich nicht ins Studio? Egal…schön warm…egal…zzz
Warum? Warum? WARUM? W-A-R-U-M???
Ähhh? Arghhhh!

Jetzt weiß ich es wieder! Statt Studio ist heute Waldlauf angesagt. 11 Kilometer!

Aber doch nur, wenn das Wetter mitmacht. Aah! Gott sei Dank! Ein Ausweg. Ich brauche nicht wegen des Wetters…zzz
Moment! So geht es aber auch nicht. Das Wetter ist absolut perfekt. Sonneschein und angenehm kühl. Ideal zum Laufen.

Aber ich habe gestern Abend zu viel gegessen und eigentlich auch ganz schlecht geschlafen und wenn ich es mir recht überlege, dann geht’s mir auch gar nicht so gut. Ich kann doch genauso gut heute Abend ins Studio gehen oder Morgen oder nächste Woche.

Nun beginnt der Kampf der Gehirnhälften. Ich stehe erstmal auf. Ob ich dann wirklich laufen gehe, sehen wir später. Ich muss schließlich mal wohin. Auf dem Weg zurück ins Schlafzimmer plane ich die nächsten Schritte.
Ich muss mir was anziehen. „Was Bequemes aber“ sagt die rechte Gehirnhälfte. „Ja, ja. Was Bequemes“ sagt die linke und wenn linke Gehirnhälften grinsen könnten, würde sie das jetzt tun.

Ohne darüber nachzudenken ziehe ich mich an…die Sachen, die ich gestern Abend in der richtigen Reihenfolge bereitgelegt habe. Brustgurt des Herzfrequenzmessers, Laufshirt, Laufsocken, Laufhose, Laufjacke, Stirnband.

Noch einmal ins Bad zum Zähneputzen. Meine rechte Gehirnhälfte wähnt sich in Sicherheit und schweigt, da ich nicht über das nachdenke, was ich gerade tue.

Auf dem Weg zum Esstisch ziehe sich die Laufschuhe aus dem Regal und stelle sie vor meinen Stuhl. Ich hole mir ein Glas Wasser und setze mich.
Während ich mit Frau und Tochter plaudere, trinke ich langsam das Wasser.

Mehr als ein bisschen Wasser gibt es nicht. Zuviel davon auf nüchternen Magen ist ein Abführmittel und das brauche ich nicht wirklich beim Laufen.

Nun regt sich wieder meine rechte Gehirnhälfte und arbeitet fieberhaft an Ausflüchten. Ich beruhige sie wieder. Ich will ja nur die Laufschuhe anziehen und mal kurz runter an den Briefkasten gehen.
„Tschüß bis nachher!“

An der Tür schalte ich den Herzfrequenzmesser ein und trabe einfach los. Ich will ja nur beweisen, dass es noch überhaupt nicht richtig geht. Wenn nach hundert Metern der Puls auf 150 ist, dann kehre ich wieder um. Ist das in Ordnung für dich, rechte Gehirnhälfte? Ja.

Nach hundert Metern ist der Puls leider nur bei 120. Das hat also nicht funktioniert. Also trabe ich locker weiter, nur ein bisschen. Wenn mir was wehtun sollte, dann werde ich sofort gehen, beruhige ich mich. Oder ich mache regelmäßige Gehpausen (übrigens keine schlechte Methode. siehe „Richtig laufen mit Galloway“ oder „You can do it“ von Galloway).

Der Weg führt schon nach ein paar Minuten in den Wald hinein. Nun wird es auch steiler. Insgesamt geht es die ersten sechs Kilometer stetig bergauf. Mein Pulslimit dafür war schon immer 140, obwohl ich das auch mit 154 ohne Überforderung laufen könnte.

Die rechte Gehirnhälfte meutert nur noch zaghaft. Ich beruhige sie damit, dass ich so gemütlich weiter laufen werde und dann bestimmt nicht innerhalb einer halben Stunde an einer bestimmten Wegkreuzung sein werde. Dort dürfte ich dann nämlich eine Abkürzung nehmen, wenn ich so schwach und langsam bin.

