Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

Dieses Thema im Forum "Diabetiker Ecke" wurde erstellt von Michael62, 15. November 2014.

  1. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    Bitte nicht Mutmassungen und Glaubenskriege, wenn etwas nicht aus eigener Erfahrung stammt, gerne mit berichten, aber auch als solches kennzeichnen.

    Ich helfe meiner Frau, ihren Diabetes auszuheilen.

    Sie hatte zuletzt trotz Metformin+Xelevia morgens NBZ 10,2-11 und HbA1c knapp 7

    Sie hatte bereits zwei Elektrolytentgleisungen, eine respiratorische lactatazidose und nun war es wieder so weit, dass sie dalag.

    1 von 10.000 trifft scheinbar viel öfter zu als man es in den Beipackzetteln liest.

    Da das - wenn man nicht sehr schnell eingreift - in 70% der Fälle selbst mit Intensivstation (die sie ja schon von der ersten Entgleisung kennt) tödlich endet, haben wir uns umgesehen, und heilen das jetzt aus, so dass sie keine Medikamente mehr braucht.

    Ich bekomme nur noch das Ko***n wenn ich daran denke dass das Vorgängermedikament genau wegen dieser Art von Todesfällen vom Markt genommen wurde.

    E gal.

    Medikamente sind raus.

    Wir haben uns zusammen in Ketonischen Metabolischen Zustand versetzt, Ohne externe Nahrungszufuhr und mit Wechsel Kardio / Intervalltraining ihre Kohlehydratspeicher entleert.

    Achtung - Das ist nichts zum Nachmachen!!!!!!!!!! Dick und Fett. Und kann tödlich enden!!

    Nach einer Unterzuckerung und einer Synkope haben wir dann BZ Regulationswerte um 4 , Tiefstwerte um3 gehabt, nach Ruhetag 5.2 NBZ stabil +48 Stunden.
    Eine Halbierung des NBZ innerhalb von 7 Tagen auf Normalwert.

    Heute haben wir KH Sprungbelastungstest (ogtt) mit einem Drittel der oralen Glukosetoleranzmenge (25g) gemacht, ihr Blutzucker ist 2 Stunden postpranial im hohen Nichtdiabetischen Bereich (7.3)

    Der Belastungstest hat aber sofort die Regelungswerte des ausgeregelten Zuckers um 1.3 nach oben verschoben, mittlerer NBZ des Tages war trotz Cardio bei 6.3

    Wie lange benötigt das HbA1c Regelungssystem um die neuen Werte einzuregeln?

    Wer hat da Erfahrungen?

    Grüsse


    Michael
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2014
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. Barni

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Hallo, Michael!
    Bin zwar Typ 1er, mit einigermaßen Erfahrung, blicke aber im Geschriebenen nicht durch.
    Der Hba1c kann wieder gut ausfallen, aber der BZ wird durch hohe Spitzen und Achterbahnen fröhlich die Gefäße und Organe weiter schädigen.
    Welches konkretes Ziel habt ihr?
     
  4. Barni

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Hallo, Michael, ich versuche jetzt mal das Geschrieben darzulegen, wie ich es verstanden habe.
    Deine Frau ist Diabetiker (Typ 2), da sie Metformin und Xelevia einnimmt.
    Von einem dieser Medikamente hat sie Nebenwirkungen bekommen, in Form einer Elektrolytentgleisung und einer resp. Lactatacidose.
    Wegen der Nebenwirkungen möchte sie diese zwei Tablettenarten nicht mehr einnehmen. Und wenn ich es richtig verstanden habe, hat sie die Tabletten schon abgesetzt.
    Stimmt bis jetzt alles?
     
  5. Barni

    Barni Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Jetzt seid ihr beide in Ketose. Durch Nahrungsentzug und Sport. Zum Nachmachen ist das natürlich nichts. Wozu die Eile, wenn man es gemütlich langsam angehen kann?
    Wieso soll eine Ketose tödlich enden?
    und woher soll eine Unterzuckerung ohne BZ-senkende Medikamente kommen?
    Das hier kapiere ich leider überhaupt nicht.
    Nach einer Unterzuckerung und einer Synkope haben wir dann BZ Regulationswerte um 4 , Tiefstwerte um3 gehabt, nach Ruhetag 5.2 NBZ stabil +48 Stunden.
    Eine Halbierung des NBZ innerhalb von 7 Tagen auf Normalwert.

    Also, ich könnte erraten, ihr seid mit dem BZ wieder zufrieden.
    Welche Praxis kommt eigentlich auf die Idee, einen OGTT mit 25 g KH Belastung zu machen? Ist ja was ganz Neues. Und worauf schließt dann der Test?
     
