Warum seid ihr dick(geworden)/habt zu viel Gewicht?

Dieses Thema im Forum "Umfragen" wurde erstellt von Schneeblind, 1. Februar 2010.

  1. Sirbutralin

    Sirbutralin Mitglied

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    Glaubst du, dass man seine Konstitution ändern kann? Zu einem gewissen Teil ist die genetisch bedingt, du schreibst ja selbst dass du am Ende nicht viel gegessen hast.

    Bei mir ist es so, dass ich noch nie übergewichtig war, auch aktuell nicht. Eigentlich könnte ich zufrieden sein, wenn ich nicht wüsste, dass ich vor zwei Jahren noch knapp 10 Kilo weniger gewogen habe.
     
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. Pantherpfote

    Pantherpfote Neuling

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    Das ist eine lange Geschichte bei mir....
    Ich erinnere mich an einen Moment, da war ich vier oder fünf Jahre. Meine Mutter sagte mir, ich sei zu dick. Ungläubig, sagte ich nein, das stimme nicht. Dann betrachtete ich mich im Spiegel und erkannte mich als dick. Ich weiß noch genau, dass ich damals einen roten Pullover trug. Seither folgte eine Diät nach der anderen. Jeden Sonntag musste ich mich wiegen, wenn ich zugenommen hatte, bekam ich Ärger, weil ich angeblich genascht hätte, was meistens nicht stimmte, und bekam dann kein Mittagessen. Es wurde in eine Tabelle eingetragen, die gut sichtbar in der Küche hing. Wenn ich heute Fotos aus dieser Zeit, die in etwa ging bis ich 14 Jahre alt war, sehe, dann finde ich gar nicht, dass ich damals dick war. Ich war zwar nicht gertenschlank, aber durchaus normal und im Vergleich mit Klassenkameraden, die ich damals als normal empfand, sogar schlanker.
    Als ich 14 war, begann dann meine Essstörung. Ich aß um meine Gefühle zu betäuben, da ich mich von meinen Eltern unverstanden fühlte und nach einem Schulwechsel gemobbt wurde. Damals dachte ich, ich verdiene es nicht anders, weil ich ja so dick, hässlich und undiszipliniert sei und habe mich daher auch nie großartig gewehrt. Ich nahm immer mehr zu. Wenn ich nichts anderes fand, aß ich auch gefrorenes Brot oder rohe Nudeln, manchmal löffelte ich auch gesüßtes Kakaopulver oder direkt Zucker. Mehrfach versuchte ich mein Binge-Eating in eine Bulimie unzuwandeln, doch ich scheiterte spätestens nach drei Wochen an Magenschmerzen. Es war ein Wechsel zwischen Diäten, Hungern und maßlosen Essorgien. Ich probierte auch diverse Pulver, Tabletten etc. Nichts half mir. Jedes Mal war ich Schuld, dass es wieder nicht geklappt hatte. Niemals wurde die Wirksamkeit der fragwürdigen Mittelchen und Diäten in Frage gestellt.
    Als ich dann erwachsen wurde und begann zu arbeiten, ließ ich mir wieder alles von anderen gefallen. Ich dachte, ich kann ja froh sein mit meinem Gewicht überhaupt Arbeit zu haben. Zuhause betäubte ich dann wieder meine Wut, meine Traurigkeit und meine Einsamkeit mit Essen, vorzugsweise Schokolade. Mein Rekord waren zwölf Tafeln Schokolade an einem Tag zusätzlich zum normalen Essen.
    Jahrelang versuchte ich gegen meine Essstörung anzukämpfen und las unzählige Bücher zum Thema. Ich gründete sogar eine Selbsthilfegruppe in der Stadt, in der ich damals wohnte. Mir wurde vom Gesundheitsamt, das mich dabei unterstützte, gesagt, es würden sich wohl kaum Esssüchtige melden, die meisten Essgestörten wären eher magersüchtig oder bulimisch. Doch es kamen hauptsächlich Esssüchtige.:lol: Es war eine recht nette Gruppe, doch lang hielt sie sich nicht. Ich bin dann sowieso umgezogen.
    In Kur war ich auch einmal. Doch ich wurde da in eine Klinik gesteckt, die nicht wirklich für mich geeignet war. Ich war dort die einzige Dicke, die wegen ihrer Essstörung einen Antrag gestellt hatte, die anderen taten das um abzunehmen, als essgestört sahen sie sich nicht. Die anderen Essgestörten waren alle magersüchtig oder bulimisch, so fühlte ich mich sowohl bei den Einen als auch bei den Anderen unpassend. Auch die Behandlung sah eher eine Gewichtsreduktion vor, als eine Therapie. Natürlich wurde einem die ach so gesunde fettarme Ernährung gepredigt sowie viel Bewegung. Mehrfach fragte ich, warum man mich für blöd halte, dass mir das nichts Neues sei und ich keine Symptom- sondern eine Ursachenbekämpfung erstrebe. Leider bekam ich darauf nie eine Antwort.
    Irgendwann gab ich dann auf zu kämpfen. Ich wusste, ich würde diese Essstörung niemals loswerden und akzeptierte sie als einen Teil von mir, mit dem ich einfach leben musste. Seltsamerweise ist sie seither so gut wie verschwunden. Sicher, ab und zu überesse ich mich auch mal, aber ich denke, das macht jeder Mensch mal. Früher tat ich es jeden Tag und heute vielleicht alle paar Monate mal.
    Doch das Problem des starken Übergewichts blieb. Ich dachte, eine einzige Diät machst du noch, wenn das nicht funktioniert, lässt du es für immer bleiben. Meine innere Stimme (klingt irgendwie magisch, aber war so) sagte mir, ich solle Atkins versuchen, was ich bis dato immer abgelehnt hatte, weil es ja angeblich so ungesund sei. Mehr wusste ich bis dahin nicht darüber; nur den Namen hatte ich gehört. Und was soll ich sagen: Es ist das Einzige, was mir jemals geholfen hat, über 40kg sind schon weg, und ich bin mittlerweile überzeugt von dieser Ernähungsweise.>:)
    Ach ja: Insulinresistenz und das PCO-Syndrom habe ich leider auch. Beides wird vermutlich auch seinen Teil zum Zunehmen beigetragen haben.
    Möglicherweise hatte ich auch einen Darmpilz, denn als Kind hatte ich ständig Mandelentzündung und bekam dafür massig Antibiotika bis mir die Mandeln dann mit acht Jahren entfernt wurden. Auch als Jugendliche bekam ich häufig welche, da ich oft an Mittelohrentzündung litt. Das mit dem Pilz ist allerdings nur eine Vermutung; es wurde nie ärztlich festgestellt. Ich habe es aber auch nie untersuchen lassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2012
  4. archaeopteryxa

