Wer macht Langzeit Keto und wie sind die Gesundheitswerte?

Dieses Thema im Forum "Erfahrungen" wurde erstellt von Laxx, 8. Mai 2016.

  1. Laxx

    Laxx Aktives Mitglied

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    Was heißt Pferde scheu machen, ich habe lediglich gesagt das es auf lange Sicht ernste mögliche Risiken gibt.
    Mäuse können doch auch super auf Keto laufen...sonst würden sie mit 0 Carbs einfach sterben.
    Wenn du jemandem der nix von Keto weiß erzählen würdest: ich esse nur Fleisch und Fett...der würde genauso mit deinem Argument der unnatürlichen Ernährungsweise kommen.
    Die kleine süße Hausmaus ist ein Allesfresser...genau wie der Mensch.
    Und genau wie die meisten Menschen präferiert sie eine KH reiche Ernährungsweise: Getreide, Früchte (und mit Chips auch schnell fett) usw.
    Ich sehe da ehr mehr Gemeinsamkeiten als große Unterschiede.



    Wenn wenig Fett, dann müssen ja irgendwo die Kalorien herkommen oder?
    Was hast du denn gegen Getreide bzw Vollkorn?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2016
  2. Toddy

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    Stell Dir vor, Du könntest mit einem einfachen kleinen Trick über Nacht 1 kg Bauchfett bis zum nächsten Morgen verlieren ...
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  3. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    Ich frage mich schon etwas, was Du willst? Wenn Du Getreide und ähnliches essen willst, bist du doch hier im komplett falschen Forum?
     
  4. Talita

    Talita Mitglied

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    Zitat: "Wenn wenig Fett, dann müssen ja irgendwo die Kalorien herkommen oder?
    Was hast du denn gegen Getreide bzw Vollkorn?"

    Wer spricht von wenig Fett? Ich esse LCHF.

    Was ich gegen Vollkorn habe, beantwortet z. B. die "Weizenwampe".
     
  5. Laxx

    Laxx Aktives Mitglied

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    Bezogen auf die DGE: Wenn die Empfehlung wenig Fett ist, dann muss man ja viele KH essen um auf seine Kalorien zu kommen. Sagst ja selber, beides zusammen ist besonders schlecht.

    Professor Dr. med. Wolfgang Holtmeier, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Innere Medizin am Krankenhaus Porz am Rhein, einem der akademischen Lehrkrankenhäuser der Universität Köln über das Buch Weizenwampe:
    "Als Beweis seiner Behauptung, dass man durch einen Verzicht auf Weizen Gewicht verliere, zitiert Davis auf den Seiten 63 und 103 der deutschen Ausgabe eine Studie der Mayo-Klinik, die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht ist"
    Wahrheit: "Zwar haben tatsächlich 25 der 215 Patienten unter glutenfreier Diät die von Davis als Mittelwert zitierten 12,5 kg abgenommen, aber 91 Patienten haben an Gewicht zugelegt – im Durchschnitt 7,5 kg."
    "Solche Scheinargumente sind es, die das pseudowissenschaftliche Konzept dieses Buches so gefährlich machen"
    [...]
    "Und was in dem Buch beispielsweise überhaupt nicht erwähnt wird: Die Herzinfarktrate hat sich in den letzten 20 Jahren bei uns fast halbiert. Wenn also Weizen an Herzkreislauferkrankungen schuld wäre, wie Davis behauptet, dann hätte die Rate ja steigen müssen – ein eklatanter Widerspruch!"
    usw..
    (Ich habe dann mal nach der Statistik gegoogled: http://de.statista.com/statistik/da...land-sterbefaelle-nach-herzinfarkt-seit-1979/ )

    Kleine Anekdote: ich kenne jemanden der war gerade in einer Klinik über einen Monat. Nicht wegen Ernährung oder Übergewicht. Dort war es "voll öko". Nur vegetarisch, alles frisch.
    Morgens Getreide, Mittags, abends...ohne Witz, ich habe den Speiseplan gesehen -klang abwechslungsreich und lecker, aber ständig Getreide in einer Form mit am Start (abends immer Brot). Nach dem Aufenthalt: alle Gesundheitswerte top bzw verbessert und abgespeckt.


