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Danke Dir, stolli :)

Wobei ich sagen muss: Privat die Angehörigen pflegen ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Ich werde das mit meinen Eltern ganz sicher nicht machen.
 
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Wie war das letztens: soziale Berufe werden ganz schön unsozial bezahlt. :(

Alles Gute fürs Knie!
 
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Erst einmal :respekt: für das, was Du da leistest!

Das ist körperliche und psychische Schwerstarbeit. Ich hab früher im Pflegeheim Geld dazuverdient und wir haben oft auch Sterbewachen gehalten. Das mit dem Geruch ... und die psychische Komponente ... kann ich Dir 100% nachvollziehen.

Hältst Du auch durch? Kannst Du mit jemandem reden, fängt Dich jemand auf? Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.
 
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Ja, ich halte durch - also psychisch definitiv.
Ob mein Knie durchhält, ist eine andere Frage ...
Eigentlich wollte ich mich jetzt an den freien Tagen bissel bewegen, aber ich muss es doch schonen und hochlegen, es ist schmerzmäßig anders nicht auszuhalten :(

Ich hoffe wirklich, dass das bis zum Urlaub besser wird - wir haben ein Hotel mit Wellness und Fitness gebucht, ich wollte da eigentlich den ganzen Tag sporteln und schwimmen :(

Immerhin tut das Nichtessen meinem Gewicht gut - die Waage ist stabil auf 92,0kg :)
 
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Gestern abend ist er nun verstorben ... Wenigstens hat er die letzten Stunden nicht mehr mitbekommen, nachdem der Arzt sich dann endlich auf Morphin eingelassen hat ...

Leute, echt, ich werde ALLES tun, damit ich da nie hinkomme ...
 
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puhhh, schwer vorzustellen für uns normalos, hoffe du hast heute etwas Sonnenschein :sunny:
 
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:respekt: vor Deiner Leistung!

...und fühl Dich gedrückt... :kuess2:
 
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Danke, Ihr Lieben :)

Doch, ich werd heute noch Sonne haben! Fahre nachher mit einem Kollegen nochmal zu seiner Frau, sie war ja gestern völlig fertig und vielleicht können wir ihr wenigstens noch bissel beistehen.

Mich belastet auch nicht so sehr sein Tod - für mich wars ja eh ein Wunder, dass er noch so lange geschafft hat, sondern dass ich da quasi gesehen habe, wie es werden könnte, wenn ich nachlasse.
Hab mich ja mit ihr unterhalten und auch alte Arztbriefe gelesen und so - aber das war echt über die Jahre nur ein unaufhaltsamer Weg in den Abgrund.
Ich bin SO froh, dass ich von meiner Osteopathin damals den Tipp mit ketogener Ernährung bekam, dass mein Endo damals sich darauf eingelassen hat, dass ich es damit versuche und eben nicht mit Metformin anfange ... dass ich inzwischen zu einem ganz anderen Leben gefunden hab.
Bei ihm war das echt wie ein Dominospiel ... Übergewicht - Insulinresistenz - Metformin - weiter gefuttert, natürlich kh-lastig - Diabetes mit Insulin - noch mehr gefuttert, weil man ja nicht unterzuckern darf - Nieren kaputt - Gefäße kaputt - zig Herzinfarkte in den letzten 20 Jahren - immer mehr Übergewicht durch immer mehr Insulin ... und die Spirale drehte sich immer schneller und höher ...

Es ist echt entsetzlich - wieso hat das niemand gestoppt???
 
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Das stoppen die wengisten Ärzte und Krankenkassen-ein insulinpflichter Diabetiker bringt einer Krankenkasse ca.10-12 000 Euro pro Jahr von den Pharmakonzernen.

Und das ist es wovor ich bei meiner Mutter Angst habe.Sie ist grade in dem Stadium mit den Nieren kaputt-mein Bruder bei den Gefäßen,ein paar Zehen sind schon ab.Beide sind durch das ständige Insulinspritzen auch im Laufe der Jahre von Übergewicht zu schwerster Adipositas gekommen.