    archaeopteryxa Mitglied

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    @Sirbutralin: was meinst du mit Konstitution?
     
  5. sweety2301

    sweety2301 Mitglied

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    Ich war als kind immer schlank. Schlanker als meine freundinnen.

    Dann trennten sich meine eltern und ich habe aus frust gegessen. Morgens zum frühstück gab es schon pudding, ne tafel Schokolade, dazu ne flasche cola. Mittags käsekuchen und danach ne pizza.Am Abend nen döner.In der nacht ne türkische pizza und auch sehr viel alkohol. Habe mich mit 18 jahren schon so vollgesoffen das ich irgendwo auf der strasse in der ecke lag.Dann hab ich meinen mann kennengelernt. Ein wunder, mein mann sehr schlank und will ne 110 kilo schwere frau heiraten?? Na gut.Wir heirateten und 1 monat später wurde ich schwanger. Mit 130 kilo bekam ich mein sohn und wog nach der geburt direkt wieder 110 kilo. Hab mich dann noch bis 115 vollgefressen bis ich die diät hier gefunden habe. Und habe dann mit knapp 113 kilo angefangen.
     
  6. Bestseller

    Bestseller

  7. archaeopteryxa

    archaeopteryxa Mitglied

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    @sweety: :respekt: weiter so :) ich bewundere sowas echt

    leider hab ich nicht so ein Glück bei Männern :(
     
  8. Pikstar

    Pikstar Neuling

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    Na dann mal zu mir:
    Angefangen dick zu werden habe ich direkt nach dem Abholen meines Führerscheins. Dies war der Zeitpunkt, als ich, nachdem ich jeden Meter und auch mal viele Kilometer, mit dem Fahrrad gefahren bin zuerst auf das Moped und dann auf das Auto umgestiegen bin. Die ersten 6-8 Monate war das auch kein weiteres Problem, bis zur Bundeswehr mit der sinnlosen Institiution des Grundwehrdienstes.