    Momentan volle Kraft voraus Keto, aber je mehr ich mich mit dem Thema Ernährung von mehreren Seiten auseinander setze, desto mehr weiß ich das es nicht dabei bleiben wird bei mir.
    Wie gesagt, ich denke immer mehr das ich gerade gut abnehme mit Keto weil ich seit über einem Monat keinen Junk esse -keinen Kuchen, keine Limonade, kein Fastffood oder sonst was + gutes Kaloriendefizit und nicht weil ich gerade auf Kartoffeln verzichte...
    Wie das dann mit dem Hunger wird, wenn ich dann mit Kartoffeln anfange wird interessant für mich werden.

    Auf lange Sicht scheint es mir am erstrebenswertesten eine möglichst gute "metabolische Flexibilität" zu erreichen. Ich denke ein wichtiger Schritt dabei ist erstmal KF zu verlieren und den Körper gut mit Ketonen vertraut zu machen, denn die möchte ich auch in Zukunft am Start haben, aber nicht ausschließlich.

    Gruß
     
  6. Bestseller

    Bestseller

  7. Talita

    Talita Mitglied

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    Ich verstehe nicht so ganz Deine Intention, Laxx. Du überlegst, warum "Getreide doch nicht so schlecht sein kann"? Tja, lapidar möchte man sagen: Nix Genaues weiß man nicht. Über die weizenfeindlichen Bücher kann man sicherlich geteilter Meinung sein, die buchfeindlichen Kommentare könnten allerdings ebenso fragwürdig sein - weiß man, welche Interessen dahinterstecken? (Ist für die alten Haudegen nicht so einfach, zuzugeben, dass sie vielleicht schlappe 50 Jahre auf dem Holzweg waren ... )

    Es gibt Menschen, die Getreide und überhaupt viele KH problemlos vertragen - zumindest sind sie bis auf weiteres beschwerdefrei. Es gibt aber auch definitiv einige - und nicht wenige - die mit Getreide- und KH-reicher Kost gelitten und sich selbst über Jahrzehnte offenbar geschadet haben ("Leaky Gut Syndrom" z. B. ...) und im Traum nicht an Getreide als Hauptursache dachten. Ich denke, für die ersteren ist dieses Forum überflüssig. Andere werden sich hier angekommen fühlen.

    Ich kann (und mag nicht mehr) mutmaßen über die DGE-Empfehlungen. Vorbehalte dieser Lobby gegenüber tun auch nichts zur Sache; Thema ist für mich durch. Meine eigenen Erfahrungen MIT vielen KH und explizit Getreide sind übel, dafür OHNE Getreide- und Zucker-KH und mit mehr Fett bis (sicher müssen die Kalorien irgendwoher kommen, und Eiweiß ist auch nur mit Fett zu empfehlen, meiner Ansicht nach) bis jetzt hervorragend. Ich sammle solche guten Erfahrungen; deshalb interessiert es mich ja auch, wenn Menschen das schon länger machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2016
  8. Sandydoo

    Sandydoo Stamm Mitglied

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    Mit ein Grund warum die Herzinfarktrate sinkt ist die immer bessere und schnellere medizinische Versorgung. Dass Getreide zu einem Infarkt führt ist schlichtweg falsch. Ernährung macht viel aus, man kann damit vieles beeinflussen, ist aber bei weitem nicht alles, betrachtet man den Menschen als Körper-Seele-Geist Wesen. Stress ist z.B. das höchste Risiko für Infarkt. Mit Stress einher gehen viele unangenehme und ungesunde Begleiterscheinungen wie unregelmäßiger Schlaf und Ernährung, rauchen, trinken .... Die Menschen nehmen sich zunehmend weniger Zeit und Muße für angenehme und auch gesunde Dinge.
    Interessant und aussagekräftiger wäre es Herzinfarkt-Aufkommen statistisch dar zu stellen, da sehen die Werte sicher anders aus.

