Aprikose: Ketogen gegen Migräne

Dieses Thema im Forum "Statistik / Tagebücher - Ohne Kommentare" wurde erstellt von Aprikose, 5. August 2012.

  1. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    Woche 20: soweit gut

    Diese Woche endete meine Kortisoneinnahme. Die Migräneanfälle kamen zwar wieder, aber es hielt sich in Grenzen. Für das Pensum, das ich momentan absolviere, bin ich mit der Situation sehr zufrieden.

    Jetzt habe ich bis einschl. 1.1. frei >:) >:) >:). Ich will mal ein paar Tage überhaupt nichts tun und dann ein bißchen aufräumen, was so liegengeblieben ist. Vor allem möchte ich die Gelegenheit nutzen, im Falle von Migräne mal eine andere Taktik auszuprobieren als ein Triptan einzuwerfen. Wenn ich es aushalte, werde ich mal einen Anfall ausliegen. Ich habe jetzt nämlich ein paar Mal erlebt, dass drohende oder schon begonnene Kopfschmerzen von allein bzw. mit Kaffee und/oder Essen und/oder viel Wasser wieder verschwanden. Im Job ist es aber nicht immer möglich, ein Risiko einzugehen, bevor ich nicht weiß, wie groß die Chance auf Besserung ist.

    Euch allen wünsche ich schöne Weihnachtstage, je nach Geschmack friedlich und ruhig oder trubelig und anregend.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    Woche 21: erstmals medikamentenfrei ! ! ! ! ! ! !

    Diese Woche starb wieder jemand, der mir nahe stand, zwar schon Mitte 80, aber trotzdem ein Schock. Der dritte Todesfall innerhalb von 3 Monaten. Ich kann das alles noch nicht so richtig glauben.

    Und doch habe ich eine sehr positive Nachricht: zum ersten Mal seit langer, langer Zeit (wenn man mal die Kortisonzeit ausnimmt) habe ich die gesamte Woche keine Medikamente benötigt. Dabei habe ich mich keinesfalls gequält, gelegentliche "Ahnungen" von Kopfschmerzen verschwanden mit Kaffee und/oder Wasser. Ich bin sehr zufrieden damit und habe das Gefühl, dass die hohe Vitamin D-Dosis mir sehr gut tut. Ich habe ca einen Monat lang täglich 5.000 - 10.000 IE genommen und gehe momentan runter. Meine Depots müssten aufgefüllt sein und ich müsste jetzt mit einer Erhaltungsdosis auskommen. Anfang Januar werde ich meine Werte checken lassen.

    Mein Partner hat tatsächlich am 24.12. (!) ebenfalls mit ketogener Ernährung begonnen und bis heute durchgehalten :cool:. Ich hoffe, dass es ihm gut tut und er wie gewünscht abnimmt.

    Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins Neue Jahr und das Allerbeste für 2013!
     
  4. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    Woche 22: Abschluss des 5. Monats

    Der Dezember war mein 5. Keto-Monat. Ich habe ihn mit 6 Medikamententagen abgeschlossen, ein sehr gutes Ergebnis, aber sicher zum Großteil dem Kortison zu verdanken. Dass das Kortison so lange Zeit half, könnte aber schon mit der Ernährung zu tun haben, so hoffe ich.

    Meine 22. Woche war wieder "normal": 2 Medikamententage (falls heute nichts mehr kommt). Es ging noch in der Neujahrsnacht los. Wir waren Silvester bei Freunden zum Feiern, die haben sich zwar um ketokompatible Bewirtung bemüht, aber alles mögliche an Fertigprodukten verwendet (und es war Zucker am Salat!!), außerdem war es natürlich sehr spät. Ich habe zweimal ca. ein Viertel Glas Sekt getrunken. Irgendwas davon habe ich nicht vertragen. An Neujahr lag ich praktisch nur im Bett, so k.o. war ich. Der andere Anfall folgte gleich am 2., aber ich konnte ihn medikamentös einigermaßen stoppen.

    Mein Partner hat sich erstmals seit längerer Zeit gewogen, und es sind doch mehr als 6 kg, die er abnehmen muss bis zum Zielgewicht. Das hatte ich allerdings schon vermutet. Toll ist: er kocht jetzt leckere Sachen, weil ich ja weder eine leidenschaftliche noch eine begnadete Köchin bin. Gestern gab es mit Rosenkohl und Pilzen in Sahnesauce überbackenes Fleisch. Seeeehhhr gut!!

