Tagebuch von Fliegerin

Ketoforum

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Mir geht es gut.

Heute habe ich Angst-Schwimmen geübt. Ich schwamm in einer Bahn dazwischen, wirklich nicht schnell, und links und rechts von mir wurden Wellen und Spritzer erzeugt, dass es zum gefühlten Atlantik wurde. Bisher schwamm ich immer mit Rand in Reichnähe.

Danach fühlte ich mich am Rand locker wie nur etwas. Das mache ich wieder.

Wegen Essen beschäftigt mich fast etwas zu sehr, wie ich das im Sommer mit den Früchten mache. Entweder muss ich bis dahin so ketosuper sein, dass ich mal Früchte essen kann, oder ich mach eine richtige Vollkorn-Früchte-Pause. Nicht, dass ich das jetzt entscheiden möchte, aber heute ging mir das nicht mehr aus dem Kopf.
 
Den Gedanken mit dem Fragebogen hatte ich auch gleich.
Umorganisieren wäre dann so ein Fragebogen oder denkst du da noch an was Anderes?

Mir ging durch den Kopf, ob man eine FAQ erstellen könnte.

Zwar gibt es in den Unterthemen kurze Einführungen in die jeweiligen Ernährungsformen. Aber das coole an diesem Forum ist ja, dass hier das Leben tobt. Hier liest man Dinge, Probleme und Lösungen, die ich noch in keinem Buch gelesen habe.

Darum ja, wenn man auf einige konkrete und häufige Fragen, Antworten schreiben könnte, gerne auch verschiedene Antworten.

Das wäre ein Aufwand, das gebe ich gerne zu.
 
Es ist wie Spannung im Krimi, aber live und in Farbe! Also keine Theorie und von anderen erfunden sondern mein eigenes Schauspiel mit mir als Regisseur und Darsteller zugleich in Abhängigkeit davon, wie bewusst ich damit gerade bin.

Das ist die "lebendige" Seite daran.

Bin ich eher unbewusst, gibt es das übliche Drama-Dreieck mit mir selbst und den Gefühlen und der Suche nach Schuldigen/Opfern/Tätern/Rettern etc. mit allem drum und dran. Bin ich klar und bewusst, ist es eine wunderbare Erfahrung mit mir selbst und allen Beteiligten und es ergibt sich Wachstum, das Gefäß weitet sich.

Ja, hm.

Also ist das nicht die klassische Aufteilung in positiven und negativen Stress? Negativ ja auch, weil das Problem eventuell eine Nummer zu gross ist?

Wenn ich an ein zu grosses Problem gerate, kann ich noch so bewusst sein, es fühlt sich einfach schlecht an. Ich zumindest habe nicht den Anspruch, fehlerlos zu sein, und kann mich verständnisvoll betrachten, wenn ich zu sehr nach Schuldigen etc gesucht habe. Bei mir passiert das zB, wenn Angst zu gross wird. Dann muss ich irgendwie akzeptieren, dass ich eine Flucht gebraucht habe. Das könnte auch bedeuten, dass ich Hilfe suchen muss, jemanden fragen oder so.

Du meinst mit "unbewusst" einen automatischen Prozess, nehme ich an.

Ehrlicherweise weiss ich auch nicht, wie ich die stoppen kann, wenn es nicht jemand von aussen tut. Sonst laufen die, bis ich es merke. Und dann ist es irgendwie wie immer, nicht schimpfen, nett mit sich selber sein, Verständnis haben, dass etwas zu viel war, aber gleichzeitig konkret den Kurs ändern. zB ein Problem in kleinere Unterprobleme einteilen, Rat suchen, oder was mir dann hilfreich erscheint.
 
Oder auch das. Hat mir jedenfalls geholfen. Ich fand auch mal, dass mein Herz zu sehr klopft.

Elektrolytmangel. Nimm mehr Salz zu dir, Brühe trinken am besten selbst gemacht aus Knochen. Das Natrium aus dem Salz ist wichtig. Ggf auch noch Magnesium und Kalium (oder mehr Avocados, Nüsse). Und gut Wasser trinken. @Laxx


Und ganz am Anfang wurden meine Ketostix viel zu dunkel. Ich habe schnell zwei Mandarinli gegessen, damit das wieder verschwindet. :blush:

Hier habe ich zwei Gründe gefunden, zu wenig trinken (vielleicht, aber ich habe in mich reingeschüttet), oder mangelnde Adaption. Das habe ich nur hier gelesen, käme bei mir ganz oben in die FAQ.
 
Wenn ich an ein zu grosses Problem gerate, kann ich noch so bewusst sein, es fühlt sich einfach schlecht an.