    Ich neige momentan auch dazu, zu denken, dass ausgewogene Ernährung am gesündesten ist. Mit KH. Nur es ist wie bei einer Sucht, isst man sie, will man immer mehr. Man hat diese Insulinspitzen und Hunger. Viele schaffen es nicht, dann dennoch ausgewogen und mengenmäßig im Rahmen zu essen. Unverträglichkeiten kommen auch noch dazu, das weiß eh jeder selber am besten.
    Ich denke, jeder muss es genau so machen wie er gut damit fährt. Eine Grundsatzdiskussion darüber was gut oder nicht gut ist, ist irrelevant und sinnentleert.
    Bücher und Studien sind sowieso mit Vorsicht zu genießen, fragt sich immer, welche Interessen dabei im Vordergrung stehen bzw. wer die Studie in Auftrag gegeben hat und dafür Geld ausgegeben bzw. zu erwarten hat. Deshalb finde ich dieses Forum super, hier schreiben Leute von ihren Erfahrungen, geben Tipps und Feedback und jeder kann damit machen was er gerade will.

    Deine Einstellung Laxx, gefällt mir gut. Du setzt dich kritisch mit dem Thema auseinander, ziehst dein Schlüsse, machst deine Experimente und scheust dich nicht kontroverse Meinungen abzugeben. Ich bin gespannt wie es bei dir weiter geht wenn du wieder vermehrt KH zu dir nimmst. Ich hoffe du wirst uns das mitteilen.
     
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  9. Laxx

    Laxx Aktives Mitglied

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    Ich schreibe einfach nur was ich denke. Jeder der von der Carbs sind Böse-Linie abweicht oder das anzweifelt hat "Intentionen" oder wie sind die letzten Fragen an mich zu verstehen?

    Schau dir die Herzinfarktstatistik an. (edit: ok, zu streichen)
    Schau ob bei der Studie von dem Autor "gelogen" (wichtige Daten verschwiegen) wurde, dh das sogar mehr zugenommen als abgenommen haben. http://ajcn.nutrition.org/content/79/4/669.full
    Dann musst du doch gar nicht spekulieren ob das stimmt.
    Was hat denn eine Unverträglichkeit oder Allergie damit zu tun irgendwas zum Feind der Menschheit zu erklären, wenn davon vielleicht 5% betroffen sind. Erinnert mich etwas an die Politik zur Zeit. Das macht man einfach nicht, es sei denn man will mit möglichst großem Aufsehen möglichst viele Bücher verkaufen.
    Als ich dich nach Vollkorn gefragt habe, hättest du ja auch einfach sagen können das du persönlich es nicht verträgst.
    Ich habe auch mal überlegt ob ich eine Glutenunverträglichkeit haben könnte. Ordentlich Gluten gegessen zum Test. (Mandelmehl + Gluten gibt lecker Ketoteig)

    Mein größter Einschnitt bei Keto ist auch das Getreide. Bzw Brot mein Problem, hier mal ein Schnittchen da mal ein Schnittchen, wenn der kleine Hunger kommt. Am liebsten Brot mit Butter und Käse. Auch weil es so schön einfach ist, Essen für die Arbeit ist in 3min fertig gestellt, nicht erst langwierig was vorbereiten und nachdenken. Frühstück, Abendbrot in 3min fertig usw...und Brot hat nun mal auch ordentlich Kalorien bzw eine hohe Energiedichte. Ich sehe meine eigene Bequemlichkeit als Hauptursache.

    edit:
    Das sind auch meine größten Bedenken. Wieder zu einfachen alten Mustern zurückzukehren.
    Je mehr ich darüber weiß, desto leichter fällt es mir das nicht wieder zuzulassen, sondern grundlegend was zu ändern.

