Frage zum Kohlenhydratabbau bei Sport

Dieses Thema im Forum "Bin neu hier und habe schon Fragen" wurde erstellt von Tineline, 3. September 2009.

  1. AlpenKiwi

    AlpenKiwi Neuling

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    Servus Radfahrer,

    warum musstest du KH zu dir nehmen?
    traust du deinem Fettstoffwechsel nicht?
    Oder warst du doch zu schnell unterwegs?

    Ich habe gerade einen 2okm-Lauf im mittleren Tempo gemacht und
    fühle mich top am 5. Tag in Ketose.

    Was mir echt auffällt, das ich kaum Hunger habe. Aus Angst vor dem Umschalten meines Körpers auf "Notprogramm" - wie ich es beim Fasten kenne - muss ich mir das Fett regelrecht "reinzwingen". Ist für mich eine absolut interessante Erfahrung, ganz ohne Heisshunger nach dem Laufen.

    Gruss aus den Bergen

    Reiner
    AlpenKiwi.de
     
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. Radler

    Radler Mitglied

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    ich nehme an, du brauchst keine 10h für die 20km

    3-4 vielleicht auch fünf stunden wäre es wohl kein problem ohne futter zu fahren. aber bei 10h sieht es (noch) schon etwas anders aus. zudem war ich eben mit einer gruppe unterwegs. ganz so langsam wie ich hätte müssen hab ich dann eben doch nicht können. alleine geht das dann sicher eher. vermutlich mache ich das nächsten samstag nochmals, aber dann eben alleine.
     
  4. basti107

    basti107 Neuling

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    ich hab vorher low-fat high carb gelebt. nun ernähre ich mich LC, bin leichter geworden und im kraftsport stärker.
    meine ausdauer ist auch erheblich besser geworden und ich hatte nie wieder richtigen muskelkater.
     
  5. AlpenKiwi

    AlpenKiwi Neuling

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    Servus,

    bin jetzt den 13. Tag in Ketose und es fühlt sich super an.
    Habe bis jetzt 4 kg abgenommen.

    Heute morgen bin ich ohne Frühstück 2 Stunden mit ungefähr 80% der maximalen Herzfrequenz gelaufen und bin mit einem guten Gefühl zu Hause angekommen. Normalerweise kommt man bei einem solchen Lauf ganz ohne Kohlehydrate ziemlich schnell in Unterzucker.

    Mein bisheriges Fazit: Fett loswerden ohne zu hungern bei voller Leistungsfähigkeit im Ausdauerbereich.

    Gruss aus den Bergen

    Reiner
    AlpenKiwi.de
     
  6. Bestseller

    Bestseller

  7. Radler

    Radler Mitglied

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    schön, dass es bei dir so gut klappt. ich habe aktuell etwas mühe.

    letzte woche war ich in Ketose, wie der stick anzeigte. nun aber schon eine woche nicht mehr. auf jeden fall zeigt der stick nichts mehr an. :???:

    auch fühle ich mich immer noch eher kraftlos im training. ich kann zwar gut 5h fahren ohne etwas ausser wasser zu mir zu nehmen. das geht wirklich problemlos. aber nur mit gemütlich fahren. mit 80% der hfmax wäre es nicht möglich. definitiv nicht.

    ich habe jetzt auch den gemüsekonsum noch mehr runtergefahren. esse also mehr oder weniger nur noch eier, fleisch, fisch (sehr viel) käse, salat und etwas nüsse (habe ich aber nun auch reduziert). seit neustem backt mir meine herzallerliebste kh-freies brot aus der rezeptecke hier.

    kann/muss man sich so sehr auf die sticks verlassen? die pelzige zunge wäre doch auch indiz für die Ketose. das habe ich jetzt eigentlich immer. :confused:
     
  8. fussel

    fussel Guest

    Wenn die Ketonkörper ausreichend als Energieträger verbrannt werden, bleiben keine Reste zum auscheiden. Bei deinen Leistungen kann das gut möglich sein.
    Ketose ist einerseits eine messbare Menge an Ketonkörpern im Urin, andererseits aber die Umstellung des Stoffwechsels auf Fettverbrennung.
    Nachweisbar ist es mit den Sticks nur bedingt. Es gibt andere Methoden der Messung ,aber nicht für uns.
     