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2013
  5. Aprikose

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    Woche 23: alles Routine

    In meiner 23. Woche hatte ich wieder nur zwei Migräne-Attacken, ziemlich leichte, das Triptan half gut, mehr musste ich nicht nehmen. Damit bin ich zufrieden. Diese Woche habe ich wieder etwas mehr Sport gemacht, allerdings hatte ich auch noch keine Proben und deshalb mehr Zeit.

    Mein Partner hat schon abgenommen und sich gut an die ketogene Ernährung gewöhnt. Er ist tatsächlich sehr konsequent. Falls der Erfolg trotzdem ausbleibt, kann er noch auf Atkins Phase I umschwenken, aber er möchte das Abnehmen lieber moderat gestalten und die Chancen sind ja gut, dass das auch klappt.

    Alles Routine also im Moment.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  6. Bestseller

    Bestseller

  7. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    Woche 24: viel Kopfschmerzen

    Es geht auf und ab... momentan ist es mal wieder eher schlechter.

    Diese Woche hatte ich nämlich viel Kopfschmerzen, war schlapp und habe an 3 Tagen Medikamente genommen, eine durchschnittliche Bilanz. Aber da sich in meiner Umgebung auch viele Nichtmigräniker über teils starke Kopfschmerzen beklagt haben, schiebe ich das mal aufs Wetter und bleibe weiter optimistisch. Obwohl der Januar ja noch lang ist und ich insgesamt nur an 10 Tagen im Monat Medikamente nehmen sollte.

    Dafür hat sich in meinen Gedärmen mal wieder was geändert. Nach einer anfänglichen Super-Verdauung hatte ich ja ab November eine längere Phase mit Durchfall (so genau weiß ich es nicht mehr, ich schreibe leider nicht detailliert genug auf). Jetzt ist mir aufgefallen, dass es wieder sehr gut funktioniert. Ich habe aber auch konsequenter auf genügend Gemüse geachtet.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  8. Aprikose

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    Woche 25: wieder besser

    Diese Woche war ziemlich gut: nur am Sonntag habe ich Medikamente genommen. Und das trotz viel beruflichem Stress und einem Krankheitsfall in der Familie.

    In der kommenden Woche feiere ich die ersten 6 Monate Ketogene Ernährung: Halbzeit in meiner 1jährigen Testphase. Momentan bin ich überzeugt, dass ich auch dann weiter ketogen oder mindestens low carb leben werde, wenn meine Attackenfrequenz nicht sinkt, denn ich fühle mich insgesamt damit sehr wohl.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  9. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    Jubiläum: das erste halbe Jahr ist vorbei!


    >:) >:) >:) >:) >:) >:)

    Halbzeit in meiner einjährigen Testphase! Eine gute Gelegenheit für eine längere Bilanz!