    Stimmt. Da habe ich auch dran gedacht, aber als kostenlose Statistik bin ich dort nicht weiter fündig geworden. Und wie du schon gesagt hast, gibt es ja weitere Faktoren wie Stress die sich nicht unbedingt positiv entwickeln.

    Danke

    edit2000: den Artikel finde ich sehr interessant: http://me-improved.de/metabolische-flexibilitaet/
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2016
  10. Talita

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    Zitat: "Als ich dich nach Vollkorn gefragt habe, hättest du ja auch einfach sagen können das du persönlich es nicht verträgst." Ich sagte doch schon mehrfach, dass ich Getreide nicht gut vertrage ... Momentan habe ich aber immer noch nicht verstanden, welchen Weg Du verfolgst.

    Den beiden Anti-Getreidebüchern stehe ich durchaus kritisch gegenüber. (Leider bilden sich hier, wie meistens bei solchen Themen, schon wieder zwei Pole.) Niemand hat hier bisher behauptet, Getreide führe zu Herzinfakten - oder wo wurde das geäußert? Die beiden Autoren, von Weizenwampe und Dumm wie Brot, haben sicherlich nicht in allem Recht, habe ich auch nie so gesehen und behauptet. Nur bevor ich hier alles mögliche an Thesen aufzähle, sind diese Bücher kompetenter und umfassender - was Kritik und Vorbehalte auch gegen einige darin aufgestellte Behauptungen ausdrücklich nicht ausschließt.

    Nochmals deutlich: Bei mir hat exzessiver Getreide-(KH-)Verzehr zu etlichen Störungen geführt - vor allem, was die Verdauung und den Stoffwechsel betrifft - aber ich würde nie auf die Idee kommen, dass mir allein von daher ein Infarkt blüht. Solches Körpergeschehen ist in der Tat immer multifaktorell. Bei mir hat der Verzicht zu einem neuen Lebensgefühl geführt. Das deckt sich mit einigen Schlüssen der Getreidegegner, und so ist es aus meinem Erleben heraus wohl plausibel, dass ich diesen in einigem Recht geben muss. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich sagen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2016
  11. tiga

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    Früher war ich recht unempfindlich was meine Nahrung angeht. Hauptsache viel.
    Seit ich KHs und vor allem Getreide meide, bin ich da etwas sensibler geworden. Mit Getreide geht es mir nicht schlechter als früher. Ohne geht es mir deutlich besser.
    Zucker ist in weiten Bereichen einfach mal unnötig und bei Getreide sieht es im Grunde nicht anders aus.
    Ein Tag HighCarb bedeutet bei mir, dass ich für 3-4 Tage nicht mehr so leistungsfähig bin. Ständig müde, und ständig hungrig.
    Natürlich kann man mit LowCarb abnehmen, muss man aber nicht.

    Es lohnt aber auch nicht, sich um die Ernährung zu viele Gedanken zu machen. Es ist nur Essen. Man sollte das nicht zur Ersatzreligion erheben (auch wenn das gerade im Trend liegt)

    Zu den ganzen Studien: Der eine Teil ist einfach unseriös und fragwürdig, der Rest in ein paar Jahren überholt.
     
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  13. Talita

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    Stimmt, keine Ersatzreligion .... und auch nicht zum Orthorektiker werden. In diesem Sinne steige ich jetzt aus der Diskussion aus, führt zu nichts.
     
  14. Michael62

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    Das Thema Getreide und Kohlenhydrate (auch niedrig energiedichte) und Übergewicht und andere Krankheiten ist nicht erst durch "Weizenwampe" u.ä. thematisiert und untersucht.

    Der Zusammenhang mit dem Körperfett ist aus der Tierzucht hinlänglich bekannt und genutzt sowie schon seit langem auch in der menschlichen Ernährung bekannt.
    Stichworte Banting, Lutz uvm.

