Hypoglykämie

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Auf welche Weise wurde die Insulinresistenz festgestellt?

Trackst du den Blutzucker durchgehend? Mich würde interessieren, ob diese niedrigen Blutzuckerwerte immer zu Symptomen führen oder ab und zu auch durchgehen, ohne dass das Wohlbefinden davon beeinträchtigt ist. Dann könnte nämlich noch was anderes mit hineinpfuschen. Blutdruck, Verdauung, etc.

Wenn du Nährstoffmangel hast, könnte es auch sein, dass dein Körper nicht von selbst in der Lage ist, den Blutzucker zu erhöhen, wenn dies notwendig ist. Es gibt ja Strukturen, die darauf angewiesen sind, egal wie man sich ernährt. Wenn bestimmte Hormone nicht mehr ausgeschüttet werden oder nicht ausreichend, dann kommt es in der Folge auch zu niedrigem Blutzucker. Bei Nebenniereninsuffizienz, Leberzirrhose und vielen anderen Erkrankungen kann das sein. Oder auch einfach nur bei Nährstoffmangel, je nachdem, was betroffen ist. Solche Hypoglykämien treten dann vor allem nachts oder morgens auf, wenn der Blutzucker vom Körper selbst stabilisiert werden muss. Wenn man sich aber sehr streng keto ernährt, könnte er natürlich auch jederzeit auftreten.
 
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Das wäre Missbrauch Schutzbefohlener. Eine Straftat.
Ja, das war es.

Klingt als wärest du in Therapie gewesen, wenn so viele Menschen unter deren Schutz du stehen solltest dich zum Essen animieren wollen, vermutlich wegen einer Essstörung................
Ich war in Therapie, aber nicht wegen einer Essstörung. Mit 66 Kilogramm bei 159 cm Körpergröße war ich damals noch leicht übergewichtig und musste ohne medizinischen Grund gegen meinen Willen von den Psychologen/Ärzten/Therapeuten bestimmte Lebensmittel und Mengen essen.
 
Auf welche Weise wurde die Insulinresistenz festgestellt?
Durch den Glukosetoleranztest. Ich habe ja auch PCOS, das eine extrem hohe Komorbidität mit Insulinresistenz hat.

Trackst du den Blutzucker durchgehend?
Nein. Ich messe ihn fast immer, wenn ich Symptome habe, und manchmal zwischendurch aus Neugier. Das hat ergeben, dass ich diese Unterzuckerungssymptome auch schon bei Werten von 86 mg/dl bekommen kann. So war es heute. Ich hab dann nichts gegessen und jetzt sind sie wieder weg.

Wenn du Nährstoffmangel hast, könnte es auch sein, dass dein Körper nicht von selbst in der Lage ist, den Blutzucker zu erhöhen, wenn dies notwendig ist.
Ja, ich bin mir sehr sicher, dass die Nährstoffmängel dabei eine Rolle spielen.
 
Durch den Glukosetoleranztest. Ich habe ja auch PCOS, das eine extrem hohe Komorbidität mit Insulinresistenz hat.

Das heißt, du hast beim Glukosetoleranztest zu hohe Werte nach einer und zwei Stunden gehabt, aber keinen erhöhten Nüchternwert und im Alltag hast du keinen erhöhten Blutzucker?
Beim Glukosetoleranztest wird ja der Insulinwert nicht bestimmt, deswegen frage ich nach, was genau dabei rauskam.

Ok, also du weißt, dass du die Symptome schon bei 86 kriegen kannst. Aber hast du auch mal Werte darunter gemessen, wo du noch keine Symptome hattest? DAS wäre der interessante Punkt. Zur Erklärung: Ich dachte mal, ich hätte Probleme mit Unterzucker. Ich hatte wirklich übelsten Hunger, Kreislauf, alles. Aber meine Werte waren zwar niedrig, aber nicht pathologisch. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich nur dann die argen Symptome habe, wenn die Werte niedrig sind UND der Blutdruck erhöht. Hoher Blutdruck allein war egal. Niedrigere Werte auch. Beides zusammen war aber übel. Ich bin dann auch irgendwann draufgekommen, warum genau die Kombi, aber das würde jetzt zu weit führen. Soll heißen: Manchmal ist es nicht der Zucker allein. Es kann auch der Kreislauf, die Verdauung, sonst was reinpfuschen und DAS könnte hier der Fall sein.

