Bringt Almased Turbo was?

Dieses Thema im Forum "Diät & Abnehmen Methoden die NICHT LowCarb sind" wurde erstellt von Tsumi, 17. Februar 2016.

  1. AnneM

    AnneM Mitglied

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    Ich hab dir in dein Profil geschrieben wie es gehen müßte. Du mußt den PHP-Code löschen, der macht das Problem. Erstelle einen ganz neuen Ticker, und kopiere dort den richtigen Code für die Signatur. Im Profil habe ich dir Beispiele gegeben. Vielleicht hilfts :)
     
  2. Toddy

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  3. Straßenbauer

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    Also ich halte echt nix von diesen Shake Diäten, habe mal den radikalen Ansatz der Velocity Diät probiert, dabei trinkt man auch nur Eiweiß Shake mit Ballaststoff, alle ca 3 Stunden.

    Ich finde diese extremen Ansätze sind was für mal ne Woche oder so aber länger halt man sowas nicht durch.

    Allerdings kann man natürlich hier und da ne Mahlzeit durch nen Shake ersetzen, mache ich auch schonmal abends wenn ich nix mehr im Kühlschrank hab oder nicht weiß was ich essen soll gibt's nen Casein Shake mit Leinsamen und ggf Leinöl
     
  4. tiga

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    Also ich habe das 4 Monate durchgehalten. Damit habe ich in der Zeit einiges abgenommen und auch etwa die Hälfte davon wieder zugenommen.
    Das ist in etwa so sinnvoll wie ein bisschen LowCarb.
    Dir graut es offensichtlich vor gar nichts. (Wobei ich nicht unbedingt etwas gegen den Geschmack von Casein-Shakes sagen will)
     
  5. Mayestic

    Mayestic Forentroll Moderator

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    Mal abgesehn davon was man von den Shakes hält oder auf welche Art sie einem das Wasser, das Fett oder die Muskelmasse reduzieren kann das schon funktionieren.
    Ich kanns nur von meiner Mutter berichten, die wog letztes Jahr 90 KG und hat mit Yokebe 17 KG in Rekordzeit abgespeckt und nebenher noch Sport getrieben, danach ihre Ernährung umgestellt.
    Sie waren ne reine Frauentruppe die das gemacht haben und nur drei von zwölf der Damen konnten ihr Gewicht danach halten.
    Da könnte man zwar nun behaupten der Shakes ist Mist (und ja, das ister mMn) aber die Zunahme danach lag in den meisten Fällen daran das die Damen nix geändert haben.
    Die trafen sich danach ja noch einige Male und gingen Kaffee, Kuchen oder sonstwas essen und einige haben da echt zugeschlagen wie die Irren.
    Als BELOHNUNG für die tapfere zwei monatige Tortour und klar das die wenig später wieder ordentlich zugelegt haben.
    Ich merk das ja an mir selbst, wenn ich nicht alles aufschreibe verschätze ich mich so wahnsinnig schnell und fresse mehr als ich überhaupt weiß.

    Daher ist der JoJo für mich auch ein Mythos. Mag sein das ich falsch liege nur ich hatte noch nie einen, egal nach welcher Diät.
    Klar nahm ich nach ner Weile Stück für Stück wieder zu aber ich hab ja auch nix verändert.
    Also zwei Monate Extremdiät, vier Monate normales fressen und dann wieder zwei Monate Extremdiät aber diesmal ne andere weil nach der letzten hatte ich ja vier Monate später wieder mein altes Gewicht *lacht*

    Die Frage ist für mich also ob man sich wirklich so quälen muss oder will.
    Anderen reicht das evtl auch, sie machen im Frühling ne Extremdiät, sehen im Sommer gut aus, werden im Herbst und Winter wieder fett und machen im Frühling wieder ne Extremdiät.
     
  6. Bestseller

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  7. Straßenbauer

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    Also 50% Dauerhaft gewesen das Ergebnis, ist doch ok. Besser als nen Wert von <=0%

    Wieso das? Wenn man z.b. Dukan macht ist das sogar vorgesehen

    Wenn man schon einiges probiert hat ist einem nix mehr zu krass
     
  8. tiga

    tiga Stamm Mitglied

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    In den folgenden Monaten habe ich dann mit ketogener Ernährung noch sehr viel mehr abgenommen und musste nie hungern.

