Fundstücke

Dieses Thema im Forum "Statistik / Tagebücher - Ohne Kommentare" wurde erstellt von Petraea, 19. Februar 2015.

  1. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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    Warum ich in Zukunft Chili an jedes Essen mache:

    http://www.praxisvita.de/forscher-entdecken-die-chili-diaet


    Forscher entdecken die Chili-Diät

    In der Chili steckt ein Stoff, der die Schote scharf macht und uns schlank hält – das sogenannte Capsaicin
    Klingt unglaublich: eine Zutat, die verhindert, dass wir zunehmen – egal, wie fetthaltig wir essen. Die gibt es schon, behaupten US-Forscher. Praxisvita hat die Fakten.
    Auf der Suche nach einem Mittel gegen Übergewicht haben Wissenschaftler der University of Wyoming jetzt Chili in den Fokus gerückt. Der Grund: In der Chilischote steckt ein ganz besonderer Inhaltsstoff – das sogenannte Capsaicin. Dieser Stoff sorgt dafür, dass die Chili scharf schmeckt, und steht schon länger im Verdacht, Übergewicht vorzubeugen. Die Forscher wollten nun herausfinden, ob hinter der feurig-würzigen Frucht tatsächlich ein wahrer Diät-Booster steckt.
    In ihrer aktuellen Studie fütterten sie Mäuse mit fettreichem Futter, das sie zunehmen ließ. Verabreichten die Wissenschaftler ihnen über die Nahrung zusätzlich Capsaicin, stoppte die Gewichtszunahme – und das, obwohl sich an der restlichen Ernährung nichts änderte. Um diesen Effekt zu erreichen, genügte es, dass die Ernährung der Mäuse zu 0,01 Prozent aus Capsaicin bestand – was einem sehr geringen Anteil entspricht.
    Die Vermutung der Studienleiter: Capsaicin fördert einen Prozess im Körper, bei dem durch Fettverbrennung Wärme erzeugt wird. Wie genau der Stoff die Gewichtszunahme verhindert, wollen sie in weiteren Studien untersuchen.

    Chili-Diät – die besten Rezepte

    Bis dahin gilt: Chili hilft uns dabei, unser Gewicht zu halten – auch, wenn wir fettreich essen. Diese drei Rezepte geben eine Anregung, wie Sie mit Genuss Ihr Gewicht halten können. Lassen Sie sich inspirieren!

    Gefüllte Paprika mit Chili
    Vier Paprikaschoten köpfen und entkernen. Gekochten braunen Reis kurz zusammen mit schwarzen Bohnen anbraten, gewürfelte Zwiebeln und eine Prise Chilipulver daruntermischen. Die Paprikaschoten mit der Mischung füllen. Für 45 Minuten bei 220 Grad backen.

    Gurkensalat mit Pute und Chili
    Gurken in Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit Chilipulver, schwarzem Pfeffer und frisch gepresstem Limettensaft mischen. Mageres Putenfleisch kurz anbraten, anschließend gewürfelte Zwiebeln und Tomaten und eine Prise Chilipulver hinzufügen und so lange braten, bis das Fleisch braun ist. Bratfett und Saft abgießen und Gurke darübergeben.

    Pasta mit Garnelen und Chilisoße
    Linguini al dente kochen. Garnelen schälen und entdarmen und zusammen mit schwarzem Pfeffer und Paprikapulver braten. In einer Schüssel saure Sahne mit Mayonnaise mischen (Verhältnis 2:1). Frisch gepressten Limettensaft, einen Teelöffel Chipotle-Soße und ein Prise Chilipulver hinzufügen, alles vermischen. Die Soße über die Pasta geben und für 5-8 Minuten zusammen kochen.
    Hamburg, 9. Februar 2015
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. September 2015
  2. Toddy

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    Würdest Du es versuchen? Ich wette, Du würdest es tun!

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  3. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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    AW: Fundstücke

    Warum ich in Zukunft bei Zunahme eine Crash-Diät machen werde:

    http://www.gesund.at/a/abnehmen-schnell-langsam


    Kurze Zusammenfassung:
    Schnelle Abnahme erhöht sehr die Motivation. Hinsichtlich des Jojo konnte kein Unterschied zwischen langsamer und schneller Gewichtsreduktion festgetellt werden, die Gefahr ist bei beiden Methoden gleich hoch.

    http://www.netdoktor.de/news/diaet-punktsieg-fuer-die-schnelle-nummer/
    17.10.14
    Diät: Punktsieg für die schnelle Nummer
    München (netdoktor.de) – Bisher dachte man: Wer die Pfunde schnell purzeln lässt, nimmt sie genauso schnell wieder zu. Das Gegenteil ist aber der Fall, zeigte nun eine australische Studie. Demnach verlieren Schnellabnehmer nicht nur mehr Kilos, sie halten das neue Gewicht nach der Diät genauso gut wie Langsamabspecker. Das gilt zumindest für stark übergewichtige Menschen.
    Insgesamt 200 Testpersonen nahmen an der Studie von Katrina Purcell und ihren Kollegen von der University of Melbourne teil. Alle Probanden waren adipös, also stark übergewichtig, mit einem BMI (Body Mass Index) zwischen 30 und 45. Die Wissenschaftler teilten sie nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen ein: Gruppe eins bekam eine schnelle Diät verordnet. Für zwölf Wochen durften die Mitglieder nur 450 bis 800 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen. Die Diät von Gruppe zwei dauerte dagegen 36 Wochen. Hierbei mussten die Teilnehmer ihren Kalorienverbrauch nur um 500 kcal pro Tag senken. Das entspricht gängigen Diätrichtlinien.
    Ziel der Diät war es, 12,5 Prozent Gewicht zu verlieren. Das gelang den Teilnehmern mit der schnellen Diät (Gruppe 1) leichter: Von ihnen schafften es 81 Prozent . Von den Langsamabspeckern (Gruppe zwei) waren es dagegen nur 50 Prozent. Alle Teilnehmer, die das Testziel erreicht hatten, wurde für weitere drei Jahre in ein Gewichtskontrollprogramm aufgenommen. „Langsames und stetiges Abnehmen gewann das Rennen überraschender Weise nicht“, sagt Erstautorin Katrina Purcell.
    Schneller Erfolg motiviert

    Anders als von den Forschern erwartet legten die Teilnehmer aus Gruppe eins nach der Diät nicht häufiger oder schneller wieder Gewicht zu als die aus Gruppe zwei. In beiden Fällen lag die Gewichtszunahme in den drei Jahren nach dem Programm durchschnittlich bei 71 Prozent der ursprünglich abgenommenen Pfunde. „Die Annahme, dass schneller Gewichtsverlust auch schnell wieder angefuttert ist, ist nicht haltbar“, erklärt Purcell. Aber woran liegt das? Purcell und Kollegen glauben, dass die Motivation weiterzumachen größer ist, wenn man schnelle Erfolge sieht.
    Die Studie könnte Auswirkungen auf ärztlich begleitete Diätprogramme haben. „Es ist unnötig, Patienten, die sehr schnell Gewicht verlieren, in ihrer Euphorie zu bremsen und dafür zu sorgen, dass sie langsamer abnehmen“, so Purcell. (ab)
    Quelle: Katrina Purcell et al.: The effect of rate of weight loss on long-term weight management: a randomised controlled trial, The Lancet Diabetes & Endocrinology, 16. Oktober 2014.



    http://www.br.de/fernsehen/bayerisc...naehrung/diaet-abnehmen-formula-diaet100.html
    Crash-Diäten: Sind Blitzdiäten gar nicht so schlecht?