Zu glauben, dass ein Problem zu groß ist, passiert dann, wenn wir aus den Augen des Kindes schauen, da ist alles zu groß. Machen wir uns klar, dass wir erwachsen sind, schrumpft das Problem. Machen wir uns bewusst, dass es zwei Wahrheiten in der Zeit gibt, nämlich dass nichts bleibt wie es ist UND dass alles im Auge des Betrachters liegt, dann kann das Problem mit Abstand betrachtet werden und es schrumpft. Denn wenn wir denken, die Zeit wird knapp, wir müssen uns anstrengen und schnellschnellschnell was tun, dann ist genau das die Zeit der untergehenden Sonne, da werfen auch Zwerge riesige Schatten. Und das Kind s.o. fürchtet sich vor der Dunkelheit allein, während der ERwachsene in dir erstmal Licht anmacht und Feuerholz sucht um dann in Ruhe zu verweilen und zu warten, wann die Lösung vorbeikommt.

Bei mir passiert das zB, wenn Angst zu gross wird. Dann muss ich irgendwie akzeptieren, dass ich eine Flucht gebraucht habe. Das könnte auch bedeuten, dass ich Hilfe suchen muss, jemanden fragen oder so.

Ja. Gute Idee, solange du die Entscheidung nicht nach außen auf andere verlagerst. Mit anderen zu schwatzen um sich auf andere Gedanken zu bringen, kann Entspannung und damit die Lösung fördern. Macht man allerdings nur "Wartezimmergespräche - TauscheMeineSymptomeGegenDeineSymptome und AchWieSchlimmIstAlles oder DasLebenIstEinKampf - dann verschlimmert sich die Situation zur allgemeinen Hilflosigkeit.
Sollte es aber um Trost gehen, dann hätte einfaches Kuscheln auch gereicht. Oder eine Hand halten.

Du meinst mit "unbewusst" einen automatischen Prozess, nehme ich an.

Ja, sowas wie im Alltag schnell reagieren ohne sich über die eigene Kompetenz und Integrität und die eigene Person bewusst zu sein. Da reagiert man oft aus den in der Kindheit gelernten Mustern, die ja zwangsläufig alles andere als selbstbestimmt sind.

Sonst laufen die, bis ich es merke. Und dann ist es irgendwie wie immer, nicht schimpfen, nett mit sich selber sein, Verständnis haben, dass etwas zu viel war, aber gleichzeitig konkret den Kurs ändern. zB ein Problem in kleinere Unterprobleme einteilen, Rat suchen, oder was mir dann hilfreich erscheint.

Das ist bereits der gelernte nährende Erwachsenenmechanismus des Tröstens. Dadurch fühlt man sich nicht so allein und verloren und schaut mal genauer hin. Ein Berg lässt sich auch mit einem Kaffeelöffel abtragen, wenn man nur mal beginnt. Es bedarf keiner besonderen Fähigkeit.
 
Hier habe ich zwei Gründe gefunden, zu wenig trinken (vielleicht, aber ich habe in mich reingeschüttet), oder mangelnde Adaption. Das habe ich nur hier gelesen, käme bei mir ganz oben in die FAQ.

In Ketose ist man sehr stark entwässert, weil die Gewebe und Muskulatur die großen Mengen an Glykogen nicht mehr halten. Die wiederum binden reichlich Wasser, was der Grund ist, warum Bodybuilder VOR dem Wettbewerb nochmal so richt Carbs reinschaufeln, damit alles schön prall ist.

Wenn also im Körper wenig Wasser da ist, so sind auch die Elektrolyte am Anschlag und müssen immer nachgefüllt werden. Durch das ständige Entwässern geht auch viel Salz verloren, nicht nur die anderen Basen. Da aber wenig Basen mit der Ernährung zugeführt werden, aber zusätzlich die fleischlastige Ernährung sehr säurebildend ist, was noch mehr Basen braucht, ist eine Ergänzung erforderlich. Selbst Atkins hat in seinem ersten Buch verlangt, dass man Multivitamin und Basenpulver einnimmt.

Was mache ich, wenn ich Abends mit einem uneindeutigem Gefühl vor dem Kühlschrank rumstehe:

Für solche Fälle hatte ich mir gezielt ein paar Betthupferl gerichtet: 3 Käsewürfel, 1 Almstangerl und 3 Haselnüsse für Aschenputtel. Das reicht gemeinhin. Zur Not auch noch zwei Stückchen 90er Schoki zum Lutschen.
 
Mir ging durch den Kopf, ob man eine FAQ erstellen könnte.

