Tagebuch von Fliegerin

Ketoforum

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Ich lese hier sehr gerne mit und muss zum Thema Sucht auch mal meinen Senf dazu geben.

Vielen Dank, eventuell habe ich später eine Frage. Jetzt muss ich leider schlafen gehen. Könnte es nicht sein, dass dieses Thema auch Leute interessiert, die nicht hier mitlesen? So als Extra-Thread?


Um das herauszufinden ist so ein Sensor sicher eine gute Sache.

Ich habe keinen gefunden, der länger als 30 Minuten im Wasser sein kann. Da ich nach Schwimmen die höchsten Ketosewerte hatte, scheint es mir unsinnig, wenn ich dann damit nicht so schwimmen kann wie ich will. Das gibt ja ein verfälschtes Ergebnis.

Hm, ob ich mal anfangen soll mit Piksen? Ich habe noch nie selber Zucker gemessen.
 
Dass ich schrieb, dass meine Diät keine Strafe sein darf, bezog sich auch auf den Sommer und das viele Gemüse und die Früchte. In dieser Flut an Frische davon nichts zu essen, ist mir zu hart. Könnte ich schon, ist mir für den Moment einfach zu hart. Abnehmen ist ein wenig hart, aber nur dort, wo ich es aushalte. Es soll sich im besten Fall so anfühlen, wie dass ich meinem Körper gebe was er braucht, und nicht, dass ich ihm etwas wegnehme.

Da bin ich absolut bei dir!
Keto wäre traditionell was für nach Weihnachten bis Ostern. Und dann mit gesteigertem Grünzeug bis Pfingsten.
Traditionell heißt für mich auch den Jahreszeiten angepasst, was es halt so gibt. Und Fleisch gibt es in den Monaten mit R - früher wurde nur da geschlachtet. Auch weil das Fleisch dann besser war. Auch Fisch nur in Monaten ohne R.

Keto im Sommer bringt mich zu sehr ins Schwitzen. Zu viel Hitze im Körper. Da brauche ich Kühlendes wie Gurken und Melonen.
 
Dabei ist es egal, ob Zucker oder langkettige KH.Ich denke an das wunderbare Roggen-Sauerteigbrot von Harli, da konnte ich nicht aufhören zu essen.

Wobei Brot auch nicht das beste Beispiel ist. (Ich kann jetzt doch noch nicht schlafen.) Je feiner das Korn gemahlen ist, umso schwieriger. Hast Du das auch mit ganzen Körnern probiert und merkst keinen Unterschied?

KH bringen mich dazu, wahllos mich vollzustopfen, regelrecht zu bingen.

Das habe ich mit hellem Mehl, wobei es sogar da glaube ich ein wenig auf die Beilagen ankommt.

Das kenne ich, ich nenne das Nachglühen, weil ich dieses Gefühl richtig aussitzen muss, bis es sich beruhigt. Und genau das habe ich mit Vollkorn eben nicht. Hm.


Offensichtlich waren für mich schon 20g zu viel, seit ich carnivor esse, geht es mir wunderbar, ich brauche keine Kontrolle, kein Tracking, ich habe keine Gelüste.

Also wenn Du gut gewürztes Gemüse riechst, hast Du keine Lust darauf?


Aber nie würde ich sagen, dass alle, die KH essen, süchtig sind.


Vielen Dank für deine Vergleichsbilder, ich verstehe es jetzt besser. Vermutlich geht es mir mit Vollkorn anders als Dir. Das war mir nicht klar, dass es auch mit Vollkorn dieses Verlangen nach mehr geben kann.
Ich muss es zwar tracken, esse ja auch im Defizit, bin dann aber richtig zufrieden und denke nicht ständig über Essen nach. Ich tracke auch, damit ich von allem soviel bekomme wie ich will, weil ich das nach Gefühl nicht kann, aber später den Unterschied merke.
 