    In kurzer Zeit viel Gewicht verlieren – das klingt verlockend. Allerdings gelten radikale Diäten als wenig nachhaltig. Eine australische Studie kommt nun zu einem ganz anderen Ergebnis. Gesundheit! hakt nach: Wie Erfolg versprechend sind Blitz-Diäten tatsächlich?
    Von: Veronika Keller
    Stand: 27.10.2014
    Schnelle Diäten haben bei vielen einen eher schlechten Ruf. Wer rasant abspeckt, nimmt auch schnell wieder zu, heißt es. Eine Studie aus Australien zeigt jetzt: Das muss nicht sein. Wissenschaftler der Universität Melbourne haben Testgruppen in unterschiedlichem Tempo abnehmen lassen. Das Ergebnis: Der Jo-Jo-Effekt war bei der schnellen und der langsamen Diät gleich stark.
    Katja Reindl ist auf dem Weg zu ihrem Wohlfühlgewicht. 16 Kilo hat sie schon abgenommen, acht Kilo will sie noch schaffen. Sie hat schon mehrere Diäten probiert, die verlorenen Kilos kamen aber immer wieder zurück. Jetzt hat sie sich für eine so genannte Formula-Diät entschieden. Dabei ersetzt sie einzelne Mahlzeiten durch kalorienarme Eiweißdrinks.
    "Ich habe mich bewusst für diese Art von Diät entschieden, weil ich weiß, sie bringt schnell Erfolge, und ich brauche das, also ich muss motiviert sein. Ich kann nicht monatelang eine Diät machen, und es passiert auf der Waage nichts. Da bin ich schnell demotiviert, und dann gebe ich auf."
    Katja Reindl
    Motivation durch schnelle Erfolge

    Ernährungsmediziner Prof. Hans Hauner von der Technischen Universität München kennt sich aus mit Diäten. Dass schnelles Abnehmen gut sein kann, ist für ihn nichts Neues:
    "Überraschend sind die Ergebnisse dieser Studie nicht, wir haben das eigentlich früher schon immer wieder beobachtet. Was hier natürlich wichtig ist, ist, dass diese schnelle Gewichtsabnahme Menschen motiviert. Sie wollen ja Erfolge sehen, und das geht mit diesen Formula-Diäten ganz gut, das stärkt die Motivation."
    Prof. Dr. med. Hans Hauner, Ernährungsmediziner
    Ein weiterer Vorteil der schnellen Diät ist, dass sie relativ einfach umzusetzen ist. Manchen Menschen fällt es leichter, sich an klare Regeln und Verbote zu halten als mitzudenken und selbst zu entscheiden, was genau sie essen.
    Vorsicht bei Herzerkrankungen

    Doch für jeden sind Blitzdiäten nicht geeignet, zumindest nicht ohne ärztliche Betreuung. Bei jungen, gesunden Menschen sind sie meist unbedenklich, solange man sie nur für kurze Zeit macht. Doch wer zum Beispiel herzkrank ist, sollte vorsichtig sein und vor einem starken Kalorienentzug mit seinem Arzt sprechen. Denn im schlimmsten Fall kann es passieren, dass nicht nur Speckröllchen abgebaut werden, sondern auch der Herzmuskel. Auch Herzrhythmusstörungen können ausgelöst werden.
    Mangelnder Lerneffekt

    Ein Problem der Formula-Diäten ist, dass es oft am Lerneffekt mangelt. Nach einigen Wochen muss man wieder zur normalen Kost zurückkehren. Dann droht die Gefahr, in falsche Essgewohnheiten zurückzufallen. Dass bei der australischen Studie auch die schnelle Abnehm-Gruppe etwas gelernt zu haben scheint, führt Ernährungsmediziner Hans Hauner auf das Ernährungstraining zurück, dass die Teilnehmer im Rahmen der Studie bekamen.
    "Den Jo-Jo-Effekt kann man nur verhindern, indem man nach einer solchen Diät wirklich ganz konsequent auf seine Ernährung achtet und einfach auf Dauer weniger isst als vorher."
    Prof. Dr. med. Hans Hauner, Ernährungsmediziner
    Ernährungswissenschaftlerin Carmen Gilles hilft übergewichtigen Menschen beim Abnehmen. Sie setzt auf Gewichtsreduzierung durch eine dauerhafte Umstellung der Ernährung. Auch wenn ihre Patienten ihr Idealgewicht erreicht haben, kommen sie zur Nachsorge, schreiben Essprotokolle und müssen sich regelmäßig wiegen.
    "Es geht darum, langfristig die Ernährung umzustellen, den Fokus auf andere Lebensmittel zu richten. Und man muss auch lernen, mit Dickmachern richtig umzugehen. Jeder, der sich irgendwann im übergewichtigen Bereich bewegt hat, muss, auch wenn er abgenommen hat, noch aufpassen und auf Dauer an sich arbeiten."
    Carmen Gilles, Ernährungswissenschaftlerin
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. April 2016
  4. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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    AW: Fundstücke

    Warum ich in Zukunft wieder ab und zu Süßstoffe benutzen werde:

    http://www.curado.de/zuckerersatzstoffe-diabetes-29033/
    Bei gesunden Menschen bewirkt die Aufnahme von Zucker einen Anstieg des Insulinspiegels, um den erhöhten Blutzuckerwert wieder abzubauen – bei Diabetikern ist genau dieses System gestört bzw. funktioniert nicht mehr. Diabetiker müssen deshalb nicht gänzlich auf Zucker verzichten, auch wenn sich dieses Gerücht immer noch hartnäckig hält. Aber sie sollten den Zuckerkonsum einschränken, als empfehlenswert gilt laut diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe eine Einnahme von 50 Gramm pro Tag, eingerechnet sog. verstecke Zucker, wie der im Obst enthaltende Fruchtzucker. Doch müssen Diabetiker daher auf die meisten Süßigkeiten verzichten? Nicht unbedingt, bieten doch kalorienfreie Süßstoffe die Möglichkeit, ohne Wirkung auf den Blutzuckerspiegel süße Speisen oder Getränke zu konsumieren.
    Zuckerersatzstoffe haben dennoch nicht den besten Ruf, stehen sie mitunter im Verdacht, Dickmacher zu sein oder gar Krebs auslösen zu können. Hier kann die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) beruhigen: So habe die amerikanische Diabetes Gesellschaft American Diabetes Association fünf künstliche Süßungsmittel getestet und für unbedenklich erklärt, heißt es von der DDG: Dazu gehören Acesulfam, Aspartam, Saccharin, Sucralose und Neotam. „Es gibt keinerlei belastbare wissenschaftliche Belege, die zeigen, dass diese Süßstoffe in den zum Verzehr empfohlenen Mengen krebsfördernd sind“, erläutert Prof. Dr. Andreas Fritsche, Pressesprecher der DDG aus Tübingen. Dies betont auch der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg: So kamen Gutachter 2013 zu dem Schluss, „dass der Süßstoff Aspartam so, wie es derzeit in der EU verwendet wird, unbedenklich ist. Alle bisher zugelassenen Süßstoffe gelten somit auch weiterhin als gesundheitlich unbedenklich und dürfen bei der Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden“, heißt es.
    Auch bei weiteren Süßstoff-Sorgen gibt die DDG Entwarnung: „Nach allem, was wir derzeit wissenschaftlich wissen, können weder Zucker noch Süßungsmittel süchtig machen“, sagt Prof. Fritsche. Unabhängig davon sollte jeder darauf achten, nicht mehr als die empfohlenen Mengen Süßstoff zu sich zu nehmen. Und mit Süßstoff gesüßt heißt eben auch nicht zwangsläufig komplett kalorienfrei – solche Speisen sollten also nicht dazu verleiten, das Doppelte zu essen, wie der Diabetes Ratgeber betont: Denn sonst geht die Kiloanzeige auf der Waage schnell nach oben. Insgesamt stuft die Deutsche Gesellschaft für Ernährung derzeit Süßstoffe als hilfreich bei der Gewichtsreduktion ein – wenn man auf die Kalorienmenge achtet, die man insgesamt aufnimmt. Unterscheiden muss man zudem Süßstoffe von sog. Zuckeraustauschstoffen (z. B. Sorbit oder Xylit): Das sind zuckerähnliche Moleküle, die weniger Kalorien enthalten und den Blutzuckerspiegel nur leicht ansteigen lassen, so Diabetes Ratgeber. Des Weiteren gibt es Süßungsmittel wie z. B. Tagatose.
    Laut diabetesDE gibt es derzeit folgende Süßstoffe, die in Deutschland zugelassen sind:
    • Acesulfam (E 950), mit einer 200-mal so hohen Süßkraft wie Zucker. Der als gesundheitlich unbedenklich geltende Süßstoff ist nicht nur kalorienfrei, sondern auch hitzestabil.
    • Aspartam (E 951), 200-mal süßer als Zucker, wird in Süßwaren, Softdrinks, Backwaren und Milchprodukten verwendet. Die Süßkraft von Aspartam wird durch Hitze und langes Lagern beeinträchtigt.
    • Cyclamat (E 952), ein synthetisch hergestellter Süßstoff, der 35-mal so süß wie Zucker ist und einen sehr zuckernahen Geschmack hat. Cyclamat enthält keine Kalorien, hat keinerlei Auswirkungen auf den Blutzucker und ist zum Kochen und Backen geeignet.
    • Neohesperidin DC (E959), 400 bis 600-mal süßer als Zucker, mit menthol- bzw. lakritzartigem Beigeschmack, häufig in Getränken oder Kaugummi zu finden.
    • Saccharin (E 954), ältester synthetischer Süßstoff und 500-mal süßer als Zucker, ist gesundheitlich unbedenklich, soweit der empfohlene Höchstwert von fünf Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht täglich nicht überschritten wird. Häufig in diätetischen Lebensmitteln und Getränken zu finden.
    • Stevia (E 960), Stevioglykoside, auch Stevia genannt, mit einer 300-mal so hohen Süßkraft wie Zucker. Für Diabetiker geeignet, da weder Blutzuckerregulation noch Insulinausschüttung beeinflusst werden, doch darf der Konsum von vier Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschritten werden.
    • Thaumatin (E 957), aus der westafrikanischen Katemefrucht gewonnen und mit einer 3.000-mal so hohen Süßkraft wie Zucker. Nicht gesundheitsschädlich, aber teuer und nur wenig hitzebeständig, konnte sich daher nicht durchsetzen.
    Zuckeraustauschstoffe sind im Gegensatz zu Süßstoffen nicht komplett kalorienfrei. Im Vergleich liefern sie aber nur etwa die Hälfte der Kalorien von Zucker. Ihre Süßkraft ist ähnlich wie die des Zuckers. So hat z. B. Xylit nur 2,4 kcal pro Gramm bei gleicher Süßkraft wie Zucker. Erythrit gehört mit etwa 0,2 kcal pro Gramm zu den nahezu kalorienfreien Zuckeraustauschstoffen. Seine Süßkraft beträgt etwa 70 % im Vergleich zu Zucker.
    Quelle: Befund Diabetes 2/2014


