Minus 17kg nach 5 Monaten. Seit 1 Monat bleibt das Gewicht stehen - was mache ich falsch?

Dieses Thema im Forum "Bin neu hier und habe schon Fragen" wurde erstellt von inchCat, 25. Juni 2016.

  1. Mausal

    Mausal Stamm Mitglied

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    @Laxx
    1200 kcal sind z.B. auch zu wenig, weil es dir mit solch geringen Mengen sehr schwer fallen wird deinen Bedarf an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen, essentiellen Proteinen und essentiellen Fettsäuren zu decken.

    Diese Mangelernährung hat dann z.B. zur Folge, dass:
    • dein Stoffwechsel runter fährt und es zu Anpassungsmechanismen kommt (z.B. wie bereits von anderen genannt hormonellen Anpassungen), so dass du erst nicht mehr abnehmen wirst und dann irgendwann sogar mit 1200 kcal zunimmst
    • du Raubbau am eigenen Körper betreibst, denn alles was durch die Mangelernährung nicht über die Nahrung zugeführt wird, holt sich der Körper aus Knochen, Zähnen, Bindegewebe und anderen Körperzellen.
    • du mehr Muskelmasse als Fettmasse verlierst, denn Muskeln verbrauchen viel zu viel Energie, wenn du insgesamt sowieso zu wenig Energie zuführst.
    Natürlich ist nicht jeder Mensch gleich und es kann bei einzelnen Personen auch mit 1200 kcal oder weniger gut klappen. Deshalb kann jeder diesen Blödsinn machen, wenn er es möchte, aber am Ende sind es dann wieder diejenigen die jammern, weil sie nicht weiter abnehmen oder durch den Jojo enorm zunehmen oder sie andere körperliche Wehwehchen bekommen. Diese "1000-kcal-Diäten" gibt es doch schon sehr lange unter den unterschiedlichsten Namen. Ich kenne niemanden, der damit nachhaltig abgenommen hat, weil man es z.B. nicht lebenslang durchhält und irgendwann anfängt wieder mehr als 1200 kcal zu essen.

    Dass sich die Glykogenspeicher in Ketose bei moderatem Eiweißkonsum wieder füllen bezweifel ich übrigens. Die Gluconeogenese ist für den Körper ein energetisch aufwendiger Prozess. Dementsprechend wird er nur so viel Glucose synthetisieren, wie er auch wirklich benötigt (z.B. für die roten Blutkörperchen und das Gehirn). Dass man durch sich wieder füllende Glykogenspeicher in Ketose zunimmt ist wohl eher ein Wunschdenken, um sich die Gewichtszunahme schön zu reden.

    @inchCat
    1. Du solltest wie meine Vorredner schon gesagt haben wirklich mehr essen. Bei einer Keto-Diät maximal 20 g KH täglich, Fett in Gramm mehr als Eiweiß in Gramm.
    2. Lass die verarbeiteten Lebensmittel weg (Eiweißbrot, Wurst, Sharitaki Nudeln). Nudeln kannst du z.B. durch spiralig geschnittene Zucchini ("Zudeln") oder anderes spiralig geschnittenes Gemüse (Aubergine, Sellerie, Karotten ...) ersetzen. Wurstwaren am Besten nicht täglich konsumieren. Maximal 1 Mal die Woche wäre z.B. schon mal ein guter Anfang.
    3. Milchprodukte hemmen bei manchen die Abnahme. Also am besten komplett weglassen oder die Milch im Kaffee durch einen ganz kleinen Schuss Sahne ersetzen. Viele hier trinken den Kaffee mit Butter und/oder Kokosöl.
    4. Dass du deinem Körper mal ne Pause gönnen sollst heißt natürlich nicht, dass du jetzt wieder anfangen sollst KH zu essen! Sondern du sollst ihm Zeit geben. Du hast 17 kg verloren - das ist wirklich schon ein guter Anfang.
     