    Ich sehe heute Getreide und Kohlenhydrate aus Messungen und Erfahrungen als sehr kritisch in der Ernährung.

    Dass cardiologische Dramen durch Getreide kommen und ketogen ausheilbar sind, haben wir in Erfahrung aus erster Hand erleben dürfen. Da sch*** ich auf "Studien" wenn ich es mit Messungen vor Augen habe, und auch nun sehe, wie es reversiert, nachdem die Betroffene die ketogene Diät aufgegeben hat.

    Bei Fasern bin ich noch schwankend, sehe aber keinen Vorteil der aus irgendeiner Perspektive verifizierbar positiv für die Gesundheit wäre.

    Früchte tragen faktisch nichts positives bei, sie sind " Naschwerk ", in kleinen Mengen tolerierbar.

    Wenn jemand anderer Meinung ist, akzeptiere und toleriere ich das, verfolge aber meinen Weg so weiter.

    Wenn der falsch ist, sterbe ich vielleicht daran.

    Das muss ich akzeptieren, eine absolute Sicherheit gibt es nicht.
     
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  15. Sandydoo

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    da kam das her.
    Eine Diskussion führt dazu, dass man sich austauscht und verschiedene Perspektiven eingebracht werden. Wenn da jeder das gleiche sagen würde, wäre es keine Diskussion. Ich persönlich finde es eher positiv, wenn viele Blickwinkel in eine solche einfließen.
     
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  16. Talita

    Talita Mitglied

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    Hab mal nachgelesen, was hier seit meinem Ausstieg aus der Diskussion geschrieben wurde. Ich möchte nun auch trotz der nachfolgenden Anmerkungen keineswegs wieder in ein neues für und wider Getreide einsteigen.

    Bloß habe ich den gesamten Faden hindurch nicht verstanden, wieso laxx einerseits ketogen leben will (?), andererseits aber gerade das Getreide anscheinend verteidigen möchte usw. - Ist das Unsicherheit und der Wunsch, mehr zu wissen, um sicherer zu werden? Dann kann ich das ja noch nachvollziehen; Sicherheit täte uns allen gut bei so viel Verdrehungen und Fehlbehauptungen der Ernährungsgesellschaften und - entsprechend - der Medien.

    Wenn aber z. B. für die "Weizenwampe" genau das Gleiche impliziert wird wie von den Gegnern des Low Carb - dahinter stecke doch gewiss nichts als Gewinnstreben, Lügen, Falschbehauptungen - (ach ja, und die "anderen" haben das nicht??!) - dann kapiere ich nicht, wieso man sich überhaupt mit derlei Gedanken in einem Ketoforum aufhalten kann ...

    Für das genannte Buch und auch das von Perlmutter mag der Gewinnmaximierungsvorwurf durch dreiste Behauptungen zutreffen oder nicht, es ist ebenso wenig nachweisbar wie bei allen anderen, die das Gegenteil behaupten. Jawohl, Studien sind nur sehr bedingt zuverlässig - so oder so. Die beiden Bücher zeigen aber doch zumindest einmal eine ganz andere Sicht der Dinge auf, als die derer, die uns seit zig Jahren irreführen mit ihren felsenfesten Vorgaben.

    Und ob was daran ist, kann jeder leicht für sich feststellen, indem er die Empfehlungen dieser bösen Bücher einmal testet. DASS was dran ist, können ja wohl viele hier an früheren Beschwerden und am heutigen, eigenen Wohlbefinden merken. Dann entfällt der Vorwurf der nackten Lügen und geldgierigen Manipulation aber ganz rasant!