    Süßstoffe gefährlich?
    Eine israelische Studie ( Nature aop, (2014) | doi:10.1038/nature13793).
    kommt durch Untersuchungen an Mäusen zum dem Schluss, Süßstoffe erhöhen den Insulinspiegel und damit das Diabetesrisiko durch Veränderung der Darmflora.


    Bericht darüber im Deutschen Ärzteblatt:
    http://www.aerzteblatt.de/nachricht...toerung-von-Darmflora-und-Glukosestoffwechsel


    Dazu
    Bild der Wissenschaft 3 /2015


    Israelische Studie, die zu dem Ergebnis kommt, dass Süßstoffe den Insulinspiegel ansteigen lassen, gilt als widerlegt. Es seien unrealistisch hohe Dosierungen nötig, um diesen Effekt zu erzielen. „Ein maßvoller Gebrauch von Süßstoffen schade nicht und sei zudem sinnvoll“. BDW beruft sich auf eine Veröffentlichung der Deutschen Diabetiker Gesellschaft:
    http://www.curado.de/zuckerersatzstoffe-diabetes-29033/
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2016
    Black Forest gefällt das.
  5. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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    AW: Fundstücke

    Warum ich in Zukunft stramm sitzende Leggings und Bodys trage:;)


    Martin Grunwald , Haptik-Forscher Leipzig:
    Sowohl Magersüchtige als auch Dicke haben keine richtige Wahrnehmung für die Grenzen ihres Körpers.
    Magersüchtige halten sich für dicker, als sie sind, Adipöse für schlanker.
    Grunwald experimentiert mit Neoprenanzügen, die dadurch, dass sie ganz eng anliegen, ein richtigeres Körpergefühl vermitteln. Mit anorektischen Patienten gibt es schon Erfolge, mit adipösen mussten die erfolgversprechenden Versuche mangels Geldgebern eingestellt werden.

    Bericht über Neoprenanzüge bei Anexoria und Adipositas:
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/953723.neopren-gegen-magersucht.html
    aber auch in vielen anderen Zeitungen

    Martin Grunwald:
    http://dasgehirn.info/wahrnehmen/fuehlen-koerper/der-homo-hapticus/

    Ein Film-Ausschnitt nur über Anorexia:
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2016
  6. Bestseller

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  7. Petraea

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    AW: Fundstücke

    Warum ich in Zukunft nur noch von kleinen, roten Tellern essen werde: ;)

    Psychologen haben herausgefunden, dass Probanden von roten Tellern weniger aßen als von Tellern mit anderen Farben und von kleinen Tellern weniger als von großen. Allerdings nicht, wenn die Speisen die gleiche Farbe haben, also Tomatensauce nicht von roten Tellern essen.

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666311006957
    Abstract
    Based on evidence that the color red elicits avoidance motivation across contexts (Mehta & Zhu, 2009
    ), two studies investigated the effect of the color red on snack food and soft drink consumption. In line with our hypothesis, participants drank less from a red labeled cup than from a blue labeled cup (Study 1), and ate less snack food from a red plate than from a blue or white plate (Study 2). The results suggest that red functions as a subtle stop signal that works outside of focused awareness and thereby reduces incidental food and drink intake.


    http://eatsmarter.de/ernaehrung/news/teller-abnehmen-helfen

    http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Diaeten/Abnehmen/News/57122.php

    http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...te-teller-zum-abnehmen-geeignet-12244768.html
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2016
  8. Petraea

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    AW: Fundstücke

    Warum ich keine Chlorella und andere Algenpräparate nehme:

    Die Wirksamkeit ist nicht belegt, Der Eiweißgehalt ist zu gering, die biologische Wertigkeit (Gehalt an essentiellen Aminosäuren liegt bei 75 – 80%, Vergleich Ei: 100%)

    Mir erscheint es logisch, meinen Eiweißbedarf aus möglichst verschiedenen Quellen zu decken, und auch möglichst viele verschiedene, frische Gemüse zu mir zu nehmen.

    https://www.test.de/Algenpraeparate-Die-gruene-Gefahr-4196341-0/
    Interessant sind auch die Kommentare von Lesern dazu, die der Aussage von test z.T. widersprechen.


    Auf die Behauptung, B12 sei in Chlorella vorhanden, geht der Bericht nicht ein. Auch da habe ich meine Zweifel, da Pflanzen in der Regel kein B12 bilden. Folgenden Artikel halte ich für sehr sachlich:

    http://www.vitaminb12.de/vegetarier-veganer/
    Zitat daraus:
    „Der angeblich hohe Gehalt an Vitamin B12 in Algen wie Spirulina wurde von den Herstellern fast ausschließlich mittels mikrobiologischen Methoden bestimmt – ist also in Wirklichkeit nicht der Vitamin-B12-Gehalt, sondern der Corrinoid-Gehalt. Im Vergleich zu Radioessay-Messung zeigten sich extreme Unterschiede, die deutlich machten, dass es sich bei einem Großteil (etwa 80 %) des so gemessenen angeblichen Vitamin B12 wahrscheinlich um humanbiologisch inaktive B12-Analoga handelt.xiii Auch Tests der Vegan Society ergaben, das Spirulina vermutlich keine verwertbare B12-Quelle ist, da es die MMA-Werte nicht verbessert.
    Noch besorgniserregender sind Studien, die zeigten, dass die Einnahme von Spirulina und Nori, zwar die B12-Blutserumswerte kurzfristig erhöhte (die ebenfalls auf B12-Analoga anschlagen) die MMA-Werte (B12-Stoffwechselprodukt, eindeutiger Marker für B12) der Patienten sich aber sogar deutlich verschlechterten.xiv Dies wird häufig damit erklärt, dass der extrem hohe Gehalt an B12-Analoga die Aufnahme von echtem Vitamin B12 blockiert und somit die Gesamtaufnahme sogar senkt. (Daniele et. al.)
    Einzig für Chlorella deuten verfügbare Studienergebnisse derzeit darauf hin, dass es sich tatsächlich um eine hochwertige B12-Quelle handeln könnte.xv
    Bis zu diesem Thema genauere Kenntnisse und aussagekräftige Studien vorliegen, sollte davon ausgegangen werden, dass Algen keine verlässlichen B12-Lieferanten sind.“
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2016
  9. Petraea

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    AW: Fundstücke

    Warum ich kein rohes Rindfleisch mehr esse:

    Die Verbreitung von Darmkrebs korreliert mit hohem Verzehr von Rindfleisch. Harald zur Hausen DKfZ Heidelberg geht der Hypothese nach, dass Auslöser von Darmkrebs Viren sind, die aus unzureichend gegartem Rindfleisch stammen.


