Es liegt doch nur an den Kalorien... Petras Doku

Dieses Thema im Forum "Statistik / Tagebücher - Ohne Kommentare" wurde erstellt von Omilein, 14. Februar 2013.

  1. Omilein

    Omilein Aktives Mitglied

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    Edit: Update April 2014:
    Resumée:
    Ab August 2012: Beginn mit Atkins mit 80kg
    August bis Februar 1013: Ziel, 60 Kilo erreicht, konsequent Atkins, mit Kalorienbeschränkung
    Februar 2013 bis Juli 2013: um die 60 Kilo gehalten, allerdings mit Mühe
    Juli 2013 bis Januar 2014: Private Probleme, Abnahme auf 55kg, keine Teilnahme am Forum, keine Dokumentation der Nahrungsaufnahme
    Januar 2014 bis März 2014: Allmähliche Besserung, Zunahme auf 59kg
    Seit März 2014: Versuch, 59-60kg zu halten, weiterhin Atkins, wieder Dokumentation der Nahrungsaufnahme, Experimente mit Saften, Smoothies und Fasten. Wie früher auch schon, bereitet das Halten große Probleme. Nur möglich mit Kalorien zählen und Beschränkung auf maximal 1300kcal /Tag. Schon geringe Überschreitungen, z.B.1500kcal an einem Tag, führen zu Zunahme, die nur durch Reduktion auf deutlich unter 1000 in den folgenden Tagen rückgängig zu machen ist.
    Stand 23 .4. 2014: 61kg

    Woran liegt es dass ich mir so schwer tue?
    1. Kalorienbedarf errechnet
    Laut den verschiedenen Kalorienbedarfsrechnern komme ich auf sehr verschiedene Angaben. Grundumsatz: Zwischen 1200 und 1600kcal
    Leistungsumsatz: ca. 450kcal für mein Aktivitätsniveau
    Insgesamt zwischen 1600 und 2000kcal

    2. Tatsächlicher Kalorienbedarf
    Leider besteht eine große Diskrepanz zwischen meinem errechneten und meinem tatsächlichen Kalorienbedarf. Seit Jahren notiere ich meine Nahrungszufuhr, immer wieder mit Pausen, in denen ich wieder zunehme. Mit zunehmendem Alter ist mein Bedarf immer geringer geworden, was ja normal ist. Ich bin wohl auch sehr sparsam im Verbrauch. Zur Zeit halte ich mein Gewicht von 60kg mit ca. 1300kcal am Tag. Esse ich mehr, nehme ich sofort zu.
    Das heißt, die Kalorienbedarfsrechner ergeben in meinem Fall falsche Werte. Mein tatsächlicher Grundumsatz liegt sehr viel niedriger.

    3. Kalorienbedarf zur Gewichtsreduktion
    Um abzunehmen muss ich deutlich unter 1300kcal bleiben. Als ich jünger war, konnte ich mit 1000kcal 1 Kilo/Woche abnehmen, heute schaffe ich 1Kilo /Woche mit 800kcal. Laut meinen akribischen Aufzeichnungen ist der KH Anteil unerheblich, wenn ich unter der erforderlichen
    Kalorienmenge bleibe. Mit LC schaffe ich es aber sehr viel leichter, ich habe erheblich weniger Hunger, was ich auf den günstigeren Blutzuckerverlauf zurückführe.

    Fazit
    Ich tue mir deshalb so schwer, weil mein Kalorienbedarf sehr niedrig ist.
    Ich bin aber von Leuten umgeben, die gut und viel essen
    Ich muss für andere kochen, habe ständig mit Essen zu tun
    Wir gehen gerne und viel mit Freunden zum Essen aus
    Ich bewege mich zu wenig

    Lösung
    Was kann ich tun?
    Den Kalorienverbrauch mit mehr Bewegung steigern
    Weiterhin Kalorien zählen, ohne funktioniert es bei mir nicht
    Weiterhin Atkins, KH unter 50 klappt bei mir am Besten
    Bei Zunahme Ausgleich durch Saftfasten



    Februar 2013: Ich habe es geschafft!

