Ich nehme einfach nicht ab!

Dieses Thema im Forum "Frust Ecke" wurde erstellt von dienisi38, 28. Januar 2011.

  1. Schwammpuppe

    Schwammpuppe Aktives Mitglied

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    1200 kcal war mein Grundumsatz bei ca. 83 kcal. Zumindest war er das niedrigste was ich errechnen konnte. Ich hatte auch Werte von 2000 kcal GU beim gleichen Gewicht.
     
  2. Toddy

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  3. Joey

    Joey Keto-Agentin Moderator

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    Sorry, dass ich das Thema nochmal aufgreife.

    Aber kann mir jetzt mal einer schlüssig erklären, warum der Körper nicht abnimmt, wenn er zu wenig Kalorien bekommt?

    Natürlich nimmt er ab, das ist aber erstmal nicht das Fett das man loswerden möchte, sondern er knabbert erstmal die Muskeln an bevor später das Fett dran kommt. Muskeln sind dann Luxusware, verbrauchen nur unnötig Energie und das stoppt der Körper mit deren Abbau.

    Die Frage ist, wie lange er das macht. Abnehmende Menschen bewegen sich trotzdem. Er baut die Muskeln ab, die er erstmal nicht braucht. Alles andere würde vor Fettverbrennung dazu führen, dass wir zusammenbrechen, was den Bewegungsapparat betrifft.

    Natürlich bewegen sich auch abnehmende Menschen. Steht aber nicht genug Energie zu Verfügung wird der Körper dafür sorgen das es sich auf ein Minimum beschränkt. Man hat die Energie dafür dann einfach nicht mehr. Das wird man mit der Zeit auch merken. Der Körper drosselt einen selsbt.

    So! Ganz nüchtern betrachtet, was macht der Körper?

    In nahrungsreicher Zeit bunkert er überschüssige Energie in Form von Fett.
    In nahrungsarmer Zeit nutzt er dieses Fett um es wieder in Energie umzuwandeln und stellt es sich selbst nutzbar zur Verfügung.

    Sind die Reserven aufgebraucht (für uns also Ideal- und Normalgewicht), dann versucht er sein Überleben zu retten, in dem er Stoffwechsel runter fährt, friert etc. Das übliche eben.

    Der Körper wartet natürlich nicht ab bis seine Reserven aufgebraucht sind, er weiß doch nicht wie lange die ihm suggerierte oder echte "Hungersnot" dauert. Er startet die Sparmaßnahmen also sofort, baut Muskeln ab, drosselt alles was er kann um Energie zu sparen und verbrennt nur sparsam die Reserven. Es wäre auch nicht effizient erst die Reserven zu verbrennen und dann mit den Sparmaßnahmen anzufangen. Andersrum überlebt er länger.

    Ich glaube eben nicht daran, dass er die Reserven "sparsam" verbrennt. Wenn er die Energie benötigt, benötigt er sie. Er muss sie verbrennen, nur eben schneller. Vor allem, weil ich eben nicht glaube, dass es für ihn einen Unterschied macht, ob man bei einem GU von 1800 einen Unterschied macht, ob man 1800 kcal zu sich nimmt oder 1200 kcal. Verbrennen muss er so oder so, um sich zu bewegen. Vor allem (ich hatte das schon mal irgendwo geschrieben). Was ist, wenn ich morgens von 1500 kcal GU 1000 kcal zu mir nehme, mittags 400 kcal und abends 100 kcal. Dann hat er seinen Grundumsatz gedeckt. Jetzt gehe ich aber vormittags 1 Stunde joggen. Ups und nun?

    Aber es ist eben keine Glaubenssache. Er verbrennt seine Reserven sparsam. Wäre dem nicht so wären wir Menschen schon in der Steinzeit ausgestorben als es oft tage- oder wochenlang nicht genug Nahrung gab. Wäre der Körper dann nicht effizient mit seinen Reserven umgegangen hätte der Mensch das nicht überlebt.
    Zum joggen: Das hat nichts mit deinem Grundumsatz zu tun. Der Körper achtet darauf ob er genug Energie zugeführt bekommt um alle Grundarbeiten auszuführen, ob die tatsächlich zur Verfügung stehen oder du einen Teil davon anderweitig (z.B. für Bewegung) verbrennst ist was anderes. Für mich ist das einfach logisch, deshalb weiß ich auch nicht wie ich es dir besser erklären kann.

    Wieso hält es sich so hartnäckig, dass der Körper nicht an das Fett geht, wenn man "zu wenig" Kalorien zu sich nimmt?

    Das tut er schon, als letzten Schritt.

    Mag sein, dann ist die Abnahme am Anfang langsamer, danach aber schneller.

    Warum schneller? Er geht mit seinen Reserven sparsam um.


    Ich nehme mich mal raus. Aber was ist mit denen, die Fasten? Die nehmen lediglich die Nährstoffe zu sich und ein paar lächerliche Kalorien. Verlieren aber Gewicht. Und es gibt genug, die es länger als ein paar Tage machen. Warum fährt da der Stoffwechsel nicht runter, da ist der Kalorienverbrauch doch noch viel niedriger.