  2. Toddy

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  3. Laxx

    Laxx Aktives Mitglied

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    Das sehe ich auch so, also mal ab und zu eine Multivitamintablette, darauf achten Omega FS-Quellen im Speiseplan zu haben und/ oder allgemein sich möglichst ausgewogen low carb ernähren...

    Effects of resistance vs. aerobic training combined with an 800 calorie liquid diet on lean body mass and resting metabolic rate.
    2 Gruppen, beide 800kcal very low carb Diät für 12 Wochen. Gruppe A leichtes Cardio Training (C+D) . Gruppe B Muskeltraining (R+D).
    LBW= Muskelmasse
    RMR= Grundumsatz

    The C+D group lost a significant (p<0.05) amount of LBW (51 to 47 kg). No decrease in LBW was observed in R+D. In addition, R+D had an increase (p<0.05) in RMR O2 ml/kg/min (2.6 to 3.1). The 24 hour RMR decreased (p<0.05) in the C+D group.
    CONCLUSION:
    The addition of an intensive, high volume resistance training program resulted in preservation of LBW and RMR during weight loss with a VLCD.

    Low-Carbohydrate Diets Promote a More Favorable Body Composition Than Low-Fat Diets
    Resistance training, independent of diet, resulted in increased lean body mass without compromising fat loss in both diet groups.
    [...]
    These data show for the first time that resistance training is a potent stimulus to protect lean body mass in men consuming a lowcarbohydrate diet, while still allowing for significantly greater fat loss.


    Schon mal in Betracht gezogen das viele alte Weisheiten vielleicht falsch sein könnten, auch wenn sie überall schon 1000 mal wiederholt wurden?
    Früher dachte man auch die Erde wäre eine Scheibe...
    Aber ich weiß -weil es möglicherweise irgendwo eine Studie geben könnte bei der was anderes raus gekommen ist, heißt es automatisch das das Gegenteil der Fall sein muss...

    Einfach genug Protein essen, Muskeln trainieren....


    Metabolic characteristics of keto-adapted ultra-endurance runners
    Muskelbiopsien an Sportlern die seit 20-36 Monaten an low carb angepasst sind vs Highcarb mit Untersuchungen vor und nach sportlicher Belastung:
    The most notable findings were that compared to HC athletes, the LC keto-adapted runners showed: (1) two-fold higher rates of peak fat oxidation during graded exercise, (2) greater capacity to oxidize fat at higher exercise intensities, (3) two-fold higher rates of fat oxidation during sustained submaximal running, and (4) no differences in pre-exercise muscle glycogen concentrations, the rate of glycogen utilization during exercise, and the rate of glycogen synthesis during recovery. Thus, we show for the first time that chronic keto-adaptation in elite ultra-endurance athletes is associated with a robust capacity to increase fat oxidation during exercise while maintaining normal skeletal muscle glycogen concentrations.



     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2016
  4. Mausal

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    Deine Studien kannst du dir sparen. Haben keine Aussagekraft, solange du nicht weißt wer der Auftraggeber und Geldgeber ist. Die Diät-Branche ist ein Multimilliardendollargeschäft.
    Und wie ich dir schon mal gesagt habe: man findet zu wirklich jedem Thema Studien mit Ergebnissen dafür oder dagegen. Die Qualität der Studien und Unabhängigkeit von Geldgebern sind entscheidende Kriterien.

    PS: Die "Vitamine" in Multivitamintabletten haben nichts - aber auch wirklich gar nichts - mit den richtigen Vitaminen in z.B. Obst und Gemüse zu tun. Ein Vitamin ist keine isolierte chemische Verbindung, die im Labor synthetisiert wird. Im Optimalfall sind deine Multivitamintabletten wirkungslos. Im schlechtesten Fall schadest du dir damit selbst. Dazu kannst du ja mal Studien recherchieren. Aber Achtung: Supplemente sind ebenfalls ein Miltimilliardendollargeschäft ;)
     