    Dukan? Echt jetzt? Meine Meinung dazu sage ich hier jetzt nicht, es könnte ja von Kindern gelesen werden ;)
    (Nicht dass mir das was ausmachen würde, aber es ist eine allgemein akzeptierte Ausrede) :devil:
     
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  9. AnneM

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    Das Problem ist, daß nicht jeder mit einer ketogenen Diät abnimmt. Ich habe davon massivst zugenommen. Ich nehme aber auch nicht mit den üblichen high carb Diäten ab. Es ist schon ziemlicher Unsinn zu behaupten der gleiche Deckel passt auf jeden Topf, immer. Ist nun mal nicht so, und deshalb haben diese Proteinshake-Diäten ihre Daseinsberechtigung. Sie wurden ja für spezielle Fälle entwickelt, dort wirken sie eben auch (siehe mein Tagebuch).
     
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  10. Mayestic

    Mayestic Forentroll Moderator

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    Habe ich mMn auch nie behauptet.

    Aber viele wollen sich scheinbar auch quälen, denn die Skakes sind einfach in der Zubereitung, damit quälen sich dann viele obwohl sie auch mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung langfristig abnehmen könnten.
    Wollen sie aber nicht, sie wollen schnelle Erfolge und auf wenig bis gar nix verzichten und am Ende ist es dann der blöde Protein-Shake schuld das sie wieder fett geworden sind, evtl nochn kleines Bonuspaket gratis bekam.
    Das man selbst die Fehlerquelle sein könnte und der Shake prima funktioniert, verdrängt man aber gerne und mal ehrlich son kleiner Dönerteller mit Pommes am Wochenende kann doch so schlimm nicht sein.
    Der muss natürlich auch runtergespült werden aber hey son kleiner Schnaps nachm Essen soll ja die Verdauung fördern undn Glas Wein am Abend, hat noch niemandem geschadet.
    Wir sind Meister darin uns selbst zu belügen, zumindest trifft das sehr gut auf mich zu.

    Bei meiner Mutter wie gesagt hat Yokebe bestens funktioniert. Bei anderen aus ihrer Abnehmgruppe gar nicht.

    Was das Thema angeht wofür die Shakes entwickelt wurden bin ich geteilter Meinung. Die meisten wurde dafür entwickelt den Leuten eine total simple und nicht ganz günstige Methode zu geben abzunehmen was die meisten aber auch ohne die Shakes schaffen würden. Aber wer will schon morgens 10 Min früher aufstehn und sich 50g Bacon und 5 Eier in die Pfanne kloppen ? Soviel Arbeit kann nicht gesund sein. Zumal man es ja auch noch essen muss.
    Die Grundversion des ganzen war sicher für Leute wie dich gedacht bei denen herkömmliche Ernährungen auf Grund von Krankheit oder nem selbst verschuldetem Stoffwechselproblem versagen aber was heute daraus gemacht wurde nennt sich "Geld drucken".
    Wir hatten doch hier mal ne ältere Frau die durfte trotz massivem Übergewicht nur noch 500 kcal futtern weil sie sonst zugenommen hat.
    Dann kam sie in ne Abnehmklinik und die Halbgötter in Weiß hörten ihr nicht zu, verordneten FDH also 1000 kcal und am Ende wurde ihr unterstellt sie hätte nur deswegen zugenommen weil sie sich nicht an die Diät gehalten hätte.
    Den Stoffwechsel allerdings hat die gute Frau sich angeblich selbst zerschossen weil sie jahrelang unterkalorisch gegessen hat und der Körper sich iwann angepasst hat.
    Ob das alles so wahr war weiß ich natürlich nicht.
     
  11. AnneM

    AnneM Mitglied

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    Hört sich aber in diesem absoluten Tonfall halt so an.

    Die Shakes "quälen" doch niemand! Mir schmeckts, ich mache diese Diät nun seit 112 Tagen ohne Probleme und ohne mich dabei zu "quälen".