Carnivor esse ich ja noch nicht so lang , vorher ketogen und noch vorher Low Carb, seit sehr vielen Jahren.
Aber immer mit Tracken, Abwiegen und viel Disziplin, ohne habe ich immer wieder zugenommen.
Erst jetzt fühle ich mich befreit von diesen Zwängen. Ob das anhält, weiß ich natürllich nicht. Auch mit Low Carb dachte ich damals, ich hätte den Stein der Weisen gefunden, aber irgendwann habe ich auch da wieder zugenommen.
Gemüse vermisse ich schon, zumal ich das meiste selbst anbaue, besser geht eigentlich gar nicht. Zur Zeit isst es nur der Rest der Familie.
Ich sehe, dass hier im Forum viele auf verschiedenen Wegen Erfolg haben.
Die Ziele sind auch sehr unterschiedlich, bei manchen steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund und sie bemerken Verbesserungen, ich will einfach nur abnehmen,
2 Kilo noch.
 
Die Ziele sind auch sehr unterschiedlich, bei manchen steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund und sie bemerken Verbesserungen, ich will einfach nur abnehmen,
Das hängt ja oftmals zusammen und bedingt sich gegenseitig. Beispiel hoher BZ, der bescherte mir bei seinem Höchststand gute 10 kg in kurzer Zeit, zusätzlich. Kommt ja auch nicht über Nacht und zuviel Insulin macht fett und hungrig.
Als der BZ mit strenger ketogener Ernährung und Kalorienrestriktion unten war, ging es leicht, Gewicht abzuwerfen, knapp 30kg in einem Jahr.
Von BMI ü30 auf Normalgewicht jetzt. Da geht mit der Zeit sicher noch was.
Carnivor esse ich ja noch nicht so lang , vorher ketogen und noch vorher Low Carb, seit sehr vielen Jahren.
Genauso bei mir. Carnivor brachte mir zwar nicht mehr viel Kiloverlust (seit März 3-4 kg), aber zusätzlich erhebliche andere Gesundheitsvorteile.
Deshalb bleibe ich vorerst dabei, langfristig vielleicht mal mehr, mal weniger streng. Aber immer mit ohne Verzicht, Mascarpone sei Dank.
 
Ich denke darüber nach.

Was ich für eine Illusion halte, ist Essen, dass "nichts bewirkt". Jedes Lebensmittel führt zu hormonellen Veränderungen. Jedes schmackhafte Lebensmittel bewirkt eine belohnende Reaktion.

Ich habe heute weiterhin meine langkettige Ernährung gegessen. Gestern habe ich spät nichts mehr gegessen, darum hat sie sich für mich als nicht starken Hunger erzeugende Nahrung bewährt.

Da ich keine Ahnung habe, warum bei wem was funktioniert, setze ich meine Fundstücke dazu, die ich noch nicht komlett durchgelesen habe, hier rein:

So kann man zB Dopamin steigern:
https://www.brainperform.de/dopamin-steigern/
1. Esse viel Protein
2. Esse weniger gesättigte Fettsäuren

Auf unserer Lieblingsseite habe ich einen guten Artikel gefunden:
https://www.zentrum-der-gesundheit....gsratgeber/diese-lebensmittel-machen-suechtig

Da wird eine Studie erwähnt, in der Essüchtige befragt wurden, welche Lebensmittel sie als besonders süchtig machend erlebt haben. Da stehen einige ketogene Lebensmittel auf der Suchtliste, währenddem Naturreis auf der nicht süchtig machenden Liste steht.

machen süchtig:

10. Käse (3.22)
11. Schinken (3.03)
12. Brathuhn (2.97)

machen nicht süchtig:

5. Naturreis (1.74)

Besonders nett finde ich diesen Abschnitt und auch versöhnlich mit dem Suchtgedanken, weil wir einfach darauf angelegt sind, Essen suchen zu müssen. Unser Gehirn will "Esssucht", weil wir nicht auf unser heutiges Überangebot eingestellt sind. Wir sollen ständig nach Nahrung suchen, sonst könnten wir verhungern.
Und da wir nun in einer anderen Welt leben, müssen wir lernen, mit dieser allgegenwärtigen Belohnung für "Essen suchen" auszukommen, ohne dick zu werden.