  9. guter

    guter Stamm Mitglied

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    Diätart:
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    dann solltest Du im gegenzug das fett hochfahren, ohne
    das wird es mit der ausdauerleistung nichts werden ;)
     
  10. AlpenKiwi

    AlpenKiwi Neuling

    Registriert seit:
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    Könnte es sein, dass der Radler durch zu wenig Kalorien seinen Stoffwechsel im Sparprogramm hält und dadurch - wie beim Fasten - Muskeln abbaut?

    Seine Beschreibung kommt mir bekannt vor - so ging es mir immer, wenn ich gefastet habe und dabei längere Läufe gemacht habe.

    Ich haue mir gerade täglich fetten Fisch in allen Variationen rein: Matjes, Lachs, Brathering, Makrelen, ... ><(((°>

    Bin trotz etwas Obst ab und zu immer noch voll in Ketose.


    Gruss aus den Bergen

    Reiner
    AlpenKiwi.de
     
  11. fussel

    fussel Guest

    Zu Muskalabbau duerfte es durch die EW-reiche Ernaehrung nicht kommen.

    Aber wie bei den Ausdauersportlern, die sich im Wettkampf mit KH vollstopfen, kann es gut sein, dass er sich mit schnell verfuegbarem Fett "vollstopfen" muss.
    Da waere vielleicht dieses MCT-Oel mal gut zu probieren.
    Oder L-Carnitin ab 3g pro Dosis.
     
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  13. Radler

    Radler Mitglied

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    zu wenig kcal kann nicht sein. ich habe jetzt in den letzten drei wochen eher etwas zugenommen. 1-2kg. :rolleyes:

    heute hat mir jetzt der stick auch mal wieder was angezeigt. 1.5mmol/l hatte ich gerade eben.

    naja, ich gebe mir einfach noch etwas zeit. der körper wird sich wohl schon noch daran gewöhnen. heute ass ich während dem 4h-training käse und oliven... :shock: ungewohnt, aber geht ganz gut. kraft an den steigungen fehlt aber natürlich immer noch :heul2:
     
  14. Alex1966

    Alex1966 Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    54
    Stoffwechsel beim Sport

    Hallo allerseits,

    ich bin neu hier, aber ich lese in diesem Forum schon eine Weile. Dieses Thema finde ich aber hochinteressant, da es hierleider sehr schwierig ist, brauchbare (sprich: plausible und fundierte) Informationen zu finden!

    Kurz zu mir: bin 43 Jahre alt, männlich und habe vor 4 Monaten die Diagnose Diabetis Typ 2 in Verbindung mit sehr hohen Cholesterinwerten (400++) bekommen :shock:. Mit 105 kg und meinen Ernährungsgewohnheiten auch nicht wirklich verwunderlich, da ich den Sport nur halbherzig wahrgenommen habe (jaja, der innere Schweinehund!)

    Die Blutzuckerwerte morgens waren schon im Bereich 180++, so dass mein Hausarzt (wie auch die Spezialpraxis für Diabetis) eigentlich davon ausgingen, dass ich nach 3 Monaten mit Insulin beginnen müsste.

    Naja, der Schock saß und ich stellte mir die Frage: und jetzt? :help11:

    Nee - mein Leben lang spritzen kann nicht sein, da muss was passieren! Aber was? und wie? Ich hatte ja so ganz und gar keine Ahnung bzgl. Diabetis, Stoffwechsel, Ernährung, etc....!! Und geht das überhaupt??

    Also bliebt mir nix anderes übrig, als mich zu informieren. Zugegeben, das war alles andere als einfach und letztendlich sehr zeitaufwändig, aber ich denke, dass ich mittlerweile viele Zusammenhänge verstehe und auch umsetzen kann. ;) Das grösste Problem dabei war das Überangebot an Fehl-/Falsch-Information (ca. 90++%:shock: ) bei dem die richtigen, wichtigen und sinnvollen Informationen untergingen.