    Natürlich fährt auch da der Stoffwechsel runter, warum sollte er nicht? Muskelabbau führt auch zu Gewichtsverlust.

    Fasten habe ich wieder raus genommen. Da kann ich zu wenig mit argumentieren wegen Nichtwissen.

    Das geht mir auch so, ich habe mich noch nicht ausführlich mit Fasten beschäftigt.


    Warum können wir mit 800 kcal genauso eine Leistung im Sport bringen, wie mit 1500 kcal, die wir zu uns genommen haben? Gibt es da keine nachhaltige Fettverbrennung?

    Das bezweifel ich doch sehr stark. Mit 800 kcal werde ich im Sport sicher nicht die gleiche Leistung bringen wie mit 1500 kcal.

    Warum nicht? Alles was er für die Bewegung braucht muss er sich so oder so durch Fettverbrennung holen. Ich merke da keinen Unterschied. Und ich habe durchaus längere Zeit mit dem ein oder anderen Wert gelebt.

    Es ist jedoch wesentlich komplizierter und aufwändiger Energie aus den Depots bereitzustellen als aus den Speichern. Ich habe da zu meinen extemen Sportzeiten (das war noch bevor ich LC entdeckte) schon einen Unterschied gemerkt. Aber ich kann dir auch schlecht deine eigene Erfahrung ausreden, es ist schließlich deine.

    Wer berechnet das Verhältnis? Wenn ich mit einem ungefähren Grundumsatz von 1200 kcal auf 800 kcal runter fahre, warum schreit alles "Oh nein!", wenn jemand mit einem Grundumsatz von 2000 kcal trotzdrum ruhig auf 1500 kcal runterreduzieren soll?

    Unter dem Grundumsatz sollte man nie essen, NIE! Dafür gibt es auch keinen vernünftigen Grund, wer zwischen Grund- und Gesamtumsatz isst nimmt auf gesunde Weise ab (medikamentöse oder gesundheitliche Gründe mal außen vor gelassen). Der Körper weiß dann er bekommt genug um alle wichtigen Arbeiten auszuführen und fühlt sich nicht bedroht.

    Wer sagt das, dass man das NIE machen sollte? Wenn man übergewichtig ist, ist es nicht immer ein gesundheitlicher Grund sein Gewicht zu reduzieren? Und wenn man es mit weniger kcal machen kann, warum nicht?

    Die Logik sagt das. Sein Gewicht reduziert man auch wenn man zwischen Grund- und Gesamtumsatz ist und zwar viel effektiver weil eben der Stoffwechsel nicht gedrosselt wird. Übergewicht allein ist für mich auch kein Grund sein Gewicht zu reduzieren. Nicht jeder mit Übergewicht hat gesundheitliche Probleme oder ist unglücklich mit seinem Gewicht. Man kann es eben nicht mit weniger Kalorien machen, jedenfalls nicht sinnvoll.

    Warum ist es okay, wenn man eine ärztlich begleitete Abnahme durchführt, dass man da auf 800 - 1000 kcal reduziert wird? Arbeitet der Körper da anders, weil ein Arzt zuguckt?

    Eine so strikte Kalorienreduktion wird sicher nur in Ausnahmefällen empfohlen wo es keine Alternative mehr gibt. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Arzt allgemein zu so etwas rät. Mein Arzt käme jedenfalls nicht auf so eine Idee.

    Was heißt keine Alternative? Es ist doch egal, ob ich 125 kg wiege oder 170 kgl, solange nur das Gewicht ausschlaggebend ist. Mit der vorherigen Argumentation würde man den Körper nur noch mehr schaden, wenn man ihn in der Situation noch mehr stressen würde, vorausgesetzt es ist so. Ich rede hier auch von denen, denen man das empfiehlt und das sind keine Patienten die lapidare 15 kg weg haben wollen. Es ist gang und gebe, dass 1000 kcal von jeher in Rehaaufenthalten und selbst in Krankenhäusern als die magische Grenze gesetzt wurden.

    Mag sein das eine solche Grenze festgesetzt wurde. Das sind jedoch meist die selben die eine kh-reiche Ernährung empfehlen. Nur weil solche Grenzen existieren heißt es nicht das sie richtig oder gesund sind.

    Wie gesagt, dass der Körper sich versucht selbst zu schützen, indem er die Körpertemperatur runter fährt, man müde wird usw. kann ich nachvollziehen, solange der Körper keine Reserven hat.

    Er will aber auch seine Reserven schützen und das fängt direkt ab dem Zeitpunkt an, an dem er feststellt das er nicht genug Energie für seine alltägliche Grundarbeit erhält.