    Und es stimmt eben nicht, daß man damit nicht langfristig abnehmen kann. Es kommt ganz darauf an, wie man danach lebt bzw. wofür man sie nutzt. Entwickelt wurden sie, um einen massiven Gewichtsverlust in schnellem Zeitrahmen ohne zu großen Muskelabbau zu erreichen, und zwar in Vorbereitung auf bariatrische OPs bw. Operationen von morbid Adipösen generell. Sie stellen schlichtweg keine Ernährungsform dar.

    Wer zu blöd ist, seine Ernährung bzw. Verhalten umzustellen, nachdem er damit abgenommen hat, der nimmt wieder zu. Das macht er im Übrigen auch, wenn er zB nach einer Keto-Diät wieder wie zuvor zu Kartoffeln, Limonade, Schokolade und Brot greift. Das ist exakt die gleiche Hausnummer. Genau der gleiche Fehler, und er passiert bei ketogenen Diäten eben genauso wie bei allen anderen Diäten.

    Das liegt aber nicht an Yokebe oder Almased, das liegt allein am Verhalten der Beteiligten.

    Nein. Sie wurden für den weiter oben bereits von mir erwähnten (prä-operativen) Zweck entwickelt, und haben sich von dort nur verselbständigt.

    Das ist, mit Verlaub, genau das, was ich weiter oben schon als unrichtigen Allgemeinplatz bezeichnete. Es stimmt ganz einfach nicht. Du kannst Yokebe oder Almased auf gar keinen Fall mit ketogener Diät vergleichen. Nicht mal wirklich mit Atkins. Am ehesten entsprechen sie noch den Grundumsatzdiäten.

    Und was machen zB in deinem Weltbild Menschen, die weder Eier, noch Schweinefleisch oder irgendein Fleisch essen oder vertragen?

    Viel wahrscheinlicher ist, daß sie eine verdeckte, angeblich nicht manifeste Schilddrüsenunterfunktion bzw. einen Hashimoto hat, der jedoch sehr wohl mittels der Stoffwechselentgleisung manifest ist. Nur bilden sich in Deutschland leider die wenigsten Ärzte diesbezüglich fort. Hierzulande hat es Legionen an Menschen, die eigentlich in Behandlung gehören, aber stattdessen Diäten verschrieben bekommen. Letztlich ist mein Fall exakt derselbe, auch ich nehme ab 1500 kcal zu, weil mein Grundumsatz durch Hashimoto ganz weit unten ist. Wenn man aber einen BMI von 48 hat, dann macht man viel um davon wegzukommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Dezember 2016
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  13. runningmaus

    runningmaus Aktives Mitglied

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  14. söckchen

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    Und wovon, genau, sprichst Du nun? Von Menschen, die XYZ nicht essen - aus welchen Gründen auch immer, oder von Menschen, die XYZ aufgrund einer Fehlfunktion des Körpers nicht vertragen?
    Solche Allgemeinplätze bringen nichts.

    Nein, all dies Pülverchen stellen keine dauerhafte Ernährungsform dar. In diesem Punkt gebe ich Dir recht.
    Der Rest der Aussage ist wohl ein Witz.
    Yokebe, Almased und EW-Pulver werden ausschließlich den massiv Übergewichtigen empfohlen, bei denen sich herausstellt, dass sie selbst kopfmäßig nicht in der Lage und/oder gewillt sind, ein machbares Gewicht für eine geplante bariatrische OP durch von der Ernährungsberatung bzw. KH-Konzept vorgegebenes selbst hergestelltes Essen zu erreichen.
    Ich habe seit 2001 insgesamt 10 Magen-OP's hinter mir, davon 5 schief gegangene bariatrische OP's, und 5 weitere wegen Folge-Abszessen, -Fisteln, Bauchdeckenbrüchen und Blindsack.
    Anne, glaub mir eins: ich weiß, wovon ich spreche. Auf solches Gelaber reagiere ich nicht wirklich positiv.
    Ernähre Dich von Almased, wenn Du das für Dich als gut erachtest; es macht nicht krank, aber Ernährung sieht nun mal anders aus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Dezember 2016
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  15. tiga

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    Ich behaupte mal, dass jeder mit einer ketogenen Diät abnehmen kann. Wenn es nicht klappen sollte, macht man etwas falsch oder hat (was vermutlich recht selten ist) besondere Stoffwechseldefekte.
     