Ich beginne meiner Umwelt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die Wege sind dicht mit Laub bedeckt. Das federt etwas. Die Luft schmeckt frisch und einfach großartig. Ich atme sie bewusst aus und ein. Durch die fast kahlen Kronen der Bäume kann die Sonne ungestört bis auf den Waldboden dringen und wärmt meine Seele.

Die wenigen Leute, die mir begegnen, schauen auch alle recht aufgeräumt aus der Wäsche.

Ich atme und ich laufe…atme…laufe. Mein Puls bleibt immer weit unter 140. Damit hatte ich so deutlich aber doch nicht gerechnet. Schließlich bin ich nur ein paar Wochen auf dem Laufband gelaufen. Ich muss mich jetzt sogar etwas bremsen. Denn meine Gelenke und Sehnen sind an das Laufen auf unebenem Untergrund noch nicht wieder gewöhnt und könnten leicht verletzt werden.

Die Notabbiegung passiere ich nach 28 Minuten ohne einen Gedanken an die Abkürzung. Ich will jetzt nur noch laufen und den Wald genießen.
Als ich ganz oben bin, ist mir wenigsten etwas warm geworden. Meine Brille ist leicht beschlagen. Das hatte ich also vergessen, das Antifog-Spray. Das nächste Mal dann dran denken.

Es geht nun gerade aus und leicht bergab. Ich beginne zu fliegen. Supermegageil. Nichts tut weh! Ich höre meinen regelmäßigen Atem und laufe über herrliche Wege, die sich durch den sonnendurchfluteten Wald schlängeln.

Nach einer Weile geht es dann leider auf einem asphaltierten Weg weiter und etwas steiler bergab. Ich beginne deshalb etwas unrund zu laufen und mache dann lieber kürzere Schritte.

Jetzt bin ich schon eine gute Stunde unterwegs. Obwohl es nun immer nur bergab geht, fühle ich mich nicht mehr so richtig stark. Ich sehe auf den Pulsmesser. 151. Aha. Jetzt sind die Kohlenhydratreserven zu Ende. Die paar Gramm, die mein Körper in den letzten Tagen hat speichern können, hat er nun trotz größter Sparsamkeit restlos verheizt.
Das werde ich auch später an den Ketostix sehen (++ sollten es dann sein).

Also die Schritte noch etwas kürzer und tiefer atmen. Nach fünf Minuten ist die kleine Krise überwunden und geht es mir wieder gut. Nur der Puls ist und bleibt mit 145 jetzt etwas höher.

Ich laufe locker bis vor die Haustüre und mache ein bisschen Gymnastik. Nach einer Minute ist der Puls wieder bei Neunzig. Also war das auf keinen Fall zu anstrengend.

Jetzt folgt noch ein verspätetes kleines Frühstück. Dann koche ich das Mittagessen…wie jeden Sonntag. Nachmittags geht es dann noch zum Schlittschuhlaufen bei dem herrlichen Wetter.
Jetzt ist es doch wirklich ein fast perfekter Tag geworden.

Es drängt sich die Frage auf, warum ich das ein halbes Jahr lang habe schleifen lassen. Ja, ja. Die kleine Verletzung in der Hüfte vom Skaten. Aber musste ich deshalb gar nichts tun? Hätte ich nicht immer in den Wald gehen können. Es muss ja nicht immer laufen sein. Hauptsache frische Luft und Bewegung.
Dann hätte ich nicht soviel zugelegt und hätte auch nicht soviel Stress mit meiner rechten Gehirnhälfte.

Viele Grüße
Manfred
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Alt 14.11.2005, 15:28   #3
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Ooooh Manfred,

ich will meeeehr lesen!
Auch wenn ich Dein Fasten und Joggen nicht mit Dir teile,
aber LESEN will ich mehr.



