Fragen zur Alltäglichen Keto Ernährung und einem Hohen HbA1c Wertes

Dieses Thema im Forum "Bin neu hier und habe schon Fragen" wurde erstellt von Buhei, 16. September 2015.

  1. Buhei

    Buhei Neuling

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    Hallo!

    'Kurze' vorab Info zu mir - ich bin Männlich, 28 Jahre alt und wiege aktuell ziemlich genau 200 Kg.

    Grund dafür ist leider eine seit nun ca. 10 Jahren existierende Panik Störung die mich seitdem daran hindert das Haus Problemlos zu verlassen, was zusammen mit Disziplinlosigkeit auf dauer zu Extremer Gewichtszunahme geführt hat.

    Vor 2 Jahren ca. War das Gewicht noch auf 'nur' 160 Kg, was sich jedoch bis heute Stark Verschlechtert hat - Schon damals fing ich an mich mit Keto auseinanderzusetzen, und viel darüber zu Lesen, und bin seit jeher Stark Interessiert mich darauf einzulassen, bin allerdings etwas Planlos - Weshalb ich mich nun hier Angemeldet habe!

    Warum das ganze gerade (oder erst?) jetzt passieren muss, liegt daran, dass ich vor 2 Wochen ca. einen Normalen Bluttest beim Hausarzt machen ließ, dessen Ergebnis leider eher in Negative Richtung ging. Dort wurde Festgestellt das ich zwar fast überall recht gute werte habe (Cholesterin bei 134 z.b.), ein Wichtiger wert aber nun Alarmschlagend hoch war - nämlich der HbA1c, der bei 6.0 liegt. Der Arzt empfahl mir unverzüglich Gewicht zu verlieren, wenn ich nicht möchte das die Diabetes an die Tür klopft. Unter anderem war von einem Magenband die rede, sollte ich es nicht alleine schaffen schnellstmöglichst Gewicht zu verlieren, was ich allerdings Vermeiden möchte.

    So, nun zum eigentlichen Thema..

    Natürlich macht mir das ganze Angst, und natürlich will ich jetzt etwas verändern.

    Der erste schritt dafür war schon mal ganz Erfolgreich, nämlich in den letzten 2 Wochen von diversen Zucker Getränken auf rein Mineralwasser umzusteigen, und Kalorien zu zählen, und Täglich nicht mehr als grob 1500 kcal zu mir zu nehmen.

    Jetzt weiß ich leider das ich das so nicht lange Durchhalten werde, da ich gerne Fleisch und Fettiges Esse, und ich irgendwann wahrscheinlich wieder in diesen trott verfalle - Was mich natürlich zu Keto treibt.

    Die Fragen die ich dazu (erstmal) habe, sind simpel - Zum einen würde ich gerne wissen, wie die Täglichen Mahlzeiten diverser anderer Leute, die Keto machen aussehen, um mir ein Bild davon machen zu können was überhaupt am ende Möglich ist. Die Zweite Frage wäre, ob es in Verbindung mit dem hohen HbA1c wert überhaupt oder vielleicht sogar noch mehr sinn macht, mit Keto anzufangen oder ob es da eben eher zu Problemen kommen könnte.

    Ich wäre Sehr Dankbar darüber, wenn mir vorerst diese Zwei Fragen Beantwortet werden könnten, und würde daraufhin dann Potentiell weitere stellen.

    Danke!
     
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. Anna

    Anna Aktives Mitglied

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    Hallo und ein herzliches Willkommen,

    ich hab mit das Atkins Buch gekauft und mich zuerst dort informiert. Im Forum angemeldet und auf der Startseite findest Du sehr viel an Informationen für Neulinge. Danach wurde in den Tagebüchern gestöbert was die anderen User so essen.
    In der Rezeptecke findest du auch genug Anregungen was so gemampft werden kann.
     
  4. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    Hallo

    Ich hatte letzten Sommer noch deutlich über 200 kg auf 1,87m

    Aktuell etwa 60kg weniger FETT.

    Wenn Du dich austauschen möchtest, gerne.