    Das macht für mich aber keinen Sinn. Der Körper ist ein verdammt gutes System. Er legt Reserven an für den Notfall. Der Notfall tritt ein und er will es schützen? Bis zu einem gewissen Grad ist das nachzuvollziehen. Aber dann müsste er genauso seine Reserven schützen wollen, auch wenn wir noch über dem GU liegen.

    Eben, ein verdammt gutes System. Ein System das uns so lange wie möglich überleben lässt wenn eine Notsituation eintritt.
    Der Körper hat aber keinen Grund seine (vielen) Reserven zu schützen wenn er dauerhaft genug Energie in Form von Nahrung zur Verfügung gestellt bekommt. Dauerhaft ist hier entscheidend.

    Aber es will mir nicht in den Schädel, warum er sein Überleben retten will, während er 50,60, 70 kg Reserven Energie mit sich rumträgt. Das ist doch total Banane.

    Das ist die Natur, Reserven alle = sieht sich bald die Radieschen von unten an. Also tut der Körper alles damit es nicht so weit kommt und geht äußerst sparsam mit seinen Reserven um.

    Aber warum macht er das nicht, sobald ein Defizit entsteht? Wenn mein GU gesichert ist und ich 1 km laufe, muss er an die Reserven. Genauso als würde der GU nicht gesichert sein. Da ist er auf einmal ganz spendabel, obwohl er doch die Reserven für Notzeiten hat, wo es ums überleben geht??

    Was meinst du mit Defizit?
    Du schreibst es doch selbst, wenn der GU gesichert ist hat der Körper keinen Grund dazu auf Notsituation umzuschalten, 1km laufen oder nicht.
    Genau wie du schreibst, die Reserven sind für Notzeiten in denen es ums überleben geht.
     
  4. Joey

    Joey Keto-Agentin Moderator

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    Wie hast du das denn berechnet?
     
  5. fussel

    fussel Guest

    TRÖÖÖT ;)

    Der Körper vermindert NUR die Durchblutung der äußeren Gewebeschichten, besonders des Fettgewebes - und hält somit bei geringererm Energieverbrauch den KERN kuschelig warm.
    Deshalb fühlt sich dieses Frieren wirklich anders an - es ist eiskaltes Fleisch (Oberschenkel und Hintern!!!), nicht vom Wind abgekühlte Haut.
    Wenn du auf kalte Haut ne warme Hand legst, wärmt sich die Haut auf.
    Machst du das bei diesem kalten Fettgewebe, kühlt sich deine Hand spürbar ab.
     
  6. Bestseller

    Bestseller

  7. fussel

    fussel Guest

    Ich denke, das hat was mit unseren tierischen Instinken zu tun, die wir in der Zivilisation irgendwie verloren haben.

    Nehmen wir mal die Wildtiere (das war der Mensch nunmal auch, DEN Körper hat er noch immer).
    Komischerweise spüren die im Voraus, wenn ein harter Winter naht, sie fressen sich im Herbst mehr Fettreserven an (reife Früchte + Fett ;-)) und bilden frühzeitig im Herbst ein dichteres Winterfell aus.
    WIR zivilisierten Wesen sind aber fast immer ahnungslos - so wie der Winterdienst, der sich wundert, dass es im Dezember schneit= Schneechaos, früher hieß das nur Winter)

    Anders ausgedrückt, WENN der Körper Fett einlagert, dann hat das in der Natur einen SINN.
    Nun erklär mal deinem Körper, dass du das nur aus Lust an leckerer Schokolade/Pommes/Kuchen getan und ihn somit veralbert hast. ;-)
    Vermehrter Appetit in Herbst+Fetteinlagerung= Überlebensgarant!
    Und nun wird das Fett bis Frühjahr bei uns nicht weniger, nanu...
    Somit wartet der Körper weiter auf dden Nahrungsengpass, für den die Fresserei ja war.
    Fett angelegt= es wird bald benötigt!
    Noch mehr Fett angefressen = oh, da kommt eine laaange kalte Jahreszeit!!!

    Und bei uns - ständig Fett anfressen = totales Durcheinander.

    Und dann kommt plötzlich ne 500kcal-Diät. :-(
     
  8. Söckchen

    Söckchen Guest

    Ja, aber Fussel: Da ist sie dann doch, die Notzeit für den Körper, für den er das ganze Fett angefressen hat!
     
  9. fussel

    fussel Guest



    Und wie lange wird diese Notzeit durchgehalten? Eine Woche? Zwei? sicher nicht nen ganzen "Winter".

    Und auch hier wird zuerst Magermasse abgestoßen, um zu sparen.
    Fett kommt auch beim Fasten erst nach etlichen Tagen dran. Magermasse ist erstmal entbehrlich, da wird kiloweise Gewebe verzuckert, ehe auch nur ans Fett "gedacht" wird.
    Bodybuilder, die sich wochenlang von Reis und Pute ohne Fett ernähren, können ein Lied vavon singen, wie die mühsam aufgebaute Muskelmasse sichtbar abschmilzt!
    Das Fett auch, aber dazu gehört eine Planung+Disziplin, die normale Diättreibende nicht haben.