    Wenn ich Anti-Low Carb/pro Getreide lesen oder diskutieren will, gibts Hunderte von Beiträgen im Web. Dann muss ich doch nicht ausgerechnet hier sein. Wo ist da der Gewinn? Also sorry, im allgemeinen bin ich nicht so begriffsstutzig, nur hier bleiben bei mir nichts als Fragezeichen zurück. Nichts gegen Dich persönlich, laxx, nur - ich verstehs nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2016
  17. Mausal

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    Wieso sollte jemand nicht auch seine Bedenken äußern dürfen und pro sowie kontra argumentieren? Er ist sich ganz offensichtlich unsicher und weiß nicht, ob die Ketose nun das Richtige für ihn ist oder nicht. Dass du durch die Blume sagst, dass er hier im Forum falsch ist und sich wo anders umschauen soll, finde ich frech.
     
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  18. Laxx

    Laxx Aktives Mitglied

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    Wenn in dem Buch eine Studie aufgeführt wird die "beweisen" soll das der Verzicht auf Weizen die "Weizenwampe verringert", dabei aber verschwiegen wird das in der selben Studie mehr Menschen beim Verzicht auf Weizen sogar zugenommen haben als abgenommen haben, dann ist doch schon direkt das ganze Thema "Weizenwampe" ad absurdum geführt.

    Mich erschreckt ehr deine Einstellung. Scheuklappen und wer von der Linie abweicht wird erstmal grundsätzlich in Frage gestellt...
    Ganz einfach:
    Mich interessiert Keto und das was dabei biologisch passiert und welche Vorteile ich daraus ziehen kann. Verschwörungstheorien usw, damit kann ich nicht viel anfangen.
    Vielleicht ist das was dir Unverständnis bereitet das ich einfach versuche kritisch zu sein und kein "alles oder nichts" Fanboy bin. Es ist nun mal so das so gut wie alles Vor- und Nachteile hat.

    Ich sehe da keinen Widerspruch.

    Seit zwei Tagen haben ich noch zusätzlich IF 16/8 eingeführt, mal schauen wie sich das auswirkt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2016
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  19. Talita

    Talita Mitglied

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    Mausal: Wie kommst Du darauf, dass ich sage, er sei falsch hier? Das wäre eine Wertung, und eine solche Beurteilung steht keinem zu. Wenn Du "Frechheit" und "durch die Blume" herausliest, hat das mit mir und meiner Intention nichts zu tun; das ist lediglich eine nicht zutreffende Interpretation. Ich habe allerdings Unverständnis für seine Beweggründe, hier zu sein, geäußert und nachgefragt - falls das Deiner Aufmerksamkeit entgangen sein sollte. Diese Fragen darf man mir auch gern stellen.

    Danke an laxx für die recht sachliche Antwort; ich kann Dich jetzt besser verstehen.

    Zitat laxx: "Wenn in dem Buch eine Studie aufgeführt wird die "beweisen" soll das der Verzicht auf Weizen die "Weizenwampe verringert", dabei aber verschwiegen wird das in der selben Studie mehr Menschen beim Verzicht auf Weizen sogar zugenommen haben als abgenommen haben, dann ist doch schon direkt das ganze Thema "Weizenwampe" ad absurdum geführt." - Zitatende.

    Das finde ich nicht. Die mögliche Gewichtsabnahme wird von ihm, wie ich ihn lese, eher als eine Art Nebeneffekt benannt. Ich z. B. hatte in der Tat eine Weizenwampe und aufgeschwemmtes Gewebe, was sich u. a. durch Komplettverzicht auf Getreide sehr verändert hat - und auch für etliche andere trifft das wohl zu; ich bin ja nicht die einzige, die das für sich feststellen durfte und für die vielleicht sein Buch zu dem Thema die Initialzündung zum Selbstversuch war.

    Im übrigen liegt das Hauptgewicht des Buchs auf dem Hinweis, dass Getreide bzw. Grassamen nicht für Menschen, sondern für Wiederkäuer gedacht ist, und dass von sehr vielen Menschen gerade der moderne, genmanipulierte Weizen nicht vertragen wird. Es rät zu, es bei Beschwerden und bei Übergewicht einmal selbst auszuprobieren, ihn wegzulassen. Daran sehe ich nichts, was manipulativ wäre.