    17-08-12 Start mit 80,7kg
    31-12-12 Ziel mit 60,0kg erreicht

    #1 Wie habe ich es geschafft?
    #2 Meine Tagespläne
    #3 Rezepte


    Wie habe ich es geschafft?

    In all meinen vielen Abnehmversuchen habe ich herausgefunden, dass es bei mir ausschließlich auf die Kalorienzufuhr ankommt, zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen stützen diese These. Dabei spielt es absolut keine Rolle, aus welchen Quellen diese Kalorien stammen, ob Kohlenhydrate, Proteine oder Fette, und auch nicht, zu welcher Zeit ich sie esse. Deshalb ist auch die Methode, die Diätform, im Prinzip egal.
    Aber mit LC habe ich weniger Hunger und somit fällt mir die Kalorienbeschränkung leichter.

    1. Problem: Kalorienzufuhr kontrollieren

    Abnehmphase: weniger als Bedarf
    Haltephase: so viel wie Bedarf

    Ist banal und hört sich simpel an, aber genau das ist die Schwierigkeit. Wir alle wissen, dass es fast unmöglich ist, immer kontrolliert zu essen, nach der Anfangseuphorie folgt bald das Scheitern.

    Lösung:Man muss eine Strategie finden, die einem die Begrenzung der Kalorienmenge erleichtert.

    LC, Atkins, LCHF und andere KH reduzierte Diäten liefern so eine Strategie, weil das Hungergefühl vermindert wird durch die geringere Insulin-Ausschüttung, die Lust auf Süßes verschwindet. Man kann auch bei diesen Ernährungsformen nicht unbegrenzt essen, aber die Kontrolle ist einfacher.

    Wer willensstark ist, kann auch mit Schokolade und Bratkartoffeln abnehmen, solange erseinen Tagesbedarf an Kalorien nicht überschreitet (Hab ich schon gemacht).

    Und da muss jedernach seinem Geschmack seine Strategie finden.

    Mein Weg:

    Strategie: LC,

    Verzicht auf konzentrierte KHs, Milchprodukte, Obst, jede Form verarbeiteterLebensmittel (z.B. Wurst). Bei ca. 900g Gemüse am Tag komme ich auf ca. 30-60g KH.

    Kalorienmenge kontrollieren durch protokollieren

    Eine Möglichkeit ist bei fddb ein Tagebuch zu führen

    Ich habe mir selbst eine Calc-Tabelle erstellt mit den Lebensmitteln, die ich konsumiere. Sie errechnet mir die Kalorienmenge, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate. So habe ich jederzeit Zugriff und muss nicht erst ins Internet. Und die Tabelle ist klein und überschaubar, weil ich nur die Lebensmittel drin habe, die ich auch wirklich esse.

    Für jeden Taghabe ich ein Blatt. Zusätzlich gibt es eine Spalte „Herausforderungen heute“. So plane ich vorher, was an Versuchungen auf mich zukommt, wie ich damit umgehen möchte. So kann ich mich darauf einstellen. z.B. bei Essenseinladungen esse ich vorher was zu Hause, damit ich nicht total ausgehungert bin. Oft steht man mit seinem Sektglas in der Hand da und kann es kaum erwarten, bis es endlich was gibt. Habe ich vorher eine Kleinigkeit gegessen (ich bevorzuge natürlich ein Gemüsecremesüppchen), kann ich entspannt abwarten.

    Oder ich nehme mir vor, keinen Alkohol zu trinken. Früher habe ich ganz leise und verschämt geflüstert: Für mich bitte ein Glas Wasser. Jetzt sage ich laut, es soll nur jeder hören, ich trinke keinen Alkohol. Aber ich bestehe darauf, das Wasser im Sektglas zu bekommen.