  5. Mausal

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    Ja... also... Elite-Sportler (einstellige KFA %) mit Ü-100-kg-Männern (geschätzt 30-40 % KFA) zu vergleichen, macht wirklich Sinn... :rolleyes:
     
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  7. Laxx

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    Hehe, ich wusste schon das das kommen würde als ich das Wort Multivitamintablette geschrieben habe :)
    Da die allgemeine Studienlage ja mehr in die Richtung tendiert das sie ehr schaden als nützen, so müssen sie ja dann doch gut sein...
    Die nehme ich um ein paar mehr Elektrolyte und Spurenelemente zu mir zu nehmen. Magnesium für die Muskeln usw.
    Gemüse hat wenige Kalorien und viele tolle Nährstoffe... und Fleisch hat viele Vitamine.

    Ok, die Studien, das ist alles Quatsch, wahrscheinlich finanziert von der Hantelherstellerlobby.
    Kannst du mir bitte die hochwertigen und zweifelsfrei unabhängigen Studien zeigen aus denen du dein Wissen beziehst? -wenn das offensichtlich dein Anspruch ist.
    Das wäre sehr nett.
    Mir gehts nicht darum recht zu haben, sondern ich bin daran interessiert wie es wirklich ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2016
  8. Mausal

    Mausal Stamm Mitglied

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    Sorry, aber ich habe keine Lust deine Recherchearbeit zu übernehmen ;) Zumal das genaue Analysieren der Studien wahrscheinlich ein Aufwand wäre wie für eine Master- oder Doktorarbeit.
    Du bist von deiner Methode überzeugt - dann mach das doch so weiter. Vielleicht hast du ja Glück und du machst alles richtig und ich irre mich. Niemand kennt das Non-plus-ultra, es gibt einfach unterschiedliche Meinungen.
     
  9. Laxx

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    Wieso meine Recherchearbeit?
    Dein Anspruch ist: hohe Qualität und unabhängig und daraus bildest du dir deine Meinung.
    Also musst du diesen Prozess ja schon durchlaufen haben...sonst hättest du ja nicht diese Meinung.
     
  10. Chibby

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    Immer dieser Schwanzvergleich in den Threads. Hat nichts mehr mit der Frage zu tun.

    Aus meiner Sicht sind 1200Kcal zu wenig!
    Fakt ist nunmal, durchalten tun das die wenigsten, es besteht eine höhere gefahr eines jojo-effekts und das potential einer heißhunger attacke jenseits der keto produkte ist enorm.
    Solltest du es jedoch durchhalten, ist es fragwürdig ob du schnellere und gesunde erfolge erzielen kannst.

    Ich schaffe nur an manchen tagen die 1700Kcal, meist pendelt es sich bei 2200Kcal ein und ich verliere 1,5kg die Woche, vielleicht habe ich Glück und es geht so weiter. Toi Toi Toi. Allein das ich diese Diät seit 8 Wochen durchhalte ohne zu schummeln, nein gar ohne ein verlangen nach irgendwas, ist führ mich der größte erfolg.
    Und nicht das jemand sagt das ist viel zu schnell, es ist schnell ja, aber ich fühle mich wohl dabei, der körper reagiert schon wenn es ihm nicht mehr past, meist kapituliert der kreislauf zuerst, man sollte sehr aufmerksam sein und auf seinen körper achten.

    Fakt ist nunmal, jeder körper ist verschieden, nicht jeder ist gleich.
    Es gibt 1,50m Frauen die essen das selbe wie ein 150kg Mann ohne so auszusehen.
    Ich weiß das ich nur Kohlenhydrate ansehen muss, um meine Rettungsringe zu aufzupusten.
    Erst heute habe ich wieder gehört, von einer gut proportionierten Frau:"Der Körper braucht Zucker zum leben" natürlich totaler quatsch, aber der auffand solche Menschen umzustimmen ist die arbeit nicht wert.:D