Du hast sicher schon versucht, deine Nährstoffmängel auszugleichen, nehme ich an. Wurde nachgemessen, ob das nun in der Norm ist?
Klar, kann sowas verantwortlich sein. Der Körper braucht die Stoffe, um die richtigen Hormone zur richtigen Zeit auszuschütten.
 
Andere sind schuld daran, dass du zu viel gegessen hast? Dann ist es Zeit, die Verantwortung für dich zu übernehmen.
Deine Schwächeanfälle sind wahrscheinlich Hungergefühle. Die auszuhalten fällt vielen schwer, da bist du nicht alleine. Das geht aber vorbei., wenn du dranbleibst.
Du unterbrichst beim futtern gegen vermeintlichen Unterzucker ständig eine Anpassung deines Körpers an eine KH-arme Ernährung. Damit verlängert sich die "Leidensphase" unnötig, Abnehmen wirst du erst, wenn du deinen Körper und deinen Kopf in Einklang bringst.
 
Das heißt, du hast beim Glukosetoleranztest zu hohe Werte nach einer und zwei Stunden gehabt, aber keinen erhöhten Nüchternwert und im Alltag hast du keinen erhöhten Blutzucker?
Nein, beim Glukosetoleranztest hatte ich auch zu niedrige Werte.

Aber hast du auch mal Werte darunter gemessen, wo du noch keine Symptome hattest?
Ja, auch bei Werten im 70er-Bereich hatte ich manchmal zunächst keine Symptome. Oft sind die nach einiger Zeit aber dann doch aufgetreten. Im 60er-Bereich hatte ich bisher — soweit ich weiß — immer Symptome.

Du hast sicher schon versucht, deine Nährstoffmängel auszugleichen, nehme ich an. Wurde nachgemessen, ob das nun in der Norm ist?
Mein B12 war letztes Jahr in der Norm, könnte aber mittlerweile wieder niedriger sein. Ich habe außerdem einen schweren Vitamin D-Mangel, und garantiert einen Mangel an B1, B6 und Magnesium.

Andere sind schuld daran, dass du zu viel gegessen hast?
Andere haben mich zum Essen gezwungen.

Deine Schwächeanfälle sind wahrscheinlich Hungergefühle. Die auszuhalten fällt vielen schwer, da bist du nicht alleine.
Hunger ist für mich das schönste Gefühl der Welt.

Ich rede von plötzlich eintretender, extremer Schwäche und Nervosität. Und selbst in diesem Zustand möchte ich eigentlich nicht essen.
Weil ich den Hunger, den ich dann auch habe, nicht verlieren will.
 
Hast du den Test zuhause in Eigenregie gemacht?
Der Glukosetoleranztest macht nur Sinn unter standardisierten Bedingungen und da zählen die Werte eine Stunde und zwei Stunden danach.
63 mg/dl drei Stunden nach dem Test ist kein unnormaler Wert.
 
Hunger ist beruhigend für mich.
Such dir was anderes, was dich beruhigt. Mit Hunger wird es auf Dauer nicht klappen, genauso wenig wie mit Essen.
Wir alle wollen die Dinge unter Kontrolle haben. Loslassen ist die Kunst.
 
Hast du den Test zuhause in Eigenregie gemacht?
Nein, nach Anleitung im Beipackzettel, weil mein Hausarzt gesagt hat, dass der Test in der Praxis nicht mehr durchgeführt wird.

63 mg/dl drei Stunden nach dem Test ist kein unnormaler Wert.
Der im Beipackzettel angeführten Tabelle zufolge sind 63 mg/dl drei Stunden nach dem Konsum der Zuckerlösung kein normaler Wert.

Such dir was anderes, was dich beruhigt.
Warum? Abgesehen davon, dass mich nicht nur Hunger beruhigt, kann ich mir ja nicht aussuchen, was mich beruhigt und was nicht.

Mit Hunger wird es auf Dauer nicht klappen
Hunger beruhigt mich seit ich denken kann. Es wird auf Dauer nicht klappen, sich das auszureden.
 