    Diese Tabelle ist auch mein Kalender, ich kann längerfristig mein Essen planen, überlegen, was koche ich für die Familie, was muss ich einkaufen.

    Es ist aber nicht so viel Aufwand wie sich das im Moment anhört.

    Wenn ich z.B. ungefähr 1400kcal essen möchte, mache ich mir einen Tagesplan wie viel an Fleisch bzw. Fisch, Ei ich dabei essen kann, mit ca. 900g Gemüse, 30g Nüssen. So muss ich nicht jeden Tag neu rechnen. Falls ich wirklich mal noch Hunger habe, knabbere ich Kohlrabi, Karotten, Paprika, Nüsse. Das füllt den Bauch, inzwischen brauche ich es kaum noch. Diese Tagespläne und Rezepte plane ich auch mit der Tabelle in einem anderen Fenster.

    In die Tabelle trage ich jeden Tag neben dem Datum mein Gewicht ein. Auch das tägliche Wiegen ist hier umstritten, mich motiviert es sehr.

    2. Problem: Bedarf herausfinden
    Da habe ich mir anfangs sehr schwer getan. Die Berechnungsformeln liefern Richtwerte, die exakten Werte müsste man von einem Arzt bestimmen lassen. Nach den Formeln liegt mein Grundumsatz bei ca. 1300, mein Gesamtumsatz bei ca. 1600kcal.

    Mein Weg:
    An die Theorie, dass man nicht unter seinem Grundumsatz essen sollte, um dem Jojo ein Schnippchen zu schlagen, glaube ich nicht. Ich habe keine einzige Untersuchung dazu gefunden. Also habe ich so wenig wie möglich gegessen, um einen Anfangserfolg zu erzielen, das waren so ca. 800kcal. Unterstützt habe ich das mit Amformula shape von Marc Warnecke, 4 Messlöffel am Tag ins Essen gerührt, nimmt den Hunger, ergänzt die Zufuhr an Mineralien und Aminosäuren, hat Ballaststoffe. Das habe ich bis zu meinem Eintritt ins Forum so gemacht, dann hat man mir das ausgeredet und ich muss zugeben, es geht auch ohne. Ich habe im Schnitt 1 Kilo pro Woche abgenommen.

    Ich habe nach und nach die Kalorienmenge erhöht, habe mich nicht mehr so strikt an einen bestimmten Wert gehalten. Ich wollte nur immer unter 1500kcalbleiben, weil ich den Verdacht habe, dass das so die Menge ist, die ich brauche.




    3. Problem:Halten



    Jetzt habe ichmein Ziel erreicht und habe nun die Chance, meinen Bedarf durchAusprobieren herauszufinden. Ich will mich langsam nach obenvortasten, das neue Gewicht muss sich ja erst stabilisieren. Und dannwerde ich hoffentlich genau wissen, bei wie viel Kalorien meinGewicht stagniert.




    Das ist Neulandfür mich. Abgenommen habe ich schon oft, das Halten zuprotokollieren habe ich noch nie geschafft, und so ging es meistensziemlich bald wieder nach oben. Nur mit Montignac konnte ich meinGewicht zwei Jahre lang halten, ohne Prototoll, warum ich das dannaufgegeben habe, weiß ich gar nicht. Ich vermute, ich habe doch zuviele Kohlenhydrate gegessen.




    Mein Weg:

    Auf jeden Fallweiter protokollieren, damit ich genau weiß, wie viel ich essenkann, ohne wieder zuzunehmen.

    Es ist auch eingewisses akademisches Interesse dahinter, ich betrachte es alsExperiment. Natürlich ist bei der geringen Zahl von Versuchspersonen(n=1) das Ergebnis nicht verallgemeinerbar.




    4. Problem: Versuchungen, Gelüste,Hungerattacken



    Hungerattacken:

    Normalerweisekomme ich mit 3 Mahlzeiten sehr gut klar, selten habe ich Hungerzwischendrin.