    Und dann gibts nach kurzer Zeit nen Fressanfall und das EW-Gedächtnis holt alles an verlorenem Gewebe-EW wieder auf - gekoppelt an viel leckeres Fett.
    Und schon wiegt man hinterher mehr oft sogar als vorher und hat prozentual MEHR Fett, weil ja Magermasse abgebaut wurde.
    Somit trainiert man den Körper im Sparen, aber nicht im Fettabbau.

    Klar verliert man beim Hungern letztlich auch Fett, aber dann ist schon ein ungesunder Bereich erreicht, wo der Körper sein Gewebe schützen muss.

    Gesund nimmt man nur ab, wenn der Körper keinen Mangel spürt, also muss ständig genügend zum Magersubstanzerhalt nachgeschoben werden.
    Aber nicht gestopft.

    Edit:
    Es geht ums EIWEISS dabei.
    Und Leute die in Notzeiten wirklich ausgehungert waren, die hatten oft hinterher ne Stoffwechselstörung (siehe Kriegsgefangene)
    Der Fettverlust ist reparabel, das andere kaum bis gar nicht.

    Zum Überleben reichts, aber wollen wir nur überleben?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. Januar 2011
  10. Schwammpuppe

    Schwammpuppe Aktives Mitglied

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    Ok, das ein oder andere ist für mich nachvollziehbar.

    Aber was mich immer stört, ist "der Körper denkt". Tut er ja gar nicht. Und ist da nicht auch die Frage, in wie weit das Unterbewusstsein eine Rolle spielt. Das ist allerdings ein Gebiet, wo ich so gut wie nichts, außer bloße Laienvermutung, zu sagen kann.

    Für mich ist der Körper etwas, was einfach nur reagiert.

    Banal ausgedrückt: Er sichert sich Reserven für Notzeiten, in Notzeiten nutzt er diese.

    Jetzt heißt es auf der einen Seite, wenn er soviel Energie bekommt, dass der Wert zwischen Grundumsatz und Gesamtumsatz liegt, dann ist es kein Notstand. Ergo müsste er doch gerade da noch eher davor gefeilt sein, seine Reserven herzugeben, als wenn er tatsächlich in die Notsituation kommt, wo er seine Reserven schützen will.

    Ich habe das jetzt verstanden, dass er seine Reserven schützen will und sie langsamer verbrennt. Mir ist nur noch nicht klar, wieso er das außerhalb der Notsituation so bereitwillig tut.

    Und warum er es vorausschauend beurteilen kann, wenn ich morgens schon meine gesamte Energie zu mir genommen habe und Joggen war, und nichts mehr kommt, dass es keine Notsituation war. Warum geht er dann den Rest des Tages an die Reserven, während er das nicht tun würde, wäre man nicht joggen gegangen und hätte dafür 400 kcal weniger zu sich genommen.

    @Joey: Mir ist natürlich bewusst, dass man mit wenig Energie nicht zum Leistungssportler werden kann. Ich meinte halt, dass man eine halbe Stunde Sport am Tag (meinetwegen Ausdauersport) sehr wohl genauso kompensieren kann und keine Krafteinbußen verspürt. In diesem Fall eben ich selbst.

    Ich bin zu dem Wert damals gekommen, nachdem ich zig verfügbare Formeln ausgerechnet habe und vor lauter Wald nach dem Baum gefragt habe. Ich glaube sogar, dass guter mir damals eine Formel empfohlen hat. Ich habe von allen den niedrigsten Wert genommen.

    Was mir zum Grundumsatz grundsätzlich einfällt - ich finde den trotz allem sehr oft viel zu hoch berechnet.

    Ich weiß, dass die Haltung der Körpertemperatur einen enormen Energieaufwand bedeutet. Auch muss das Blut durch unseren Körper etc.

    Allerdings ist mir der Grundumsatz zu hoch im Vergleich zum Sport. Sport ist ja nahezu lächerlich wenig im Energieverbrauch, wenn man vom Ruhezustand unseren Körpers ausgeht.

    Allerdings erhöhen sich doch die Körperfunktionen auch, sobald wir uns bewegen. Nehmen wir meinetwegen das Laufen. Der Atem erhöht sich, weil mehr Sauerstoff benötigt wird. Das heißt die Lungen arbeiten mehr, das Herz muss schneller pumpen, das Blut fließt schneller durch Leber und Nieren, das Gehirn muss all diese Dinge koordinieren, plus zur Bewegung an sich. Heißt, die Muskeln arbeiten, benötigen wesentlich mehr Energie, der ganze Stoffwechsel wird hoch gesetzt. Und jetzt trinken wir auch noch etwas kaltes. Bäm!

    Ich weiß, dass der Körper in der Nacht schwer arbeitet, auch wenn wir das gar nicht meinen. Aber das tut er neben all unseren Tätigkeiten auch tagsüber. Ausgenommen die intensive Regeneration. Vielleicht ist das auch der Schlüssel. Vielleicht fährt der Körper tatsächlich Notprogramm. Aber vielleicht erst an einer wesentlich niedrigeren Stelle, als wir es meinen und uns Formeln besagen.