Was bin ich mit Antiallergika,Rheumamittel und Entzündungshemmer vollgestopft worden,seit LC brauche ich das nicht mehr.Wenn wir jetzt meinen anderen Medis runterdosieren können bin ich auch glücklicher.Metformin will meine Endo mir auch nicht verschreiben,sie sagt selber Dreckzeug dazu.
 
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Ach Mist, bei Nieren kaputt kannst du sie ja auch nicht mal eben auf Keto umstellen... zumindest nicht ohne Arztbegleitung
 
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Leider ist sie auch nicht einsichtig-ein bischen mehr Fett und Eiweiß täten trotz Nierenproblemtik gut.Sie und mein Bruder wurde von Ihrem Hausarzt auf Diät gesetzt vor ein paar Wochen,er hält sich nicht dran und meine Ma isst 1200 kcal Reis und Obst.:shock:

Mein Vater-gesund,bis auf ein paar Wehwechen und normalgewichtig- ist der einzigste der meine Sicht der Dinge (Lowcarb,weniger Medis,stattdessen Pülverchen und Kräuter gegen Probleme angehen) auch Hinterfragt und darüber nachdenkt.

Wenn ich runterfahre,wird eingekauft ohne Ende für mich weil ich ja sonst verhungern könnte-das Thema aber auch mal von Seiten meiner Ma auch bissig kommentiert.Ich wär ja schon schlank-ich könnte mir doch einStück Kuchen gönnen,ich solle doch bloß nicht Diät halten.Die Laktoseintoleranz wird als schlimmer erachtet als meine anderen gravierenden Probleme-Diabetes kann ja so schön mit Insulin therapiert werden :cry:

Ach CARE,jetzt wollte ich Dein Tagebuch nicht so vollbomben,Du hast eine ganz wunden Punkt bei mir mit Deinen Geschehnissen berührt.Ich habe sofort wieder meine Ma gesehen,wie sie im Zockerkoma gelegen hat und wir eine Weile nicht wussten ob sie wieder wach wird.:sad: Seitdem habe ich ganz graue Schläfen-so hat mich das mitgenommen.
 
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Hallo Drachenkind,

nein, bitte, fühl Dich hier ganz sehr willkommen - auch und gerade mit dieser Thematik!
Ich finde, darüber muss man doch auch mal sprechen können und wenn Du das hier tun möchtest, habe ich absolut gar nix dagegen :)

Mir hat der Besuch bei der Familie heute sehr gut getan - seine Frau und zwei seiner Töchter waren da, wir haben noch die letzten Formalitäten erledigt und über die letzten Wochen geredet und sind dann zusammen essen gegangen.
Es klingt vielleicht komisch, aber quasi seit der ersten Minute, als ich in die Familie kam, fühlte ich mich da sehr wohl und die mochten mich auch. Seine Frau wollte damals gleich, dass wir uns duzen, was aber von Firmenseite nicht erwünscht ist.
Als wir dann heute im Restaurant saßen, fragte die eine Tochter, ob wir denn jetzt nicht zum Du wechseln könnten? Ich habs gern zugelassen und die Frau meinte dann: Ja klar, Ihr (also mein Kollege und ich) gehört ja jetzt zur Familie!
Boah, das war so ein richtiger Gänsehautmoment!
Sie haben sich sehr sehr sehr bedankt, dass wir ihm die letzten Wochen zuhause ermöglicht haben und er ja nun doch relativ friedlich einschlafen konnte.
Seine Frau ist ja Rumänin, wird nun auch wieder zurückziehen (er kommt auf eigenen Wunsch mit) - und hat schon gleich gesagt, dass ich jederzeit auf Besuch kommen könne, es ist immer ein Platz für mich da (muss dazu sagen, dass meine Mutter aus Siebenbürgen stammt und ich der Frau mal erzählt hatte, dass ich schon gern mal die alte Heimat meiner Mutter kennenlernen würde, weil ich nur im Alter von 5 mal da war - witzigerweise wohnt die Frau in derselben Stadt).
Wir haben uns dann ganz lieb voneinander verabschiedet, leider bin ich schon in Urlaub, wenn die Trauerfeier stattfindet - aber Telefonnummern auch mit den Töchtern ausgetauscht, die nur paar Jahre jünger sind als ich, mich aber auf Mitte-Ende 20 geschätzt haben ;)

Also ich muss sagen, der Tag heute hat mir so richtig gut getan, es war wirklich ein schönes Ende eines doch schweren Einsatzes :)
 
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Wie wichtig mit solchen Sachen nicht allein zu sein. :)
Ich lese eure Erfahrungen gern (ist ev. nicht das richtige Wort:???:) mit. Mein Schwiegervater war auch Diabetiker mit Dialyse, mein Vater ist Diabetiker, seit neustem mit Heimdialyse.
 