    Mir hilft knabbern von rohem Gemüse, habe ich geschnitten imKühlschrank

    oder in der Handtasche, hier habe ich keine Mengenbegrenzung

    heiße Gemüsebrühe oder Gemüsesuppe

    heißer Tee

    Nüsse




    Verlangen nachSüßem habe ich überhaupt nicht mehr, ich führe es darauf zurück,dass ich konsequent jeden Ersatz in Form von Süßstoff gemiedenhabe. Wenn eine Schale mit Süßigkeiten auf den Tisch gestellt wirdoder eine Torte, kann ich sie anschauen, als wären sie aus Plastik.Ich habe aber auch immer im Hinterkopf, dass ich diesmal auf keinenFalls mehr zunehmen möchte wie schon so oft. Und da fing die Zunahmeimmer mit Süßigkeiten an. Wehret den Anfängen ist daher meinMotto.




    Verlangen nachBrot habe ich auch nicht mehr. Ein paarmal habe ich ein Eiweißbrotgebacken, es hat mir auch geschmeckt, aber ich brauche es nicht.Eine warme Mahlzeit zum Frühstück ist mir am allerliebsten.

    Weißbrot imRestaurant, das mit Olivenöl oder Schmalz oder Butter vor dem Essenauf den Tisch kommt, war lange Zeit eine Versuchung. Jetzt esse ichimmer eine Kleinigkeit, bevor wir gehen, manchmal auch ein paar Nüsseoder Oliven, so brauche ich das Brot nicht. Und ich denke bei mir,wenn ich den anderen zuschaue, wie sie zuschlagen: Was ihr esst machmich nicht fett.




    Nudeln, Kartoffelnsind keine Versuchung für mich.







    Meine Motivation

    Natürlich stehtdas bessere Aussehen im Vordergrund, es gefällt mir, wieder schickeKleidung zu tragen, es gefällt mir, dass mein Mann gerne mit mirausgeht, wir tanzen in einem Tanzclub, schlank sieht das einfachbesser aus.

    Mein Mann istschlank, neben ihm habe ich immer noch dicker ausgesehen, als ich ehschon war. Aber, und das rechne ich ihm hoch an, er hat niemals eineBemerkung dazu gemacht.

    Er hat michunterstützt dadurch, dass er mir für jedes verlorene Kilo einGeschenk gemacht hat. Er hat aus Styropor einen Fettberg gebastelt,je ein Quader für ein Kilo Fett so groß wie eben ein Kilo Fett.Daran hingen kleine Umschläge, 19 Stück, und für jedes Kilo durfteich einen aufmachen. Mal war es ein Gutschein für eine Massage, maleine Theaterkarte, ein Buch, bei 10 Kilo ein Besuch bei einemJuwelier. Der 20. Umschlag steht noch aus, ich bin gespannt.




    Dergesundheitliche Aspekt spielt für mich keine Rolle, ich glaube, dassmein Übergewicht noch nicht gesundheitlich bedenklich war.Allerdings gibt es in meiner Familie eine Disposition für DiabetesTyp II, und dem hoffe ich durch die Low Carb Ernährung zu entgehen.




    Noch ein Wort dudem Ziel, das ich mit gesteckt habe. Früher dachte ich immer, nurnicht zu viel vornehmen, das Ziel muss realistisch sein, es mussüberschaubar sein. Immer wenn ich es dann erreicht hatte, z.B. 70Kilo, dachte ich, so, geschafft, jetzt kann ich wieder essen wievorher. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass dasProblem Übergewicht mich ein Leben lang begleiten wird. Und danndachte ich, egal auf welchem Niveau, ich muss immer aufpassen undkontrollieren, dann kann ich es ja auch wenigstens aufNormalgewicht-Niveau machen. Deshalb habe ich mir 60 Kilo als Zielvorgenommen.




