Pille als Lifestyle-Medikament

Dieses Thema im Forum "Plauderstübchen" wurde erstellt von Roterdrachen, 8. Oktober 2014.

  1. stelpa

    stelpa Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Naja, da sieht man sich die Durex-Studie an, was die Leut sagen, wieviel Sex sie haben, davon nimmt man die Hälfte (ja, kleiner Seitenhieb :p) und soviel kriegt man dann. Wer mehr braucht, muss sie halt kaufen oder halt mal verzichten.
    Es kriegt auch nicht jemand mehr Kindergeld, weil dem Kind teurere Lebensmittel besser schmecken...
     
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. marianna

    marianna Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Welche sind denn noch für junge Frauen noch geeignet und enthalten keine Hormone? Ich stelle solche Sachen, wie Nuvaring, Pflaster, Spritze, dieses Implantatdings alles auf eine Stufe mit der Pille, weil es halt Hormone hat und man erstmal austesten muss, wie sich das auswirkt, ob man es verträgt.
     
  4. marianna

    marianna Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Ja, genau so machen wir das. Ne, ich merk keinen Unterschied zu ohne Kondom, er auch nicht, auch nicht in der Spontanität oder Intensität. Ich hatte vorher auch andere Freunde mit denen ich jahrelang mit Pille verhütet habe, das hat sich für mich gar nicht anders angefühlt, also auch nicht von der Spontanität. Vielleicht bin ich allgemein selbst schon nicht so ein spontaner Mensch, wer weiß? Er fühlt sich halt nicht so sicher nur mit der Pille. Er ist mit Kondom viel entspannter, weil er dann mit eigenen Augen sehen kann, dass die Spermien abgehalten wurden das Ei zu befruchten. >:)
     
  5. stelpa

    stelpa Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Gynfix.
    Aber ich geb dir recht, dass der erste Weg bei einer funktionierenden Beziehung mit Verdacht auf längere Dauer, die Pille sein wird (halt: vorher AIDS Test und dann die Pille). Aber wenn man es dann auf eine Langzeitverhütung abgesehen hat, ist die Gynfix wohl das beste Mittel, da es für alle Frauen geeignet ist. Ich hab meinen FA letztens auch wegen Cervixkarzinom und andere Sachen gefragt (mein anderer FA meinte, der Nuvaring würde konstant einen kleinen Reiz verursachen, deshalb könnten sich Veränderungen ergeben) und er sagte, dass die neuesten Studien zeigen, dass Frauen mit einer Kupferverhütung weniger anfällig sind für Karzinom und Infektionen.... ich hab nicht nachgegoogelt, weil mir die Antwort eh gepasst hat :D Es gibt sicher mindestens eine Studie, die dagegen spricht ;)

    Alles andere hat Hormone und kann man auf jeden Fall fast gleichsetzen mit der Pille. Nuvaring wieder ein bissi anders, da nicht die gesamte Dosierung durch den ganzen Körper muss.

    Ansonsten, wenn man einen geregelten Tagesablauf hat, wäre ich noch für die Natürliche Familienplanung mit Symptothermaler Methode. Ich wollte das üben, da ich ja sowieso einen natürlichen Zyklus hab. Aber man muss in der Früh immer zur gleichen Zeit messen... ich hab zwar sogar so einen Messcomputer, der piept in der Früh, aber ich habs trotzdem viel zu oft vergessen. (Man kombiniert Themperatur mit Cervixschleim. - ich wollts zusätzlich mit diesem Clearblu Hormonteststreiferl verbinden.)
     
  6. Bestseller

    Bestseller

  7. RuGu

    RuGu Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Mein Freund muss sich ja völlig auf mich verlassen. Macht er auch. Wenn Frauen die Pille nehmen, kontrollieren die Männer da schon gerne mal, ob sie sie auch wirklich nimmt. Mein Freund fragt halt schon nach, wann ich wieder ne Spritze brauche udn ob ich sie mir geholt habe. Einmal hat er mich damit so genervt, dass ich ihm angeboten hab, dass er mich ja selber spritzen kann. Aber das wollte er dann auch nicht. :D
    Als wird neu zusammen gekommen sind, hat keiner über Verhütung gesprochen und als wir dann das erste mal ... hatten, hab ich kurz vorher gestoppt und gemeint, ob er keine Angst hätte, dass ich nicht verhüte. Da meinte er, ich sei zu intelligent, um es nicht zu tun. Fand ich ein sehr schönes Kompliment. :) Er ist aber überhaupt kein Typ, der das einfach leichtfertig behandelt. Er war da echt der Überzeugung, dass ich alleine schon vom Typ Frau her keine bin, die das auf die leichte Schulter nimmt.
    Deswegen ja auch Spritze und nicht Pille. Hab einfach zu große Angst, dass ich sie mal vergesse.
     