    Auch zu psychischen Störungen, ich musste meine auch erst heilen.

    Ganz Wichtig: Unter keinen Umständen Magenband und sofort erst mal "Diät" abbrechen bis der Weg klar ist
     
  5. miri

    miri Stamm Mitglied

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    Hallo Walter White,

    schön, dass du ins Forum gefunden hast.

    1500 Kalorien ist viel zu wenig bei deinem Gewicht. Bei Atkins kannst dich satt essen. Ich denke, dass du eher um die 2.500 bis 2.800 Kalorien essen kannst, um immer noch abzunehmen.

    Dein HbA1C Wert ist schon erhöht, aber jetzt nicht so dramatisch. Das bekommst du mit Atkins auf jeden Fall wieder in den Griff.

    Ich wollte dir hier einen Link zu einem Tagebuch posten. Der User hatte ein Startgewicht von über 200 Kilo und musste sich im Zoo wiegen. Leider finde ich das Tagebuch nicht mehr und der Username ist mir auch entfallen. Vielleicht findet es ein Mod.
     
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  7. Dietgirl

    Dietgirl Stamm Mitglied

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    Weißt Du denn noch, wie es bei dem User lief, @miri ?
     
  8. Banshee

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    Der User hieß Vinio, scheint noch dran zu sein an Atkins und meldet sich auch sporadisch mal, um Erfolge zu posten! :clap:
     
  9. Sorah

    Sorah Stamm Mitglied

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  10. miri

    miri Stamm Mitglied

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  11. Dietgirl

    Dietgirl Stamm Mitglied

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  13. holgerw

    holgerw Neuling

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    Hallo @Buhei,

    vorweg: Bitte prüfe kritisch sämtliche, auch meine, Empfehlungen darauf hin, ob sie für Dich in Frage kommen. Es ist Deine Gesundheit und für die bist Du verantwortlich.

    Bitte schaue Dir vielleicht erst einmal die Arte-Dokumentation Heilen durch Fasten an:

    Hier wird unter anderem sehr gut die Ketose erklärt, nach diesem Film habe ich Anfang April diesen Jahres mit einem viertägigen Heilfasten begonnen und habe dann mit einer ketogenen Ernährung - ich bin übrigens kein großer Freund von Atkins - weiter gemacht.
    Und dann vielleicht auch noch einen Vortrag des Neurologen Markus Bock von der Charité:
    http://fasten.tv/de/vortraege/bock

    Aufgrund der psychischen Störung empfehle ich, bevor es überhaupt an eine ketogene Ernährung geht, erst einmal folgendes:
    Alle glutengaltigen Nahrungsmittel und solche, die glutenähnliche Klebeiweiße enthalten wie Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel u.s.w. meiden. Vollwertgetreide ist übrigens nicht besser, auch das meiden.
    Alle Schwermetallquellen, besonders Quecksilber, meiden, solche Quellen sind unter anderem Meeresfrüchte in größeren Mengen, Energiesparlampen (dieser Sondermüll dampft schon Quecksilber aus, wenn er eingeschaltet wird), Zahnamalgame (auch wenn dieser Sondermüll immer noch von "Krankheits"-Kassen bezahlt wird).

    Keine Angst vor einer ketogenen Ernährung haben, die reduziert nämlich sowohl intrazellulären Stress als auch psychische Labilität :)

    Auch wenn Du gerne Fleisch isst, würde ich dazu sehr reichlich Gemüse essen, was arm an solchen KH ist, aus denen der Körper Energie gewinnen kann aber reich an sogenannten Faserstoffen, die zum Teil auch zu den KH gehören.

    Bei den Energie-KH empfiehlt der Neurologe M. Bock von der Charité um die 30 g pro Tag.
    Bitte das Fett nicht reduzieren, das ist nicht gut für den Hirn- und Nervenstoffwechsel, aber nur gute Fette nehmen (Rapsöl, Leinöl, Olivenöl, Butterfett, Kokosfett) und keine schlechten (Transfette, Mastfette, Margarinen). Mit omega6 haltigem Sonnenblumenöl eher zurück haltend sein.
    Eiweiße moderat zu sich nehmen, beim Zerlegen von Eiweiß entsteht Säure und auf Dauer ist für die Nieren eine sehr eiweißbetonte Ernährung belastend.