Besonders problematisch ist zudem das menschliche Gehirn, das für ein suchtähnliches Verhalten offenbar besonders anfällig ist. Denn sein Belohnungszentrum schüttet Wohlfühlhormone aus, wenn wir etwas essen, etwa Dopamin. Schliesslich soll der Mensch Spass am Überleben haben, weshalb das Gehirn den Menschen für’s Essen belohnt.​

Früher war das sehr sinnvoll, da die Nahrungsbeschaffung ziemlich aufwändig sein konnte. Man musste entweder kilometerweit durch die Landschaft wandern und Beeren pflücken, essbares Grün sammeln und mit Grabestöcken Wurzeln ausgraben oder aber – im tiefsten Winter – stundenlang Wild auflauern, es durch Tiefschnee verfolgen und zuguterletzt noch mit Raubtieren um das endlich erlegte Tier kämpfen.

Damit sich also der Mensch zu all diesem Mühsal überhaupt aufrafft und nicht einfach bei einem gemütlichen Feuerchen in seiner Höhle sitzen bleibt, wurde das Belohnungszentrum „erfunden“. Sobald es der Mensch geschafft hat, etwas Essbares zu erbeuten, wird er belohnt. Also geht er regelmässig raus zum Sammeln oder Jagen. Denn das Gefühl beim anschliessenden Essen ist einfach zu schön.


Das ist eine alte Studie: 16 Aug 2013 (Ich glaub, ich bin einfach voll die Maus. :D)

https://www.science.org/doi/10.1126/science.1239275

interessant: "Oleoylethanolamin (OEA)"

Food as Reward​

Why does ice cream taste so good? High-fat foods activate a reward circuit in the brain involving dopamine, a neurotransmitter that regulates pleasure. Overconsumption of high-fat foods is thought to dampen this dopamine-induced reward sensation, leading to compensatory consumption of even more high-fat foods. The mechanisms by which dietary fat in the gut “talks” to the dopamine reward circuit are unclear. Tellez et al. (p. 800) suggest that an intestinal lipid messenger called oleoylethanolamine (OEA) may play a role—at least in mice. Mice on a high-fat diet had unusually low levels of intestinal OEA and exhibited deficient dopaminergic responses to gut stimulation with high-fat lipids. Infusion of OEA into these mice restored the dopaminergic response, and mice that had been accustomed to a high-fat diet began to eat more low-fat foods.



Essen als Belohnung​

Warum schmeckt Eis so gut? Fettreiche Lebensmittel aktivieren im Gehirn einen Belohnungskreislauf mit Dopamin, einem Neurotransmitter, der das Vergnügen reguliert. Es wird angenommen, dass der übermäßige Verzehr von fettreichen Lebensmitteln dieses Dopamin-induzierte Belohnungsgefühl dämpft und zu einem kompensatorischen Verzehr von noch mehr fettreichen Lebensmitteln führt. Die Mechanismen, durch die Nahrungsfett im Darm mit dem Dopamin-Belohnungskreislauf „kommuniziert“, sind unklar. Tellez et al. (S. 800 ) legen nahe, dass ein intestinaler Lipidbotenstoff namens Oleoylethanolamin (OEA) eine Rolle spielen könnte – zumindest bei Mäusen. Mäuse, die sich fettreich ernährten, hatten ungewöhnlich niedrige OEA-Werte im Darm und zeigten unzureichende dopaminerge Reaktionen auf die Darmstimulation mit fettreichen Lipiden. Die Infusion von OEA bei diesen Mäusen stellte die dopaminerge Reaktion wieder her und Mäuse, die an eine fettreiche Ernährung gewöhnt waren, begannen, mehr fettarme Nahrung zu sich zu nehmen.


https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acschemneuro.6b00308 14. Dezember 2016

Da steht etwas interessantes, das ich aber sonst noch niergendswo gefunden habe:

Durch eine fettreiche Ernährung verursachte Defizite in der Endfunktion von Dopamin werden durch die Wiederherstellung der Insulinsignalisierung rückgängig gemacht


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7343597/ 2020 Jan 9.