  8. stelpa

    stelpa Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Also hat es so mehr Intensität! Ansonsten hätt er die Gedanken ständig bei der Angst, dass was passieren könnte und würde ihn ablenken (es sei denn, er wäre ein Abenteurer und braucht den Kick :rotfl:)
    Ich habs nie verstanden, als mein damaliger Freund meinte, er vertraut der Pille nicht... aber ich habs akzeptiert...
    Bei Männern spielt sich das sowieso hauptsächlich im Kopf ab.
    Und nun noch einen Kleinen Tipp von der "Fachfrau" :)rotfl:): Gleitgel
    und zwar für BEIDE! vorm Überziehen des Kondoms auf den Penis und schon fühlt es sich für ihn besser an (deswegen rutscht es noch lang nicht runter, wenn oben etwas Gel drauf ist!)
    Und ja... welches man mag, welche Marke und Größe... das muss man ausprobieren!
    Ich bin da für Durex Pleasuremax. Noppen und Rillen. :cool:
     
  9. Roterdrachen

    Roterdrachen Stamm Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Oh was habe ich hier losgetreten!

    Ich bin ja selber per se nicht gegen Hormone-nur bei so blutjungen Mädels mache ich mir Gedanken.Mein Mann sagte mir zum Nachdenken:dann sitzen die Mädels mit 30 beim Endo weil alles Durcheinander ist.Ich würde gerne wieder reduzieren was die Medis angeht,aber ohne geht leider nicht.

    Es gibt wie gesagt ja wirklich das Kondom zusätzlich um Krankheiten abzuwehren-ich würde den Mädels (unter berücksichtigung der Aufklärungsarbeit der Eltern!) zutrauen Gummis zu benutzen.Denn mit 14-15-16 denkt man nicht so darüber nach mit wem man schläft.Ich selber war in dem Alter schüchterner,logisch mit 90 kg.Aber was bei meinem Klassenkameradinnen abging war mehr als Grenzwertig-als Erwachsener denkt man anders drüber.

    Als ich eingestellt wurde haben wir auch Kondome benutzt,war halt so- und spontanität ist uns nicht abhanden gekommen. :) Meine Progesteronbehandlung wirkt verhütend solange man die Hormone in einem geringen Zeitfenster einnimmt.Das ist in dem Fall die "nette Nebenwirkung".
     
  10. stelpa

    stelpa Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Ja eben! Die vorrangige Sicht ist "keine Schwangerschaft" und der Rest verschwindet im Jugendlichen Leichtsinn... Daher halte ich es nicht für gut, dass die Pille gezahlt wird, während man Kondome selbst kaufen muss. Ich finde es wichtiger, Kondome zu benutzen vor allem in diesem Alter, wo doch die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass man mit diesem Partner nicht zusammen bleibt (falls man denn überhaupt zusammen ist). ONS haben heute doch viele Jugendliche! Und wie gesagt: Die Schwangerschaft ist toll vermieden und der Rest...? Da besteht viel zu viel Leichtsinn und weil eben eine Schwangerschaft wirklich das ist, was man sich noch am Ehesten vorstellen kann - alles andere "passiert mir nicht" - wird halt nur an das gedacht. Ich finde es normal, dass man die möglichen Krankheiten eher verdränt, damit will man sich ja nicht beschäftigen, aber ich finde es nicht gut, dass die Pille das wichtigste Mittel (und eben auch vom Staat gefördert) geworden ist und das Kondom in den Hintergrund tritt. Wenn sich nun ein ONS anbietet und das Junge Sexpaar hat gerade kein Kondom zur Hand, denkt sie wahrscheinlich irgendwas in die Richtung "wird schon nix passieren und ich nehme ja sowieso die Pille..." :rolleyes:
    Ich hab zuerst etwas überlegen müssen... weil ich bei "eingestellt" an einen Job gedacht habe... und hab mich kurz gefragt, was denn dein Job mit der Benutzung von Kondomen zu tun haben könnte :rotfl::rotfl:
    (weiß schon: Einstellung der Hormonmedikamente)
     
  11. marianna

    marianna Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Dann gibt es die komplett naiven Jugendlichen.