    Du brauchst wegen meiner angeblichen Kritikunfähigkeit nicht zu erschrecken; glaub mir, ich habe genug Wissen angesammelt, um meinen skeptischen Geist wach zu halten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2016
  20. Klaus

    Klaus Mitglied

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    Um mal auf den ursprünglichen Beitrag zu antworten:

    Ich mach jetzt seit fast 1,5 Jahren Atkins <20g Kohlenhydrate pro Tag und bin von >150kg auf inzwischen 109 kg runter.
    Meine Hausärztin hat heute wirklich vor Freude gejaunzt, als sie festgestellt hat, dass der Gedanke über Diabetes zukünftig keine Rolle mehr spielt.
    Andere Blutwerte sind auch vollkommen in Ordnung, meine Ärztin war sehr noch begeistert von der optimalen Verteilung der Triglyceriden.

    Für mich taugt diese Ernährungsform halt wirklich. Aber es gibt sicherlich einige, wo es genau das Falsche wäre.
     
  21. Boejchen

    Boejchen Aktives Mitglied

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    Mich würde mal interessieren, ob es eine einigermassen belastbare Studie gibt, die man notfalls mal zittieren kann. Wurde nähmlich letzten Freitag mal ungefähr so angefahren:

    "Ich hab mich da ganz genau schlau gemacht" (aha?)
    "Wir wollen Dir ja nur helfen!!!" (Wieder Dick zu werden?)
    "In BBC kahm letztens eine Doku das Ketose zu Diabetes Typ II führt" (War das nicht umgekehrt?)
    "Und man entwickelt eine Insulinresistenz" (Da wurd was falsch verstanden? Insulinresistenz kommt doch vom Insulin Sprizen?)
    "Und zu allen möglichen Zellschäden" (sehr detailiert und genau sozusagen, Diabetes führt zu Zellschäden, Ketose wär mir neu).
    "Irgendwann macht Dein Körper schlapp oder Du kriegst nen Schlaganfall".

    Den Link zum entsprechenden BBC Bericht ist mir die Dame zwar bislang schuldig geblieben, aber es entsteht natürlich etwas Verunsicherung.
     
  22. Linea

    Linea Stamm Mitglied

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    Sowas lese ich auch ständig, teilweise sogar in LC Foren, wo man meinen sollte, das die leute es da besser wissen:D

    "In BBC kahm letztens eine Doku das Ketose zu Diabetes Typ II führt" (War das nicht umgekehrt?) Ja ist umgekehrt, gibt es auch genügend Studien zu :D

    "Und man entwickelt eine Insulinresistenz" (Da wurd was falsch verstanden? Insulinresistenz kommt doch vom Insulin Sprizen?) Uhi, Insulinresistenz kommt von Dauerhaft zuviel KH und wird durch Keto wieder besser gibts auch genügend Studien zu

    "Und zu allen möglichen Zellschäden" (sehr detailiert und genau sozusagen, Diabetes führt zu Zellschäden, Ketose wär mir neu). Sogar das gegenteil, Ketone reparieren die Zellen sogar und schützen die Mitochondrien. Kh zerstören diese. Gibts auch schon Studien zu.

    "Irgendwann macht Dein Körper schlapp oder Du kriegst nen Schlaganfall". Der gefällt mir am besten :rofl: die Natur hat uns so geschaffen, das wir auf dauer bei richtiger Ernährung (zumindest für 85% der Europäer) nen Schlaganfall bekommen :D :D
     
  23. Boejchen

    Boejchen Aktives Mitglied

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    Alben:
    1
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Breitenbach
    Name:
    Klaus
    Größe:
    174
    Gewicht:
    90
    Zielgewicht:
    80
    Diätart:
    Ketogene Ernährung / Intermittierendes Fasten.
    Ach so, als Beleg hat Sie hervorgezaubert, das die Lebenserwartung der Inuit (Ketose) auch nur bei 35 liegen soll :p
     
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