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  7. Barni

    Barni Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Ein mittlerer NBZ (Nüchtern-Blutzucker) des Tages ist mir auch bis jetzt unbekannt. Obwohl, wenn man den ganzen Tag nichts isst und andauernd misst und dann den Mittelwert davon nimmt- dann könnte es ein NBZ des Tages werden.
    Und ihr wollt also den Hba1c senken. Auf wie viel denn? Wenn ihr weiter nichts esst, dann ist er frühestens nach 10 Wochen tiefer. Wenn ihr das richtige esst, dann ist er auch frühestens nach 10 Wochen tiefer. Wenn es schneller gehen soll, könnte man eine Blutübertragung machen. Dann müsste aber der Spender den erwünschten Hba1c haben.
    Liebe Grüße vom Typ 1er
     
  8. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    hallo Barni !

    warum schnell ?
    gute Frage, schlechte Frage.

    langsam bringt keine Heilung.

    http://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal.htm
    http://www.cureddiabetes.com

    Das Regelsystem muss wieder hergestellt werden, dazu gehört ein "Body Reset", d.h. als Minimum 8 Wochen basische 600 KCal KH Ausschlussdiät oder halt "Body Reset" mit Entlehrung aller KH Speicher und Aufbau der insulinsensitiven Muskulatur.

    Ketose reicht nur, wenn man es sehr lange macht, "Body reset" braucht halt eine krasse Umstellun, z.b. Heilfasten.

    Da jetzt der Körper die KH Reserven nicht angreifen will, musst du Intervalltraining machen. Dann muss er diese angreifen und entleeren.

    In Ketose mit einem Eiweiss-Öl-Kräuter Frühstück hat Sie jetzt wieder 5.3-6.4(1std)-5.2(2std)

    Die Heilung führt erst den ogtt mit 25g ein, wenn diese Sprung ok ist, dann 50 g , später die üblichen 75g.
    Das ist zur Sicherheit, damit es nicht "oben durch geht".

    Die Zeitkonstante des Abbaus ist entscheidend, nicht die absolute Höhe.
     
  9. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Wir messen engmaschig, stündlich, bei kh Belastung 1/2 stündlich, die Spitzenproblematik ist mir klar.
    Sie spritzt nicht.
     
  10. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    ja.>:)
     
  11. Barni

    Barni Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Ist ja cool! ich habe als Erste etwas verstanden.>:)
     
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  13. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    :respekt: :megasmil:
     
  14. stelpa

    stelpa Aktives Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    also zweiter Link: hier lese ich lediglich: low carb = gut.
    vielleicht hab ichs überlesen, dass man das radikal machen muss

    erster Link:
    hier habe ich mir die weiteren Links angesehen: das Diätprogramm spricht von 700kcal/Tag mit einem Mittel namens Optifast.

    Also... vielleicht überseh ich die ganze Zeit was, aber... warum macht ihr dieses Radikalfasten?
     
  15. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Radikal ist Fasten nie.

    Wir sind in der langsamen Aufbauphase.

    Diese wird wöchentlich nun von steigenden KH Lasten an einem Tag begleitet.

    Effektiv Anabole Diät, bis die Ladetage grössere Lasten erlauben.

    Lies dir die Englische Seite mit den Unterseiten durch, wenn Du Diabetes haben solltest.

    Das ist der Heilungsweg.

    Man kann anders vorgehen, aber die Erfolge sprechen für sich.
     
  16. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Sie hat BMI24, da funktioniert leider die Heilung nach Newcastle nicht.

    http://www.cureddiabetes.com/exercise-rules.html

    Das Problem ist, die 500g Kohlehydrate aus den Muskeln und die 100g aus Pankreas und Leber zu bekommen, und gleichzeitig Insulinsensitive Muskelmasse aufzubauen, und das in einer Zeit, die ein KH-Junkie bereit ist, durchzuhalten.
     
  17. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Und damit sie durchhält, mache ich mit !
     
  18. cinnamon

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    okay, du willst das leben deiner frau retten, du hast diesen film gesehen und dich mit dem thema fasten intensiv auseinander gesetzt und das ist jetzt das A und O für dich; verstehe. egal was dir jetzt jemand sagen würde, es würde an dir abprallen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. November 2014
  19. cinnamon

    cinnamon Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    sogar im islam sind Kranke vom ramadan ausgenommen.
     
  20. cinnamon

    cinnamon Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    es ist wahr, dass gewisse krankheitsbilder (zb sepsis, akute respiratorische insuffizienz mit hohem CO2, mehrere verdauungsprobleme) in der akut-phase von einer kcal-reduzierten ernährung oder kurzfristiger nahrungskarenz profitieren, weil der stoffwechsel im falle zb einer sepsis ein kataboler ist. der körper kann in so einem zustand gar nicht von der zugeführten nahrung profitieren - im gegenteil, es würde ihm sogar nur unnötig arbeit machen solange sich seine stoffwechsellage nicht wieder ein wenig normalisiert hat. das ist fakt. Genauso fakt ist auch, dass Patienten von einem frühest möglichen Ernährungsbeginn im sinne eines besseren outcomes, kürzeren genesungsdauer etc, profitieren.

    mich irritiert ein wenig, dass deine frau schon mehrmals hypos bekommen hat (durch sport bei medikamentöser einstellung mit metformin?? schon während dem fasten?? hat sie zuvor gegessen? habt ihr BZ-gemessen?)
    würde mich gerne mit dir austauschen michael. möchte nicht voreingenommen wirken.

    bin eine junge krankenschwester, arbeite an einer internistischen intensivstation und wir behandeln immer wieder auch laktatazidosen durch metformin. ich kann also die bedrohliche situation, in der ihr seid, nachvollziehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. November 2014
  21. Dracodine

    Dracodine Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Ich vertseh nicht in wie fern Deiner Frau das Fasten hilft o_o

    Okay ihr Stoffwechsel stellt sich um, das kann ich irgendwie noch nachvollziehen, aber irgendwann muss sie etwas essen und spätestens dann wird der Stoffwechsel sich wieder normalisieren.
    Solltet Ihr nicht lieber eine Lösung finden, in der der Stoffwechsel möglichst normal sein darf?
     