Da muss ich noch weiterlesen, "neuronale Insulinresistenz". Plädoyer für ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Nach einer Ernährung mit hohem Gehalt an gesättigten, aber nicht ungesättigten Fettsäuren kommt es im Nucleus Accumbens zu einer verringerten phasischen Dopaminfreisetzung und einer verlangsamten Dopaminaufnahme.



Ex-vivo fast scan cyclic voltammetry revealed the SF group also had significantly slower synaptic dopamine clearance and a reduced capacity for phasic dopamine release in the nucleus accumbens (NAc), but the Flax and Blend groups resembled Controls. These data show that different types of dietary fat have substantially different effects on metabolic phenotype and influence how dopamine terminals in the NAc regulate dopamine neurotransmission. Our data also suggests that a diet high in unsaturated fat may preserve normal metabolic and behavioral parameters as well as dopamine signaling in the NAc.

Ex-vivo- Fast-Scan-Cyclic-Voltammetrie ergab, dass die SF-Gruppe auch eine deutlich langsamere synaptische Dopamin-Clearance und eine verringerte Fähigkeit zur phasischen Dopamin-Freisetzung im Nucleus accumbens (NAc) aufwies, die Flax- und Blend-Gruppen ähnelten jedoch den Kontrollen. Diese Daten zeigen, dass verschiedene Arten von Nahrungsfett wesentlich unterschiedliche Auswirkungen auf den metabolischen Phänotyp haben und beeinflussen, wie Dopamin-Terminals im NAc die Dopamin-Neurotransmission regulieren. Unsere Daten deuten auch darauf hin, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren die normalen Stoffwechsel- und Verhaltensparameter sowie die Dopamin-Signalübertragung im NAc bewahren kann.




This suggests that saturated fat may promote obesity by altering the dopamine neurochemistry in reward-related areas of the brain that promote overconsumption of food.

Dies deutet darauf hin, dass gesättigte Fettsäuren Fettleibigkeit fördern können, indem sie die Dopamin-Neurochemie in belohnungsbezogenen Bereichen des Gehirns verändern, die eine übermäßige Nahrungsaufnahme fördern.




Emerging patterns observed with diet-induced obesity include changes in the expression and activity of dopamine transporter (DAT) and dopamine D2 receptors; these changes are associated with pathological behavioral selection and anhedonia, resulting in enhanced seeking/consumption of rewards [3,4,6,7].

Zu den neuen Mustern, die bei ernährungsbedingter Fettleibigkeit beobachtet werden, gehören Veränderungen in der Expression und Aktivität des Dopamintransporters (DAT) und der Dopamin-D2- Rezeptoren ; Diese Veränderungen sind mit pathologischer Verhaltensselektion und Anhedonie verbunden, was zu einem verstärkten Suchen/Konsumieren von Belohnungen führt [ 3 , 4 , 6 , 7 ].




Peripheral signals that regulate food intake, like insulin and leptin, also modulate dopamine release and uptake [6,21]. Saturated fat is well known to cause insulin and leptin resistance, due in part to saturated fat promoting low-grade inflammation [22,23]. Neuronal insulin resistance also occurs with saturated-fat-induced obesity, which impacts dopamine neurotransmission since insulin increases DAT activity and fine-tunes dopamine neuron firing [2426]. Interestingly, it has been reported that consuming a diet high in anti-inflammatory mono-unsaturated fat (MUFA) does not impact behavioral response to amphetamine or DAT and dopamine receptor D1 protein levels in the same manner as saturated fat [4]. Similarly, polyunsaturated fatty acids (PUFAs) prevent enhanced behavioral effects of cocaine and D2 agonists caused by saturated fat [27,28]. Collectively, this suggests that the type of dietary fat may differentially impact dopamine signaling with saturated fat reducing but MUFA and PUFA anti-inflammatory fats preserving or restoring dopamine neurotransmission.