    Statistik und Fakten:
    • Ich habe in allen 6 Monaten die Grenze von 10 Medikamententagen pro Monat einhalten können, einmal allerdings nur mit Hilfe von Kortison. Die Einhaltung der Grenze war mein wichtigstes Ziel.
    • Der Durchschnitt der Medikamententage pro Woche ist von 2,7 in den letzten 1,5 Jahren vor der Umstellung auf 2,05 gesunken, das ist eine Verbesserung von ca. 24%. Diese Bilanz ist sehr zufriedenstellend. Die Attackenzahl darf aber gerne weiter sinken.
    • Meine bisherige medikamentöse Prophylaxe habe ich komplett ausgeschlichen.
    • Ich hatte keinen linearen Verlauf, es ging auf und ab. Jetzt, da ich meine Daten statistisch auswerte, wird mir aber bewusst, dass die positive Entwicklung nicht nur "gefühlt", sondern nachweisbar ist. Und dies trotz teilweise erheblicher zusätzlicher Belastungen.
    • Es gab aber auch Frust, insbesondere, als ich das erste Mal nach längerer Zeit wieder wegen einer Attacke im Bett liegen bzw. meinen Triptan-Pen einsetzen und eine Verabredung absagen musste.
    • Meine Versuche, ohne Triptane auszukommen und statt dessen Novalgin oder Ibu einzusetzen, waren bislang erfolglos, obwohl die Attackenintensität überwiegend deutlich geringer ist als früher. Bei Novalgin verspürte ich überhaupt keine Änderung, bei Ibu nur eine marginale Verbesserung.
    • Da ich kaum noch Attacken haben, die sich schnell aufbauen, bin ich viel gelassener. Ich warte erstmal ab. Es kommt regelmäßig vor, dass die beginnenden Kopfschmerzen wieder verschwinden, entweder von allein oder mit einem Kaffee.
    • MSM brachte kopfschmerztechnisch keine Verbesserung, im Gegenteil hatte ich das Gefühl, dass es mir nicht bekommt. Gegen meine Arthroseschmerzen half es aber gut. Ich werde auf jeden Fall einen weiteren Versuch mit diesem Nahrungsergänzungsmittel unternehmen, um zu prüfen, ob das Gefühl des negativen Einflusses auf meine Kopfschmerzen Zufall war.
    • Ich nehme seit Ende November regelmäßig größere Vitamin D-Mengen, ich bin ziemlich sicher, dass mir das sehr gut tut. Den Selbsttest habe ich zwar gekauft, aber nun doch nicht angewendet, da mir das Prozedere nicht geheuer ist. Ich warte auf die Blutabnahme bei meinem jährlichen Check.
    • Meine Befürchtung, diese Art der Ernährung sei kompliziert, hat sich überhaupt nicht bewahrheitet. Ich komme gut klar und vermisse nichts. Ich hatte bislang keine einzige Süßhunger-Attacke. Meine Taktik war, überhaupt nichts Süßes mehr zu essen, also auch keine Keto-Süßigkeiten oder -Backwaren. Kein Stevia, nichts. Das süßeste für mich ist momentan Sahne.
    Eventuelle "Fehler":
    • Ich habe mich sofort ins pralle Leben gestürzt, obwohl ich in meinem Migräneforum darauf hingewiesen wurde, besser erstmal langsam zu machen. Die Attackenzahl ist bei mir noch recht hoch, allerdings habe ich dafür wieder mehr Leben. Ich achte nicht mehr auf Regelmäßigkeit, schlafe oft zu wenig, verschiebe Mahlzeiten oder lasse sie ausfallen, nehme an anstrengenden Terminen teil und habe oft lange Tage, ohne Pausen einzuplanen. Würde ich noch so "ruhig" wie früher leben, hätte ich vielleicht noch größere Erfolge. Aber weil das normale Leben sehr schön ist und ich so lange auf so viel verzichten musste, würde ich es vermutlich immer wieder so machen, wider besseres Wissen. Das ist der Punkt, an dem ich keine Geduld habe.
    • Ich hätte von Anfang an mehr Sport machen sollen. Dadurch, dass ich mich in die Wiederaufnahme meiner Interessen gestürzt habe, ist dafür jetzt irgendwie nicht mehr so richtig Zeit und es ist schwierig, alles unter einen Hut zu bringen.
    • Nachdem ich anfangs ungewollt 4 kg abgenommen habe, habe ich etwas panisch gegengesteuert und mir angewöhnt, zu viel zu essen. Es ist schwierig, von dieser Gewohnheit wieder runterzukommen. Interessanterweise habe ich sie fast nur bei der Arbeit. Wenn ich mit privaten Dingen beschäftigt bin, vergesse ich das Essen eher. Also: auch wenn man anfangs zu wenig Kalorien aufnimmt, nicht übertreiben! Noch setze ich zwar nicht an, aber ich fürchte, der Zeitpunkt wird kommen.
    • Ich verwende wie oben geschrieben Koffein, um einen Kopfschmerzverdacht sofort niederzumetzeln. Dadurch, und weil man dem Kaffee so schön Sahne zusetzen und damit leicht Kalorien aufnehmen kann, habe ich viel Kaffee getrunken und jetzt das Gefühl, ein Koffeinproblem zu haben. Den Koffeinentzug habe ich aber auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Wenn's nur um Kalorienzufuhr geht, verwende ich koffeinfreien Kaffee.
    Positiv
    • Insgesamt besseres Aussehen und besseres Körpergefühl
    • sehr guter Schlaf, schnelles Einschlafen
    • mit leichten Schwankungen hervorragende Verdauung
    • Deutliche Besserung von Schmerzen im Bereich Galle (?), in der Anfangszeit nach wenigen Wochen Schmerzfreiheit, kam dann aber teilweise wieder
    • Viel zufriedener und satter, vermutlich durch die Fette
    • Ich fühle mich der Krankheit nicht mehr so ausgeliefert und in meinem Tagesablauf nicht mehr eingeschränkt.
    Negativ:
    • Gehirn ist langsamer, Gedächtnis schlechter. Ich muss mehr aufschreiben. Positive Folge dieses negativen Punktes: ich rege mich weniger auf. Mit dieser Nebenwirkung kann ich leben, sie ist immerhin weniger gravierend als die Schläfrigkeit bei anderen Prophylaxen. Und mein Gehirn reicht noch, um meine Aufgaben in gewohnter Qualität zu erfüllen. Aber es nervt, und ich hoffe, dass sich auf Dauer meine geistige Leistungsfähigkeit wieder einpendelt.
    • Ich fürchte, ich habe oft Mundgeruch und Körpergeruch (Ammoniak-ähnlich bei Anstrengungen)
    Fazit:
    Mein Leben hat sich stark verbessert. Selbst wenn es auf dem momentanen Level bleibt, werde ich weiterhin ketogen bzw. low carb leben.
    Aber ich hoffe natürlich, dass es weiter aufwärts geht.