    Heute, rund 3,5 Monate nach dieser Diagnose habe ich meine Cholesterinwerte mehr als halbiert (unter 200), mein Langzeitzucker um 25% auf fast normale 6,5% reduziert und meine Blutzuckerwerte sind - bis auf Ausnahmen (!) - im akzeptablen Bereich. Selbst mein Arzt war mehr als erstaunt was ich hinbekommen habe >:) und hat neben dem "weiter so" mir auch die Hoffnung gegeben, dass ich möglicherweise ganz auf die Medikamente verzichten könne :lol:

    Spannende Frage: Wie habe ich das hinbekommen? (Offensichtlich hat's ja funktioniert!)
    • Vertraue dem gesunden Menschenverstand. Was Jahre gebracht hat um es sich anzufuttern geht nicht von jetzt auf gleich wieder weg!
    • Auch Ärzte haben häufig nur ein gefährliches Halbwissen und vertraue keinem der sog. Ernährung-, Sport- und sonstigen Päpsten. (jaja, damit werde ich mir hier keine Freunde machen ;) )
    • Sorge für eine negative Energiebilanz (m.E. elementar !)
    • Versuche zu verstehen, wie der Körper funktioniert (hilft einem zu verstehen, sinnvolles von sinnlosem zu unterscheiden, und ist selbstverständlich mit etwas Aufwand verbunden)
    Eine negative Energiebilanz bedeutet: Energieverbrauch > Energiezufuhr

    Also was brauch ich pro Tag: es gibt ja hier einen Thread zu Kalorienrechnern -> bei mir ca. 2400 kcal/Tag (ohne Sport)
    und was nehme ich denn so zu mir? Ohjehh, hier kam das bittere Erwachen. Nein, nicht die Zusammensetzung (KH, EW, F) war das Dilemma, sondern letztendelich die Menge (Hmm, so 500g Chashew-Nüsse (entspricht ca. 3000 kcal (!) mal zwischendurch sind wohl nicht gerade - sinnvoll!)

    Nach gründlicher Analyse meinerseits und meiner liebgewonnenen Gewohnheiten habe ich folgendes gemacht:
    • weglassen aller süssen Getränke (da kommt den Tag über ganz schön was zusammen)
    • Portionen verkleinern (eine Pizza reicht doch vollkommen, oder nicht?)
    • Keine Diät! Mag ich nicht, wird häufig für vieles Missbraucht (meine Meinung - möglicherweise in hohem Masse irrational ;) )
    • mir die Mühe machen, einmal alles aufzuschreiben, aber ehrlich zu sich selbst sein!
    • Überwindung des innneren Schweinehunds und regelmässig Sport treiben. Dies beinhaltet ein gemischtes Ausdauerprogramm und vor allem ein intensives Krafttraining
    • mindestens 3x die Woche Training (zur Zeit 5 - 6x ;) )
    • Erhalten der Motivation auf lange Sicht da der Rückfall sonst bitter werden wird!
    Und was hat das jetzt alles mit Stoffwechsel beim Sport zu tun?

    Nunja, bin eben richtig neugierig geworden, da ich das, was ich getan habe nicht immer mit den Reaktionen meines Körpers in Einklang gebracht habe.
    Also wieder ins Internet und weitersuchen (auch hier wieder mit den oben genannten Einschränkungen)

    Ich habe dazu auch einiges gefunden:
    • Grundumsatz (dr-moosburger.at/pub/pub014.pdf)
    • Energiebereitstellung im Sport (dr-moosburger.at/pub/pub023.pdf)
    • Fettverbrennung im Sport (dr-moosburger.at/pub/pub031.pdf)
    • Fettverbrennungspuls (dr-moosburger.at/pub/pub035.pdf)
    Dieses sind nicht unbedingt einfache Gute-Nacht-Lektüren, aber sie beschreiben die genannten Themen sehr anschaulich und nachvollziehbar. Meiner Mentalität kommen sie sehr gelegen, da ich ein wissenschaftlich denkender Mensch bin der mit Aussagen "das ist so weil das so ist" nicht wirklich viel anfangen kann und diese eigentlich kategorisch ablehnt. (Aber keine Sorge, das macht das Leben auch nicht einfacher ;) )

    So, das war jetzt ne ganze Menge.
    Wer Interesse hat, dem kann ich noch weitere Informationen zur Verfügung stellen.