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Hey Perdita,

ich finds auch wichtig, dass man darüber sprechen kann - wäre doch schlimm, wenn das jeder mit sich allein ausmachen müsste ...
 
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.........viele tun das aber. Gerade bei meinem Vater mit der Heimdialyse. Da gibt es wenig Austausch unter Betroffenen. Ich habe ein Forum gefunden, aber dolle war das nicht. :roll:
 
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Erstmal schön,daß ich Dich nicht belästige wo Du soviel um die Ohren hattest CARE.

Oh Perdita,das ist ja auch heftig schon.Meine Ma kriegt Tabletten zum entwässern,weil die Nieren unterstützung beim durchspülen brauchen-Gott sei dank funktionieren diese noch.

Es ist aber schön und schrecklich zugleich,sowas auch von anderen zu lesen.In der Familie ist nur mein Mann und mein Pa etwas kritischer-die ganze andere Verwandschaft ( wir haben 7 Diabetiker in der Familie,auf beiden Seiten) spritzt fröhlich Ihr Insulin und schluckt lieber Ihre ganzen Medikamente.

Ich muss mich regelmäßig zusammenreißen um nicht auf Feiern die Stimmung zu verderben-obwohl ich ständig angemacht werde.Selbst ein gehässiges :Ach nimm doch mal davon-ach,neeeee darfst Du ja nicht wegen Deiner Allergien.*Erstaunen* und kurz nach sowas kommt das die Diskussionsrunde wiviele Allergien und Intoleranzen den Heutzutage eingebildet sind,damit man seine schlanke Figur hält oder was besonderes wie ein Vegetarier (nicht böse gemeint,ist ein Beispiel) ist.

Ich verbitte mir solche Diskussionen an der Kaffeetafel/Frühstücksbuffet/Abendessen whatever.Aber die Dämchen sind halt in der Beziehung echte Landpomeranzen,nicht fähig über ihren eigenen Tellerand zu gucken.Im wahrsten Sinne des Wortes.

Muss gestehen mir tut es gut mich mit Gleichgesinnten zu auszutauschen. :)
 
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Huch - nun wollte ich eigentlich nur ein paar Grüße aus dem Urlaub hierlassen und muss feststellen, dass ich die letzten Beiträge gar nicht mitbekommen habe :shock:

Ich glaube, dass es Onlineforen zu Heimdialyse vielleicht deshalb nicht so gut gibt, weil die meisten dieser Patienten schon recht alt sind und nicht so fit am PC? Könnte ich mir jedenfalls vorstellen ...
Vielleicht wäre eine Selbsthilfegruppe vor Ort besser? Weiß aber gar nicht, obs in dem Bereich viel gibt.
Mit der Frau eines ehemaligen Patienten hatten wir mal drüber gesprochen, dass es keine aktiven Selbsthilfegruppen für seine Krankheit (ALS) gibt - liegt ja aber auch in der Natur der Krankheit, die Patienten schaffen es in der Regel schon relativ bald nach Diagnose gar nicht mehr da hin ...

Was die Diskussionen über Essen angeht - die gibts bei uns nimmer. Ich esse aber schon sehr viele Jahre "anders", begonnen hats noch als Teenie mit vegetarisch, später vegan ... naja und jetzt halt schon mehrere Jahre LC. Die haben sich dran gewöhnt, andererseits gibts bei uns auch weniger Familienessen, weil wir alle sehr weit auseinanderwohnen und meine Omi, zu deren Geburtstag wir eigentlich immer alle zusammengekommen sind, seit 4 Jahren tot ist :(
Meine Eltern haben damit aber kein Problem, mein Vater macht momentan selber LC und meine Mutter ist eigentlich schon so lange ich denken kann, auf Diät (sieht man aber nicht - ich denke, sie hat sich dick gehungert). LC kann sie nicht, weil sie vom Kopf her "Angst" vor viel Fett hat und nur wenig mageres Fleisch isst.
Aber sie sehen, dass es mir damit gut geht und das reicht. Außerdem hab ich ja meine Insulinresistenz, das reicht eigentlich immer als Erklärung.