Grüße von der sehnsüchtig auf neue Berichte wartende Kirstin


edit
Vor lauter Begeisterung über Deinen Schreibstil habe ich
ganz vergessen was persönliches zu sagen.
Ich bewundere Deine Konsequenz, wenn das alles so stimmt
wie Du schreibst. Bin ja mal echt gespannt wie das mit Dir
weiter geht....
Also sei Dir sicher: ich lese Dich
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sobald man aufhört treibt man zurück.
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Alt 14.11.2005, 16:35   #4
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Hallo Manfred,

ich glaub das ist ansteckend, ich will auch noch mehr lesen!!!

Humor können wir hier gut gebrauchen

Aber 4 Wochen ohne feste Nahrung.... Bist du da noch auf den Beinen gewesen, hattest du Mordgelüste wenn deine Familie gegessen hat, oder wie hast du das geschafft?

Auf jedenfall weiterso und bitte schreib schön weiter an deinem Tagebuch!
__________________
Liebe Grüße,


Claudia



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Beginn: September 2005 - 130 kg
Tiefststand: März 2007 - 75,8 kg
Restart: Juli 2008 - 89,8 kg

Ziel erreicht! 75 - 76 kg seit Juni 2009





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Alt 15.11.2005, 00:26   #5
xxl
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Hallo,
jetzt habt ihr mich aber ganz verlegen gemacht! Hoffentlich krieg’ ich jetzt keine Schreibblockade. Natürlich möcht’ ich das Tagebuch regelmäßig aktualisieren. Und über so lieben Besuch freue ich mich ganz besonders.

@Kirstin
Das entspricht schon der Wahrheit. Vielleicht bin ich jetzt mal wieder konsequent, aber leider nur phasenweise. Mir fehlte bisher die Disziplin das mal länger als ein halbes Jahr durchzuhalten. Wenn jemand stetig über Jahre abnimmt, finde ich das respektabler.
Meine Schwester macht das übrigens seit über einem Jahr so ähnlich wie du jetzt. Freestyle LC. Und mit schönem Erfolg und auch nicht immer ganz eisern.

Ich finde es schön hier im Board, auch weil es noch so kuschelig ist. Und toll, wie sich die Leute hier gegenseitig motivieren.
Hey! Tolles Album. Ihr seid ja vier ganz Süße!

@Claudia
Vier Wochen nicht essen ist unbeschreiblich. Schon alleine deshalb, weil das jeder ganz anders empfindet. Zur Gewichtsreduktion alleine ist es auch nicht das richtige Mittel. Man kann zwar super abnehmen und auch prima über seine Ernährung nachdenken, studiert aber keine neuen Verhaltensmuster ein. Ich hatte neben dem sportlichen und gesundheitlichen Aspekt und einer laienwissenschaftlichen Beobachtung der Vorgänge einige für mich wichtige und persönliche Ziele damit verknüpft. Oder einfacher ausgedrückt: ich hab’ mal intensiv über ein paar Dinge nachgedacht.

Meine Familie habe ich zum Essen immer in den Keller geschickt. Im ernst: damit habe ich einfach keine Probleme gehabt.
Und fit wahr ich auch noch ziemlich. Ich denke, unsere Gene kennen verschiedene Notprogramme.
Da gibt’s sicher eines für das Aussitzen von kalten Wintern, wo man zusammengekauert in der Ecke sitzt und der Körper alle System auf Sparflamme betreibt. Auf jeden Fall gibt es aber ein Programm, das einen fit für die Jagd oder die Wanderung hält. Dieses muss man halt aktivieren.