    Ab sofort werde ich nur noch monatlich berichten. Vieles ist Routine, und falls doch mal etwas Außergewöhnliches passiert, habe ich ja noch mein kommentiertes Tagebuch.



     
  10. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    Der 7. Monat

    Dieser Monat war interessant - nach 20 Tabletten-freien und überwiegend auch Kopfschmerz-freien Tagen hatte ich eine heftige, lange Attacke oder vielleicht auch eine Serie, das kann ich manchmal nicht so recht unterscheiden, jedenfalls war ich tagelang komplett schachmatt gesetzt. Volles Programm: Erbrechen, Bettlägrigkeit, Tabletten halfen nicht -> Triptan-Pen, Infusion, Krankschreibung. Nach mehreren Tagen Bett und anschließender tagelanger Erholung auf dem Sofa war ich ziemlich schwach. Gegessen habe ich natürlich auch kaum was. Mein BMI ist schon unter 20.

    Ansonsten ging es mir aber erstaunlich gut. Ich habe den Monat mit 6 Medikamententagen abgeschlossen, das ist ein sehr gutes Ergebnis. Zwar habe ich es im Dezember schon erreicht, damals aber mit Hilfe einer längeren Kortison-Einnahme. Auch das allgemeine Befinden war gut. Ein Diagramm über den Durchschnitt der Attackenzahl der letzten 8 Wochen habe ich hier eingestellt, das sieht ebenfalls erfreulich aus. Ein Gesundheitscheck ergab gute Werte und keine Auffälligkeiten.

    Nach allgemeiner Erfahrung meiner Mitstreiter im Migräneforum könnte der 8. Monat wieder schwieriger werden, aber ich bin und bleibe optimistisch. LCHF tut mir insgesamt gut. Auch meinem Freund ist weiterhin dabei.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  11. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    8. Monat: wieder sehr schwierig - Kortison

    Nachdem der März von Anfang an ziemlich schlecht verlaufen ist, nehme ich seit knapp 2 Wochen wieder Kortison.

    Nach meiner Ernährungsumstellung kam es kaum noch vor, dass ich morgens mit Kopfschmerzen aufwachte, sondern sie bauten sich erst tagsüber und auch viel langsamer auf als gewohnt. Im März aber war es wie früher und ich entwickelte jede (!) Nacht Kopfschmerzen.

    In meinem Migräneforum riet man mir, entweder die KH-Zufuhr zu erhöhen oder ab und zu Aufladetage einzulegen. Momentan gehe ich also etwas höher, so bis ca. 6 BE, und wenn ich mit dem Kortison fertig bin, werde ich es mit Aufladetagen probieren. Aufladetage scheinen mir einfacher in der Umsetzung. Unter Kortison will ich aber nichts riskieren, denn ich habe ein bisschen Angst vor KH-Zufuhr, ich erinnere mich noch an das Gefühl von "Aufgedunsen sein" und Unterzuckerung.

    Ich habe keine gute Zeit, viele Probleme und Sorgen beruflich und privat, aber nicht wirklich gute Ideen, wie ich sie lösen soll.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
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  13. Aprikose

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    Monat Nr. 9

    Auch ein schwieriger Monat - inzwischen bin ich aber sicher, dass meine Probleme nicht mit der Ernährung oder der Grunderkrankung, sondern mit dem Absetzen meiner medikamentösen Prophylaxe zusammenhängen. Es sind Absetzsymptome. Ich habe das aus verschiedenen Gründen nicht sofort erkannt, obwohl ich die Problematik kenne und dementsprechend vorsichtig reduziert habe.

    Jetzt nehme ich seit 11 Tagen wieder die letzte Dosis, die ich vor dem Absetzen genommen habe (1/20stel der als wirksam empfohlenen Mindestdosis) und seitdem sind die nächtlichen Kopfschmerzen verschwunden. Auch anderen Symptome, die ich nicht in einen Zusammenhang gebracht, sondern auf Wechseljahre und Psyche geschoben habe, sind besser bzw. weg. Jetzt werde ich mich erstmal stabilisieren und sehr lange warten, bevor ich wieder mit Ausschleichen anfange. Dabei werde ich noch vorsichtiger und in noch kleineren Schritten vorgehen.