  16. Mayestic

    Mayestic Forentroll Moderator

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    Naja ich bin da auch so, man liest immer das heraus was man selbst reininterpretiert. Aber ja, ich bin auch nicht der netteste hier im Forum :) Man hätte sich vorsichtiger ausdrücken können.
    Von daher haben wir das wohl unmissverständlich geklärt das wir die Dinge differenzierter sehn und auf keinen großartigen gemeinsamen Nenner kommen.
    Das ist ein Forum also lasst und diskutieren, sich aber die Köppe einschlagen bringt nichts. In diesem Sinne wünsch ich dir alles Gute und viel Erfolg mit dem Wunschgewicht.

    Doch, für mich waren sie ne Qual, genauso wie für andere keto ne Qual ist.
    Qual interpretieren wir wohl alle anders.
    Für meine Mutter waren sie ne Qual aber ihr krasser Erfolg motivierte sie aber sie war so unendlich froh nach dieser Zeit wieder richtige Lebensmittel essen zu können wenn auch nicht mehr die gleichen wie vorher weil sie wollte ja ihr Gewicht halten.

    Das einzige was mich hier interessiert ist ob ich mir das wie ich es schon geschrieben haben antun muss (weil ich gesundheitlich keine anderen Chancen sehe) oder will (weils für mich der leichteste Weg scheint, Mixer, Wasser, Pulver, trinken, fertig). HCLF z.B. ist für mich auch ne Qual denn ich mochte die meisten hochwertigen Carbs nicht die ich aber essen sollte weil sie mich vor Heißhungerattacken bewahren sollen. Aber HCLF hat bei mir bestens funktioniert. Ich hab ja die ersten 17 Liter Wasser von 01.11.15 bis zum 25.01.16 mit HCLF verloren. Nur bedeutet HCLF für mich Zwang und LCHF bzw keto Verzicht.
    Der Zwang Lebensmittel zu essen die ich nicht mag fällt mir schwerer als der Verzicht von Lebensmitteln die ich gerne esse.

    Lasst und nun bitte nicht diskutieren ob Haribo vollwertige Lebensmittel produzieren kann :)



    Ich habe mit nem BMI von 60 also 198 KG auf HCLF umgestellt und mit 181 KG hier meinen ersten Beitrag geschrieben und gehe nun langsam auf BMI 40 also 138 KG zu und nein, nicht jeder mit solche einem BMI findet es angebracht was zu tun ich kenne heute einige die fühlen sich wohl mit 200 KG und haben ein Selbstbewusstsein nach außen hin das man neidisch werden könnte. Michael meinte vor ein paar Wochen noch das er anfangs nicht geglaubt hätte ich würde so lange hier überleben und dranbleiben. Mir wurde aber auch ordentlich und wie ich finde nicht immer auf die nette Art der Kopf gewaschen. Aber da muss man halt mal durch denn Alternativen sah ich keine aber ich hab auch nicht jeden Ratschlag umgesetzt aber Feedback und die unterschiedlichen Ansichten sind zumindest mal interessant. Man muss sich halt selbst rausfiltern was man denkt das zu einem passt. Es gab hier schon so viele die dann iwann nie mehr gesehn wurden weil sie halt selbst noch nicht so weit waren wirklich was zu tun bzw ketogene Ernährung wird einem auf Youtube deutlich einfacher verkauft als sie mMn ist.

    Aber ich sehe meine Abnahme hier auch immer noch skeptisch denn es wird iwann mal nicht mehr so flott gehn. Da bin ich mir ziemlich sicher.
    Am 01.11.15 wog ich 198,2 KG und ich rechne damit das ich Ende Januar 2017 (der 25.01.17 ist Stichtag weil = 1 Jahr ketogen) bei ca. 135 KG sein werde. Aktuell sind es 140 KG, das Weihnachtsessen von gestern ruiniert mir wieder die Bilanz.
    Egal wie es laufen wird 60 KG in 15 Monaten ist mehr als ordentlich aus meiner Sicht und ich hoffe das ich Ende 2017 auf die 100 KG komme.