Liebe Grüße
Manfred
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Alt 18.11.2005, 10:03   #6
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Befinden: müde sonst super

Kommentar
Ich bin ein kleines Bisschen unzufrieden!
Aber ich muss trotzdem dankbar sein!
Schon am Anfang der Woche war klar, dass die etwas anders laufen wird und das habe ich auch akzeptiert.
Es fing damit an, dass mir mein selbstgebackenes Brot (Kalorien, Kalorien!) zu gut schmeckte, um morgens, mittags oder abends darauf verzichten zu wollen.
Das ging natürlich zu Lasten des Gemüseumsatzes.
Hinzu kamen relativ große Mengen an Nüssen jeden Abend bis kurz vorm Schlafen gehen (so etwa 200g ohne Schale jeden Abend).
Beim Sport bin ich aber eisern geblieben! Das hat die Woche wahrscheinlich noch halbwegs gerettet, obwohl ich dauernd das Gefühl hatte, dass mich die Butterpäckchen nur so von hinten anspringen und sich auf der Hüfte einquartieren.
Am Mittwoch (das ist der Abend vor dem großen Wiegen) habe ich dann das Abendessen weg gelassen (Neudeutsch: Dinner Canceling) und damit die Bilanz noch etwas frisiert.
Trotzdem bin ich nun aus dem Plan geraten. Ich habe mir kürzlich einen Gewichtsverlauf vorgegeben. Jede Woche ein Kilo Körpergewicht (unabhängig von den Butterpäckchen) müssen runter, damit meine Gelenke das Laufen aushalten (mein rechtes Knie knarrt jetzt schon wie ein altes Scharnier…das ist es ja eigentlich auch).
Dazu habe ich mir eine Soll-Linie aufgemalt (den mittleren Trend) und diese Linie muss ich jede Woche einmal mit meinem tatsächlichen Gewicht unterbieten. Wenn das mal eine Woche nicht klappt, müssen besondere Maßnahmen her.
Nein, nicht die Soll-Linie nach oben verschieben, sondern richtige Maßnahmen.
Schniff! Gestern durfte ich gar nichts essen
Diese Woche wird es schwer genug, da die Linie ungerührt von 92,14 bis 91,14 verläuft und ich heute 92,3kg wiege. Hört sich albern an, aber vielleicht ist auch das Krafttraining im Moment zu viel.
Ich werde bei meinem Zielgewicht von 76kg schon Muskeln haben dürfen und es ist auch nicht ganz dumm zum Abnehmen erst einmal Muskeln abzubauen, aber Laufen ist wichtig. Das ist eine Zwickmühle. Wie auch immer. Bevor ich meinen Plan in Frage stelle, muss ich erst mal wieder zwei Wochen konsequent sein. Außerdem stehe ich seit Vorgestern unter besonderer Beobachtung. Das spornt mich an.
Und schimpft mich bitte nicht gleich wegen des Hungertages. Ich halte das für mich aus einer LC Stoffwechsellage heraus für vertretbar. Die Stoffwechselbelastung dürfte nicht heftiger sein als bei einem langen Trainingslauf (ab 30km aufwärts ist’s ein langer). Und das liegt doch auch so in unseren Genen. Kam ja schließlich nicht jeden Tag ein kleines Mammut vorbei…damals.

Die Grafik zeigt meine inneren Werte und bleibt ohne Worte

Liebe Grüße
Manfred
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Alt 18.11.2005, 10:34   #7
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Moin Manfred,

wie angekündigt beobachte ich Dich! Holzauge sei wachsam!

Einerseits bewundere ich Deine Konsequenz, andererseits verstehe
ich jetzt langsam, warum Du immer nur so halbjährliche Phasen hast,
die sich mit dem anderen Extrem abwechseln.

Kann es sein, dass Du in der IT-Branche oder in einem wirtschafts-
beratenden Beruf tätig bist?
Das sind nämlich immer so Statistiker, bei denen es keinen Individualismus
gibt. Alles nach Plan und sofort Gegenmaßnahmen fahren anhand
von Zahlen.

Auch wenn es vielen so gar nicht in den Kram passt, aber der Körper
ist keine Maschine und irgendwelche Statistiken gehen dem sonst
wo vorbei.