    Man lernt nie aus.... Aber das glaubt einem ja keiner, mein Arzt hält sowas für Placebo- und Nocebo-Effekte.

    Trotz der massiven Probleme der letzten beiden Monate sieht die Entwicklung meiner Attackenzahl positiv aus. Beim Durchschnitt der jeweils letzten 20 Wochen kann man das besonders gut sehen, aufgrund der breiten Datenbasis werden die extrem schlechten letzten Wochen durch die sehr guten Wochen Anfang des Jahres ausgeglichen und die Kurve geht schön stetig abwärts:

    [​IMG]

    Betrachtet man die jeweils 6 letzten Wochen, sieht man alle Auf und Abs:

    [​IMG]


    Ich bin jetzt wieder ganz guter Dinge. Da sich außerdem unsere äußerlichen Probleme langsam sortieren, eins löst sich vielleicht sogar in Kürze, habe ich das Gefühl, dass meine Energie langsam zurückkommt und ganz bestimmt alles gut wird >:)>:)>:).

    Verhalten optimistische Grüße,
    Aprikose
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Mai 2013
  14. Aprikose

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    10. Monat

    Inzwischen sieht es wieder besser aus. Ich konnte den Monat mit 6 Medikamententagen abschließen, das ist sehr gut.

    Momentan bemühe ich mich um Geduld und Ruhe. Vielleicht habe ich zuviel experimentiert und meinem Körper zuviel Änderungen zugemutet. Außer der Ernährungsumstellung noch die Prophylaxe-Reduktion, die vielen Versuche mit Nahrungsergänzungsmitteln und die drastische Erhöhung meiner Aktivitäten. Ich schalte einen Gang zurück. Die äußerlichen Probleme sind allerdings nach wie vor aktuell und kosten viel Kraft.

    Ich esse natürlich weiterhin LCHF. Inzwischen habe ich wieder etwas zugenommen. Erst hat es mir nicht gepasst, dass ich abnehme, jetzt passt mir nicht, dass ich zunehme ;), denn ich hatte mich an das neue Körpergefühl gewöhnt. Aber egal wie's kommt: Hauptsache, nicht so viel Kopfschmerzen.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  15. Aprikose

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    11. Monat

    Es geht mir weiterhin ganz gut, ich hatte im Juni 7 Medikamententage - das ist zufriedenstellend, aber es könnte ruhig noch besser werden. Wenn ich mich allerdings an die Zeit vor einem Jahr erinnere, dann freue ich mich, überhaupt so weit gekommen zu sein.

    Ich habe zugenommen und fast mein Ausgangsgewicht wieder erreicht.

    Nächsten Monat habe ich ein Jahr kohlenhydratarme Ernährung hinter mir. Diese Zeitspanne hatte ich mir zum Testen vorgenommen. Ich werde aber ein weiteres Jahr dranhängen. Es tut mir gut, die Migräne ist weniger und schwächer geworden, und ich hoffe, dass noch weitere Verbesserungen möglich sind.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  16. Aprikose

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    Bilanz nach einem Jahr kohlenhydratarmer Ernährung

    1 Jahr kohlenhydratarme Ernährung gegen Migräne


    "Etwas" zu spät, aber hier ist sie nun: meine Bilanz des ersten kohlenhydratarmen Jahres. Der Originaltext steht in meinem Migräneforum, aber der Vollständigkeit halber möchte ich ihn auch hier posten.


    Attackenfrequenz

    Vor der Umstellung hatte ich einen Durchschnitt von 2,7 Medikamententagen pro Woche, bezogen auf die letzten 12 Monate.

    Im gesamten Jahr der Umstellung hatte ich durchschnittlich 1,9 Medikamententage, in den letzten 3 Monaten 1,5. Dies entspricht einer Reduktion um 30 bzw. 44%. Es wird zwar langsam, aber stetig weniger.

    Der Erfolg ist größer und dauert nun länger an als bei allem, was ich vorher versucht habe.


    Attackenstärke

    Die Anfälle sind deutlich leichter geworden. Diese Tendenz war allerdings ohnehin in den letzten Jahren zu erkennen. Auf einer Skala von 1-10 sind sie von 9-10 in den schlimmsten Jahren zunächst ca 2 Jahre vor der Umstellung auf 6-7 gefallen. Mit der Umstellung sank die Schmerzstärke fast sofort noch einmal deutlich, und zwar auf 1-2, selten 3.