    Schon bei einer anderen Krebsart, dem Gebärmutterhalskrebs, konnte zur Hausen zeigen, dass Viren die Auslöser sind. Dafür erhielt er 2008 den Nobelpreis. Inzwischen gibt es eine Impfung gegen diese Viren.


    http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/darmkrebs-
    nobelpreistraeger-zur-hausen-warnt-vor-rohem-rindfleisch-a-865339.html


    http://www.aerztezeitung.de/medizin.../indizien-sprechen-darmkrebs-durch-viren.html


    http://blog.lindau-nobel.org/losen-rinder-viren-darmkrebs-aus/
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2016
  10. Petraea

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    AW: Fundstücke

    Was ich mir nochmal genauer anschauen möchte:

    Hinweis von Sonjalena, Dicke leben länger
    http://www.3sat.de/mediathek/index.php?mode=play&obj=46418

    Inzwischen gibt es Hinweise, dass doch nicht so stimmt. Siehe #22

    Von Sonjalena gepostete, Selfish brain
    http://www.achim-peters.de/die-idee/


    Hier der Link zu dem Film, der gestern in arte lief und auf den Beata
    aufmerksam gemacht hat. Der Film hat mir sehr zu denken gegeben und ich möchte mich mit dem Thema näher befassen.
    Hauptsächlich die Kombination aus Fett und Zucker wurde als besonders übel dargestellt, wie sie etwa in Eiscrem (und in Schokolade) vorkommt.

    http://www.arte.tv/guide/de/053418-000/zucker-oder-fett-was-schadet-mehr


    Und hier der Link, den tiga gepostet hat, von Robert Lustig zur Schädlichkeit von Zuckern, vor allem Fructose:
    http://www.arte.tv/guide/de/053418-000/zucker-oder-fett-was-schadet-mehr


    Und hier noch der Link zu dem BBC Film über die Atkinsdiät auf Youtube. In dem Film wird dargelegt, dass die Wirkungsweise von Atkins gar nicht an der Ketose liegt, sondern an der geringeren Kalorienaufnahme.
    Dieser Link funktioniert leider auch nicht mehr


    Frühstücken doch nicht so gesund, wie immer behauptet, eingestellt von Beata unter Linksammlung
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de...nehmen-ia.html


    Zusammenhang Fettaufnahme, BCAA und Insulinresistenz, muss ich noch genau lesen
    http://gesuender-abnehmen.com/ernaehrung/insulinresistenz-protein.html

    Olivenöl doch nicht so gesund:
    http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/olivenoel-arteriosklerose.html

    Einnahme von Antioxidantien bei sportlicher Betätigung eher schädlich
    http://gesuender-abnehmen.com/ernaehrung/vitaminpraeparate-insulinresistenz-diabetes.html

    Von Beata (bebepepe) gefunden: Blog über IF, Entzündungen, u.a. Gesundheitsthemen, sehr hilfreich
    http://bleibgesundmann.com/2014/03/intermittend-fasting-intermittierendes-unterbrochenes-fasten/[SIZE=-1]

    Hier sind zwei riesige Artikel auf der Grundlage von über 160 medizinischen Studien. Einerseits über Low-Carb allgemein https://www.inutro.com/low-carb-ernaehrung und spezifischer über die Ketose und die Ketogene Diät https://www.inutro.com/ketogene-diaet.
    gepostet von Julin am 20.4.2016

    https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fuer-Patienten.111688.0.html
    allgemein über gesunde Ernährung bei Krebs, hauptsächlich über die Wirkung von
    Sulphoraphann, enthalten in Brokkoli
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2016
  11. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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    AW: Fundstücke

    Bluhochdruck Nr.1 (Nr. 2 siehe #27)

    Blutdrucksenkende Medikamente, ja oder nein?
    Eindeutig ja, selten gelingt eine ausreichende Senkung allein durch Änderung des Lebensstils.
    Alles was über 140/85 hinausgeht, muss behandelt werden.
    Eine Anpassung des Lebensstils kann die Effektivität der Medikamente erhöhen, so dass die Dosis
    verringert werden kann.


    Inzwischen gilt:
    120 / 80 ideal
    130 / 80 normal
    130 – 140 / 85 – 90 leichte Hypertonie
    bis 160 – 100 Hypertonie I, medikamentöse Therapie erforderlich
    bis 180 – 110 Hypertonie II, es drohen lebenseinschränkende Folgeerkrankungen
    Werte oberhalb 180 / 110 sind hochgradig lebensgefährdend


    Informativer Artikel mit überdenkenswerten Thesen, alternativen Methoden und kritischen Aussagen zur schulmedizinischen Behandlung mit Medikamenten:
    http://www.naturheilt.com/Inhalt/Hypertonie.htm


    Was man selbst tun kann:
    1. Entspannungstechniken erlernen
    2. Kochsalz meiden. Die Kochsalzfrage wird zwar meist übertrieben, aber einige sprechen
    auf eine Kochsalzreduktion recht gut an.
    3. Gemüsereiche Kost, weil Kaliumreich, mach ich schon
    4. Nahrungsergänzung, fragwürdig
    Magnesium 300-400 mg täglich
    Kalzium ca. 1 g täglich
    Vitamin C ca. 1 g täglich
    5. Heilfasten
    6. Bewegung, mach ich schon viel
    7. Gewichtsreduktion, für mich: Gewicht halten
    8. 30g Leinsamenschrot täglich, auch Leinöl geeignet (Siehe #27)
    9. Auf Alkohol verzichten
    10. Haferkleie verwenden
    11. Verzehr von fettem Fisch, mindestens 2x die Woche
    12. Probiotika wie Joghurt
    12. Hibiskustee, grüner Tee
    13. Rote Bete Saft
    14. Kurkuma


    Sehr ausführliche Darstellung der Behandlung von Bluthochdruck

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=39477#tophttp://


    Auszug daraus:
    Basismaßnahmen und Medikamente

    Das wesentliche Behandlungsziel der arteriellen Hypertonie ist nicht nur, den Blutdruck in den Zielbereich einzustellen, sondern Hypertonie-bedingte Folgen wie Schlaganfall und Herzinsuffizienz zu verhindern oder zumindest zu verringern. Dafür reicht es meist nicht, nur den erhöhten Blutdruck auf den Zielbereich von 140/90 mmHg und niedriger zu senken. Auch die übrigen Risikofaktoren wie Übergewicht und Rauchen sowie Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus sind unbedingt mitzubehandeln.
    Basis jeder Blutdrucksenkung sind die klassischen Allgemeinmaßnahmen wie Beendigung des Rauchens, Gewichtsreduktion, Verminderung des Alkoholkonsums, eine Ernährung mit Obst und Gemüse und wenig tierischen und gesättigten Fetten, Reduktion des Kochsalzkonsums sowie körperliche Bewegung und Sport.