    Motivation gibtmir das tägliche Wiegen, das Führen einer Grafik, da freue ich michjeden Tag, wenn ich drauf schaue und eintrage. Ich habe links dieKilo von 81 bis 59 eingetragen, waagerecht oben 31 Tage. Jeden Tagziehe ich einen kleinen Strich zum Tagesgewicht (alles auch in calc).

    Weil ichkontinuierlich abgenommen habe, kam ich auf die Idee, den jeweilsnächsten Monat unter den Vormonat zu zeichnen, so habe ich jetzt einschönes Bild mit 7 untereinander angeordneten Linien, alle fallend.Ich weiß nicht, ob das verständlich ist, ich habe versucht, hierein Bild davon einzufügen, aber das schaffe ich nicht.

    Außerdem schreibeich an die Grafik für jeden Tag meine Kalorien-Aufnahme, so kann ichgenau verfolgen, wie Gewicht und Kalorienzufuhr zusammenhängen undich habe auch immer den direkten Vergleich zum Vormonat, die Linieverläuft in der Regel 4 Kästchen untendrunter.

    Für das Haltengeht das so natürlich nicht, da weiß ich noch nicht genau, wie iches mache. Auf jeden Fall will ich die grafische Darstellungbeibehalten, vielleicht rahme ich sie und hänge sie mir an die Wand.Ich muss wohl für jeden Monat ein neues Diagramm machen in derHaltephase.

    Man kann in calc auch automatisch einDiagramm erstellen, aber so macht es mir mehr Spaß.




    Motivation gibtmir last but not least auch das Forum, was für mich etwas ganzNeues ist. Zu lesen, wie Leidensgenossen mit dem gleichen Problemumgehen, ist eine ungeheure Hilfe. Tipps, Tricks und Zuspruch nehmeich dankbar an.

    Allerdings stelleich fest, dass ich zu viel Zeit im Forum verbringe, es hat so vieleTeilnehmer, dass ich gar nicht alles lesen und beantworten kann, dasich gerne möchte. Da muss ich mich in Zukunft irgendwie beschränken,mal sehen, wie.




    Sport

    Tennis im Sommer3x die Woche

    Pilates 1x dieWoche

    Nordic Walking nurbei schönem Wetter

    Body WeightExercises nach Marc Lauren seit einem halben Jahr, 4x die Woche

    Tanzen

    Wandern

    Wohnen auf dreiEtagen, rauf und runter rennen

    Im Sommer möchteich wieder Rad fahren




    Nahrungsergänzung
    Habeich ziemlich vernachlässigt.

    Ich habe denVorsatz, doch mal ein paar Vitamine und Mineralien zu mir zu nehmen,kann mich aber immer nicht entschließen oder ich vergesse es wieder.Ich kenne mich auch zu wenig aus, weiß nicht, was ich brauche. Zuviel soll man ja auch nicht zu sich nehmen.

    Ich will mich malüber Vitamin D informieren, angeblich haben die meisten Menscheneinen Mangel.




    Süßstoffe und künstliche Aromen

    Auch auf Süßstoffverzichte ich komplett. Ich lese, dass hier viele großeMengen an Süßstoff verwenden, für mich ist es kein Verzicht, seitLC ist das Verlangen nach süß verschwunden. Ich glaube, wenn manSüßstoff verwendet, bleibt der Appetit auf Süßes und irgendwannkann man nicht mehr widerstehen.




    Auch künstlicheAromen verwende ich nicht, vor allem in Tees sind jede Menge,so kaufe ich nur naturbelassene Tees. Noch nicht einmal fertigeGemüsebrühe kaufe ich. Von einer Freundin habe ich ein Rezept füreine Art Gemüsepesto, das mit Salz haltbar gemacht und inSchraubgläser gefüllt, sich ewig hält. Davon habe ich immer einGlas im Kühlschrank stehen, und nehme ein oder zwei Teelöffel davonzum Würzen. Rezept unter #3. Auch die Fleisch- und Fischfonds macheich selbst, ist alles kein großer Aufwand. Ab und zu ein Huhngekocht, oder Kalbfleisch für ein Vitello, oder einen Tafelspitz,schon hat man eine wunderbare Fleischbrühe.