    Trotzdem komme ich nach wie vor nicht ohne Triptane aus, da die Begleiterscheinungen überwiegend immer noch so heftig sind, dass ich nicht arbeitsfähig wäre. Andere Schmerzmittel wie Ibu oder Novalgin helfen nicht. An Begleiterscheinungen habe ich Übelkeit (seit der Umstellung aber nur noch einmal mit Erbrechen), Schwindel, Konzentrationsunfähigkeit, Augenschmerzen und totale Erschöpfung.

    Ich muss immer noch gelegentlich einige Stunden oder einen ganzen Tag im Bett liegen. Allerdings nicht mehr fast jedesmal wie in den Vorjahren.


    Gelöste und ungelöste Probleme

    Das Absetzen der medikamentösen Prophylaxe (Doxepin, ein Antidepressivum, das ich seit Jahren in einer Stärke von 5-10 mg nehme) führte zu heftigen Spannungskopfschmerzserien und weiteren Problemen, vermutlich Absetzsymptome. Deshalb habe ich die Prophylaxe zähneknirschend wieder eingenommen. Frühestens im Januar 2014 werde ich einen weiteren Absetzversuch starten. Ich rate dringend, sich nach langjähriger Prophylaxe-Einnahme vor dem Absetzen sehr gut zu informieren und sehr langsam auszuschleichen. Es gibt dafür ein spezielles Forum, dort wird die Reduktion um jeweils 10% der ursprünglichen Dosis alle 4-6 Wochen empfohlen, im untersten Dosisbereich ev. noch langsamer.

    Vorab machte ich mir sehr viele Gedanken, wie das die Ernährungsumstellung im Alltag praktisch umsetzbar sein soll. Völlig überflüssigerweise: es hat sich sehr schnell eingependelt und ich habe neue Gewohnheiten entwickelt. Leider auch schlechte, so trinke ich z.B. zuviel Kaffee, nachdem ich entdeckt habe, wie gut (und lecker) man mit Sahne im Kaffee die notwendigen Kalorien aufnehmen kann.

    In der Anfangsphase nahm ich insgesamt 6 kg ab. Dies beunruhigte mich, da ich mit dem BMI unter 20 kam. Inzwischen nehme ich wieder zu. Das beunruhigt mich auch [​IMG] .

    Den Versuch, mit Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen, habe ich aufgegeben. Zu widersprüchlich sind die Aussagen und zu komplex die Zusammenhänge. Ich nehme also nur noch wie vor der Umstellung Magnesium, allerdings nur phasenweise, wenn ich "irgendwie das Gefühl habe", es wäre sinnvoll.

    Ansonsten verzehre ich so weit wie möglich nur Bio-Produkte und unverarbeitete Lebensmittel, außer natürlich im Restaurant, und ich mache eine Ausnahme bei Frosta-Produkten. Da Essen für mich keine wichtige Rolle spielt, mache ich lieber Abstriche in der Raffinesse der Mahlzeiten als Abstriche in der Qualität.

    Leinöl steht regelmäßig auf meinem Speiseplan, auch Fleisch, an das ich mich wieder gewöhnt habe.


    Das Wichtigste für mich

    Mein Hobby, das Orchesterspiel, hatte ich vor einigen Jahren aufgegeben, weil ich zu oft absagen musste und mir die Kraft fehlte. Ich habe zwei Wochen nach der Umstellung wieder damit begonnen und in den zurückliegenden 12 Monaten nur zweimal wegen Migräne gefehlt.


    Aus meinen persönlichen Erfahrungen abgeleitete Tipps
    • Medikamentöse Prophylaxe nicht zeitnah zur Ernährungsumstellung ausschleichen. Die durch das Absetzen entstehenden Probleme könnten den Erfolg der Umstellung verschlechtern.
    • Konsequent sein.
    • Sobald möglich, Sport treiben - ich habe das versäumt, weil ich mich sofort in mein Hobby gestürzt habe, als es mir besser ging. Dadurch waren die zeitlichen Ressourcen, die früher durch Migräne blockiert waren, sofort wieder besetzt. Rückblickend denke ich, in Kombination mit Bewegung wäre der Erfolg vermutlich noch größer.
    • Keine Panik bei Gewichtsabnahme und nicht zu stark gegensteuern, man gewöhnt sich die vielen leckeren Dinge nur schwer wieder ab.


    Mein Plan für das zweite KH-arme Jahr
    • Weitermachen!
    • Derzeitig akuten persönlichen Stress abbauen.
    • Ab Januar ev. Prophylaxe erneut ausschleichen, diesmal aber langsamer.