    Ihr müsst wissen das ich 12 Jahre Karate als Leistungssport betrieben habe mit teilweise mehreren Trainingseinheiten täglich. Ich war Trainer, angesehener Kampfrichter und keine 80 kg schwer mit kaum einem Gramm Fett. Außerdem war ich ausgelastet, musste früh zur Schule danach gleich als Trainer und danach selbst zum Training und Abends noch zum Kickboxen. So ging jeder Tag bis ca. um 10 manchmal auch um 11 oder 12.

    Dies konnte ich während meiner Bundzeit nichtmehr betreiben. Dazu kommt die Langeweile, die man knapp 400 km von zu Hause hat, viel zu viel Alkohol und Zivilversager (ähh Dienstgrade) deren Intelekt in etwa auf Höhe einer Fensterscheibe war.
    Kurz gesagt: das war es dann mit Sport.
    Meine Quote in 9 Monaten Bundeswehr: +15 kg und ziemlich viel Hüftspeck

    Nach dem Bund hab ich versucht wieder mit Karate anzufangen, was dann aber nie mehr das selbe war. Hab zwar wieder leicht abgenommen, aber wenn man dann immer den Vergleich hat was man früher mal konnte und was danach bei raus kommt war das echt deprimierend.

    Mein Ausweg aus diesem Dillemma wurde dann mein Studium und 1-2 manchmal auch 3 Nebenjobs. Fast alles war wieder wie früher nur das ich den Sport mit Arbeit ausgewechselt habe. Meine Bewegung beschränkt sich nur noch auf dem Weg vom und zum Auto und hin und wieder mal mit Kumpels Squash spielen oder Fahrrad fahren.

    Dazu kommt: ich wohnte nicht mehr zu Hause wo ausgewogenes Essen auf mich wartete. Ich musste allein kochen und das macht nach einem 10 bis 15 Stundentag einfach keinen Spaß. Also gab es immer häufiger Pizza, manchmal einfach nur eine große Milka Tafel und jeden zweiten Tag Nudeln.

    Macht dann zusammen 104 kg und ein gewisser Ekel vor mir selbst.

    Das war dann das Ende meines Dickwerdens. Jetzt geht es nur noch in die andere Richtung.
     
  9. Sirbutralin

    Sirbutralin Mitglied

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    Mit Konstitution meine ich die drei körperlichen Grundtypen. Jeder hat ja einen anderen Körperbau; ich kann mich an Leute erinnern, die nur Süßkram in sich reinklatschten und auf gar keine Regeln achteten und trotzdem total mager waren, und dann wieder solche, die immer auf Fasten und Kalorienvermeidung bedacht waren und dennoch dick. Das war schon bei meinem Vater immer so: Der lebt nur von Kalorienbomben, Fett, Kohlenhydrate, alles wild durcheinander, auch aus Langeweile; und ist trotzdem auffallend schlank.

    Für das was ich mir genehmigte, bin ich auch nicht dick geworden; und momentan stört mich wie gesagt einfach nur die Tatsache, dass ich schonmal dünner war. Es kam so viel zusammen, Ende des Studiums, Promotionsprüfung, die oft zermürbende Arbeit in der Klinik; da meint man dann mehr zu "brauchen", auch wenn man einfach nur psychisch vielleicht "mehr" bräuchte.

    Auch habe ich einen starken Zusammenhang zum Schlafverhalten festgestellt; die Zunehmphasen waren meist auch mit erheblichen Schlaflosigkeitsphasen verbunden. Was allerdings was begünstigte kann ich so nicht sicher sagen.
     
  10. The Queen

    The Queen Aktives Mitglied

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    Schlaflosigkeit =erhöhter Cortisolspiegel durch ie fehlende Entspannung, denke ich.
     