Periphere Signale, die die Nahrungsaufnahme regulieren, wie Insulin und Leptin, modulieren auch die Freisetzung und Aufnahme von Dopamin [ 6 , 21 ]. Es ist bekannt, dass gesättigtes Fett eine Insulin- und Leptinresistenz verursacht, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass gesättigtes Fett leichte Entzündungen fördert [ 22 , 23 ]. Eine neuronale Insulinresistenz tritt auch bei Fettleibigkeit auf, die durch gesättigte Fettsäuren hervorgerufen wird . Diese wirkt sich auf die Dopamin-Neurotransmission aus, da Insulin die DAT-Aktivität erhöht und das Feuern von Dopamin-Neuronen feinabstimmt [ 24–26 ]. Interessanterweise wurde berichtet, dass der Verzehr einer Ernährung mit einem hohen Anteil an entzündungshemmenden einfach ungesättigten Fettsäuren (MUFA) die Verhaltensreaktion auf Amphetamin- oder DAT- und Dopaminrezeptor-D1-Proteinspiegel nicht in der gleichen Weise beeinflusst wie gesättigte Fettsäuren [ 4 ]. In ähnlicher Weise verhindern mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFAs) verstärkte Verhaltenseffekte von Kokain und D2 - Agonisten, die durch gesättigte Fettsäuren verursacht werden [ 27 , 28 ]. Insgesamt deutet dies darauf hin, dass die Art des Nahrungsfetts die Dopaminsignalisierung unterschiedlich beeinflussen kann, wobei gesättigte Fettsäuren die Dopamin-Neurotransmission reduzieren, MUFA- und PUFA-entzündungshemmende Fette jedoch die Dopamin-Neurotransmission erhalten oder wiederherstellen.​


Ich wollte primär danach suchen, welche Hormone sich mit Fett verändern. Leider kommt sehr häufig nur die Zucker-Fett-Kombination vor.
 
Ausgegangen bin ich von der Frage, warum Kohlenhydrate süchtig machen sollen, und Fett nicht. Butter und Fleisch haben auch hormonelle Auswirkungen. Es kann doch nicht nur am Insulin liegen.

Sicher nicht.
Aber bedenke: Insulin ist ein Hormon.
Und der Körper hat reichlich hormonelle Rückkoppelungssysteme, bei denen alles mit allem zusammenhängt und sich beeinflusst.
Da sind Frauen allerdings wesentlich komplizierter gestrickt als die auch sonst eher schlichten männlichen Wesen. Deshalb kann es auch da eher drunter und drüber gehen.

Aber für Studien werden nach wie vor eher junge Männer eingesetzt, weil einfacher vergleichbar.
 
Da kommen mir nur so moralische Sachen in den Sinn, wie ob es gut ist, wenn wir uns alle Wünsche erfüllen können.

Mir kommen da einfach Bilder in den Sinn:
Erst mal muss man sich durch einen Berg aus Griesbrei reinfressen.
Aber wenn man wieder raus will, weil man kapiert hat, dass man da drin nur sterben kann, dann muss man sich dünn hungern angesichts des ganzen leckeren Essens, damit man durch die schmale Ritze wieder rauskommt ohne stecken zu bleiben.

Ist das gemein? Nein. Fakt.
 
Gemüse vermisse ich schon, zumal ich das meiste selbst anbaue, besser geht eigentlich gar nicht. Zur Zeit isst es nur der Rest der Familie.


Und Du isst kein Gemüse, weil Du dann tracken müsstest, oder öffnet Gemüse das Tor zu weiteren KHs?


Ich sehe, dass hier im Forum viele auf verschiedenen Wegen Erfolg haben.