    Ich meine ganz ehrlich. Im anderen Thread ging es darum, dass uns alle Welt klar machen möchte, wie lebenswichtig Kohlenhydrate für unser Leben sind und das in einem Maße von bitte min. 50% +- in unserer Ernähung. Sämtliche Quellen sagen uns das. Wir haben herausgefunden - möp ist gar nicht so.

    Eigentlich war das der Grund, warum ich auf die Idee kam, das ganze zu überdenken. Wer stellt diese Formeln auf? Warum gibt es so viele verschiedene Ergebnisse bei der Berechnung? Und wiese schlucken trotzdem alle diese Pille? Ich meine, wir haben uns überzeugen lassen, dass der Körper so gut wie keine Kohlenhydrate zum überleben braucht. Wieso glauben wir an den Werten des Grundumsatzes, von Ärzten, Sportmediziniern, Internetseiten etc. Während die uns Werte ausspucken, die um fast 100% auseinander liegen.

    Um nochmal auf das Beispiel einzugehen, der Körper will sich schützen. Ich habe das Prinzip schon verstanden.

    Über dem Grundumsatz: Es besteht keine lebensbedrohliche Situation, wir schmeißen lustig unsere Reserven raus.

    Unter dem Grundumsatz: Es besteht eine lebensbedrohliche Situation, wir versuchen uns so lange wie möglich am Leben zu erhalten, in dem wir einsparen.

    Soweit nachvollziehbar und logisch. Wenn...

    Folgender Gedanke: Der Körper merkt, dass er nicht mehr genug Energie bekommt, um sich über den Tag zu helfen. Er schmeißt seine Reserven raus. Er bekommt ja noch genug, um zu überleben. Der Winter ist noch nicht da und die Nahrung wurde von anderen weitgehend geplündert. Wir finden ein bißchen was, aber eben nicht genug um weitere Reserven zu schaffen oder den Gesamtenergiebedarf zu decken.

    So, wir brauchen unsere Reserven aus. Und jetzt kommt der Winter. Alle Reserven weg. Ergo - Pech gehabt vorbei.

    Dabei hat er doch für diese NOTsituation gebunkert. Warum reduziert er nicht schon alles, wo er ein Energiedefizit über dem Grundumsatz hat, für die Zeit, wenn er sein Überleben schützen will.

    Zudem vergessen glaub ich einige, wie es früher war. Da gabe es nicht jeden Tag das große Fleischfressen. Da hatte man auch über mehrere Tage gar nichts oder sehr wenig. Dafür dann innerhalb kürzester Zeit sehr viel zur Verfügung. Demnach müsste alleine unsere 3 oder 5 Mahlzeitengeschichte total falsch sein.

    Ich glaube schon, dass unsere verloren gegangen Instinkte damals die länge eines Winters einschätzen konnte. So wie heute noch die Tiere, die eben wissen, ob sie sich viel oder wenig anfuttern müssen. Ich glaube sogar, dass das ursprüngliche System der Natur es so vorgesehen hat, dass es gewisse Rythmen gab. Kam ein harter Winter, gab es vorher einen ernteguten Sommer. Ansonsten wären wir wahrscheinlich auch ausgestorben.

    Dass ein Körper wieder in den Jojo kommt, erkläre ich mir etwas anders. Jede Fettzelle die angelegt wird "hungert" danach voll zu sein. Je mehr Fettzellen wir besitzen, desto eher werden diese wieder gefüllt. Da ich mich mit der Reduktionsop auseinander gesetzt habe, weiß ich, dass man an der Stelle, wo Fettzellen entfernt werden (entweder durch Absaugung oder nach einer Reduktion durch entfernen durch wegschneiden) erstmal kein Fett anbaut. Erst werden im Körper vorhandene Zellen gefüllt und erst dann werden wieder neue Zellen gebildet. Was aber wesentlich länger dauert, neue aufzubauen und zu füllen, als leere zu füllen. Das heißt, nach einer Entfernung von leeren Fettzellen nimmt der Körper wesentlich langsamer wieder zu, als wenn diese noch vorhanden sind bei gleicher Energiezufuhr!
     
  11. fussel

    fussel Guest

    Ich greif mal wahllos was reus, sonst wirds zu lang (wörtermä0ig und zeiltich ;-)

    Ja, entfernte Fettzellen sind fort, sie senden keine Hungersignale mehr und wenn sie nicht gebraucht werden ,bilden sich auch erstmal keine neuen nach.
    Übrigens wissen Fettzellen ,wo sie herstammen und was sie genetisch zu tun haben.
    Es gibt das Beispiel eines Mannes, dem Bauchhaut mit Fettgewebe auf einen beschädigten Handrücken transplantiert wurde - als er kräftig zunahm, bildete sich auf diesem Handrücken ein Fetthügel. ;-)
     
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  13. Söckchen

    Söckchen Guest


    Guten Morgen.