    Eigene erfahrungen machen und den eigenen Körper erforschen ist doch das was Spaß macht. Wenn es mal nicht weiter geht einfach mal ein wenig probieren. Stop-eat-Stop, Refeed day, interval training, kraft training, Wellness/Sauna tag, usw. sind alles optionen die klappen können um ein plateu zu überfinden, die aber nicht klappen müssen.

    lg Chibby :whew:
     
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  11. Sandydoo

    Sandydoo Stamm Mitglied

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    deinem Beitrag möchte ich zustimmen, nicht aber dieser Aussage. Ich finde es sehr interessant verschiedene Meinungen zu hören/lesen. Laxx stellt in Frage was hier sehr oft propagiert wird und liefert Studien, setzt sich intensiv mit dem Thema auseinander. Das ist doch voll ok. Und jeder kann und soll sich seine eigene Meinung bilden. Mir helfen verschieden Inputs dabei mir meine zu bilden, wobei
    dies für mich auch das wichtigste Instrument ist.

    Kontroversen sind spannend und aufschlussreich, finde ich. Ich würde mich nicht wohl fühlen in einer Gruppe von ja-Sagern.
     
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  13. tiga

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    Was "gesunde Ernährung" laut diverser Studien bringt, sieht man ja an jeder Ecke.
    Ernährungswissenschaft verdient den Namen eigentlich nicht. Das ist doch eher: Theorien aufstellen und hoffen, dass diese nicht sofort wieder zerpflückt werden. Man ist hier doch sehr weit davon entfernt für irgendetwas mal einen positiven Beweis führen zu können. Negative Beweise werden erst dann geführt, wenn es einen Geldgeber dafür gibt.

    Auf diese Art der pseudowissenschaftlichen Thesen habe ich keine Lust. Bringt ja auch nicht wirklich was. Funktionierende Rezepte sind bekannt. Warum sie funktionieren ist dabei weit weniger wichtig.
     
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  14. Chibby

    Chibby Stamm Mitglied

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    @sandyboo na klar soll hier jeder seine Meinung äußern, nur so lernen wir daraus, aber seitenweise Studienkopien, die dann noch auf englisch sind einzufügen, hilft mir eher wenig (ich bin des Englischen mächtig). Wenn man argumentieren will, doch bitte mit eigenen Worten, und nur einen Quelllink zur Unterstützung. In jeder Aussage steckt eben doch ein Körnchen Wahrheit :nod:

    "So ist fett natürlich schädlich, in Verbindung mit Kohlenhydraten."
    Je nach Sponsor der Studie ist sie für high carb und gegen high fat und umgekehrt.:giggle:


    Man sollte eben sachlich argumentieren und persönliche Floskeln lieber hinten anstellen, da es geschrieben jeder anders interpretiert.
     
  15. Laxx

    Laxx Aktives Mitglied

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    Ich meine ich verstehe das schon mit dem "das sind zu wenig Kalorien" oder "langsam ist besser". Das ist das was gefühlstechnisch auf der Hand liegt und ja auch für vieles im Leben gilt.

    Ich behaupte ja nicht das 1200kcal generell irgendwie okay sind.
    Es kommt auf den Kontext an.
    Würde auch keinem raten tatsächlich so ein PSMF Protokoll mit 600-800kcal durchzuziehen und ebenso sehe ich die 1200kcal auch schon als Grenze für diesen Fall. Außerdem muss man verstärkt darauf achten was man isst, wenn man deutlich weniger Kalorien zu sich nimmt.

    Kontext heißt für mich hier: 1. genug Protein 2. Muskeltraining und 3. großer Körperfettanteil 4. Ketogene Ernährung, mit besserem Zugriff auf die Fettzellen 5. es handelt sich um eine zeitlich begrenzte Diät
    Ja die Stoffwechselrate verringert sich etwas, aber es macht keinen so großen Unterschied ob das Defizit 10% oder 20% beträgt, sofern ein großer Körperfettanteil vorhanden ist.
    Zu diesen großen Einbrüchen die hier oft genannt werden kommt es erst wenn der Körper nicht in der Lage seinen Kalorienbedarf mit der Nahrung und dem Körperfett zu decken und er tatsächlich die leanbodymass verhackstücken muss um zu überleben. Hungerstoffwechsel kommt nicht von "Hunger haben" sondern von "Verhungern" -das passiert jemandem mit 30kg Fettdepots nicht so schnell wie jemandem der schon der schlank ist oder einem Schulkind.