    Er denkt: Kondome sind seltsam, will keins benutzen, will das "echt" haben. Sie nimmt bestimmt die Pille, alle Mädchen nehmen die Pille.

    Sie nimmt nicht die Pille, aber traut sich nicht das zuzugeben und denkt dann: Ach wird schon nichts passieren, man kann ja nur an ganz wenigen Tagen schwanger werden. Er soll mich jetzt nicht für einen Spaßverderber halten und Kondome sind doch unsexy, sie verderben den Spaß.

    Dann hat man den Salat.

    Ich geh ganz stark davon aus, dass es so wirklich öfter vorkommt und ab und zu schief geht.

    Ich hab nichts dagegen, wenn jemand Hormone nimmt, soweit man ganz sicher verstanden hat, was sie machen und wie die ganzen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sein können. Es ist ja kein Aspirin, das man einmal nimmt, es ist etwas was man meistens jahrelang, vielleicht jahrzehnelang einnimmt. Es gibt auch noch die Mütter, die ihre Mädchen quasi zwingen die Pille zu nehmen, weil sie ihre Tage bekommen haben. Nur weil die Eltern so eine große Angst haben, dass die Kinder ungewollt schwanger werden, obwohl die Kinder nicht mal vorhaben die nächsten paar Jahre Sex zu haben. Den Mädchen sagt die Mutter dann: Die Pille macht, dass du nicht so große Schmerzen hast, wenn du diene Tage hast.

    Das Thema ist kompliziert.

    Zur Gynfix: Ich hätte irgendwie Angst mir damit das Organ zu vergiften (ja, ist unlogisch. Da fehlt mir wohl das Vertrauen) und ich mag keine Eingriffe. Ich weiß auch gar nicht, wie die Frauen sich dieses Implantatstäbchen einsetzen lassen können, das ist mir schon zu gruselig. Da nehm ich lieber jeden Tag eine Pille, als einen Eingriff machen zu lassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2014
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  13. Roterdrachen

    Roterdrachen Stamm Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    An das Implantat hatte ich auch kurzfristig gedacht-habe es aufgrund meiner Unverträglichkeiten dann doch sein gelassen.Die Gefahr war zu groß daß ich ein 200 € Teil nach 3 Wochen schon wieder loswerden muss.

    Spirale und Co werden wirklich nur gelegt,das ist kein riesen Eingriff.Wobei ich hätte da (auch unbegründet) die Angst das was wandert.

    Bin gespannt welche Eindrücke von anderen Usern noch kommen bezüglich des Berichtes.
     
  14. stelpa

    stelpa Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Mein jo ned wegen dir persönlich. Das is das Gegenargument dass es für junge Leute nur Hormone gäbe.
     
  15. marianna

    marianna Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    Ja, das hab ich schon verstanden. Ich stelle mir nur vor, wie mir dabei gehen würde, wenn ich mit 15 verhüten wollen würde. Da würde ich wohl wieder erstmal Kondome benutzen, dann vielleicht Pille und dann erst Gynfix. Oder ist das schon so in den Köfpen drin, dass man auch eine Gynfix wählen kann? In Deutschland wohl nicht, weil die Pille bis 20 kostenlos ist. Sie wird sozusagen aufgedrängt, weil sie kostenlos ist und es angeblich sowieso alle Mädchen nehmen.
     
  16. stelpa

    stelpa Aktives Mitglied

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    AW: Pille als Lifestyle-Medikament

    ja, seh ich genauso. Und ich denk auch, dass zu Beginn die Pille sinnvoller ist als die Gynefix, weil man ja nicht weiß, ob das wirklich hält.
    Aber wie gesagt: noch sinnvoller wären Kondome, daher wären die kostenlos zu verteilen und die Pille zu zahlen!
    Das haben sie auch in Ö mal versucht aber das ging glaub ich den Katholilken gegen den Strich *seufz*.
    Die Pille kostet in Ö sowieso immer.
     
  17. Himbeerrot

    Himbeerrot Neuling

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    Es ist ja auch mittlerweile sogar so, dass die Pille die Hormone bei Männern durch das Trinkwasser nachweislich "weiblicher" macht. Ist ja auch logisch, da die hormone wahrscheinlich schwer aus dem Wasser filterbar sind. Kranke Vorstellung. Wir verhüten mit Computer: http://fertilitaetsmonitor.org und Spirale.
     
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