Zwar gibt es in den Unterthemen kurze Einführungen in die jeweiligen Ernährungsformen. Aber das coole an diesem Forum ist ja, dass hier das Leben tobt. Hier liest man Dinge, Probleme und Lösungen, die ich noch in keinem Buch gelesen habe.

Darum ja, wenn man auf einige konkrete und häufige Fragen, Antworten schreiben könnte, gerne auch verschiedene Antworten.

Das wäre ein Aufwand, das gebe ich gerne zu.
Der Aufwand wäre vermutlich wirklich groß. Aber möglich, dass wir das als Gemeinschaftsprojekt auf die Beine gestellt bekommen.

Deine Ansätze für so ein FAQ gefallen mir gut. Ich kann ein Thema dazu eröffnen und dann sammeln wir Vorschläge, was da evtl. reinkommen soll und mit welche möglichen Optionen, wir antworten werden. Oder hast du noch eine Idee für einen andere Vorgehensweise?
 
Deine Ansätze für so ein FAQ gefallen mir gut. Ich kann ein Thema dazu eröffnen und dann sammeln wir Vorschläge, was da evtl. reinkommen soll und mit welche möglichen Optionen, wir antworten werden. Oder hast du noch eine Idee für einen andere Vorgehensweise?

Wir haben ja das Thema "Alles über Ketose" und auch alles über Atkins. Das interessiert nur die wenigsten.
Da draußen gibt es mittlerweile so viele verschiedene Ansätze und Begründungen, so viele Coaches, die alle ihr eigenes Ding machen, wie will man dann vernünftige Antworten geben, die vielen gerecht werden?

Die Idee als solche finde ich gut. Dennoch habe ich das Verallgemeinern inzwischen aufgegeben, da tatsächlich jeder ne andere Baustelle hat. Und auch die Anfangsfragen beileibe nicht annähernd ähnlich sind.

Selbst hier im Forum macht am Ende des Tages jeder sein Ding.
Über tiga's Ansatz gibt es allerdings meist keine Diskussion. So sollte das funktionieren. Tut es auch oft.
 
@SonjaLena
Es müssen auch nicht alle abgeholt werden. Anfangs dachte ich auch, es ist eher eine Hol- als eine Bring-Aufgabe. Jedoch interessieren sich vermutlich auch nur Die für eine FAQ, die tatsächlich interessiert sind und sich ansonsten, wie Fliegerin schon sagte, durch so manche Frust-Beiträge arbeiten würden.

Es wäre doch auch schön, gleich mehrere Optionen anzubieten. Nicht jeder wird mit tiga's Ansatz glücklich und es führt auch nicht nur ein Weg nach Rom.^^
Deshalb meine Anregung, dass wir ein Gemeinschaftsprojekt draus machen, damit wir die unterschiedlichsten Hilfestellungen zusammentragen können, ganz neutral und wertfrei. Dann kann sich jeder daraus bedienen, wie es zu ihm zu passen schein.

Selbst hier im Forum macht am Ende des Tages jeder sein Ding.
So soll es doch auch sein. Warum Etwas anstreben, das nicht passt .... warum auch immer.
Das Ganze ist vermutlich eh nur ein Prozess, der den Weg in eine Richtung weist, über die sich vermutlich niemand anfangs Gedanken macht.
 
Ging es da nicht um technische Fragen wie Signatur, Link etc?
Das kann dann wohl nur @Fliegerin beantworten.

Ich hatte es auf die endlosen Diskussionen bezogen, die teilweise auch deshalb entstehen. Deshalb wäre zusätzlich so ein Fragebogen auch hilfreich, denn dieser kann solche Verwicklungen vermeiden.
 
Wir haben ja das Thema "Alles über Ketose" und auch alles über Atkins. Das interessiert nur die wenigsten.

Solche Dinge hatte ich bereits in einem Buch gelesen.

Ketosticks fände ich ein besseres Thema. Die werden in Büchern empfohlen, und viel mehr steht häufig nicht dazu.


Da draußen gibt es mittlerweile so viele verschiedene Ansätze und Begründungen, so viele Coaches, die alle ihr eigenes Ding machen, wie will man dann vernünftige Antworten geben, die vielen gerecht werden?

Mein erster Vorschlag war ja der Fragebogen. Den stelle ich mir nicht sehr kompliziert, aber hilfreich vor.


Die Idee als solche finde ich gut. Dennoch habe ich das Verallgemeinern inzwischen aufgegeben, da tatsächlich jeder ne andere Baustelle hat. Und auch die Anfangsfragen beileibe nicht annähernd ähnlich sind.