  11. archaeopteryxa

    archaeopteryxa Mitglied

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    @Sirbutralin:

    Mh ja da könnte was dran sein. Ich mein ich les hier so beiträge, dass jem sein Schlüsselbein erst wieder spürt mit 75 kilo. Ich habs immer gespürt und gesehen :D


    Ich glaub auch nicht, dass ich superschlank werde, will ich auch gar nicht werden. Die 60 als Zielgewicht sind eher das Minimum, dass ich mir gesetzt hab. Aber halt die Fettpolster sollen weg und noch wichtiger ist mir meine Kondition halt, dass ich nicht mehr soviel Gewicht tragen muss und länger laufen kann ;)
     
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  13. Schwammpuppe

    Schwammpuppe Aktives Mitglied

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    Jo, warum bin ich WIEDER dick geworde? Wer die Antwort kennt, bitte her damit, damit ich das nach der nächsten Abnahme vermeiden kann!
     
  14. Schnuckelschen

    Schnuckelschen Neuling

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    Hallo
    ich habe trotz 3 Schwangerschaften eigentlich immer wieder abgenommen>:) .Nur dann kam es irgendwann das "hier was naschen da was naschen" und als ich vor 3 Monaten durch eine Dreimonatsspritze Heisshungerattacken dazu bekommen habe ,hat es auf der Waage BUMM:cry: gemacht.Und nu versuche ich mit Low Carb wieder abzunehmen:lol:
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Februar 2012
  15. Adriana77

    Adriana77 Neuling

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    Stuttgart
    Also ich habe in meiner Kindheit und Jugend sehr viel zugenommen, immer viel gefuttert und meine Eltern haben net wirklich drauf geachtet. Mit 15Jahren hab ich 95kg gewogen mit 20 hab ich das erste mal Atkins gemacht und 30kg abgenommen, habe es innerhalb 2 Jahre geschafft.

    Nun habe ich 2 Kinder und habe wie soviele durch die SS zugenommen und möchte wieder runter. Wirklich dick bin ich nicht (mehr) aber die letzten hartnäckigen KG sollen w.e.c.h. !
     
  16. pengi

    pengi Neuling

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    lange Geschichte... aus Frust zu viel gegessen, wie wohl die meisten. Erst jetzt habe ich eingesehen, dass der Fehler bei mir liegt und nicht bei allen anderen, deswegen ist mir bewusst, dass nur ich etwas ändern kann und gehe entsprechend hart mit mir selbst ins Gericht.
     
  17. Amethyst

    Amethyst Aktives Mitglied

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    Süßigkeiten bzw. Kohlenhydrate - eindeutig!
    War schon als Kind etwas mopsiger und auch da schon immer viel Süßkram und Brot, Gebäck usw. gegessen. Hätte ich mich nicht soviel bewegt, wäre ich wohl fett gewesen.
    In der Pubertät habe ich dann die Notbremse gezogen, naja... zum Großteil eher gehungert. Habe dann mit 15 etwa 58kg auf 170cm gewogen und war trotzdem am Bauch schwammig, kein Wunder!
    Vor den Schwangerschften hatte ich dann so 62-63kg und direkt nach der Geburt 90kg:shock: Aber die Kilos sind immer sehr schnell gepurzelt (war größtenteils Wasser) aber immernur auf 74kg, nie drunter. Eher immer wieder mal hoch. Außer ich habe wieder mal meine Kalorienzufuhr drastisch eingeschränkt, dann kam ich auch schonmal auf 68kg- aber das Gewicht ging immer schnell wieder hoch auf 74kg:rolleyes: und in stressigen Phasen auch noch höher...
    Mein Problem - einmal mit Kohlenhydrate angefangen, finde ich schlecht ein Ende, es ist eine Sucht! Schlimmer als Zigaretten...