    Was die Menge an kcal pro Tag angeht, mag ich gar keine Empfehlung geben, dafür ist die ketogene Ernährung noch zu neu für mich.

    Meines Erachtens solltest Du eines aber nicht tun: Kalorienreduziert-kohlenhydratbetont-fettarm essen, damit tust Du Dir gar keinen Gefallen, besonders was den Gehirn-/Nervenstoffwechsel betrifft.

    Viele Grüße,
    Holger
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2015
  14. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    Zu den psychischen Störungen kann ich aus Erfahrung sagen, dass eine radikale Entsäuerung unter Proteinrestriktion heilt.

    Ich habe dadurch mein Leiden geheilt und bin seit Jahren medikamentenfrei und frei von den Störungen.

    Fasten ist mit Vorsicht anzugehen, psychische Störungen können kontraindizierend sein.

    Meine Erfahrung dazu

    Phasenprophylaktische Medikamente frühzeitig ausschleichen.
    Akutmedikamente vorrätig halten, den Prozess nur unter Betreuung oder mit Partner angehen, wg ggf Kontrollverlust
    Basisch supplementieren, 3x3g Natron oral plus Basenbäder
    Keinerlei Stimulanzien, kein Kaffee , kein Schwarztee, kein RedBull, keun ColaLight
    Trinkmenge auf 4-5l begrenzen
    Salz und Magnesium supplementieren
    Einläufe (Darmspülungen)
    Es reichen zunächst 5-21 Tage für das Fasten.

    ÄUSSESTE VORSICHT BEI DEN BASENBÄDERN IM FASTEN. NIE ALLEINE, DA KANN MAN GANZ SCHNELL OHNMÄCHTIG WERDEN, DAS IST IM WASSER UNGUT. NIE ÜBER 34 Grad.


    Der Aufbau sollte dann - je nach weiterem Weg - direkt Fettstofforientiert ketogen oder halt vegetarisch - in beiden Fällen unter Getreideausschluss vor sich gehen, ab 500 kCal schrittweise hoch.

    Keinerlei Ausnahmen in der Ernährung so lange bis die Darmflora und der Körper umgestellt ist.

    So hat es funktioniert.

    Kein einfacher, aber nach meiner heutigen Erfahrung der einzige Weg aus dem Drama.

    Übrigens ist Fasten und Fettstoffernährung schon im der Antike zur Heilung von psychischen Leiden und Anfallsleiden genutzt worden.

    Bei den Pharmazeutischen Medikamenten sollte man sich die Studien selber zu Gemüte führen. Stimmungsaufheller, die die Suizidrate verschlechtern sind eher contraproduktiv, genau wie Phasemprophylaktika, die wegen der psychischen Wirksamkeit in andren Krankheitsbildern ecperimemyell zugelassen sind.

    Meine Erfahrung hier ist rein aus ekner privaten N=1 Studie, jeder, der irgenwas machen will soll sich sber schlau machen und mit seinem Arzt sprechen!
     
  15. Buhei

    Buhei Neuling

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    Sooo.. Dann erstmal Hallo, und Danke für das Herzliche Willkommen hier!

    Ich habe mir die Antworten Durchgelesen und werde sie jetzt erst einmal nach und nach beantworten:

    Dankeschön!
    Bezogen auf die Rezept Listen hier im Forum, der Grund warum ich eher nach Userinformationen im Allgemeinen Frage ist das ich mir ein Bild davon machen möchte wie eben andere Leute z.b. ihr Frühstück variieren, und während es sicher die ein oder andere Frühstücksidee (in diesem beispiel) unter den Rezepten zu finden gibt, Bekomme ich weitaus mehr Information aus einer kleinen auflistung was z.B. User_X in der letzten Woche über Morgens so Gegessen hat, um eben einen gewissen Überblick zu bekommen. Ich hoffe es ist verständlich wie ich das meine, da es schwer zu erklären ist. :)

    Schön zu sehen das es jemand aus Ähnlicher Situation heraus schon Geschafft hat! Glückwunsch dazu!
    Die Psychische Störung sollte bei mir jedoch erstmal außen vor behandelt werden, ich habe nur davon erzählt um meine Lage besser erklären zu können, und damit man direkt weiß wie eingeschränkt ich bin.
    Dennoch wäre ich sehr gerne an einem Austausch Interessiert, und würde dich ggf. per Privatnachricht einmal Anschreiben!