Ich schlage ja nicht vor, das Forum abzuschaffen, sondern eine leichter zugängliche Anfangs-Basis zu schaffen. Der kleinste gemeinsame Nenner. Aber eben nicht so allgemein, wie die Beschreibungen von Keto oder Atkins, sondern eher auf konkrete Probleme bezogen.

Gut fände ich zB auch etwas zum Messen. Da gibt es so viele Fragen und Verwirrungen.

Aber es ist auch die Frage, was wollt ihr mit diesem Forum. Wenn ihr es so gut findet, dann ist ja gut. Ich empfinde es zum Teil als deprimierend. Da ich vom guten Willen allerseits ausgehe, ist es nicht mein Ding zu schreiben, da sei mal etwas netter, sondern ich habe versucht mir zu überlegen, warum es immer wieder unfreundlicher wird hier.
 
Ach du meine Güte, das ist doch heute harmlos. Das war schon ganz anders vor Zeiten.

Ich könnte Dir jetzt eine schnittige Antwort schreiben. Aber nun sage ich Dir einfach, dass es nicht nötig ist, dass Du meine Wahrnehmung diskreditierst, wenn Du keine Lust auf eine Veränderung hast.
 
dass Du meine Wahrnehmung diskreditierst

Oh sorry, das war in keinster Weise meine Absicht.
Mir sind Veränderungen egal, so ist das Leben.
Und zwar völlig unabhängig davon, ob ich - persönlich - was für notwendig halte. Ich unterstütze das, wie auch immer die Entscheidungen fallen.
Tatsächlich aber geht es zZ doch recht manierlich zu hier im Forum?
 
Tatsächlich aber geht es zZ doch recht manierlich zu hier im Forum?
Wahrscheinlich hat sie auch ältere Einträge gelesen.
Und ja, hier wird mittlerweile überwiegend sehr freundlich diskutiert.
 
Tatsächlich aber geht es zZ doch recht manierlich zu hier im Forum?

Auf die Idee des Fragebogens und der FAQ kam ich nicht wegen Manierlichkeit, sondern wegen Sisiphus.

Mir tut das nicht weh, wenn ihr das nicht wollt. Ich lebe aber besser mit mir, wenn ich den Vorschlag gemacht habe. Macht was ihr wollt damit. ;)
 
Habt ihr keine Lust, einige Standardfragen zu notieren, die man bei Anfragen möglichst alle beantworten sollte? Zudem würde es Neulinge auch darauf aufmerksam machen, was sie selber noch bedenken könnten. Das Profil gibt da ja eher wenig her.


Das habe ich geschrieben. Ich dachte nicht, dass ich damit in einer Diskussion darüber lande, ob einem Veränderungen egal sind oder nicht. Ich stellte es mir auch eher als Ergänzung, denn als grossartige Veränderung vor.

Ich habe nicht darüber nachgedacht, als etwas, bei dem jemand dagegen sein könnte, weil es ja nur eine freiwillige Ergänzung wäre, eher als etwas, über das ich sowieso nicht entscheide, weil andere mehr Aufwand damit hätten als ich. Darum "Habt ihr Lust?". (Helfen würde ich, sollte sich doch noch jemand dafür interessieren.)

Aber ich hatte an dem Tag hier so viel Frust gelesen, dass mich das nicht kalt gelassen hat.

Jetzt schaue ich auf einen dunkelgrauen Himmel, darunter ein grün leuchtender Baum.

Ich nehme es als gutes Zeichen, dass es so diskutierfreudig wurde. Vielleicht frage ich an einigen Punkten nochmals nach, auch das von Gestern, ging heute unter. Dabei fand ich es schön.

Ich vertrag die Flohsamen nun wieder, ohne dass mein Kopf neblig wird.

Ich schlafe zu wenig. Gestern wurde ich nicht müde, und ging um halb zwölf einfach ins Bett. Am Morgen bin ich um sechs Uhr aufgewacht. Ich fühlte mich wach und müde gleichzeitig.

Ich habe mal einen Sommer lang keine Früchte gegessen. Im Winter danach, nicht, dass es mir besonders gut gegangen wäre, hing mir der Satz nach, und nicht mal Früchte konnte ich im Sommer essen. Als wäre das der Gipfel meiner Traurigkeit.

Darum werde ich wohl Früchte essen diesen Sommer. Nicht, dass es ohne nicht aushaltbar wäre, aber die Erinnerung daran beelendet mich.

Nun sitze ich im Dunkeln, höre den Radio und der Bildschirm leuchtet zu hell. Ich bin zu müde aufzustehen. Wenn ich das Licht anmache, werde ich wieder wach. Ich sollte gleich im Dunkeln ins Bett gehen... :nerd:

Das lief am Radio.

 

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