    Somit kein Glutamat und sonstigeGeschmacksverstärker.




    Gemüse nehme ich fast nur frisches,auch kein TK. Ich finde, der Zeitaufwand, ein bisschen Gemüse zuschnibbeln und mit Olivenöl in der Pfanne zu braten oder daraus eineSuppe zu machen, ist gering. Und das bin ich mir wert. Ich verwendeausschließlich natürliche Produkte.




    Wie geht es weiter?

    Natürlich möchteich auf jeden Fall das Gewicht halten. Aus leidvoller Erfahrung weißich, dass das sehr schwer ist.
    • Sollwert herausfinden, es zeichnen sich so um die 1500 ab, vielleicht auch 1600kcal
    • weiter Protokollieren
    • weiter Kalorien berechnen
    • nahe am Sollwert essen
    • auf jeden Fall weiter LC
    • nach und nach Obst, Hülsenfrüchte, Käse dazu nehmen
    • weiterhin auf Wurst und andere verarbeitete Lebensmittel verzichten
    • Alkohol nur ausnahmsweise
    • weiterhin im Forum TB schreiben, mich mit Leidensgenossen austauschen


    Warum bin ich zuversichtlich, dassich es diesmal schaffe?

    Im Gegensatz zufrüheren Versuchen hat sich einiges verändert, das es mirerleichtert, das Erreichtezu halten:
    • ich bin vorsichtiger als früher, ich bin ganz sensibel, riskiere nichts, mache keine Ausnahmen, weil ich auf keine Fall nochmal zunehmen möchte, nochmal will ich die ganze Abnehmprozedur nicht mehr mitmachen. Die Einstellung: Einmal ist keinmal, oder 1 Kilo mehr ist doch nicht schlimm, habe ich abgelegt.
      Neues Motto: Wehret den Anfängen
    • Ich habe viel weniger Stress:
    • Ich bin nicht mehr im Beruf, nehme mir mehr Zeit für mich selbst, für die Beschäftigung mit meiner Ernährung, für Einkaufen und Kochen, für das forum
      Meine Mutter, die ich die letzten 8 Jahre gepflegt habe, ist vor über einem Jahr mit 89 Jahren verstorben. Erst jetzt beginne ich, mich frei zu fühlen. Vorher hatte ich immer im Kopf, ich muss nach Hause, ich muss nach ihr schauen, nachts bin ich aufgewacht, um nach ihr zu sehen. Das letzte halbe Jahr konnte ich gar nichts mehr machen. Ich möchte aber betonen, dass ich die Pflege nie als Belastung empfunden habe, ich habe es gern gemacht und bin froh, dass ich es gemacht habe.
    • Ich habe privat Beziehungen abgebrochen, die nur belastend waren
    • Ich bin endlich davon überzeugt, dass nur LC als Ernährungsform für mich in Frage kommt. Wider besseres Wissen, weil es mir ohne KHs immer besser ging, glaubte ich Experten, z.B. der DGfE, mach brauche KHs, das Gehirn und die Psyche brauchten Glucose. Auch Obst wegzulassen, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Dem Forum habe ich es zu verdanken, dass ich diese Überzeugung revidiert habe. Seitdem macht es mir keine Probleme, auf KH zu verzichten.


    Somit blicke ich hoffnungsvoll indas Jahr 1013, in jeder Beziehung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juni 2014
    AnabellS gefällt das.
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. Omilein

    Omilein Aktives Mitglied

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    AW: Es liegt doch nur an den Kalorien... Petras Doku

    Petras Phase I:17.8. - 10. 10. 2012




    Am 17. August 2012habe ich angefangen. Nachdem ich schon resigniert hatte, beschäftigteich mich mit Methoden zu lernen, sich so zu akzeptieren wie man ist.Durch einen Freund meiner Tochter wurde ich zu dem neuen undendgültig letzten Verscuh animiert. Bei ihm wurde Diabetes Typ IIfestgestellt, mit Mitte 30. Das hat ihm so einen Schock versetzt,dass der sofort begann, sein Übergewicht abzubauen. In drei Monatenhat er 23 Kilo abgenommen, indem er nur Eiweißshakes und Gemüse zusich genommen hat. Inzwischen isst er LC, und er braucht keineMedikamente und er hält sein Gewicht.