    Hallo!
    Interessant auf jeden Fall zu hören, dass der wert zwar erhöht - aber nicht Dramatisch ist. Nimmt mir auf jeden Fall erstmal etwas Grund angst. :)
    Bezüglich der Kalorien & Atkins habe ich eine grundlegende Frage: Ist Atkins = Keto oder gibt es da noch Unterscheidungen? Das ist etwas, was ich mir nie selbst Beantworten konnte. Schön aber ebenfalls zu wissen, dass es mit Atkins dem Hohen Wert an den Kragen gehen würde :)

    Zusammengefasst Danke an die die nach dem Link gesucht haben, ich werde mir das gelinkte Tagebuch definitiv etwas genauer Anschauen!

    @holgerw
    Danke auch für eine Informationen! Das Video werde ich mir noch Anschauen, und dein Post verrät mir das Keto nicht gleich Atkins ist. Hm. Bin gespannt was mir dazu Erklärt wird :)

    Zum Schluss, und damit auch auf den Letzten post eingehend möchte ich nochmal sagen, dass ich nicht wegen meiner Psychischen Störung hier bin, sondern wegen meinem Starken Übergewicht.
    Ich bin natürlich trotzdem dankbar für Informationen und Erfahrungen die dazu Gepostet werden, dennoch sollte es hier im Thread nach Möglichkeit erst einmal nur auf das Gewicht gehen - Alles Andere könnte man mir vielleicht einfach per Privater Nachricht zukommen lassen. :)
     
  16. Rehmoppel

    Rehmoppel Stamm Mitglied

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    Atkins besteht aus 4 Phasen. In den ersten beiden Phasen ist man in Ketose, dann testet man seine Kh-Schwelle aus und geht zu einer Dauerernährung über. Da ist Ketose dann nicht mehr zwingend.

    Phae 1 ist zur Eingewöhnung gedacht und somit sehr streng Kh-arm. In Phase 2 kommen dann z. B. Gemüse und Nüsse dazu. Ist aber ketogen.
     
  17. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    Thüringen
    Du fragtest bezüglich des Essens und der Variabilität.

    Die meisten Menschen essen immer das Selbe mehr oder weniger in kleinen Zyklen unabhängig von der Art der Diät.

    Morgens halt immer Marmeladenbrötchen oder Müsli oder halt Speck mit Ei.

    Konkret

    Meine Favoriten sind

    Spiegelei (mit Speck, mal mit Spinat)
    Krabben mit Hollandaise
    Kurzgebratenes mit gebratenem Salat oder weisskohl

    "Süsses Frühstück":

    Schokopudding mit Nüssen
    Vanillepudding mit Himbeeten
    Heringssalat mit Apfel und Sahne
    Schlagsahne mit Himbeeren

    Oft

    Eigelb (das Eiweiss lasse ich oft weg wegen Proteinrestriktion)
    Warmgeräucherter (Stremel) Lachs
    Leberwurst"brötchen" (oopsies)
    Fleischsalat (selber gemacht)

    Im Wohnwagen hat sich letzte und diese Woche Grillen von Rindersuppenfleisch und Schälrippchen auf dem Holzkohlengrill als mehr oder weniger täglich als Ritual gebildet.

    Morgens die "Reste" kalt.

    Konzentriere dich auf sehr, sehr fettes Fleisch und fette zusätzlich auf .

    Dann zB Schnittlauch, Kresse etc drüber.

    Wird schon.