Der Hungermodus existiert nicht. Wenn ein Körper, der nicht regelmäßig genug Nahrung bekommt, nichts hergeben würde, hätte Magersucht keine Auswirkungen auf das Gewicht, und niemand könnte verhungern. Ein Körper mit einem Defizit an Nahrung wird diese sofort verwerten, und nicht in Form von Fett einlagern.
Das ist so natürlich kompletter Unsinn.

Es gibt einen normalen Stoffwechsel, bei dem der Körper regelmäßig und und in ausreichender Menge Nahrung bekommt.
Reduziert man diese Nahrungsmenge um etwa 25%, so wird man am Anfang zügig Gewicht verlieren. Nach einer Weile stoppt die Abnahme, weil der Körper sich an die verminderte Zufuhr angepasst hat. Möchte man nun weiter abnehmen, muss man die Zufuhr weiter reduzieren. Auch dann wird der Körper versuchen, seinen Energiebedarf weiter zu drosseln.
Wie passiert das? Die Körpertemperatur und das Aktivitätsniveau werden gesenkt. Den Leuten ist also ständig kalt und sie sind schlapp und schlafen viel.
Die verwertung der zugeführten Nahrung wird verbessert. Allein dadurch kann der Körper aus der gleichen Nahrung bis zu 10% mehr Energie ziehen.
Der Körper wird unter Umständen (je nach Art der Nahrung) sehr lange versuchen weitere Rücklagen in Form von Fett zu bilden. Im Gegenzug werden primär Muskeln abgebaut, da Muskeln auch in Ruhe Energie verbrauchen. Auf diese Weise sterben am Ende auch viele Magersüchtige, da auch der Herzmuskel langsam abgebaut wird und am Ende das Herz zu schwach wird, selbst den lächerlichen Körperrest noch zu versorgen.

Dies ist übrigens eins der wenigen Phänomene, die wirklich gut untersucht wurden. Stichwort: Minnesota Starvation Experiment.

Im Gegenzug zur Energiebeschränkung, von der ja hinlänglich bekannt ist, dass sie nicht funktioniert (wäre es anders, gäbe es nur noch diese eine Diät und alle anderen wären verschwunden), ist viel weniger die Menge an Energie, sondern die Nahrungszusammensetzung für eine Abnahme verantwortlich.
Erst wenn man den Insulinspiegel runter bringt, löst der Körper Fett aus den Fettzellen und transportiert es zur Leber, wo es in Ketone umgebaut wird, die dann wieder den Muskeln und dem Gehirn als Brennstoff dienen.
Ein hoher Insulinspiegel verhindert dies und sorgt dafür, dass die Fettzellen weiteres Fett einlagern.

Man sollte auch nicht den weit verbreiteten Fehler machen und Nahrungszufuhr mit Nahrungsaufnahme gleichsetzen. Alle Diäten, die mit Energiereduktion arbeiten, reduzieren die Energiezufuhr. Natürlich kann der Körper nicht mehr Energie aufnehmen als man ihm zuführt. Aber er steuert durchaus kräftig gegen.
Bei einer dauerhaften, ketogenen Ernährung geht man einen anderen Weg. Es wird dem Körper reichlich Energie zugeführt. Aber durch den konstant niedrigen Blutzucker, drosselt der Körper auch den Insulinausstoß auf ein Minimum. Durch den geringen Insulinspiegel kann der Körper dann auch sehr gut das Fett aus den Fettzellen holen. Viel wichtiger ist aber, dass der niedrige Insulinspiegel es für den Körper sehr schwer macht, Fett in die Fettzellen zu bekommen. Ein weiterer punkt ist, dass der konstant geringe Insulinspiegel dafür sorgt, dass andere Hormone, deren Wirkung sonst vom Insulin maskiert wird, wieder wirken können. Hier wäre z.B. das Leptin zu nennen, welches wiederum das Ghrelin maskiert.

