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| Ich bin neu hier Registriert seit: 05.04.2011
Beiträge: 3
| KH Verbrauchsrate u. insulininduzierte FettspeicherungHallo an alle, ich würde gerne mein Verständnis vom insulininduzierten Fettspeichern verbessern und hoffe, dass ihr mir ein bischen dabei helfen könnt. Meine bisherige Recherche lässt mich vom folgenden Ausgehen (bitte um Korrektur): 0. Grundannahme für weitere Punkte: Der Körper von dem ich spreche produziert seine Energie über Glykolyse 1. Zu jeder Zeit befindet sich ungefähr das Äquivalent eines glykolysierten Teelöffels Zucker im menschlichen Blutkreislauf 2. Glukose aus dem Blutkreislauf wird fortwährend verbraucht 3. Zur Erhaltung einer gesunden Glukosemenge im Blut wird fortwährend Glykogen aus der Leber zu Glykose für den Blutkreislauf umgewandelt. 4. Ist der Glykogenvorrat in der Leber aufgebraucht, wird vom Körper Glukose synthetisiert, damit das Glukoseniveau im Blut nicht zu niedirg wird. 5. Dem Körper zugeführte Kohlenhydrate (KH) werden durch Glykolyse in Glucose verwandelt und in den Blutkreislauf befördert 6. Bei zu viel Glukose im Blutkreislauf wird Insulin produziert 7. Insulin bewirkt die Entfernung von Glukose aus dem Blutkreislauf 8. Kann die Leber weiteres Glukogen aufnehmen, wird die durch das Insulin entfernte Glucose in Form von Glukogen in der Leber gespeichert 9. Kann die Leber kein weiteres Glukogen aufnehmen, wird die durch das Insulin entfernte Glukose in Fett umgewandelt und als Fett gespeichert Ich bitte euch mich auf jeglichliche von euch entdeckten Fehler in meinen Annahmen aufmerksam zu machen. Ich habe versucht weiter zu recherchieren, konnte aber für einige für mich interessesante Fragen keine Antworten finden. Hier die Fragen: 1. Wieviel der Blutglucose wird pro Stunde verbraucht? 2. Wird genausoviel Glucusoe, wie aus dem Blut verbraucht wurde auch wieder aus Leber bzw. Synthese wieder ersetzt? (mag für manche logisch klingen, aber ich frage lieber) 3. Nach einiger Zeit des Fastens müsste mein Leberglykogen verbraucht sein (meine Leber ist 'leer'). Kann ich dann 100 g (soviel kann wohl eine Leber an Glykogen speichern) Kohlenhydrate auf einmal essen, ohne dass es zu einem insulininduzierten Fettspeichern kommt? 4. Könnte man sich einen Tag lang allein von Schokolade ernähren (2000 kcal), ohne dass es zum insulininduzierten Fettwerden kommt, _WENN_ man die Schokolade in kleinen Stückchen mit entsprechenden Zeitabständen zu sich nimmt? Ich weiss, dass dies bei vielen 'too long;didn't read' auslösen kann. Ich freue mich schon, wenn jemand bis zu diesen letzten Zeilen gelesen hat und wäre über jegliche Menge an Wissen, zu meinen Annahmen und Fragen, glücklich, welches ihr mit mir teilen wollt. Mein Respekt an alle, die sich ehrlich und kritisch mit ihrer Ernährung und ihrem Leben auseinandersetzen. Geändert von Gregor (05.04.2011 um 09:43 Uhr). |
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| | #2 |
| Forum-Profi Diätart: hochwertig paleo Größe: 168 Gewicht: 55 Körperfett: 23 Alter: 35 Ort: Bayern Registriert seit: 24.11.2010
Beiträge: 193
| KH Verbrauchsrate u. insulininduzierte Fettspeicherung Machste Dein Doktor, wa? LG p.s. ich habs bis unten gelesen |
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| | #3 |
| Ich bin neu hier Registriert seit: 05.04.2011
Beiträge: 3
| KH Verbrauchsrate u. insulininduzierte Fettspeicherung Annä, ich mache keinen Doktor. Ich finde dieses Thema einfach interessant. |
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| | #4 |
| Ehren-Mitglied Diätart: Atkins + Dukan Größe: 165 Gewicht: 48 Körperfett: Wer will das wissen? 8-) Ziel-Gewicht: gibt´s nicht mehr Ort: BS Registriert seit: 22.07.2007
Beiträge: 7.560
| KH Verbrauchsrate u. insulininduzierte Fettspeicherung zu Frage 1: Die "Blutglucose" wird durch das Insulin in die Zellen eingeschleust (Schlüssel-Schloss-Prinzip). Die Menge ist abhängig von der produzierten Insulinmenge, die wiederum hängt ab von der Höhe des Blutzuckers. Nimmst du Nahrungsmittel zu dir, die einen raschen Glukoseanstieg bewirken - z.B. Einfachzucker - sezerniert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin als wenn du Nahrungsmittel isst, die den BZ nur langsam steigern (Lebensmittel mit niedrieger glykämischer Last). Bei schnell steigendem BZ kann es daher passieren, dass die Bauchspeicheldrüse über ihr Ziel hinausschießt und mehr Insulin produziert, als tatsächlich nötig wäre, um den BZ wieder auf ein normales Level zu bringen. Die Folge ist, dass zuviel Glukose in die Zellen geschleust wird und zu wenig im Blut verbleibt, was zu Heisshunger führt, um dem Körper erneut Glucose zuzuführen. zu Frage 2: Nein, siehe Erklärung oben zu Frage 3: Nein, siehe Erklärung oben
__________________ Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, wo immer du bist. Theodore Roosevelt Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka Tagebuch *** Futterbuch Geändert von Banshee (05.04.2011 um 19:08 Uhr). |
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| | #5 | |
| Ich bin neu hier Registriert seit: 05.04.2011
Beiträge: 3
| KH Verbrauchsrate u. insulininduzierte Fettspeicherung Zitat:
Die Erklärung für die Heisshungerattacken kann ich nachvollziehen. Du schreibst "...zuviel Glukose in die Zellen geschleust wird..." Angenommen, dass mein Leberglucogen komplett aufgebraucht war, dann wird die Glukose erstmal solange nur in die Leber geschleust, bis die Leber 'voll' ist? Bis dahin wird also keine Glukose in Fett umgewandelt. Verstehe ich das richtig? | |
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| | #6 | |
| Ehren-Mitglied Diätart: meist ketogen Größe: 150 Gewicht: bei Start 82kg (09/2006) Körperfett: bei Start 39% (derzeit 27-30%) Ziel-Gewicht: 57kg Ort: L-Town Registriert seit: 02.11.2006
Beiträge: 7.573
| KH Verbrauchsrate u. insulininduzierte Fettspeicherung Zitat:
Da nimmt man nach einen KH-Ladetag mal 3-4kg über Nacht zu, weil Glykogen 2,5 x soviel Wasser bindet.
__________________ ![]() Workout ,Frust, Fressanfall-DOKU Jeans 36 Inch = war mal zu eng Jeans Damengröße 38 - bissel Presswurst, aber OK Suche Bücher, Infos und freies Bildmaterial | |
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