    Guter hat Dir die Formel von Harris & Benedict genannt (ich weiß das so sicher, weil ich selbst mit der Formel arbeite; sie ist die einzige mir bekannte, die berücksichtigt, dass der Grundumsatz von Menschen, die mehr als 100 kg wiegen, auf eine andere Art berechnet werden muss, sonst würde dieser fälschlicherweise ungeahnte Höhen erreichen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Grundumsatz#Berechnung

    Auszug:
    Die Formel stellt noch heute eine, in der Ernährungsmedizin allgemein akzeptierte, gute Näherung des gemessenen Grundumsatzes G dar.
    ...
    Da mit steigendem Körperfettanteil der Grundumsatz pro Kilogramm Körpergewicht abnimmt, sollte hauptsächlich ab einem BMI von 30 kg/m² in die o. g. Formeln ein korrigiertes Körpergewicht mkorr eingesetzt werden, das sich unter Berücksichtigung des Normalgewichtes mnorm nach Paul Broca wie folgt berechnet ...
    ...
    Außer für die Berechnung des korrigierten Grundumsatzes spielt das Normalgewicht nach Broca heutzutage praktisch keine Rolle mehr ...

    .-.-.-.-.
    Anhand dieser Formel liegt Dein aktueller Grundumsatz (Gewicht: 100 kg) bei 1636 kcal.
    Bei 83 kg lag Dein Grundumsatz bei 1600 kcal - da warst Du noch 29; jetzt wäre Dein Grundumsatz bei 1595 kcal.
    Du möchtest gerne auf 65 kg kommen? Wenn Du das noch mit 30 schaffst, dann wird Dein Grundumsatz bei 1552 kcal liegen. Mit 31 hast Du 5 kcal täglich weniger ....
    = je älter, desto weniger :rolleyes: .

    Aber mit 1200 kcal bist Du nur noch im Hunger-Modus gefahren. Es ist kein Problem, mal einen Tag in der Woche unter den Grundumsatz zu kommen - das ist bei Schlanken genauso - man hat Stress, Liebeskummer oder schlichtweg keine Zeit, zu essen - aus welchen Gründen auch immer. Oder einen 'Entlastungstag' hin und wieder zu machen. Aber danach wird wieder ordentlich gegessen, MINIMUM Grundumsatz, sonst geht die Muskulatur flöten.
    Relativ betrachtet verbraucht das Gehirn ja den größten Batzen an Energie; einer der von Perdita gestern eingestellten Links + entsprechenden Text-Teil setzte ich mal ein:

    http://www.stern.de/gesundheit/ratgeber/2-abnehmen-nutzen-sie-den-bonuseffekt-1640062.html

    Das egoistische Gehirn

    Der Lübecker Internist und Diabetologe Achim Peters hat eine international viel beachtete Theorie entwickelt, die Erklärungen dafür liefert, warum Dauerstress manche von uns zunehmen lässt. Der Wissenschaftler spricht vom "Selfish brain", dem egoistischen Gehirn. Das gehe ziemlich rücksichtslos vor, wenn sein Brennstoff knapp werde. Schon im Normalfall sorgt unser Hirn dafür, dass es 20 Prozent aller Nahrungsenergie aus Glukose bekommt, obwohl es nur 2 Prozent der Körpermasse ausmacht. In Stresssituationen aber sichert es sich noch weit mehr von der Substanz - auf Kosten aller anderen Organe inklusive der Muskeln.
    Das Hirn fordert der Theorie zufolge die Glukose über das Stresssystem aus den Körperreserven an - Peters spricht hier vom „Brain pull“. Damit der Mensch auch bei großer Gier der grauen Zellen noch Rennen gewinnen und Ringkämpfe ausführen kann, mache das Gehirn ein Geschäft mit dem Organismus: Die Muskeln verwandelten die Glukose, die sie sich aus der Nahrung organisiert hätten, in Laktat, das ins Gehirn geschleust werde. Im Gegenzug setze das Gehirn per Stresshormon Adrenalin und Cortisol Fettsäuren aus den Lagerbeständen des Körpers frei, die unsere Muskeln dann verbrennen könnten.
    Dauerstress bekomme diesem komplexen Mechanismus gar nicht, so Peters. Er verändere den Hirnstoffwechsel nachhaltig, das Denkorgan fordere mehr Nachschub - entweder aus dem Körper oder als Nahrung von außen. Dann drohten zwei Optionen, die sich ausnähmen wie die Wahl zwischen Pest und Cholera: "Entweder bleiben wir schlank und werden depressiv, oder wir werden dick und sind besser gelaunt“, sagt der Forscher. Welches Los uns treffe, hänge zum einen von unseren Erbanlagen ab, zum anderen von erlernten Routinen. Wer es gewohnt sei, sich mit Süßem zu trösten und zur Ruhe zu bringen, werde eher dick als depressiv, so Peters. Nun plant er erste Therapiestudien mit übergewichtigen Patienten, die diese Thesen belegen sollen. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf Strategien zur Konfliktlösung und Sport. Denn damit, so Peters Vermutung, lasse sich der Hirnstoffwechsel allmählich zurückpolen und so auch die Appetitsteuerung normalisieren.

