Ketogenes Training

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Michael62

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Hallo !

Ich habe diesmal (unüblicherweise) in der Fastenperiode (7Tg Null / Basenbrühe / Tee ) mit Sport bereits angefangen und heute Belastungstest Sport gemacht.

Kohlehydratspeicher sind mE nach leer gewesen.

Da wir den Diabetes meiner Frau auskurieren wollen, hatte ich heute morgen den identischen Belastungstest mit 25 K ohlehydrat (1 Apfelsine) gemacht.

Mir ist aufgefallen, der Blutzucker war nach 1 Std wieder bei 5 bei mir, also muskelresorbiert.

Heute beim Laufen - ich gehe mit 115-120 Puls die Sache im aeroben an, hatte ich kein Leistungsdefizit, leicht schnellere Mundatmung, Blutdruck bis 140:90 unter Belastung.

Dann kommt eine fiese 150m Höhendifferenz Steigung.

Da ist mir das erste Mal folgendes passiert.

Die Herzfrequenz ist gleich geblieben, aber die Atmung hat sich halbiert.
Die Atmung hat sich auch "von oben" in "tiefbauchatmung" an der Stelle geändert.

Ich hatte das Gefühl, dass ich nun deutlich leistungsfähiger werde, konnte die Steigung mit Niedriger Atemfrequenz und ohne gefühlte "Leistungsbarriere" durchziehen.

Oben Puls/Druck/Zucker gemessen

140:80,BZ4,1 Puls 100

Ich hatte weiter massig mehr Energie als sonst, aber nach weitern 2km hatte ich richtig massiv Durst und Leber und eine Niere taten leicht weh.

Nachdem ich langsam zum Auto gegangen bin, nach 1 liter Flüssigkeit war 10 Minuten später der Spuk weg, ich hatte das Gefühl, die Runde nochmal drehen zu können.

Beim Einkaufen als ich im Auto auf meine Anvertraute wartete ist die Atemfrequenz unter 4 gefallen.

Was ist das für ein Effekt?

Grüsse Michael
 
AW: Ketogenes Training

Das mit 1 Apfelsine und 1 Std danach 5 mmol (90) mg, find ich cool. Könnte ich auch mal essen.>:)
Aber eine Apfelsine ist leider zum OGTT nicht geeignet. Viel zu langsame KHs. Da würd ich mit der Apfelsine aus einer Hypo ins Koma rutschen.:shock:
Also, zum Effekt würde ich raten Frau wechseln. Seitdem ich einen neuen Mann habe, fällt meine Atemfrequenz nicht mehr. :lol:
Liebe Grüße von Typ 1er
 
AW: Ketogenes Training

Atemfrequenz, Puls, Blutdruck, Blutzucker.
Was soll das alles bringen?

Einfach auf die Nahrung beschränken und den Rest munter ignorieren.
Ich glaube nicht, dass dich die ganze Messerei irgendwo hin bringt
 
AW: Ketogenes Training

Also Blutzucker find ich sehr interessant.
 
AW: Ketogenes Training

Klar, für Diabetiker sicher.
Für andere Leute aber nur bedingt und wenn man sich ketogen ernährt, wird es vermutlich sogar recht langweilig.

Natürlich kann man das alles und vermutlich noch einiges mehr messen.
Grundsätzlich bringt aber jeder Messwert auch wieder die Frage nach der Messgenauigkeit bzw. dem Messfehler und dann muss das Ergebnis natürlich auch noch interpretiert werden.
Dabei kann man dann schnell mal in der Datenflut untergehen und das eigentliche Ziel aus dem Blick verlieren.

Wenn man mal den ganzen "Messkram" aus dem Bericht weglässt, dann kommt man auf ein ganz normales Phänomen beim Sport in Ketose:

Leicht verminderte Maximalkraft bei gesteigerter Ausdauer.
Bei bedeutete dies immer: Nach dem Krafttraining für eine Stunde auf den Crosstrainer und bei hohen Widerständen die Maschine quälen.
Man fühlt sich wie der Duracel-Hase weil man kaum ermüdet und wenn man eine kurze Pause macht, kann man gleich nochmal wieder anfangen.

Oft wird ja zu einem Puls von 185 - Lebensalter geraten. Das kam mir immer wie Seniorengymnastik vor. Ich hatte die 140 nicht als Obergrenze, sondern eher als Zeichen, dass nun der Spaß anfängt. 155 war normal und erst bei über 175 hat man die Pumpe auch wirklich gemerkt.

Das macht Spaß und ist mit Sicherheit etwas ganz anderes als das was die Leute machen, die nebenbei noch nen Film schauen und im Grunde nur die Geräte blockieren und sich mit dem Nachbarn unterhalten.
Wenn man noch genug Luft für lange Sätze hat, macht mans nicht richtig ;)

Da waren auch jüngere Leute die meinten, dass ein Puls von über 120 schon Sport wäre, dabei liegen sie damit ja nur knapp über dem Puls einer toten Robbe ;) (OK, bei einigen gab auch weitere Ähnlichkeiten mit verendeten Meeressäugern :twisted: )

Einfach nur das Ziel im Auge behalten. Wenn dabei die Messerei nicht stört, kann man das natürlich tun. Ob es wirklich was bringt? Da habe ich meine Zweifel
 
AW: Ketogenes Training

Momentan laufe ich täglich 5-10km, 120-200m Höhenprofil

Vor drei Jahren waren es 15km 300m.

Das möchte ich auf 10km 240m Höhenprofil täglich bringen (Laufen, nicht joggen)

im Becken möchte ich mal wieder Bahnen durchtauchen können, so wie zu der Zeit wo ich jung war.
Das sollte jetzt ketogen viel einfacher sein.

Beim Schwimmen möchte ich die Bahnenzahl pro Stunde wieder verdoppeln.

Die Kreislaufrelaxion von 180 Puls auf 100 im Intervalltraining um 30% verkürzen.

So halt den körper von früher mal wieder.

Das wären so die Ziele.
 
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