Ja. Es geht mir nicht darum, dass alle dasselbe essen sollen, ich kam über mein Unverständnis, warum KHs essen nur süchtig sein soll auf die Frage, ob ich jetzt danach süchtig bin oder nicht.



Die Ziele sind auch sehr unterschiedlich, bei manchen steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund und sie bemerken Verbesserungen, ich will einfach nur abnehmen,
2 Kilo noch.

Mindestens 20 Kilo noch, aber das wird bei uns beiden.

Geniess deine Englischen Gärten, siehst Du auch rund geschnittene Hecken? Die haben mir gefallen.
 
Sicher nicht.
Aber bedenke: Insulin ist ein Hormon.
Und der Körper hat reichlich hormonelle Rückkoppelungssysteme, bei denen alles mit allem zusammenhängt und sich beeinflusst.
Da sind Frauen allerdings wesentlich komplizierter gestrickt als die auch sonst eher schlichten männlichen Wesen. Deshalb kann es auch da eher drunter und drüber gehen.

Wir bewegen uns am Rande des Forums und werden bald von einem Testosteronnebel verschluckt.

Im Forum wird vor allem über Insulin, Cortisol und Ketone geschrieben. Da kommt es mir manchmal vor, als wäre das die ganze Welt.

Ich halte es für dermassen unübersichtlich, dass ich schon seit einiger Zeit vorhabe, mich primär auf mein Gefühl zu verlassen. Ein wenig lesen kann ich ja trotzdem. Deinen Jahreszeiten-Nahrungsplanung finde ich ansprechend.


Aber für Studien werden nach wie vor eher junge Männer eingesetzt, weil einfacher vergleichbar.


Ich vergleich mich sowieso nur mit Studien mit Mäusen.


Mir kommen da einfach Bilder in den Sinn:
Erst mal muss man sich durch einen Berg aus Griesbrei reinfressen.
Aber wenn man wieder raus will, weil man kapiert hat, dass man da drin nur sterben kann, dann muss man sich dünn hungern angesichts des ganzen leckeren Essens, damit man durch die schmale Ritze wieder rauskommt ohne stecken zu bleiben.

Ist das gemein? Nein. Fakt.


Kennst Du diese Untersuchungen. Zwei Kinder sitzen in einem Raum, und jemand legt ein Keks vor sie hin. Den können sie entweder gleich essen, oder wenn sie warten können, bekommen sie später dafür zwei.

Verdünnisierst Du Dich mit deinen Säuren zugleich, oder ist das unabhängig?
 
Verdünnisierst Du Dich mit deinen Säuren zugleich, oder ist das unabhängig?

Theoretisch ab dem hundertsten Affen JA. Praktisch bin ich irgendwo bei fünfzig Affen und aktuell kommen Säuren irgendwoher, wo ich nicht orten kann. Sobald Schmerzen im Spiel sind, steigen die Stresspegel, Blutdruck, Cortisol, BZ und auch die Säuren gehen hoch weil der Körper mehr Laktat, Proteine und Schrott in Gluconeogenese umsetzt und Säuren freigibt, die aber nicht über die Nieren dann rausgehen. Das ist ein bisschen blöd, dann lagere ich ein. Das löst sich auch wieder.

Der Kipppunkt nähert sich. Ich brauche noch Geduld - und das mir. :cool:
 
Ausgegangen bin ich von der Frage, warum Kohlenhydrate süchtig machen sollen, und Fett nicht. Butter und Fleisch haben auch hormonelle Auswirkungen. Es kann doch nicht nur am Insulin liegen.

Ich erkläre mir das so.
Vor der Zivilisation gab es KH nur im Sommer.
Die Sucht danach wurde aktiviert, damit wir weit über unser eigentliches Hungergefühl essen konnten, damit der Überschuss als Fett eingelagert werden konnte.
Für den Winter.

Ich bin auch nur nach KH süchtig. Fett und Protein lasse ich links liegen. Da hat man schnell genug.
Was auch logisch ist, da man in den Wintermonaten haushalten muss mit der Energie.