    Lieben Gruß vom Söckchen
     
  14. bernie-1

    bernie-1 Mitglied

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    Das glaube ich so nicht. Die Muskeln eines übergewichtigen Menschen werden rund um die Uhr mehr gefordert als die eines dünnen Menschen. Ergo sollten sie durchaus entwickelt sein, auch wenn man sie unter dem Speck nicht sieht. Oder?

    Ist das wirklich so? Bisher war ich so informiert, dass Fettzellen durch Abnahme zwar kleiner werden, aber nicht verschwinden.
     
  15. Söckchen

    Söckchen Guest

    Hallo Bernie,

    es ist hier die Rede von durch Absaugung entferne Fettzellen. Bei noch vorhandenen Fettzellen hast Du völlig Recht.

    Lieben Gruß vom Söckchen
     
  16. Schwammpuppe

    Schwammpuppe Aktives Mitglied

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    @Söckchen: Ich finde 1600 kcal viel zu hoch! Und das bestätigt mir eigentlich auch die Erfahrung, dass ich bei 1800 kcal praktisch Stillstand habe. Erst wenn ich unter 1500 kcal komme, nehme ich tatsächlich ab (3 - 4 kg pro Monat, also nicht abnorm schnell)
     
  17. Söckchen

    Söckchen Guest

    Du schreibst, dass Du die Erfahrung mit Deinem Körper gemacht hast, mit täglich 1800 kcal Dein Gewicht halten zu können - nicht mehr und nicht weniger.
    Andererseits bedeutet das aber, dass Du, wenn Du weniger als 1800 kcal isst, abnimmst. Zwar nur langsam abnimmst, aber Du verlierst Gewicht. Und wenn Du 1600 kcal isst, dann nimmst Du eben im Monat nicht 3 bis 4 Kilo ab, sondern möglicherweise nur 1,5 bis 2 Kilo (was mit nem bisschen Sport mit Sicherheit gepusht werden kann). Aber wenn Du konstant jeden Monat 1,5 - 2 Kilo abnimmst, so sind das übers Jahr betrachtet 18 bis 24 Kilo, die Du bequem losgeworden bist.

    Wir wollen fast alle möglichst viel und auch noch möglicht schnell Gewicht verlieren und hängen dann in den Seilen, wenn es nicht nach unseren Wünschen geht und unser Körper uns den Stinkefinger zeigt.

    Ja, bei manchen flutscht die Abnahme nur so, das ist richtig, aber jeder Körper macht das letztendlich so, wie er will.

    Das Zauberwort heißt Geduld. Geduld mit uns selbst und mit unserem Körper.

    Lieben Gruß vom Söckchen
     
  18. Schwammpuppe

    Schwammpuppe Aktives Mitglied

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    Dortmund
    Du hast schon recht. Aber 3 - 4 kg finde ich angemessen, für eine monatliche Abnahme bei meinem Gewicht. Dass es irgendwann weniger wird ist okay.

    Mir bringt es aber nichts, wenn ich einen Stillstand habe, wo ich nicht weiß, ob sich was tut oder nicht. Bei 1 - 2 kg im Monat kann ich das nicht nachhalten. Frühestens nach 2 Monaten. Denn 1 - 2 kg nehme ich fast täglich ab und zu. Wenn du weißt was ich meine. Ich finde 3 - 4 kg nicht zu viel. Man muss auch bedenken, dass die nicht garantiert in einem Monat weg waren, es war durchaus so, dass 6 Wochen nichts ging und dann ganz viel. Wenn ich mir jetzt vorstelle einen 4 Wochen Stillstand und dann 1 kg weniger für die nächsten 2,5 Wochen, bis man wieder was sieht. Da würde ich meine Ernährung zur Gewichtsreduktion aber mehr als hinterfragen.

    Sport - naja, wenn ich meinen Alltag mal reflektiere behaupte ich, dass zu meiner gewohnten Aktivität zwar nichts dazu kommt, ich mich aber mehr bewege, als manch einer, der zwei Mal die Woche ins Fitnessstudio geht. Damit will ich mich gar nicht über andere stellen. Aber eigentlich habe ich selten freie Zeit, um wirklich mal nen ruhigen zu schieben. Und ich selbst vergesse auch oft, dass mein Leben nicht auf dem Sofa stattfindet, auch wenn ich kein Sport mache.
     