    Und aus der "auf den Körper hören Persektive": wenn ich mich mit z.B. 1400kcal-1500kcal gut fühle, mich konzentrieren kann, ich Muckis trainieren und HIIT absolvieren kann, mir nicht kalt ist, ich nicht lethargisch in der Ecke liege, wacher bin und ich auch sonst keine komischen, beeinträchtigenden Symptome habe und ich fortlaufend Fortschritte feststelle...dann scheint das wohl klar zu gehen -auch ohne auf Studien und Experimente zu schauen. Es ist doch nicht so das ich mir einen zusammenfantasiere, es mir in Wahrheit dreckig geht, nur um mir meine Meinung die ich mir aus vielen verschiedenen Quellen gebildet habe schön zu reden...zumindest nicht bewusst ;)
     
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  16. tiga

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    "Auf den Körper hören" kann auch kaum der richtige Weg sein. Es ist ja nun nicht gerade so, dass sich die Dicken zum Essen zwingen müssen. Die haben Hunger. Da will der Körper tatsächlich mehr Nahrung. Der Körper sendet die Signale ja nicht nach dem was gut ist, sondern nach einem ganz eigenen "Programm"

    Als ich sehr schnell abgenommen habe, war ich auch geradezu euphorisch und mir ging es gut. Ich nenne das gerne "Self stoned"
     
  17. Mausal

    Mausal Stamm Mitglied

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    Klar - sterben wird man an einer kelorienreduzierten Diät nicht. Aber hier geht es doch nicht um überleben oder sterben, sondern um eine gesunde Abnahme und eine gesunde Lebensweise.
    Übrigens ist das ein Irrglaube, dass "dicke" Menschen grundsätzlich langsamer verhungern. Jemand der übergewichtig ist kann genauso unterernährt/mangelernährt sein wie jemand der schlank ist. Hier geht es nicht nur um die im Fett gespeicherte Energie, sondern die lebensnotwendigen Makronährstoffe/Spurenelemente/Vitamine/etc. und diese Speicher sind bei Übergewichtigen in etwa genauso schnell leer, wie bei schlanken Menschen. Ergo verhungern übergewichtige Menschen in etwa genauso schnell wie schlanke Menschen.
     
  18. Chibby

    Chibby Stamm Mitglied

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    @tiga da stimme ich dir bedingt zu, klar sind wir durch die ganzen verarbeiteten Lebensmittel nicht mehr in der Lage auf "unseren körper zu hören". Deshalb halte ich es auch für äußerst wichtig zu beginn der Ketogenen Ehrnährung genug zu essen ohne Kcal zu zählen, aber nach 8 Wochen kann ich meinen Körpergefühl wieder trauen und wirklich nur dann essen wenn ich Hunger habe.
    Das System hat sich mit den Kohlenhydraten aufgehangen, für mich ist die Ketose, sowas wie ein Restart.

    @Laxx na damit kann ich doch was anfangen :)
    1400-1500Kcal mit 86kg find ich ok, darf man fragen wie weit du noch Runter möchtest?
    Ich habe mal gehört das es helfen soll, alle 3-4 Tage ruhig mal über sein eigenes "Kalorienlimit hinaus zu schießen"hast du da auch schon erfahrungen mit gemacht?
     
  19. Laxx

    Laxx Aktives Mitglied

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    Sowas konnte ich bei mir beobachten als ich mit IF angefangen habe für ein paar Tage -da war ich etwas aufgedreht, je länger ich nix gegessen hatte.
    Denke das kommt durch die Ausschüttung von Katechotalminen, die dann den Stoffwechsel etwas anheizen.