    Das Rauchen zu beenden, senkt per se den Blutdruck nicht. Das kardiovaskuläre Risiko ist bei Rauchern trotzdem dramatisch erhöht. Daher sollte man allen Hypertonikern, die rauchen, dringend empfehlen, diese Angewohnheit aufzugeben.
    Eine professionelle Diätberatung sollte zum therapeutischen Konzept bei hypertensiven Patienten gehören. Sie sollten angehalten werden, mehr Obst und Gemüse zu verzehren. Auch der Verzehr von Fisch bei gleichzeitiger Reduktion gesättigter Fette und Cholesterol in der Nahrung senkt den Blutdruck. Eine Gewichtsreduktion reduziert den Blutdruck des übergewichtigen Patienten und beeinflusst andere Risikofaktoren wie Insulinresistenz, Diabetes, Hyperlipidämie und linksventrikuläre Hypertrophie günstig.


    Der blutdrucksenkende Effekt einer Gewichtsreduktion wird durch zusätzliche körperliche Aktivität sowie Senkung des Alkoholkonsums verstärkt. Zwischen dem Alkoholkonsum, der Höhe des Blutdrucks und der Prävalenz der Hypertonie in der Gesamtbevölkerung besteht eine lineare Beziehung.


    Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass die Kochsalzzufuhr zur Blutdruckerhöhung und gesteigerten Prävalenz der Hypertonie beiträgt. Daher sollte man die Patienten anweisen, Speisen nicht zusätzlich zu salzen, stark gesalzene Nahrungsmittel zu meiden und frische Nahrungsmittel zur Zubereitung des Essens zu verwenden. Aktuell ist der eigentliche Stellenwert kochsalzarmer Ernährung sehr in der wissenschaftlichen Diskussion.

    Alle Patienten mit hohem Blutdruck sollten zu regelmäßiger körperlicher Aktivität, zum Beispiel Wandern, Laufen und Schwimmen, ermutigt werden. Diese Aktivitäten sollten sie drei- bis viermal pro Woche über 30 bis 45 Minuten ausüben. Es wurde gezeigt, dass auch eine geringe Zunahme der körperlichen Bewegung den systolischen Blutdruck bereits um 4 bis 8 mmHg senken kann.
    Veränderungen des Lebensstils können eine frühzeitige medikamentöse Therapie, insbesondere bei Patienten mit höherem Risiko, nicht ersetzen. Werden alle modifizierbaren Risiken in die Behandlung mit einbezogen, steigt die Effizienz der medikamentösen Blutdrucksenkung wesentlich

     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2016
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  13. Petraea

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    AW: Fundstücke

    Vielleicht doch besser vegetarisch?

    Beeindruckende Beispiele von Heilungen oder
    Verbesserungen der Lebensqualität durch vegetarische
    oder sogar vegane Ernährung.
    Ich habe es schon öfter versucht, bin bisher immer gescheitert,
    ich konnte die Lust auf Fleisch einfach nicht überwinden.
    Der Film gibt mir neue Motivation, den Fleischkonsum zu senken,
    vielleicht schaffe ich es doch noch?


    Die beiden nächsten Links funktionieren leider nicht mehr, ich vermute, die Filme wurden aus
    der Mediathek rausgenommen. Vielleicht findet man sie an anderer Stelle?

    http://mediathek.rbb-online.de/tv/Dokumentation-und-Reportage/Was-uns-wirklich-nährt/rbb-Fernsehen/Video?documentId=21529862&topRessort=tv&bcastId=3822114

    Hier noch der Link zu einem Film, den guter vorgeschlagen hat:

    http://mediathek.rbb-online.de/tv/Dokumentation-und-Reportage/Leben-ohne-Fleisch-Wie-gesund-ist-vege/rbb-Fernsehen/Video?documentId=23639120&topRessort=tv&bcastId=3822114
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2016
  14. Petraea

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    AW: Fundstücke

    Was ich mal kochen möchte:
    Wichtige Fundstücke sind für mich Ideen, Vorschläge, Rezepte aus dem Forum oder aus dem Internet.
    Hier finde ich sie schnell wieder.

    Serbische Hirtensuppe, von Starbuck
    Zutaten
    3 gr. Zwiebeln
    400 g Hackfleisch
    400 g Sauerkraut
    3 Gewürzgurken, kleingeschnitten
    3 EL Tomatenmark
    3 EL Paprikamark
    3/4 Liter Brühe

    Zwiebeln und Hackfleisch in Öl anbraten.
    Dann die restlichen Zutaten dazu, andünsten. Wer mag, gibt nach Belieben Kümmel dazu.
    20-30 Minuten köcheln lassen.
    Sauce:
    250 g Mayonnaise
    1 Eigelb
    Etwas gemahlener Pfeffer
    1 TL Senf
    3 Zehen Knoblauch



    *Mandelmilch (frei nach Sorah)
    100g Mandeln einweichen, mit 1l Wasser mixen ( Mandelmenge ausprobieren)
    Verwendung: Kaffee, Cappucino
    * mit Beeren u.a. Obst wie Milchshake,
    * mit Kakao, Zimt, Vanille
    * mit Chiasamen, Kokosmus, Himbeeren u.ä. als Pudding
    * Smoothie aus Mandelmilch, Eiswürfel, Kaffee, Banane, Vanille Ew pulver
    * Lässt sich bestimmt auch ein Eis draus machen

    *Spinat-Pesto (Kerstin) mti Zucchini-Nudeln o.a. Gemüse

    *Chicoree-Orange-Walnuss (Sorah)

    * Zucchini-Bärlauch-Omelett


    * Rohkost aus Rotkohl und Möhre


    * Humus


    * Porridge

    * Mayestics Frühstückssuppe

    * http://happycarb.de/

    Flower Sprout Rezepte
    Lauwarm als Salat
    Involtini mitPesto gefüllt, Sauce mit Frischkäse
    Flower Sprout mit Kürbis
    http://www.coopzeitung.ch/Flower Sprouts#tab_2
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2016
  15. Petraea

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    Radikalenfänger doch nicht so gut?

    http://www.ardmediathek.de/tv/Quarks-Co/Die-Wahrheit-über-Vitamine/WDR-Fernsehen/Video?documentId=27678960&bcastId=7450356

    Seit Jahren ist umstritten, ob die Zufuhr von Vitaminpräparaten und Antioxidation sinnvoll ist.
    In der Sendung Quarks und Co wird gezeigt, dass die Vitaminzufuhr ausreichend ist.
    Antioxidatien sind sogar notwendig, sie wirken sogar lebensverlängernd.

    Fazit: Obst und Gemüse, sogar in kleineren Mengen, sind ausreichend für die Vitaminversorgung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. September 2015
  16. Petraea

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    Essen als Sucht

    Einige Zitate aus dieser Sendung:

    http://www.deutschlandfunk.de/essen-als-sucht-unersaettlich.740.de.html?dram:article_id=305540

    Dr. Kelly Brownell:

    "Es gibt immer mehr Forschungsergebnisse, die zeigen, dass einige Nahrungsmittel auf das Gehirn wirken wie klassische Suchtmittel. Und sie rufen ähnliche Symptome hervor: unbändiges Verlangen etwa, Entzugserscheinungen und erhöhte Toleranz."

    Neben Zucker scheinen auch Salz und Fett zu den suchtproduzierenden Bestandteilen unserer Nahrung zu gehören. Sie sind für den Geschmack zuständig, aber noch nicht so gut untersucht wie Zucker. Die meisten kennen das Phänomen: Sobald man auch nur eine Handvoll Chips gegessen hat, will man mehr – am besten die ganze Tüte. Das Belohnungssystem funktioniert mit Dopamin, einem Botenstoff. Es kann an speziellen Andockstutzen, sogenannten Rezeptoren, festmachen und seine Botschaft übermitteln: Zufriedenheit und Glück. Bei adipösen Menschen wird das zunehmend schwerer:

    "Genauer gesagt ist die Anzahl der Rezeptoren für Dopamin bei diesen Menschen reduziert, was dazu führt, dass man mehr – in dem Fall Essen braucht, um dieselbe innere Belohnung zu erhalten. Das führt dazu, dass man immer mehr von dem, was immer es ist – Heroin, Alkohol, Essen – zu sich nimmt und das ist der Prozess, der zur Adipositas beiträgt."

    Das liegt daran, dass solches Knabbergebäck eine körpereigene, cannabisähnliche Droge im Darm freisetzt und das Sättigungsgefühl unterdrückt.