    Ich war 2009 hier in Trier im Adipositas-Zentrum vom Mutterhaus und die beiden Spezialisten waren der Meinung das ich es niemals mit BMI 60 und meinen körperlichen Einschränkungen schaffen würde von meinem Gewicht runter zu kommen denn viele Sportarten fallen flach, selbst was Wassergymnastik machte mein rechtes Bein dicht, Anstrengung zu groß, Blutversorgung nicht ausreichend wegen der verschlossenen Bypässe und sie hatten 6 Jahre lang absolut recht denn tief im Inneren wollte ich es nicht bzw wollte nichts ändern. Empfohlen haben sie mir einen dieser Shakes den es nicht im Handel gibt der nur für stark adipöse Menschen verwendet wird und mir nahegelegt den Magen auf 75 ml verkleinern zu lassen. Das war eher ein Verkaufsgespräch und keine Hilfestellung. Aber sie hatten situationsbedingt und mit Rückblick auf die harten unpersönlichen Fakten sicher recht, es wäre damals die vielversprechendste Lösung gewesen denn ich war noch kaputter als heute :)

    Dann aber war ich in dieser Adipositas-Selbsthilfegruppe die aus ehemaligen und evtl zukünftigen Patienten des Adipositas-Zentrums besteht. Einmal im Monat gibts ein Treffen, da ist dann ne Ernährungsberaterin dabei und teilweise auch ein Arzt. Dort wurde mir dann etwas mulmig denn so viele berichteten über schlecht gelaufenen OPs und diversen Problemen mit der Wundheilung, diverse Entzündungen und eiternde Infektionen nach den OPs und Folge-OPs auf Grund dieser "Nebenwirkungen". Viele nahmen das gerne auf sich aber einige wenige sagten auch dankbar ab und gingen ihre eigenen Wege, wollten es unbedingt ohne OP schaffen aber mit dem Support der Gruppe. Ich weiß nicht ob sie es geschafft haben, die beiden Termine dort waren derart abschreckend, das wollte ich einfach nicht riskieren und bin nie wieder dort gewesen.

    Ich hatte es mir alleine angefressen, hatte scheinbar keine Stoffwechselerkrankungen die mich von einer Abnahme abhalten, nur der Kopf wollte nicht.

    Mittlerweile will er aber auch wenn nicht durchgehend. Ich hatte ja vom 10.04.16 - 10.06.16 ne Pause eingelegt. In diesen zwei Monaten liegen bei uns fünf Geburtstage und da wollte ich "normal" essen wie alle anderen auch und nicht verzichten. Wie man in meiner Signatur sehn kann war die Abnahme dementsprechend im April bescheiden bei nur 0,5 KG aber zwischen dem 10.04. und dem 26.04. lagen auch schon zwei Geburtstage :) da hab ichs ordentlich krachen lassen. Ich habe also an den Geburtstagen auf nichts verzichtet, zwischendurch aber weiter ketogen bzw lowcarb gegessen. Weiterhin größtenteils Verzicht auf Süßkrams, Limonaden, industrielle Lebensmittel und Kartoffeln, Nudeln, Reis.
    Im Mai waren dann wieder zwei Geburtstage und da hab ich vor allem auch wieder alles notiert was ich gegessen habe um zu sehn was und wie viel ich das esse. DAS ist extrem wichtig für mich und das darf ich wahrscheinlich NIE MEHR anders handhaben. Ich verschätze mich derart schnell darin was oder wie viele Kcal ich gegessen habe oder ich belüge mich selbst und siehe da im Mai hatte ich fast 4 KG abgenommen obwohl ich an keinem Tag im Mai Ketonkörper angezeigt bekam. Der Juni aber war total schleppend. Ich hing nach dieser quasi LC-Zeit auf nem Plateau fest, gute 6 Wochen rührte sich nichts am Gewicht und die Ketose wollte auch nicht so recht kommen. Ich schwankte wie auch im Juli noch ständig zwischen 161 und 164 KG. Das war so extrem deprimierend aber in solchen Momenten muss man halt stark sein und mMn stur weiter machen denn ich wollte es ja letztendlich so und nun bekam ich die Quittung. Wäre ich noch der Alte gewesen hätte ich mir nach 10 Tagen gefrustet nen Rudel Hamburger reingezogen.