Von daher ist es also normal, so wie wir uns verhalten, wenn wir KH essen.
Wer nicht nach KH süchtig ist wurde "falsch" programmiert.
Das war zu dieser Zeit dann eher kontraproduktiv. Man starb dann eher.
 
Die genetische Übereinstimmung zwischen Mensch und Schimpanse ist 98,7%
Der letzte gemeinsame Vorfahre lebte vor 6 Millionen Jahren
Bezogen auf 12.000 Jahre Ackerbau und 100 Jahre KH im Überfluss hat sich unser Gesätz gar nicht darauf eingestellt.
Das ist das Problem.
 
Die genetische Übereinstimmung zwischen Mensch und Schimpanse ist 98,7%
Der letzte gemeinsame Vorfahre lebte vor 6 Millionen Jahren
Bezogen auf 12.000 Jahre Ackerbau und 100 Jahre KH im Überfluss hat sich unser Gesätz gar nicht darauf eingestellt.
Das ist das Problem.

Wenn du schon anscheinend der Meinung bist, dass du vom Affen abstammst, dann bedenke, dass Menschenaffen Veganer sind und genau dafür ausgerüstet. Außerdem leben sie in Zonen ohne deutliche Jahreszeiten.

Also, was genau willst du sagen damit?
 
Wenn du schon anscheinend der Meinung bist, dass du vom Affen abstammst, dann bedenke, dass Menschenaffen Veganer sind und genau dafür ausgerüstet. Außerdem leben sie in Zonen ohne deutliche Jahreszeiten.

Also, was genau willst du sagen damit?

Das unserer Gene zu NULL Prozent angepasst sind für diese Menge an KH.

Schimpansen essen auch Fleisch, das nur nebenbei angemerkt.
Kein Standard, aber vielleicht der Beginn einer evolutionären Weiterentwicklung
Der Mensch ist nur so intelligent geworden, weil wir primär tierisches Fett und Protein gegessen haben.

Seit Beginn des Ackerbaus ist das durchschnittliche Volumen des Gehirns bei Menschen bereits um 150cm³ geschrumpft.
Wir verdummen also schon wieder, weil wir nur noch KH essen.
 
Und Du isst kein Gemüse, weil Du dann tracken müsstest, oder öffnet Gemüse das Tor zu weiteren KHs?
Mit nur Fleisch, Fisch, Eier bin ich satt und zufrieden. Ich brauch mich um nichts weiter kümmern, ich nehme ab ohne planen, wiegen und tracken, ich habe den Kopf frei, ich brauch mich um essen nicht weiter zu kümmern.
Ob das immer so sein wird, weiß ich natürlich nicht.
Mein Traum ist natürlich immer noch, irgendwann intuitiv essen zu können,
Die Vollkornphase habe ich auch schon durchgemacht, klappt nicht mehr.
Ich habe eh den Eindruck, dass alles was man macht, nur für ein Weile funktioniert.
Geniess deine Englischen Gärten, siehst Du auch rund geschnittene Hecken? Die haben mir gefallen
Ja, die sehen wir auch überall. Ich bin mehr an den Blumen und Kitchen Gardens
interessiert.
Unverständnis, warum KHs essen nur süchtig sein soll auf die Frage, ob ich jetzt danach süchtig bin oder nicht.
Offensichtlich bist du nicht süchtig. Ich bin es.
 
Ich habe eh den Eindruck, dass alles was man macht, nur für ein Weile funktioniert.

Tja, das ist so auch meine Erfahrung. Das einzige was ich nie hatte, war: normal 3x am Tag essen. Das probiere ich jetzt. Gut, halt mit Reis, der mir immer bekommt und von dem auch sicher niemand süchtig wird. Und mit WFPB. Und wenn es mich reitet, dann gibts halt auch mal was anderes. Ich bin da nicht zwanghaft und auch nicht vegan-religiös.
 

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