    Deshalb habe ich ja nun mit Atkins angefangen, ich muss den Teufelskreis durchbrechen
     
  18. Der mit dem Blubb

    Der mit dem Blubb Mitglied

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    Als meine Frau schwanger wurde, habe ich mit dem Rauchen aufgehört... Als Ersatz mussten dann anfänglich Süßigkeiten herhalten... Das änderte sich aber zum Glück, als ich den schlimmsten Entzug erst mal hinter mir hatte. Leider hab ich mir dann angewöhnt am Abend meist ein bis zwei Liter Kakao zu trinken ( absolute KH-Bomben ). Ab da konnte ich zusehen, wie mein Bauch größer wurde... Bin so von Anfangs 67Kg auf 86Kg in eine andere Gewichtsklasse aufgestiegen... Irgendwann fühlte ich mich dann so schlecht und es war total unbequem beim sitzen, wenn das Fett am Bauch so eingequetscht wird, dass ich mich jetzt für Keto entschieden hab... :)
     
  19. Chakka

    Chakka Aktives Mitglied

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    Ich war bis zu meinem 9. Lebensjahr eigentlich ein sehr dünnes Kind, aber dann habe ich das Essen für mich entdeckt und mich immer weniger bewegt. Dann wurde ich zum kleinen Moppelchen und merkwürdigerweise war ich in der Grundschule eine der wenigen, die etwas mehr auf den Rippen hatten. Die Hänseleien waren damals schrecklich. Ich weiß noch, als ich in einen Jungen verliebt war und er - als er das herausgefunden hat - mich als "fette Schnecke" bezeichnet hat. Ich habe tagelang geweint und dementsprechend auch Essen in mich hineingeschoben. In der 6. Klasse war es nicht anders. Da habe ich mich auch verliebt und der Junge wollte nichts mit mir zu tun haben, weil ich "fett" war. Das hatte wieder den gleichen Effekt: Frustessen!
    In der Pubertät sind viele andere Kinder auch aufgegangen und ich war nicht mehr "fett", sondern wurde "weiblich kurvig". Mein Verhalten zum Essen hat sich gebessert, auch hatte ich mehr Erfolg in der Liebe. Aber den Speck bin ich trotzdem nicht losgeworden. Das soll sich jetzt definitiv ändern. Ich möchte mich absolut wohl fühlen in meinem Körper und endlich kurze Shorts tragen, ohne mich zu schämen! Und um ganz ehrlich zu sein, möchte ich, dass sich endlich mal Männer nach mir umdrehen! SO, jetzt ist es raus!:lol: Versteht mich nicht falsch, ich befinde mich seit 1,5 Jahren in einer glücklichen Beziehung, aber man sucht ja als Frau immer mal Bestätigung, die das Selbstbewusstsein pusht;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2012
  20. moppel ich

    moppel ich Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2012
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    57
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Bei mir ist es einfach: Ich habe 20 Jahre lang zuviel gegessen und, vor allem, getrunken.
    Gott sei Dank habe ich die Bremse noch rechtzeitig gefunden. Alk gibt es schon seit 3 Monaten nicht mehr. :)
     
  21. Sorah

    Sorah Stamm Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2012
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    weiblich
    Ort:
    NRW
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    Sonja
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    1,68 m
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    60-62 kg
    Zielgewicht:
    58-60 kg
    Diätart:
    Juices/Smoothies & S(low) Carb
    Weil ich es nicht gelernt hatte mit meinen Problemen auch anders umgehen zu können.
     
  22. fredo1983

    fredo1983 Neuling

    Registriert seit:
    2. April 2012
    Beiträge:
    5
    Ich habe schon immer viel und gerne gegessen. Es wurde auch eigentlich erst zum Problem, als ich mich weniger bewegt habe. In meiner Jugend war ich nie wirklich übergewichtig!
     
  23. Chlises78

    Chlises78 Neuling

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    16. April 2012
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    29
    Ort:
    Hinter dem Wald ;-)
    Ich war vor meinen Kindern immer so um die 60g + - 2kg. Beim ersten Kind ging ich auf 92kg rauf, ging danach wieder runter auf 64kg. Beim zweiten Junior rauf auf 75kg und danach wieder runter auf 66kg. Dann mein Fehler: das einsetzten der Spirale :-( Zack hoch auf 75.4...kreisch... naja und seither turne ich in dieser Gewichtsklasse rum... mal 1kg mehr, mal weniger. Hab die Spirale nun auch entfernen lassen, was nur mit einer OP ging. Dachte das es sich wieder einpendelt (weniger kg), aber falsch gedacht.. jetzt will ich es versuchen. Habe erst noch mit dem Rauchen aufgehört und will jetzt nicht auch noch "gesunde" Kilos auf meinen Hüften, nein nein nein :) Auf in den Krieg ... :)
     
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