  22. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    Ich bin schon vorsichtig, und glaube zu wissen, was ich tue.
    Intensivmedizin ist hier im Zweifel unter 5 Minuten da.

    Sie ist stabil, die Ernährung ketonisch, der Blutzucker ist jetzt im Normbereich und schwankt jetzt genau wie er sollte zwischen 4 und 6 je nach Belastung und Nahrung, allerdings noch niedrigkalorisch.
    Grosses Blutbild, Nieren, Leber etc ist gecheckt.
    C-Peptid Mittelwert des Analysebereichs, also Bauchspeicheldrüse normal funktionsfähig.

    Nun muss sie durch die 90 Tage Ketonische Aufbauphase.

    Das Metformin und Xelevia sind ausreichend lange vor Fastenbeginn abgesetzt.

    Kardio erst ab Tag 3.

    Überwacht wird engmaschig BZ, SYS, Dia, PulsMin/Max, Harnsäure , BZ 0,5 Std Periode während Training oder Essen bis Essen+2 Std, dann 2Std, Nachts 2:30 zusätzlich.
    Aceton in Atem/Urin prüfe ich, das kenne ich von der respiratorische Episode, die sie hatte.

    Die Entgleisungen waren t+7tg nach Absetzen Metformin, das sollte nach 48 Stunden raus sein.
    Sie passieren in Intervalltraining, da ihr metabolisches System noch falsch justiert ist.
    Synkope durch den Blutdruckabfall von BZ11 auf BZ3/4, eigens ausreguliert unter 1 Minute, intensivmed auf Herz/Kardio abgeklärt oB .

    Belastung heute Kardio war völlig problemlos.

    Was interessiert dich noch?
     
  23. cinnamon

    cinnamon Mitglied

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    AW: Wer hat/will ERFAHRUNGS- Austausch

    ok ich sehe wie ernst du das alles nimmst, deswegen bist du ja auch noch zusätzlich in dieses ketoforum gekommen, um dich noch weiter auszutauschen.

    (interessant wäre noch eine überprüfung der elekrolyte und des blut pH's.. letzteres geht wohl nur im krankenhaus.. )
    ihr messt also ununterbrochen den BZ?

    aceton in atem und urin fällt auch in der nicht ketoazidose sondern auch in der beabsichtigt herbeigeführten Ketose an. messt ihr auch mit Ketostix?

    du spricht von einer ketonischen aufbauphase.. ist das mittels fasten oder mittels ketogener nahrung herbeigeführte Ketose?



    Ketose = imitiertes fasten. es kommt so wie beim fasten auch zu einer ketonämie, sprich ketonkörperbildung.
    fasten oder Ketose.. beispiel krebs: krebszellen ernähren sich ineffektiv, verbrauchen unmengen von zucker, stehlen dadurch den körperzellen die energie, daher ist krebs eine konsumierende erkrankung, weil der mensch dadurch stark an gewicht und kraft verliert. wenn die menschlichen zellen auf den ketogenen stoffwechsel eingestellt sind, bleiben den körperzellen die fettsäuren als energiesubstrat, mit denen der krebs wiederum nur sehr wenig anfangen kann. so gibt es auch schon eine unterstützende option zur chemotherapie, man bringt den patienten rechtzeitig vor chemobeginn in Ketose. man nimmt dem krebs also die nahrung (Kohlenhydrate) und dann kriegt er auch noch die chemokeule.

    beim diabetes sehe ich es ähnlich sinnvoll.
    was passiert, wenn man kohlenhydrate zu sich nimmt..? der blutzucker steigt, insulin würde vermehrt ausgeschüttet. durch übermäßigen KH-verzehr kann man das auftreten von DM typ2 begünstigen. der umkehrschluss daraus ist also, den körper dadurch zu entlasten, wenn man ihm weniger arbeit mit den KH macht, sprich weniger KH isst. ich wage mich nicht dir bzw deiner frau zu empfehlen, eine Ketose anzustreben (unter 20g KH zu essen) und zwar aus dem einfachen grund, dass es bei erhöhtem blutzucker UND gleichzeitiger ketonämie zu der lebensbedrohlichen ketoazidose kommen kann.
    wenn man sich in Ketose begibt, soll man sich auch nicht weiteren stoffwechselbelastungen aussetzen. bei der ernsthaftigkeit der erkrankung deiner frau sehe ich das allerdings gegeben. also würde ich etwas schonender vorgehen.