    Warum ich hier soweit aushole ist einfach weil ich aktuell der Meinung bin das ich nach dem Ende meiner ketogenen Ernährung nicht derartig zunehmen werde (lass es mal 5 KG am Anfang sein) wie es deine Meinung oder deine Erfahrung ist. Bei mir wird das denke ich anders laufen. Wir werden es aber erst in einem Jahr erfahren denn 2017 steht noch voll im Zeichen der ketogenen Ernährung, vielleicht *hust* ja auch mal Sport *lacht* und wenn ich dann UHU bin wird mal langsam in Richtung LC gewechselt und dabei soll es dann wenn alles klappt lebenslänglich bleiben. LC ist hier aber für mich ein dehnbarer Begriff, ob es wirklich Atkins wird weiß ich nicht, vielleicht als Zwischenschritt für 1-2 Jahre aber richtig langfristig ist das Ziel wieder normal essen zu können. Das bedeutet keinerlei Einfachzucker und sparsam mit natürlichem Zucker und nicht der totale Verzicht wie heute, dafür aber wieder Kohlenhydrate denn ich vermisse Kartoffeln und Reis, keine Chemie mehr, ab und zu mal etwas Maggi oder zur Not auch mal ne Tütensuppe okay aber nur als Notlösung, immer selber frisch kochen mit natürlichen Lebensmitteln und wer weiß vielleicht geht es ja auch mal in Richtung bio aber der Geiz ist halt geil in mir. Außerdem geht mir das ganze Fleisch hier schon seit Anfang an auf den Keks, während der Woche wünsche ich mir vegetarische Kost und am Wochenende nen fetten Sonntagsbraten oder freitags als bekennender Atheist nen Fischlein.

    Das alles muss natürlich weiterhin beobachtet werden um den Überblick zu behalten was ich da überhaupt esse. Ohne diese Kontrolle fühle ich mich immer unsicher denn auf mein Körper- oder Bauchgefühl kann ich nicht vertrauen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Dezember 2016
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  17. Laxx

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    Eine ketogene Diät hilft das Hungergefühl zu verringern...was aber wenn Hunger gar nicht das Problem ist, sondern Leute z.B. aus Stress oder emotionalen Gründen futtern, obwohl sie eigentlich satt sind.
    Das ist doch recht typisch.
     
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  18. Mayestic

    Mayestic Forentroll Moderator

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    Denen aber hilft keinerlei Ernährungsumstellung sondern nur eine gewisse emotionale Festigkeit, Halt in der Familie von Freunden oder wie mir relativ sinnlos erscheinende Besuche beim Seelenklempner in Verbindung mit Stimmungsaufhellern.
    Stressesser essen immer, egal wovon sie sich letztendlich ernähren, vegan, vegetarisch, cornivore, HC, LC oder Kannibalismus, Hauptsache sie essen.
     
  19. AnneM

    AnneM Mitglied

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    Ich habe nie gefressen, und auch kein Hungerproblem. Meine Ernährung war stets maßvoll und gesund. Seit Jahrzehnten und unter Vermeidung von Zucker und den üblichen "Dickmachern".

    Ich nehme schlichtweg von jeder Art Essen das über 1500 kcal liegt zu. Auch von einer ketogenen Diät, die ich 3 Jahre lang hielt. Ich bin auch keineswegs ein Einzelfall.
     
  20. AnneM

    AnneM Mitglied

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    Meine Keto-Diät war bilderbuchmäßig. Ich nahm zu wie ein Luftballon den man aufpumpt.