    Im Detail sind die komplexen Steuermechanismen, die hinter unterschiedlichem Essverhalten stecken, noch nicht erforscht. Aber bei allen Adipösen, die untersucht wurden, haben Forscher wie Annette Horstmann nun deutliche Veränderungen festgestellt, die weitere Indizien in Richtung Sucht liefern. So war im Belohnungssystem neben einer verringerten Anzahl von Dopaminrezeptoren auch die graue Substanz verändert: es gab mehr davon.

    "Da könnte man draus schlussfolgern, dass der Belohnungswert der Ernährung erhöht ist bei den adipösen Leuten."

    Adipositas lässt das Gehirn vorzeitig altern


    "Und es scheint so zu sein, vereinfacht formuliert, dass Adipositas dazu führt, dass das Gehirn vorzeitig altert. Und bei Frauen scheint der Effekt von Adipositas im Gehirn stärker zu sein als bei Männern. "

    Unser Gehirn wird ständig von Essensreizen überflutet. Wir riechen und sehen überall schmackhafte Kalorienbomben, die in Laboratorien ständig verfeinert und immer häufiger zum Mitnehmen angeboten werden. Permanentes Essen ist möglich. Dabei ist der Mensch geschaffen, wenig zu essen und viel zu laufen
     
  17. Petraea

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    http://www.spiegel.de/gesundheit/er...er-herzinfarkt-und-schlaganfall-a-841072.html
    http://www.bmj.com/content/344/bmj.e4026

    Der Artikel ist von 2012
    Low-Carb erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten

    Von Dennis Ballwieser

    Abnehmen nach Atkins, Logi-Methode, Steinzeitdiät oder das South-Beach-Konzept: Viele Diäten dieser Art sind umstritten. Jetzt bestätigt eine aktuelle Studie die Sorgen von Kritikern. Eine kohlenhydratarme und eiweißreiche Ernährung kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich steigern.

    Morgens Rührei, mittags Gulasch, abends Zwiebelrostbraten: So kann der Tag eines Abnehmwilligen in einer der vielen Low-Carb-Diäten aussehen. Sie alle haben eines gemein: Auf Kohlenhydrate soll man möglichst verzichten, weil sie angeblich schädlich für den Körper sind. Schließlich, so der Grundgedanke dahinter, habe der Mensch jahrtausendelang ohne viel Kohlenhydrate gelebt. Stattdessen soll, wer an Gewicht verlieren will, sich auf Proteine (Eiweiße) konzentrieren. Daran sei der Körper seit der Steinzeit angepasst.

    Eine große Studie an mehr als 40.000 schwedischen Frauen rüttelt jetzt an den Glaubenssätzen der Low-Carb-Bewegung. Darin geht es nicht darum, mit welcher Ernährungsform Übergewichtige schneller oder dauerhaft abnehmen können. Vielmehr beschäftigen sich die Forscher mit den gesundheitlichen Folgen einseitiger Diäten. Wie Pagona Lagiou von der Athener Universität und ihre Kollegen im Fachmagazin "British Medical Journal" schreiben, steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, je eiweißreicher und kohlenhydratärmer man sich ernährt.

    Auffällig ist, dass die in der Studie untersuchten Frauen sich im Vergleich zu den Empfehlungen vieler Diäten ausgewogen ernährten: Selbst diejenigen unter ihnen, die wenig Kohlenhydrate zu sich nahmen, aßen immer noch mehr davon als nach vielen Diätplänen empfohlen. Die Gruppe von Studienteilnehmerinnen mit den meisten proteinhaltigen Speisen auf dem Plan blieb dagegen immer noch unter den empfohlenen Mengen vieler Abnehmtipps zurück. Viele der Low-Carb-Diätpläne schreiben vor, weniger als 15 Prozent der täglichen Kalorienmenge aus Kohlenhydraten zu sich zu nehmen, dafür aber mehr als 30 Prozent aus Proteinen.

    Fünf Gramm mehr Protein steigern das Herz-Kreislauf-Risiko um fünf Prozent

    Die Wissenschaftler befragten die Frauen mit Hilfe von Fragebögen, wie sie sich ernähren. Anschließend verfolgten die Forscher über einen durchschnittlichen Zeitraum von mehr als 15 Jahren, welche Frauen mehr Herz-Kreislauf-Krankheiten entwickelten. Anhand der Ernährungsfragebögen verteilten die Mediziner Punktewerte für jede Frau: zwei Punkte bedeuten eine kohlenhydratreiche, eiweißarme Ernährung, 20 Punkte dagegen eine kohlenhydratarme, proteinreiche Ernährung nach dem Modell der Low-Carb-Diäten.

    Im Ergebnis steigt das allgemeine Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an, je weniger Kohlenhydrate und je mehr Eiweiß man zu sich nimmt. Täglich je 20 Gramm Kohlenhydrate weniger und fünf Gramm Protein mehr lassen die Gefahr von Herz-Kreislauf-Krankheiten demnach um fünf Prozent ansteigen. Das Risiko steigt immer weiter, je mehr Protein und je weniger Kohlenhydrate man zu sich nimmt. Eine Banane enthält beispielsweise bereits mehr als 20 Gramm Kohlenhydrate, in einer Handvoll Erdnüsse (25 Gramm) stecken über fünf Gramm Protein.

    Dabei machte es keinen grundsätzlichen Unterschied, ob die Eiweiße in der Ernährung vor allem aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammten. Zwar gab es statistische Hinweise darauf, dass das Risiko für Folgekrankheiten an den Gefäßen höher sein könnte, wenn die Proteine vor allem tierischen Ursprungs sind. Doch diese statistischen Unterschiede waren nicht ausreichend groß, um im Ergebnis einen Unterschied zwischen den beiden Eiweißquellen zu machen.

    Low-Carb bedeutet häufig weniger Obst, Gemüse und Vollkornprodukte

    Seitdem Low-Carb-Diäten beworben werden, gibt es unter Medizinern Bedenken wegen möglicher Langzeitfolgen. Ein Großteil der in der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate kommt aus Gemüse, Früchten und Getreideprodukten. Wer sich kohlenhydratarm ernährt, verzichtet daher weitgehend auf diese wichtigen Lebensmittel.

    Einfach zugängliche Proteinquellen sind dagegen vor allem tierische Produkte wie Fleisch oder Eierspeisen. Gerade große Mengen an Fleisch in der Ernährung werden allerdings in einer Vielzahl an Studien mit Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall in Verbindung gebracht.

    "Es gibt Hinweise, dass durch rotes und industriell bearbeitetes Fleisch das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten steigen könnte. Eine Low-Carb-Ernährung könnte ernährungswissenschaftlich akzeptabel sein, wenn das Eiweiß vor allem aus Pflanzen käme und bei den Kohlenhydraten vor allem die einfachen und raffinierten Zucker vermieden würden", sagt Studienautorin Lagiou zu SPIEGEL ONLINE. "Doch die breite Öffentlichkeit nimmt diese Einschränkungen nicht immer wahr und setzt sie auch nicht immer um."

    In den letzten Jahren gab es bereits mehrere kleine europäische Studien, die eine höhere Sterblichkeit wegen Herz-Kreislauf-Krankheiten durch eine Low-Carb-Ernährung nahelegten. Daten aus der großen Nurses Health Study in den USA zeigten keinen solchen Zusammenhang. Manche Wissenschaftler führten das auf Unterschiede zwischen europäischen und US-Studienteilnehmern zurück, etwa der Verbreitung von Übergewicht in der Bevölkerung und unterschiedlich beliebten Eiweißquellen wie Fleisch oder Gemüse.