    Meine Hoffnung bzw. mein Ziel für das zweite Jahr
    • Nur noch durchschnittlich ein Anfall pro Woche.
    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
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  17. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    Der 13. Monat

    Der August endete mit einem heftigen Migräneanfall einschließlich Erbrechen, Bett und Krankmeldung, insgesamt hatte ich 8 Medikamententage. Das war schade und ich habe es als Rückschlag empfunden, aber es folgte im September eine komplette migränefreie Woche.

    Unsere beiden größten Probleme sind gelöst, heute wird sich hoffentlich das eine komplett erledigen, das andere sollte bis Ende des Jahres soweit auf der Lösungsschiene sein, dass es uns nicht mehr belastet.

    Also bin ich weiterhin guter Dinge.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  18. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    September: Monat Nr. 14

    Diesen Monat hatte ich nur 5 Medikamententage. Sensationell!

    Wobei das vielleicht ein klein bisschen geschummelt ist, denn aufgrund einer anderen Erkrankung musste ich eine Woche Ibuprofen nehmen. Eine dieser Ibus hat eine beginnende Migräne gestoppt. Doch selbst 6 Anfälle wären klasse, und Ibu hat früher nie geholfen. In der Ibu-Woche hatte ich allerdings trotz der einen verhinderten Migräne zwei Tage mit Triptanen, das ist inzwischen eher viel, vermutlich haben die (anderen) Schmerzen die Migräne getriggert.

    Aber egal wie man es rechnet - ich habe das Gefühl, dass es weiter aufwärts geht.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  19. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    Nr. 15 - Oktober

    Dieser Monat begann äußerst vielversprechend, endete dann aber mit einer ganzen Migräne-Serie, so dass ich auf insgesamt 7 Medikamententage kam. Verglichen mit früher ist das gut, doch je besser es mir geht, desto mehr will ich erreichen ;) . Das 4. Quartal war aber von je her besonders schlecht, es waren auch die Monate mit den meisten Krankmeldungen. Insofern übe ich mich weiterhin in Geduld.

    Das Durchhalten fällt mir nicht schwer, ich bin vom Konzept weiter überzeugt, aber es dauert halt, bis so eine schwere, fast chronische Migräne "weg" ist.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  20. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    16. Monat

    Mitte November, meinem 16. Ketomonat, hatte ich eine Migräne an einem Freitag, die ich ohne Medikamente ausliegen wollte, weil sie nicht so stark war und gelegentliches Aushalten empfohlen wird. Das endete in etwas, was entweder eine sehr heftige Migräne-Attacke war oder aber eine ungewöhnliche Reaktion auf das Medikament, das ich schließlich doch genommen habe, oder etwas ganz anderem. Fazit: 3 Tage Krankmeldung, insgesamt fünfeinhalb Tage überwiegend praktisch regungslos im Bett verbracht, 3 kg abgenommen, d.h. ich wog bei einer Größe von 172 cm nur noch 57 kg, das entspricht nicht meinem Schönheitsideal :( . Es war wirklich heftig.

    Außerdem hatte ich ständig einen Druck im rechten Kieferbereich. Kurz darauf war ich beim HNO: ich hatte eine leichte Nebenhöhlenentzündung. Ich bekam Nasentropfen, und seitdem geht es mir deutlich besser. Schade, dass man diese Wundertropfen auf keinen Fall zu lange nehmen darf.

    Und noch etwas positives: Ein Blutbild ergab einen starken Anstieg meiner sonst immer sehr schlechten Eisenwerte. Der Ferritin-Wert stieg auf über 50. Ich lag schon bei 8, vorletzte Messung 12, letzte 19. Die erfreuliche Entwicklung verdanke ich bestimmt den leckeren Rinderhüftsteaks mit Salat, die ich einmal wöchentlich esse, wenn ich es nicht vergesse >:).

    Während des oben beschriebenen Mega-Anfalls habe ich nur einmal ein Triptan genommen, während des restlichen Anfalls habe ich mich das nicht mehr getraut. So kam ich diesen Monat auf nur 4 Tagen mit Triptanen. Heute bin ich insgesamt 2 Wochen ohne Kopfschmerzmedikamente.

    Das ist ein gutes Ergebnis, wenn es auch die Realität nicht genau widerspiegelt. Was mich aber langsam nervt, ist die Müdigkeit und Vergesslichkeit. Es wird doch immer über Leistungssteigerung unter kohlenhydratarmer Ernährung berichtet. Wieso nicht bei mir??