    Das hat michmotiviert, auch so abzunehmen wie er. Aber schon nach ein paar Tagenbekam ich die Shakes nicht mehr runter. Vor allem störte mich, dasssie alle süß sind, mit Aromen, die mir nicht zusagten. Im Internetfand ich, dass es auch Proteinpulver ohne Geschmack gibt, das habeich gekauft und mir meinen eigenen Plan gemacht. Am Anfang wollte ichso wenige Kalorien wie möglich zu mir nehmen, um möglichst schnellanzunehmen. Das brauchte ich zur Motivation.


    Plan für Phase I von August bisOktober 2012

    800kcal

    900g Gemüse

    4 MesslöffelAmformula shape, eingerührt in Suppe, Gemüse

    300g mageresFleisch, Fisch, (1 Ei statt 100g Fleisch)

    20g Nüsse

    2 Tl Olivenöl

    sind zusammen ca820kcal..............111P..........26F................29KH

    Das entsprichtnicht den Empfehlungen von Atkins, vor allem weniger Fett.

    Ich habe einfach einen Widerwillen gegen fettes Fleisch.


    Plan für Phase II Oktober bisNovember 2012


    1000 bis 1300 kcal

    900g Gemüse

    400g Fleisch,Fisch, (1 Ei statt 100g Fleisch)

    4Tl Olivenöl

    30g Nüsse




    das sind ca1000kcal..........114P..........42F............29KH

    Ab und zu fettenFisch, Avocado dazu, aber versucht, unter 1300kcal zu bleiben.

    Plan für Phase III ab November 2012

    1300 bis 1500kcal

    Gemüse 900g

    400g Fleisch,Fisch, (1 Ei statt 100g Fleisch)

    4 TL Olivenöl

    30g Nüsse oderauch mal mehr

    Avocado, Mayonaiseab und zu

    Auch mal Fleisch mit mehr Fett

    Im Dezember habe ich dann allerdings die Geduld verloren und wenn es ging, mal ein paar Tage mit nur 800kcal eingeschoben, um mal wieder einen schnelleren Fortschritt zu erzielen.

    Eine GEM Woche habe ich auch mal gemacht, Ende Oktober. Das hat mir mal Spaß gemacht, ich habe auch was abgenommen, werde ich aber nicht wieder machen.

    Plan für Haltephase ab Februar 2013

    1500 bis 1600kcal,muss ich noch ausprobieren

    Weiterhin Verzichtauf konzentrierte KHs und auch verarbeitete Lebensmittel in jederForm. Ich habe inzwischen einen Ekel vor Wurst oder Fertigprodukten,so dass es mir gar nicht schwer fällt.

    900g Gemüse

    400Fleisch, Fisch,(1 Ei statt 100g Fleisch)

    6TL Olivenöl

    40g Nüsse

    GelegentlichAvocado, Apfel, Käse

    ab und zu ein GlasWein

    Mein Ziel ist es noch mehr Obst dazu zu nehmen, wenn sich mein Gewicht stabilisiert hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Februar 2013
  4. Omilein

    Omilein Aktives Mitglied

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    AW: Es liegt doch nur an den Kalorien... Petras Doku

    Rezepte

    Bei weitem nicht alle sind auf meinem Mist gewachsen, z.T. weiß ich gar nicht mehr, wo ich sie her habe, z.T. stammen sie auch aus dem Forum. Also seid bitte nachsichtig mit mir. Falls ihr eins eurer eigenen Rezepte wiedererkennt, bitte schreibt eine Nachricht an mich. Ich nehme es dann entweder raus oder schreibe euch als Autor dazu, je nachdem, wie ihr das möchtet.