    In früheren Studien gab es sogar Hinweise, dass Übergewichtige mit kurzfristigen Low-Carb-Diäten nicht nur abnehmen können, sondern auch ihre Blutfettwerte verbessern können. "Das waren allerdings eher kurzzeitige Studien", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Anna Flögel vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. "Die Langzeiteffekte sind bis heute nicht ausreichend geklärt. Aufgrund der widersprüchlichen Studienlage sollten Low-Carb-Diäten derzeitig nicht zur langfristigen Gewichtskontrolle empfohlen werden."
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. September 2015
  18. Petraea

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    Essen ohne gutes Gewissen
    Lars Fischer kommentiert eine Falschmeldung über schlank machende Schokolade, die erhellt, wie dünn die Belege für angeblich "gesunde" Lebensmittel und darauf basierende Ernährungstipps sind.
    http://www.spektrum.de/news/essen-ohne-gutes-gewissen/1348670
    von Lars Fischer
    Jetzt ist also die Wahrheit raus: Schokolade macht gar nicht schlank. Diese überraschende Erkenntnis verdanken wir der aktuellen Aufregung um eine ausgeklügelte Aktion, bei der der US-Journalist John Bohannon und ein deutsches Filmteam des Senders arte einem Teil der Medienwelt die Meldung unterschoben, dunkle Schokolade helfe beim Abnehmen – und nun die gezielte Täuschung öffentlich machten. Aber eigentlich geht es dabei nicht um Schokolade, es geht um mehr. Die meisten dieser angeblich wissenschaftlichen Behauptungen über besonders gesunde und wertvolle Ernährungsweisen, Lebensmittel, Inhaltsstoffe halten einer genaueren Betrachtung nicht stand.
    Der Witz an der Geschichte ist nämlich, dass man die ursprünglich lancierte Meldung kaum als Fälschung bezeichnen kann. Hinter ihr steht eine Studie von einem echten (allerdings in den Plan eingeweihten) Mediziner mit ebenso echten Probanden. Die teilnehmenden Personen ernähren sich auf drei verschiedene Arten, und die schokoladeunterstützte Diät führt zum statistisch signifikant stärksten Gewichtsverlust. Das unterscheidet sich kaum von vielen anderen Untersuchungen, die hinter solchen Ernährungsschlagzeilen stehen – abgesehen eben von der betrügerischen Intention.

    Statistische Tricks für die nächste Wunder-Diät
    Der Trick liegt im Aufbau der Studie: Sie erfasst mehr potenziell relevante Parameter, als sie Teilnehmer hat – ein Patentrezept für statistisch signifikante Ergebnisse, das quer durch die Ernährungsforschung geht und nicht nur dort ganze Fachmagazine füllt. Wenn man nur genug Parameter untersucht, kommt man schon mit irgendwas über die Fünf-Prozent-Hürde. Und das war von Anfang an die Absicht der Gruppe, die dann mit dem so gezielt erzeugten Scheinergebnis an die Öffentlichkeit ging.
    Solche Ergebnisse sind gefragt, einerseits beim Publikum, das von frohen Ernährungsbotschaften nicht genug bekommen kann, andererseits bei einigen Medien (aber nicht allen), deren zahlende Kundschaft dieses Publikum ja ist. Auch Institute und Fachzeitschriften freuen sich, wenn sie ein bisschen vom Ruhm abbekommen. Nicht zuletzt stehen in dieser Sache auch die Vertreterinnen und Vertreter der diversen alternativen Ernährungs- und Diätbewegungen Seite an Seite mit der sonst verschmähten Nahrungsmittelindustrie – denn bei allen Unterschieden verkünden sie gemeinsam die frohe Botschaft: Das richtige Essen macht gesund, schlau und schön.

    Ernährung ist gar nicht so wichtig
    Dabei eint die meisten Aussagen über die Wohltaten bestimmter Lebensmittel oder ihrer Inhaltsstoffe, dass sie in der einen oder anderen Weise fragwürdig sind. Zum Beispiel eben wie bei Bohannon und Co durch zu kleine Stichproben und zu viele Parameter, die absichtlich oder unabsichtlich das Signifikanzkriterium aushebeln (genau für dieses Problem gibt es übrigens die Bonferroni-Korrektur). Andererseits aber auch dadurch, dass Forschungsgruppen und Redaktionen aus einzelnen biochemischen Veränderungen unter spezifischen Bedingungen raumgreifende Schlussfolgerungen über den Menschen und das gute Leben ziehen. Misstrauen ist bei eigentlich allen derartigen Meldungen dringend angesagt – und noch mehr bei den Versprechungen dieser oder jener Ernährungsgurus. Das ist die Botschaft hinter der Aktion des Journalistenteams, dessen Dokumentation am 5. Juni auf arte ausgestrahlt wird.

    Allgemein lohnt es sich wohl nicht, sich zu viele Gedanken um die Ernährung zu machen. Nicht zu viel, nicht zu wenig, frische Sachen und von allem ein bisschen – darüber hinaus wird die Luft für wissenschaftlich untermauerte Empfehlungen schnell sehr dünn. Die These, welche Nahrung wir genau zu uns nehmen, habe großen Einfluss auf Gesundheit und Wohlergehen, steht auf recht wackligen Beinen.

    Besonders schön hat das vor einiger Zeit die Wissenschaftsjournalistin Kathrin Zinkant an einem Interview mit dem prominenten Ernährungsforscher David L. Katz demonstriert: In den von dem Wissenschaftler als Beleg für die Bedeutung der Ernährung zitierten Studien ist das Essen in einer der Untersuchungen der unwichtigste Parameter – in der zweiten kommen die Autoren gar zu dem Schluss, dass man Ernährung nicht als eigenständigen Lebensstilfaktor betrachten sollte.

     
  19. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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    Konjak (= E 425)
    Infos und Rezepte

    http://www.ernaehrung.de/rezepte/1745/Kanikama-Konjak.php (von Sonjalena)
    Sonja nimmt 1g Ca(OH)2

    Konjac Nudeln homemade ( Sonjalena)

    Zutaten: 2 TL Konjak Pulver, 1/8 TL Calciumhydroxid in Lebensmittelqualität, 2 Tassen kaltes Wasser
    Zubereitung: Geben Sie das Wasser in einen Topf. Rühren Sie das Calciumhydroxid in das Wasser und geben Sie jetzt das Konjak Pulver hinzu. Rühren Sie, während das Wasser zu kochen beginnt, und kochen Sie die Mixtur 3 Minuten lang. Nehmen Sie den Topf vom Herd. Während des Abkühlprozesses bildet sich ein nichtreversibles Gel. Schneiden Sie es in die gewünschte Nudelform, dämpfen Sie die Nudeln 3 bis 5 Minuten und bereiten Sie die Pasta wie gewünscht zu.


    hier 34€ pro Kilo



    Herstellung von Konnyaku.

    Zutate für etwa 300g Konnyaku (3-4 Portionen für Salat)
    10g (etwa 4 gestr. TL) Konjak-Pulver
    320ml Wasser
    0.4g (1/4 TL) Loschkalk (Calcium Hydroxide, Calciumhydroxid)
    40ml Wasser (knapp 3 EL) um Kalk zu lösen

    In einen Topf 320ml Wasser geben und erhitzen. Konjak-Pulver langsam dazu geben und gut vermischen, bis es geleeartig, dick wird. Den Topf vom Herd nehmen und eine ca. halbe Stunden stehen lassen. Löschkalk in 40ml Wasser lösen. Dies zu Konnyaku-Gelee geben, mit der Hand gut mischen (3-5 Minuten). Die Masse wird wieder sehr dick, gelee-artig. Die gemischte Masse in eine Schale mit ca 3cm hohem Rand geben, wieder eine halbe Stunde stehen lassen. Etwas Wasser auf das Konnyaku-Gelee geben damit es sich leicht vom Behälter löst. In einem grossen Topf mit Wasser das Konnyaku-Gelee geben, bei schwacher Hitze langsam zum Kochen bringen, dabei nicht zu decken, und mindestens eine halbe Stunde leicht kochen lassen. Konnyaku im Topf mit gekochen Wasser abkühlen. Der Konnyaku kann in diesem Koch-Wasser im Kühlschrank 5-6 Tage aufbewahrt werden).

    In der EU wird das Mehl der Konjakwurzel (Konjakmehl) auch als Lebensmittelzusatzstoff E 425 deklariert. Die maximale empfohlene regelmäßige Konsummenge von Konjakmehl beträgt 2-3g pro Tag, was in etwa einem gestrichenen bis leicht gehäuften Teelöffel entspricht (Siehe Bild). Das Mehl der Konjakwurzel wird in der Nahrungsmittelindustrie, besonders in Asien, als Lebensmittelzusatzstoff verwendet, in der EU wird es unter der Nummer E 425 geführt. Die EU hat die Verwendungen von Konjak-Glukomannan für die Nahrungsmittelherstellung auf 10 g/kg begrenzt.