  19. hannibal65

    hannibal65 Mitglied

    Registriert seit:
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    Ich würde auch gerne schnell abnehmen.
    Das problem ist, dass in einem kg Fett 7000 kcal stecken.
    Willst du im Monat 4 kg abnehmen = 28000 kcal = 900 kcal pro Tag weniger.
    Das widerum geht nicht, wegen dem beschriebenen Hungermodus.
    Bei 1,5 kg pro Monat wären es ca. 320 kcal pro Tag.
    Das erscheint machbar.
    Oder halt den Umsatz durch Bewegung steigern

    VERD...


    gruß
     
  20. aZjdY

    aZjdY Aktives Mitglied

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    Warum hat dann ein Liter Öl 9000kcal? ;)
     
  21. hannibal65

    hannibal65 Mitglied

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    Ich hab ja zuviel Körperfett und nicht zuviel Öl :lol:
    Willst mein Blut zum Frittieren verwenden? :shock:

    gruß
     
  22. Muddl

    Muddl Mitglied

    Registriert seit:
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    165
    Gewicht:
    siehe Ticker
    Zielgewicht:
    vorerst 75 kg - später dann 68 kg
    Diätart:
    Atkins-Phase 2
    Hallo Dienisi38,

    dein Arzt könnte Recht haben. Beloc Mite ist ein starkes Zeug, nimmt meine Mutter auch. Lasse es, wenn der Arzt es erlaubt, mal weg und bleibe erst mal bei deiner Ernährungsform, denke bitte aber auch daran, dass du Kalium in ausreichender Menge aufnimmst. Kalium-Mangel kann auch die Herzfrequenz beeinflussen. Sprich mal deinen Arzt drauf an, ob du Kalium einnehmen darfst. Weil man mit zu viel Kalium auch Schaden anrichten kann, ist ärztlicher Rat hier wichtig.

    Wenn du dann immer noch nicht abnimmst, musst du auf weitere Spurensuche gehen. Ich persönlich glaube nicht, dass du zu wenig kcal zu dir nimmst oder die Phase 1 falsch machst.

    Und das hier ein ganz kluger Kopf :ironie: mit nem Hammer auf dich los geht, finde ich unangebracht. Ich denke, du machst schon alles richtig.

    Gib nicht auf!
     
  23. Söckchen

    Söckchen Guest

    Fett – Der ideale Energieträger

    Fett hat die relativ höchste Energiedichte in der Nahrung – das ist so, weil die Natur Fett als Energiespeicher konzipiert hat, viel Energie in leichter und kompakter Form, die ideale Transportform also. Auch für Körperfett trifft das zu, wenn es nicht im Überschuss auftritt. 1 Gramm Fett hat ca. 9 Kcal, mehr als das doppelte an Kalorien die Kohlenhydrate und Proteine 4 Kcal pro Gramm. Ein Kilo Fett speichert also eine Energiemenge von 9000 Kcal
    Fettgewebe – mehr als nur Fett

    Rein rechnerisch sollte Körperfett also 9000 Kcal pro Kilo haben. Das trifft nicht zu, weil Fettgewebe nicht ausschließlich aus Fett besteht, sondern noch aus Bindegewebe und Zellflüssigkeit. Fettgewebe unter dem Mikroskop sieht ein wenig aus wie Seifenschaum: viele Bläschen, umgeben von schmalen Streifen von zartem Gewebe. Eine Fettzelle enthält einen großen Tropfen Fett, und am Rand, wie eine Art Pol, alle Organellen – also den Zellkern, die Steuerzentrale der Zelle, die Mitochondrien, die für den Zellstoffwechsel zuständig sind, die Protein bildenden Ribosome, und die Organellen, die für den Empfang der körperlichen Signalstoffe zuständig sind. Diese Signalstoffe „sagen“ den Zellen, ob sie Fett freisetzen oder speichern sollen. Der Zellkern und die Organellen sind mit Zellflüssigkeit umgeben. Fett hat nicht nur die Funktion eines Energiespeichers. Im Körperfett sind auch alle fettlöslichen Vitamine gelagert. So zum Beispiel das lebenswichtige Vitamin E. Körperfett hat also auch eine wichtige Funktion.
    Im Überschuss vorhanden hat Fett allerdings keine gute Wirkung. Durch das zusätzliche Gewicht werden die Gelenke und das Skelett belastet, das Herz hat zusätzliche Arbeit damit das überschüssige Gewebe gut durchblutet wird, im Fett lagern sich auch Hormone ein, die im Überschuss eine schädliche Wirkung haben können. Es ist also wichtig, das Körperfett auf ein unschädliches Maß zu reduzieren.
    Ein Kilo Körperfett hat 7000 Kalorien. Um es loszuwerden, muss man also 7000 Kalorien verbrauchen, ohne sie aufzunehmen. Da Hungern nicht die richtige Lösung ist – schließlich müssen wir alle aktiv unseren Tag gestalten - hilft es die richtige Menge an Kalorien zu berechnen, die man von der täglichen Nahrungsaufnahme abziehen muss, um ein langfristiges Ziel zu erreichen.

    http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen/abnehmrechner.html

    Da hätte ich jetzt aber erwartet, dass Du das weißt.
     
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