Nun noch bissel zum Urlaub ...
Wir sind ja an der Ostsee in einem wirklich schönen Hotel direkt am Strand - leider konnten wir bisher das mitgebuchte Bade- und Saunaparadies noch nicht nutzen (monatlicher Frauenmist), aber ab morgen gehts endlich zum Schwimmen und Saunieren :)
Fitnessbereich gibts auch, aber da wurde uns gleich am ersten Tag die Stimmung verleidet - auf meine Nachfrage, ob uns denn jemand die Geräte erklären und einstellen könnte, gabs eine dermaßen blöde Antwort, dass ich gar keine Lust mehr hatte :(
Dafür waren wir jetzt jeden Tag am Strand wandern - natürlich barfuß und zum Teil im Wasser :) Ist zwar schon ganz schön frisch, aber es war doch immer sehr schön ...
Essenstechnisch bin ich leider schon mehrfach schwach geworden - es gab schon zweimal italienisches Eis :cool:
Beim echt leckeren Frühstücksbuffet schaffe ich es leider auch nicht, am tollen Obstangebot (frische Ananas, Mango, Melone und Orangenfilets) vorbeizugehen, ansonsten halte ich mich aber an Omelett, Bacon, Chickenwings und Käse ...
Abends gibts entweder Würstl und Käse aufm Zimmer oder Steak im Restaurant ...
Fühle mich auf jeden Fall so, als hätte ich schon Tonnen zugenommen ... Ich glaube, wenn wir wieder da sind, gibts erstmal eine Fastenwoche :lol:
Aber bis dahin genießen wir noch den Urlaub :)
 
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Ich muss mich regelmäßig zusammenreißen um nicht auf Feiern die Stimmung zu verderben-obwohl ich ständig angemacht werde.Selbst ein gehässiges :Ach nimm doch mal davon-ach,neeeee darfst Du ja nicht wegen Deiner Allergien.
Das wichtigste, was du da rüberbringen musst, ist nicht "darf ich nicht" sondern "will ich nicht".
Wenn jemand Blutwurst, Runkelrüben oder was auch immer eklig findet, macht es auch keinen Sinn, ihm aufzuquatschen "das ist ja soooo lecker". Care hat das ja beschrieben, ich würde es als "Selbstbewusst anders sein" zusammenfassen. Vielleicht sogar stolz.
Andere finden viel Fett eklig, weil ihnen anerzogen wurde, dass es schlecht für sie sei. Ich habe erkannt, was mir die KH schlecht tun. Da können die anderen froh sein, dass ich ihnen nicht auf ihr Essen einen Ekel einrede.
Gut, ich muss zugeben, dadurch, dass wir bei uns vegetarisch essen, habe ich im "anders sein" auch schon gut Übung, und Keto jetzt weiterhin vegetarisch durchzuziehen, setzt dem ganzen noch das Hütchen auch, wenn ich nichtmal auf der Party zum Grillkotelett als Easy Food greife. Aber wenn man den Maßstab für die Akzeptanz selber setzt, behält man wenigstens das Heft in der Hand.
 
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So sehe ich das auch, Flo - also ICH bin normal und die anderen ... naja, wohl eher nicht ;)
Wichtig ist m.E., dass man sich gar nicht auf Diskussionen einlässt, also wenn ich über mein Essen rede, dann als Fakt, nicht als Entschuldigung.
 
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Nach sovielen Jahren mit der "kodderigen Verwandschaft" ist mein Fell ganz schön dick geworden.Ich diskutiere nicht und gehe auf die Spitzen nicht ein-und freue mich über die anderen schönen Sachen die aufgetischt werden,wie echte Hühnersuppe nur mit Fleisch und Blumenkohl als Einlage.Nur wenn das Weibsvolk in Fahrt ist und sich gegenseitig hochdiskutiert geh ich ganz in Ruhe in der Küche essen,da bin ich schmerzfrei.:lol:
 
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