    Trester-Thunfischburger
    250g Trester (Karotte, Zucchini, Rote Bete, Birne, Ingwer, Zitrone)
    30g Walnüsse grob gehackt
    1 Dose Thunfisch im eigenen Saft, gut ausgedrückt
    1 Ei
    10g Haferkleie
    Salz, Pfeffer
    vermischen, Burger formen, bei mir ergab es 8 Stück.
    Auf Backpapier im Ofen bei 180g 35min backen.
    Man kann sie sicher auch in der Pfanne in Öl braten, ich wollte sie aber
    ohne Fett machen, weil ich ja Mayo dazu essen wollte.
    Pro Stück ca. 60 kcal; 14g P; 10g F; 2g KH

    Sicher schmecken sie jedesmal anders, je nachdem , welche Gemüse man
    entsaftet.
    Funktioniert auch mit Hackfleisch, Schafskäse-getr.Tomaten-Oliven


    Pesto für Gemüsebrühe, zum Würzen

    Sellerieknolle,Selleriegrün, Petersilienwurzel und -blätter, Karotten, Lauch,Liebstöckel (Maggikraut ) durch den Fleischwolf drehen. Mengen können ruhig variieren, Maggikraut nicht zu viel.

    Pro kg Gemüse150g Salz untermischen, zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank.

    Dann in Schraubgläser füllen. Das Pesto hält sich ewig. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufheben. Ich mache im davon an Suppen oderGemüse, streiche es Fleisch oder Fisch vor dem Braten. Unbedingt daran denken, kein weiteres Salz zugeben.

    Gefüllte Pfannkuchen:
    1 Ei verquirlen,
    20g Mandelmehl und so viel
    Wasser unterrühren, dass einedünflüssige Konsistenz entsteht. In
    1Tl Olivenöl 2 Pfannkuchen ausbacken

    Füllung:
    Zwiebel
    Champigons oder anderes Gemüse
    Petersilie
    Knoblauch, alles was der Vorrat sohergibt, in
    1T Olivenöl anbraten, würzen
    auf die Pfannkuchen geben, aufrollenund genießen.

    Falls man noch ein paar Kalorien übrig hat, schmeckt Feta drübergekrümelt ganz prima

    Schmecken durch das Mandelmehl einwenig süßlich, wem das nicht gefällt, kann es ja mal mit Kokosmehl versuchen, oder nur mit Eiern als Omelett


    Seitan

    Ist Weizengluten, also nichts für Leute, die kein Gluten vertragen.
    Ich mache aus 1kg Mehl und 600ml lauwarmem Wasser einen Teigklumpen, mit der Küchenmaschine. Der wird in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser bedeckt und ruht für eine halbe Stunde. Dann wird der Teig unter Wasser geknetet, so wird die Stärke ausgewaschen. Immer wenn das Wasser ganz weiß ist, wird es gewechselt, immer abwechselnd kalt und lauwarm, immer fleißig kneten, bis das Wasser fast klar bleibt.
    Der nun ziemlich zähe Klumpen wird dann 30min in einer kräftigen Brühe gekocht, man lässt ihn in der Brühe erkalten.
    Am nächsten Tag kann man den Seitan dann verwenden wie Fleisch.
    z.B. in Scheiben schneiden und braten, paniert oder unpaniert, oder in Würfel gulaschmäßig, oder mit dem Pürierstab zu "Hackfleisch" schreddern.
    Mir schmeckt es gut, man kann alle möglichen Geschmacksrichtungen hineinbringen. Ich finde es ist eine Möglichkeit, mal ein bisschen weniger Fleisch zu essen.
    http://www.sturmruhe.de/makro/seitan/indexseitan.html
    http://www.youtube.com/watch?v=2QJJFZNpENI
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Mai 2014
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