    Ich habe eine SD-Unterfunktion, was ganz und garnicht selten ist. Und fast alle unbehandelten UF-Patienten nehmen zu fast egal was sie machen - ausser sie essen extremst wenig oder treiben irgendwie ihren Grundumsatz hoch.
     
  21. AnneM

    AnneM Mitglied

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    Sorry, aber das ist nicht korrekt, und auch ziemlich anmaßend.

    Erzähle bitte nicht jemand, die 3 Jahre ketogen und lowcarb gelebt hat, bzw. die davor schon ausgesprochen gesunde und maßvolle Mischkost kochte, daß sie kopfmäßig nicht in der Lage ist Diät zu leben, bzw. dazu nicht gewillt ist. Und ich hatte einen BMI von über 48 bis vor 3 Monaten.

    Ich war so fett, ich hätte sofort eine Zusage für eine OP erhalten, wenn ich das je gewollt hätte. Abgenommen habe ich - ohne mich dabei umzubringen - erst mit einem solchen Eiweiß-Drink, und das auch nur, weil ich damit die Kalorienzahl massiv runterfahren konnte, gleichzeitig aber vitaminmäßig und von den Mineralstoffen her vollversorgt war. Eben genau wofür diese Drinks erfunden wurden. Mit normalen, derzeitigen Lebensmitteln ist das nicht (mehr) möglich.

    Du mußt schon lesen, auf was ich antworte. Meine Antwort war an Mayestic gerichtet, der meinte, daß Abnehmen durch eine Keto-Diät jedem möglich sei. Ist es aber eben nicht. Zum Beispiel wegen diesen "Allgemeinplätzen", die aber schlicht Gründe sind, warum recht viele Menschen eine Keto-Diät garnicht erst machen können. Ob sie Fleisch nicht vertragen, oder ob sie es aus religiösen oder humanitären Gründen ablehnen, spielt dabei keinerlei Rolle. Sie können es eben nicht essen. Oder eben, weil sie bei manchen ganz einfach nicht wirksam ist. Warum auch immer, da gibt es mehr als einen Grund.
     
  22. AnneM

    AnneM Mitglied

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    Für mich ist es weder das Eine, noch das Andere. Ich habe vor der Keto-Diät bereits (und das schon immer) sehr mäßig und eine typische Mittelmeerkost gegessen, also genau das was eigentlich gesund sein sollte, und einen das Gewicht halten lassen sollte. Stattdessen habe ich immer schneller zugenommen. Auch unter Keto-Diät, bis es am Ende ein BMI von 48 war, und ich dachte ich gäbe in Kürze den Löffel ab. Abnehmen funktionierte bei mir erst, als ich die täglichen Kalorien auf deutlich unter 850-1000 kcal fuhr. Das schafft man nicht mehr mit normalen Lebensmitteln ohne entweder wirklich zu hungern, bzw. ohne mangelversorgt zu sein.

    Wenn ich mein Zielgewicht habe, werde ich sicherlich meine Ernährung meinem Umsatz anpassen, und außerdem hoffentlich dann auch endlich einen Arzt finden, der sich mit meinem Stoffwechsel und der UF beschäftigt.

    Nachsatz: achso, auch ich habe Weihnachten nachgegeben, und werde nach den Feiertagen wohl wieder etwas mehr auf den Rippen haben. Aber Salat essen während die Familie Hasenbraten isst, das muss echt nicht sein. Zwanghaft sehe ich das Ganze also auch nicht.
     
  23. Mayestic

    Mayestic Forentroll Moderator

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    Sport = viele KH, kein Sport = wenig KH :)
    Du bist nicht zu beneiden muss ich sagen. Ich hoffe inständig das ich niemals in deine Situation gerate.

    Viel Glück, es war ja schon für mich schwer nur nen Arzt zu finden der Keto nicht für das überlieferte personifizierte Böse hielt :)

    Lass den Hasen den Salat futtern und futter du dann den Hasen, dann haste Salat und Hase aufm Teller :p

    Ähm hab ich das ? Ich dachte das war der böse @tiga :p
    Aber wir beide sehn uns schon ähnlich, nur unsere Mütter können uns noch unterscheiden.
     
    Linea, söckchen und runningmaus gefällt das.
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