Ketose und Venlafaxin

Dieses Thema im Forum "Bin neu hier und habe schon Fragen" wurde erstellt von Simba, 26. Mai 2017.

  1. Simba

    Simba Neuling

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    Hallo ich habe gehört das eine low carb diät bei depression helfen kann. Ich würde es gerne probieren nehme aber 75mg venlafaxin und ich habe gelesen das sich der Stoffwechsel in der Ketose verändert und damit auch der Abbau von Venlafaxin? Beeinflusst sich das irgendwie? Danke.

    Grüße
    Simba
     
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. ginTonnix

    ginTonnix Aktives Mitglied

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    Es ist wohl eher so, dass das Venlafaxin die gewöhnlichen Stoffwechselvorgänge hemmt als andersherum, d.h. das Medikament könnte die Ketose bremsen.
    Es könnte aber auch unerwünschte Effekte im Gehirnstoffwechsel geben. Ketogen lebende Menschen hüpfen deshalb so fröhlich durch die Landschaft, weil sie ernährungsbedingt einen höheren Serotoninspiegel als Erika Mustermann haben.
    Das liegt daran, dass die meisten ketogenen Lebensmittel viel L-Tryptophan, das im Gehirn zu Serotonin abgebaut wird, enthalten. Ob das dazu ausreicht, um Nebenwirkungen wie beim Serotoninsyndrom hervorzurufen, solltest du ärztlich abklären.
     
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  4. Mayestic

    Mayestic Forentroll Moderator

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    ketogen (zur Abwechslung mal wieder)
    Du wirst hier sicher noch ein paar Antworten bekommen.

    Venlafaxin kurbelt halt alles in deinem Körper runter. Du brauchst plötzlich weniger Schlaf, bist aber trotzdem oft müde, zumindest in der Gewöhnungsphase, der Stoffwechsel und der Darm schlafen ein.
    Nicht selten nehmen Patienten deswegen dann zu.
    Ich würde wohl auch auf die Gefahr hin das Ärzte nicht immer positiv reden wenn es um ketogen geht trotzdem einen Arzt zusätzlich aufsuchen.
    Es ist halt die Frage wie das Venlafaxin evtl gegen die eigentlich für uns positiven Nebenwirkungen der Ketose arbeitet.
    In der Ketose wird der Stoffwechsel angekurbelt und die Psychopharmaka senken ihn wieder.
    Was dabei raus kommt kann ich nicht sagen ich hab meine Psycho-Pillen lange vor der Ketose abgesetzt und brauche heute keine mehr.
    Ob das an der Ketose liegt weiß ich aber nicht.

    Ansonsten sehe ich Ketose aber auch nicht als Allheilmittel gegen Depression an, mag sein das es eine Verbesserung geben kann aber die Quelle der Depressionen dürfte ja eine ganz andere sein und wenn die nicht ausgeschaltet wird weiß ich nicht ob Ketose hier generell überhaupt was bringt. Zumindest nicht in Bezug auf die Psyche direkt. Über Umwege bei einigen von uns natürlich schon. Wir nehmen ab, fühlen und wohler in unserer Haut, werden evtl sogr fröhlich, zufriedener und die Depression wird geringer oder verschwindet.

    Vielleicht können ja @tiga , @guter , @PerditaX , @Laxx oder @söckchen noch was dazu beitragen.
     
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  5. tiga

    tiga Stamm Mitglied

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    Hat dich dein Arzt vor der Verschreibung von dem Zeug nach deiner Ernährung gefragt? Vermutlich nicht.

    Ketogene Ernährung verändert einiges im Körper, aber es bleibt auch immer ein menschlicher Körper mit den normalen Streuungen was die Reaktion auf Medikamente angeht.

    Zuckersucht hat depressive Zustände als Begleiterscheinung und wenn man die Zuckersucht durch eine ketogene Ernährung bekämpft (und evtl. auch überwindet) wird sich das kaum negativ auf eine sonstige Behandlung von Depressionen auswirken.

    Depressionen gehen ja oft mit Antriebslosigkeit einher. Du willst die Initiative ergreifen, das ist grundsätzlich gut. Wunder solltest du von der ketogenen Ernährung aber auch nicht erwarten, sie unterstützt nur ein wenig
     
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