    In diesem Sinne
    Gruss Alex

    PS: Links darf ich noch keine einfügen, also musste ich diese als Text einfügen!
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. September 2009
  15. fussel

    fussel Guest

    Was du gemacht hast, sind mehrere Schritte auf Low Carb zu ;-)

    Bei hoeherem Verbrauch durch Sport duerfte sich sogar ueber dem Pi mal Daumen Richtwert von 100g KH/Tag gute Ergebnisse erzielen lassen.

    Die Reduzierung von KH ist eben ein vernuenftiger Weg - und keine Diaet.
     
  16. Alex1966

    Alex1966 Mitglied

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    54
    Hallo fussel,

    nein, nicht wirklich, da sich der Grossteil meiner Kalorienreduktion auf den Fettanteil (Nüsse, Käse, Chips,etc) bezieht und ich nach wie vor meinen heissgeliebten Mohnkuchen (jaja, die lieben Gewohnheiten;) ) auf dem Speiseplan habe, aber deutlich seltener.

    Wie gesagt, 500g Nüsse, oder auch 500g++ Käse Abends mit Trauben waren nicht unbedingt die Ausnahme. Und die Butterbrezel(n) als Schwabe darf man auch nicht vergessen...

    Wie gesagt, Mässigung in Verbindung mit intensivem Sport war die (bis jetzt erfolgreiche) Devise;)

    gruss Alex
     
  17. fussel

    fussel Guest

    Dann hast du aber vorher voll scheisse ungesund gelebt ;-)

    Ich schrieb doch, es kann ueber 100g KH Erfolg bringen - es muss nur fuer DEINEN Koerper schlecht genug vorher gewesen sein.
     
  18. Alex1966

    Alex1966 Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2009
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    54
    Hmm - es war einfach viel zu viel!!

    Ich denke mal, dass sich meine tägliche Kalorienzufuhr deutlich im Bereich um 4000 kcal bewegt hat, und dass dabei das bischen Sport - das der innere Schweinehund dann doch nicht verhindern konnte - nicht zu einer nennenswerten Verminderung beigetragen hat.

    Hab ja erfolgreich alles ignoriert und letztendlich auch die Quittung dafür bekommen :???:

    Zur Info: Bin zur Zeit deutlich über 200g KH/Tag
     
  19. guter

    guter Stamm Mitglied

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    11.617
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    Slow Food
    das willst Du auch den rest Deines lebens machen?
    was ist denn mit intensivem sport bei längerer krankheit
    oder wenn Du mal älter bist?
    und für immer einschränken?

    sobald Du diese reduzierte/aktivere lebensweise veränderst,
    stehst Du wieder vor der diabetesdiagnose mit folgen, oder?
     
  20. Alex1966

    Alex1966 Mitglied

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    29. September 2009
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    54
    Grundsätzlich werde ich immer etwas machen müssen, da ich leider auch durch Vererbung mit dem Thema Diabetis Typ2 etwas mitbekommen habe (Vater, Opa haben die selben Symptome)
    Wenn ich mit diesen Aktivitäten meine Werte verbessere heisst das nicht automatisch, dass ich gesund bin - leider :(

    Das wichtigste ist letztendlich für mich dafür zu Sorgen, die Motivation langfristig zu erhalten und mich nicht auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen. Auch gehört für mich die Ehrlichkeit mit selbst gegenüber dazu, was realistisch und was unrealistisch ist. Ich kann eben mit dem Kalorienmehrverbrauch besser umgehen wie mit einer reduzierten Kalorienzufuhr ;)

    Letzendlich - um abzunehmen - habe ich zur Zeit ine negative Energiebilanz von durchschnittlich 3500 kcal/Woche. Dies entspricht ca. 0.5 kg/Woche Gewichtsverlust. Wenn mein Wunschgewicht erreicht ist wird sich das auch wieder normalisieren, d.h. ich kann mir weniger Sport erlauben bzw. auch mal wieder mehr kcal zu mir nehmen.