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  21. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    17. Monat und erstes komplettes kh-armes Jahr

    >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:)
    Alles Gute für 2014!

    >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:)

    2013, mein erstes komplettes kohlenhydratarmes Jahr, endete weniger gut. Ich hatte mit 8 Medikamententagen ein unterdurchschnittliches Ergebnis. Außerdem war ich in der Woche vor Weihnachten ziemlich stark erkältet, musste sogar einen Auftritt absagen wegen ständigem Husten. Ob es eine natürliche Schwankung war oder ob massive Belastungen bei der Arbeit ursächlich sind, weiß ich nicht, vermutlich eine Mischung aus beidem.

    Aber das Jahr war ansonsten gut, ich bin deutlich unter 100 Triptantagen geblieben und habe inzwischen einen komfortablen Sicherheitsabstand zu chronischer Migräne, Schmerzklinik, Schwerbehinderung oder sonstigen besorgniserregenden Dingen. Die Umstellung auf kohlenhydratarme Ernährung war die bisher erfolgreichste Maßnahme, die ich gegen die Migräne eingesetzt habe.

    Ende November hatte ich zum ersten Mal seit Beginn der Ernährungsumstellung Lust auf etwas Süßes, die ich mit einem Stück Nougat gestillt habe. Im gesamten Dezember war ein Bedürfnis nach mehr Kohlenhydraten da, ich bin mit den üblichen Lebensmitteln mengenmäßig einfach etwas höher gegangen bzw. habe ab und zu etwas Reis gegessen. Ob das eine Folge oder eine der Ursachen von mehr Migräne war, kann ich nicht sagen. In Ketose war ich jedenfalls nicht mehr. Da ich beruflich so gefordert bin, auch durch viele Überstunden, hatte ich keine Energie, gegen den Drang anzugehen. Ich habe aber die letzten drei Tage die KH so stark reduziert, dass ich heute wieder Ketonkörper messen konnte.

    Vor einigen Tagen habe ich mit dem hoffentlich letzten Anlauf begonnen, meine Migräne-Prophylaxe Doxepin, ein Antidepressivum, auszuschleichen. Ich nehme 10 mg, eigentlich eine winzige Dosis, aber leider schon seit über 10 Jahren, und ich habe schon mehrere gescheiterte Versuche hinter mir. Jetzt also ein weiterer Versuch, ich werde alle 4-6 Wochen 10% der ursprünglichen Dosis reduzieren. Es ist eines meiner wichtigsten Vorhaben für das neue Jahr, von diesem Medikament loszukommen.

    2013 konnten wir im privaten Bereich belastende Erledigungen abschließen und Probleme lösen, so dass wir relativ frei in das neue Jahr starten. Insofern bin ich weiter guten Mutes.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  22. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    1,5 Jahre kohlenhydratarm gegen Migräne

    Anfang des Monats haben mich alt bekannte Absetzsymptome ein bisschen ins Schleudern gebracht - das Ausschleichen meiner Migräne-Prophylaxe Doxepin hat mir Augenschmerzen beschert. Aber ich hatte damit gerechnet, konnte es einordnen und habe mich deshalb nicht frustrieren lassen. Sie gingen dann tatsächlich wieder weg, es lief insgesamt ziemlich glimpflich ab. Ich werde in ca. einer Woche den nächsten Reduktionsschritt gehen.

    Die Zahl meiner Migräne-Anfälle ist seit dem Advent leicht gestiegen (Dez. 8, Jan. 6), aber es herrschen momentan auch erschwerte Bedingungen (Stress bei der Arbeit, seit Ende Dez. Doxepin ausschleichen). Ich habe überlegt, was ich mir Gutes tun könnte, und werde eine Osteopathie-Behandlung beginnen.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
  23. Aprikose

    Aprikose Mitglied

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    2. Jahrestag

    Ich ernähre mich weiterhin überwiegend kohlenhydratarm.

    Nach einer extremen beruflichen Stressphase (Stress nicht nur wegen zuviel Arbeit, sondern hauptsächlich wegen interner Probleme), in der die Zahl der Migränetage nach eineinhalb Jahren kontinuierlichem Sinken wieder anstieg, geht es mir seit zwei Monaten wieder deutlich besser. Der Stress hat nachgelassen und ich bin fast wieder da, wo ich vor Weihnachten war.

    Nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass die Entscheidung für die Ernährungsumstellung eine der besten meines Lebens war und werde auf jeden Fall dabei bleiben.

    Liebe Grüße,
    Aprikose
     
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