Deine Einstellung finde ich klasse, Dein Wissen ist umfangreich,
aber ich bin der Meinung, Du siehst das Ganze zu wenig als Ernährungs-
umstellung, denn mehr als Plan-Programm.
Wenn Du mit all Deinem Wissen, Deinen Statistiken und Deiner Konsequenz
Dir vielleicht mehr ein Beispiel an Deiner Schwester nimmst, geht das
Abnehmen bei Dir von ganz alleine.
Und später kannst Du auf Deine Statistiken zurück gucken, die
ich übrigens gut finde. Außerdem haben sie noch andere Vorteile.

Ich stelle mir so bildlich Deinen Körper vor, der einerseits ganz glücklich
ist, weil ihm soviel Gutes zu teil wird, aber auf der anderen Seite ist er
bestimmt ganz beleidigt, weil Du ihm sowenig Vertrauen entgegen bringst
und ihn gleich bestrafst, wenn eigentlich Du einen "Fehler" begangen hast
und nicht er.

So nu sach was zu Deiner Verteidigung!

Liebe Grüße Kirstin
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Alt 18.11.2005, 10:53   #8
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Pass auf Kirstin!
Jetzt kommt die Verteidigung.

und

und

Hmmm. Schlauer Angriff!
Die Statistiken führe ich zur Motivation nachträglich. Und mit nur Wiegen so ohne Aufmalen und Fettwaage, wäre ich hier in der Frustecke gelandet.
Es stimmt aber, die Brechstangenmethode ist nicht die Feinste und auf Dauer auch eine Sackgasse.
Trotzdem! Ein Kilo pro Woche muss jetzt runter, sonst kann sich mein Körper später für kaputte Knie bedanken.
Falls ich das mit Vernunft nicht hinkriege, werde ich mein Ziel überprüfen müssen. Aber erst einmal vernünftig sein.
Ich sehe schon, das mit der Beobachtung klappt gut.
IT-Branche….nur zu wahr….entlarvt.

Danke
Manfred
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Alt 18.11.2005, 11:08   #9
kidimisa
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OK Manfred, dann schauen wir mal wie es weiter geht.
Dass Du es schaffst, da sehe ich bei Dir so gar keine
Zweifel.
Das spannendste finde ich eigentlich wie es danach weiter
geht. Sonst sehen wir uns in 2 Jahren hier wieder.
Ich gucke dann auch immer extra für Dich hier rein, ob
Du zurück bist....
Aber erstmal hast Du ja noch einen Weg vor Dir!

Irgendwie musste ich da an Dich denken...
Der Schreibstil.
Aus dem zynischen Tagebuch eines IT-Abteilungsleiters
(Leider muss man den Blog von unten nach oben lesen, finde ich nervig.)
http://frischling.blogspot.com/2005_...g_archive.html

Gruß Kirstin
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Alt 18.11.2005, 23:41   #10
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Sag mal Kirstin, du bist nicht zufällig in einem Bereich der Psychoanalyse tätig?? Wenn nicht, hast du dein Talent vielleicht verschwendet...

Manfred, hier haste nix zu lachen, sofort durchschaut und analysiert (auch noch kostenlos!), das gibts auch nur hier im Forum.

Aber eine praktische Frage habe ich noch, warum läßt du nicht einfach das Brot weg, anstatt 1 Tag nichts zu essen? Bringt auf Dauer vielleicht mehr.
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WATGirl versucht auch mal ihr Glück :-) WATGirl86 Statistik / Tagebücher 98 06.06.2006 09:14

Alles über Hier versucht XXL seinen Rettungsringen davon zu laufen ;-) in Statistik / Tagebücher, Hier kannst du den anderen zeigen was du geschafft hast, Diät,Abnehmen,Atkins,Low Carb,Rezepte,Rezept,Ketose, Hallo, hier ist meine Statistik. Was ich so vorhabe und wie ich es mache, habe ich bei meiner Vorstellung erzählt. Start: 01.09.2005 , Allgemein,
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