    @Chibby, ich weiß noch nicht. Vielleicht irgendwas mit einer 7 vorne dran.
    Gestern waren es 1300kcals...also ich bin da nicht fixiert drauf. Aber ehr selten so wenig.

    Es ging hier ja ums Plateau...ich hatte nachgeschaut, vor über einem Monat 86,2kg auf der Waage nach dem Start von IF...dann gings erstmal wieder langsam hoch, bis 88kg, mal wieder weniger usw....heute morgen zu meiner Freude 85 ,5kg
    Fazit: einfach geduldig sein und weitermachen ;)

    Soweit ich weiß sollte man wenn man ein noch größeres Defizit hat (also z.B. der TE mit 1200kcal) nach ein paar Monaten Diät für 2 Wochen high carb essen (natürlich keinen junk) was dann den Hormonhaushalt verbessern soll.
    Generell soll es gut sein die Kalorienzufuhr zu variieren um einen Zustand der Homöostase zu verhindern (also auch übers Limit hinauszuschießen) -quasi den Körper auf Trab halten, sodass sich der Körper nicht auf ein festes Schema einstellen kann. Ich hatte auch Tage an denen ich mal 2000 oder etwas mehr Kalorien zu mir genommen habe. 2000 oder mehr kamen meistens zu Stande wenn ich was gebacken habe...LC Pizza, LC Brötchen. Ich trage immer erst mein Essen ein am Abend nachdem ich es vertilgt habe ein...da war ich dann etwas schockiert wieviel kcals solche HC Ersatzrezepte dann doch haben können...

    Wenn einem ganz wichtig ist was auf der Waage steht, dann sollte man mal gut einen Trinken...nach einer Feier, da hatte ich dann immer kurzzeitige Gewichtstiefs, weil man viel Wasser durch den Alkohol verliert. Die 85,5kg gabs jetzt aber ohne Alkohol :)

    Ich glaube es ist ganz wichtig sich von Plateaus nicht entmutigen zu lassen. Vor ein paar Jahren hatte ich mal eine "Sportdiät" gemacht, etwas weniger gegessen (glaube so 1800kcal) und viel Sport.
    Gewicht ging runter...bis es dann irgendwann ebenso stagnierte. Irgendwann war ich total frustriert "wozu reiße ich mir eigentlich die ganze Zeit den Arsch auf" und habe aufgegeben....natürlich musste das psychologisch mit extra Schoki und co kompensiert werden...
    Jetzt weiß ich es besser, es ist ein Kampf -und wenn es einfach wäre, dann würde es jeder machen ;)
    Und eine Diät ist nur der Anfang...danach kommt die Phase "Gewicht halten"...
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juni 2016
  20. inchCat

    inchCat Neuling

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    Vielen Dank an alle!
    Ein kleines Update: es geht lagsam weiter - 104,4kg
    Meine Ernährung hat sich kaum geändert, nur statt 1200kcal esse ich jetzt etwas mehr - zwischen ca. 1800 und 2200kcal. Ich achte aber nicht besonders darauf. Und natürlich nicht mehr als 20g KH pro Tag :)
    Außerdem habe ich angefangen mehr zu laufen - ca. 30 Minuten ohne Pausen, 3x pro Woche + Krafttraining.

    Gruß
    Roman
     
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  21. peter9999

    peter9999 Aktives Mitglied

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    also dieses sachen mit cheat-days, kh-tage etc, das hatten wir hier schon 1000e male, das kommt doch immer aufs selbe raus: funkt nicht. dazu hab ich sogar meine eigene theorie: du brauchst nach so etwas 3-5 tage, bis der körper sich davon erholt hat, geschweige denn wieder in Ketose kommt.

    mach einfach mal eine ei-hühner-mayo woche mit 2500kcal pro tag, bzw. nimm auch anderes fleisch, wenn dir das zu einseitig is :)
     
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