    Was deine Psyche angeht, musst Du das weder hier noch öffentlich erörtern.
    Ich wollte nur hinweisen, dass du ohne Lösung dieses Problemes mit hoher Wahrscheinlichkeit auch hier keine Änderung herbeiführen kannst.
     
  18. holgerw

    holgerw Neuling

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    Hallo @Buhei,

    zur Erklärung, dass Keto nicht gleich Atkins bedeutet:
    Ketogen heißt ja zunächst einmal, dass man sich auf eine Weise ernährt, die zu einer Umstellung von Energiegewinnung aus KH zu Energiegewinnung aus Fetten führt. Grob gesagt kann ich das auf drei Wegen erreichen:
    1. Heilfasten
    Dieser Ansatz führt nach wenigen Tagen zur Ketose, dabei wird zur Energiegewinnung zunächst alles an Zuckern verbraucht, danach kommen nicht an körpereigene Muskelmasse gebundene Proteine und dann geht es an das eigene Körperfett. Der Vorteil hier ist, dass nicht zum Körper gehörender sogenannter "Protein-Müll" (Reste von Bakterien, Viren u.s.f) zur Energiegewinnung genutzt wird, die sogenannte "Entschlackung" ist eigentlich ein "Verheizen" zur Energiegewinnung. Bei der Ketose durch Fasten passiert aber noch etwas anderes: Die körpereigene Genomaktivität wird nach wenigen Tagen verändert, es kommt zu einer sehr starken Zellprotektion gegenüber Radikalen und weiteren körperfremden Schadstoffen. Ein Fasten ist nur kurze Zeit durchführbar (Maximum sollen um die 40 Tage sein bei einem normalen bis leicht erhöhten Körperfettanteil).

    2. Low Carb / High Protein / Low Fat
    Dieser Ansatz führt nach wenigen Tagen zur Ketose, dabei wird das eigene Körperfett verheizt und mit entsprechendem Training kann man zusätzlich Muskelmasse aufbauen. Der Nachteil ist hier, dass man dem Nervensystem und dem Gehirn keine wertvollen Fette zuführt, das Körper eigene Fett ist nämlich eigentlich ungesundes Mastfett, das man ja los werden möchte und was den Nerven und dem Gehirn nichts bringt. Dazu kommt eine permanente Übersäuerung des Körpers und langfristig eine Nierenbelastung.

    3. Low Carb / High Fat / moderate Proteinzufuhr
    Dieser Ansatz führt nach wenigen Tagen zur Ketose, dabei wird das eigene Körperfett verheizt, dazu wird der Nervenstoffwechsel sehr gut versorgt. Allerdings nur dann, wenn es gute Fette sind.

    Natürlich gibt es auch Mischformen.

    Und nun zu Atkins:
    Damit fängt es schon an. Warum in Phase 1 sehr KH armes Gemüse meiden, auch wenn es nur eine kürzere Phase ist? Das ist meines Erachtens überhaupt nicht gut, denn gerade die KH in Gemüse, aus denen der Körper keine Energie gewinnen kann (also sog. sekundäre Pflanzenstoffe) sorgen für eine sehr gute Darmflora und eine optimale Aufnahme von Nährstoffen. Man sollte mal darüber nachdenken, warum z.B. Vitamin C in natürlicher Form viel besser vom Körper verwertet werden kann, als wenn man das Zeugs als Nahrungsergänzungspulver isst. Dafür sorgen u.a. diese fälschlicherweise als Ballaststoffe abgewerteten Fasern (ich rede hier übrigens nicht von Vollkorngetreide). Mit dem Zuckerfasten nach Markus Bock kommt man auch gut in Ketose nach wenigen Tagen, und da bestehen die Rezepte fast nur aus Gemüsen, Ölen, Fetten und in kleineren Mengen Milchprodukten. Fleisch und Fisch kommen selten vor. Ich esse selbst gerne Fleisch aber dass Ketoernährung den Ruf von extremer Fleischlastigkeit hat, haben wir vor allem Atkins zu verdanken. Und das halte ich für nicht richtig, weil man meines Erachtens sehr gut auch vegetarisch-ketogen essen kann.

    Viele Grüße,
    Holger
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2015
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