    Ausserdem, geht's mir im Alltag spürbar besser >:) Ich hätte das nie für möglich gehalten und ehrlich gesagt auch niemandem geglaubt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. September 2009
  21. Radler

    Radler Mitglied

    Registriert seit:
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    31
    nun auch mal wieder news von meiner seite:

    ich lebe nun schon ca. 4 wochen (mehr oder weniger) ohne KH. es geht mir wunderbar. mein körper hat nun wohl wirklich auf die fettverbrennung umgestellt. letzte woche war ich mal 12h unterwegs mit dem rad. die ersten 8h brauchte ich gar nichts zu essen. dann kam langsam der hunger. dürfte aber wohl normal sein. auch ohne training habe ich nach 8h sicher hunger :shock:

    ich habe dann in einer käserei 2.5dl halbrahm und etwas käse gekauft. danach ging es dann weiter. ungefähr 3h später habe ich mir nochmals 2.5dl halbrahm reingezogen. das reichte dann wunderbar bis nach hause.

    gemäss der pulsuhr habe ich knapp 10'000kcal verbrannt. wie genau das ist? keine ahnung. vielleicht sind es auch 'nur' 8'000kcal. aber egal. zu mir genommen habe ich während der fahrt vielleicht 2'000kcal.

    läuft also wunderbar. was mich etwas wunderte war, dass ich trotz des kcal-defizites am nächsten tag praktisch gleich schwer war. getrunken habe ich ja eigentlich auch nicht übermässig während der langen fahrt.

    aber macht spass zu sehen, dass man auch ohne kh verdaaaaamt weit kommt. >:)
     
  22. AlpenKiwi

    AlpenKiwi Neuling

    Registriert seit:
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    Ort:
    Füssen/Allgäu
    Ich habe gestern meinen ersten Wettkampf unter Ketose bestritten.
    Bin den Schwäbisch Alb Marathon gelaufen. Ein Ultramarathon über die drei Kaiserberge mit 50 km und 1100 Höhenmetern.

    Meine Zeit war mit 5 Stunden und 37 Minuten etwas besser als in den letzten 4 Jahren.

    In den letzten Jahren habe ich am Vorabend des Laufs immer eine grosse Portion Spaghetti gegessen, dann 1-2 Stunden vor dem Start ausgiebig gefrühstückt (2 Bötchen mit Butter und Marmelade) und während des Rennens viel Wasser und ab km 20 an jeder Verpflegungsstation paar kleine Bananen- und Apfelstückchen oder auch mal etwas Kuchen zu mir genommen.

    In diesem Jahr gab es am Vorabend eine halbe Dose Corned Beef und zum Frühstück 1 Paar Landjäger aus Gamswurst. Während des Laufs viel Wasser, 1 Scheibe Ketobrot und bei km 35 einen halben Becher Cola (aus psychologischen Gründen)

    Sehr interessant fand ich meine psychische Verfassung in diesem Lauf im Vergleich zu meinen vielen Ultramarathons in den vergangenen Jahren.
    Ich war irgendwie "gleichmütiger". Mir fehlte ein ganzes Stück Motivation "alles zu geben" - der letzte Kick noch paar Minuten schneller zu sein, was körperlich sicher möglich gewesen wäre. Und gleichzeitig war der ganze Lauf aber auch wesentlich weniger anstrengend als sonst - ich musste mich kaum "richtig quälen" sondern war insgesamt wesentlich lockerer als sonst.

    Mein Fazit: Es läuft sich auch ein Ultramarathon gut ohne Kohlehydrate und selbst nach 2 Litern Erdinger Weissbier alkoholfrei bin ich immer noch in Ketose "dunkel-Lila".


    Gruss aus den Bergen

    Reiner
    AlpenKiwi.de
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2009
  23. fussel

    fussel Guest

    Das Weißbier hast du mit dem Nachbrenn-Effekt sicher gleich verbrutzelt ;-)
     
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