    100 g Konjac Mehl enthalten Energie 12 kcal, 2,6 g Eiweiß, keine Kohlehydrate, keinen Zucker, 0,1 g Fett, 77 g Ballaststoffe. Konjakmehl ist frei von verwertbaren Kohlenhydraten und kann om menschlichen Organismus nicht verdaut und verwertet werden. Wie bei allen quellenden Ballaststoffen ist auch bei Konjacmehl eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ganz wichtig sonst kann es zu Magenbeschwerden und Verstopfung kommen. Die maximale Tagesverzehrmenge beträgt drei Gramm.

    Nochmal von Sonjalena
    Oh! Gerade hab ich beim Chefkoch in den Kommentaren ein wunderbares Rezept für Shirataki-Eierspätzle gefunden:

    Shiritaki Spätzle-
    die von Dir beschriebenen Zutaten, aber vor der Zugabe des Konjak Mehl, 2 Eigelb und einen TL Salz im warmen Wasser vorher verquirlen.
    Der Teig bekommt eine wunderbare Farbe und
    wird sehr geschmeidig. Dann wie üblich Abkühlenusw.
    Über die Spätzlepresse ab in siedende Salzwasser.
    Diese Spätzler schmecken herrlich !

    Und bei Topfruits hab ich noch ein Rezept gefunden, das meiner Variante von der jap. Uni recht nahe kommt:



    Zitat von Sorah:
    Habe gerade mal was ausprobiert. Und zwar habe ich kaltes gefiltertes Wasser, ca. 300 - 400 ml schätze ich mal, mit dem Saft einer Zitrone, etwas Erdbeeraroma, einen gestrichenen Messlöffel Nutrigreens und einen gestrichenen Messlöffel Konjakextrakt gemixt.

    Ich wollte ein paar Nährstoffe zu mir nehmen, bevor ich gleich ein ziemlich anspruchsvolles Workout mache. Es sollte, für den Magen, nicht so belastend sein und mir keine Schwindelgefühle bereiten. Schnell sollte es auch gehen, daher habe ich mich für die Zitrone entschieden, denn die konnte ich auf der Zitronenpresse ganz fix auspressen.

    Es schmeckt ziemlich erfrischend und war wirklich lecker, etwas dicklüssig. Ich hätte es auch als Brei gegessen, das war mir egal.
    Ich denke, der Extrakt sorgt dafür, dass die Nährstoffe langsamer aufgenommen werden und auch mein BZ-Spiegel in einem guten Bereich bleibt.


     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Dezember 2015
  20. Petraea

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    In den Fängen des Fettgens
    Spektrum der Wissenschaft 1/16
    Richard J. Johnson und Peter Andrews

    Der Artikel postuliert einen Zusammenhang zwischen hohem Harnsäurespiegel, Fruchtzuckerverzehr
    und Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes.
    Menschenaffen und Mensch haben ein defektes Uricase-Gen, d.h., wir können Harnsäure
    nicht mehr abbauen wie andere Tiere.
    Es wird dargelegt, wie ein erhöhter Harnsäurespiegel zur Umwandlung von Fruchtzucker in der Leber zu Fettaufbau führt,
    das als Depot gespeichert wird. In der Evolution konnten so auch Früchte-Esser Fett aufbauen für Hungerzeiten.

    http://www.spektrum.de/thema/adipositas/1349281
    Hier findet man den Artikel und viele weitere Interessante zum Thema Adipositas und Ernährung.
     
  21. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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    Laufen besser fürs Hirn als Krafttraining

    Hinweis von runningmaus:
    http://www.strunz.com/de/news/sport-fuers-gehirn.html

    Aber welcher?

    Da gibt es den Neudeutschen Begriff "Brain-Jogging". War mir immer suspekt. Natürlich kann man Gedichte auswendig lernen und so sein Gehirn trainieren. Nur gibt's da ein Geheimnis: Wenn Nährstoffe, wenn Vitamine, wenn Aminosäuren fehlen, merkt sich das Gehirn gar nichts… Ich sehe gerade das Leuchten auf Ihrem Gesicht. Das "Achsooo…!" Verstanden? Weshalb Sie sich seit Jahren umsonst abschinden?

    Ich hab´s gern leicht. Vergnüglich. Die Entdeckung, dass körperliches Training mein Gehirn verändert, hat mein Leben 1989 verändert. Erinnern Sie sich an den Nestor der deutschen Sportmedizin? Professor Hollmann? "Beweg Deine Beine, dann geht im Gehirn das Licht wieder an!".

    Das "wieder" hat mir besonders gefallen.

    Aber: Ist jede Art von körperlichem Training gleich gut?

    Antwort: Nein, ist es nicht. Hier gibt es himmelweite Unterschiede. Für mich völlig neu. Finnische Forscher haben hier eine präzise, verblüffende Antwort gegeben. Publiziert im Journal of Physiology, Feb. 2016. Die hatten Ratten. Haben denen Markierungssubstanz gespritzt, welche das Wachstum neuer Gehirnzellen "sehen" ließ. Und finden doch tatsächlich nach sieben Wochen am Hippocampus, also unserem Gedächtniszentrum:

    • nach Krafttraining keinerlei Veränderung
    • nach HIIT nur geringe Veränderung
    • nach normalem Joggen dramatische Veränderung


    Dramatisch heißt: viele neue Gehirnzellen im Gedächtniszentrum. Was das heißt, kann sich jeder selbst denken. Führen die auf diesen mysteriösen BDNF zurück (News vom 15.07.2009). Je mehr Meilen die Ratte rann, desto mehr BDNF, desto stärker die Veränderung im Hippocampus. Übersetzt: Ein umso besseres Gedächtnis, umso klüger der Mensch.

    Dass HIIT fast nicht wirkt, wird auf den Stress dieses höchst anstrengenden Trainings zurückgeführt.

    Dass Krafttraining nix bewirkt im Gehirn… Wird manchen von Ihnen bestätigen. Dennoch schließen die Forscher: Weiter machen. Hat ja auch andere Vorteile.

    Mein Kommentar:
    Ich frage mich nur:
    Die Versuche wurden mit Ratten gemacht. Ratten rennen lassen kann ich mir noch vorstellen,
    aber wie bringt man sie dazu, Krafttraining zu machen oder sogar HIT?
    Und was ist für eine Ratte "normales Joggen" ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. März 2016
    SonjaLena gefällt das.
  22. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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    Von Sonja gepostet:
    Links funktionieren leider nicht mehr

    Teil 1 - Die perfekte Diät
    Teil 2 - Die perfekte Diät

    Eine BBC Sendung, deutsch synchronisiert.
    Teilt Übergewichtige in 3 Gruppen, jede Gruppe bekommt eine individuelle Diät empfohlen.
    Werden für 3 Monate begleitet. Am Ende haben alles abgenommen, mehr als 5% ihres Ausgangsgewichts.

    1. Schlemmer, die nicht aufhören können zu essen, wenn sie mal angefangen haben
    Der Darm produziert zu wenig des Hormons Gpl1, das im Gehirn das Sättigungsgefühl auslöst
    Diät: Viel Protein, wenig KH

    2. Immer Hungrige
    Ihnen fehlt es an Leptin
    Diät: Intermittierendes Fasten, 5 Tage essen nach Lust und Laune, an 2 Tagen maximal 800kcal

    3. Frustesser
    Essen bei Kummer und Stress, um sich zu trösten
    Entspannungstechniken, psychologische Betreuung

    Und danach kam: der Fitnesskult, gezeigt wird am Schluss Penis-Qigong:rofl:
    Link funktioniert auch nicht mehr, aus Mediathek genommen
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2461986/Die-perfekte-Diaet-(1)#/beitrag/video/2488454/WISO-plus:-Fitnesskult
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2016
    Sandydoo gefällt das.
  23. Petraea

    Petraea Stamm Mitglied

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