Leptin wird von den Fettzellen produziert und signalisiert dem Körper, dass reichlich Reserven vorhanden sind und er deshalb keinen Grund hat zu knausern. Als Folge bleiben der Aktivitätslevel, Puls und Körpertemperatur oben. Es wird auch nicht versucht Energie aus Muskeln zu gewinnen, da genug Energie da ist.
Außerdem haben wir noch einen wichtigen Punkt: Da kaum KH zugeführt werden, muss der Körper selber welche herstellen. Dazu werden bevorzugt Proteine verwendet, an denen bei einer ketogenen Ernährung auch kein Mangel besteht. Hier haben wir aber das Glück, dass dieser Prozess sehr ineffizient ist und viel Energie bindet. Auch der Umbau von Fett in Ketone braucht recht viel Energie. Aber da der Körper ja genug Energie hat (das sagt ihm das Leptin) wird er diese auch munter ausgeben. Es ist keine Bedrohung für ihn. Ein weitere Punkt ist dann noch dieser, dass Ketone nur im Blutstrom gespeichert werden können, dort werden sie von den Nieren aber auch fleißig ausgefiltert.
Alles in allem also lauter Faktoren die dafür sorgen, dass man in Ketose ohne offensichtliches Energiedefizit abnehmen kann. Man kann dies natürlich auch noch weiter unterstüzen. Hier kommt der Sport ins Spiel und da besonders das Krafttraining. Das Ziel vom Krafttraining ist der Muskelaufbau. Dieser kostet aber ebenfalls viel Energie und wenn die Muskeln erstmal da sind, verbrauchen sie auch ständig Energie. Wir haben also auf der einen Seite die Energie, die wir beim Sport direkt umsetzen. Dies ist leider weniger, als uns lieb wäre. Aber durch die starke Beanspruchung bekommen die Muskeln einen Aufbaureiz und fangen an langsam zu wachsen und dieser Wachstumsreiz hält etwa 36 bis 48 h an. In dieser Zeit sind die Muskeln auch messbar wärmer. Das geht so weit, dass sogar unsere komplette Körpertemperatur minimal nach oben geht.

Am Ende führen diese ganzen Prozesse dazu, dass wir mit hohem Insulin mit 1800 kcal zunehmen und mit sehr niedrigem Insulin und ein wenig Sport mit 2200 kcal abnehmen (dabei ist die Energie, die wir beim Sport verfeuern nicht mit eingerechnet).

Ich habe z.B. mit einem sehr umfangreichen Sportprogramm (täglich 3-4 h) und mindestens 3500 kcal/Tag (dabei unter 20 g KH) sehr schnell abgenommen. Hier bin ich auf etwa 2 kg/Monat gekommen und konnte das über etliche Monate halten. Ohne KH regelmäßig mehr als 4000 kcal/Tag zu essen, ist übrigens eher anstrengend, zumal ich auch nur 2x am Tag wirklich Hunger hatte
 
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Nein, beim Glukosetoleranztest hatte ich auch zu niedrige Werte.

Öha. Ok. Kannst du die Werte hier aufschreiben. Jetzt wird's interessant. Hast du den Test mit den 2 Stunden und zwei Messungen gemacht? Es gibt ja zwei, die normal in Laboren gemacht werden. Meist wird der gemacht, wo nüchtern Blut abgenommen wird, dann die Zuckerlösung getrunken und dann nach einer und zwei Stunden gemessen. Man darf sich dazwischen aber null bewegen, muss sitzen bleiben, darf nichts trinken und man muss gesund sein, kein Schnupfen, nichts. Das verfälscht sonst alles die Werte. Wurde das Blut abgenommen?

Wer genau hat dann die Diagnose Insulinresistenz ausgesprochen? Und mit welcher Begründung?

Dass du manchmal im 70er Bereich keine Symptome hast, gibt Hoffnung. Da könnte es einen Cofaktor geben, der dir reinpfuscht und die Symptome triggert. Dafür kommt Einiges in Frage: Blutdruck, Blutverteilung (ich hab das manchmal geschafft, wenn ich viel Rohkost gegessen habe, dann war scheinbar alles mit Verdauen beschäftigt und ich hatte Kreislaufprobleme), Herzprobleme, Niere, Leber oder auch Dinge wie Migräneaura. Kannst du irgendwas davon ausschließen oder überprüfen?

Wenn du Vitamin D Mangel hast, hast du garantiert auch Magnesiummangel, da wirst du Recht haben. Wurde der Vitamin D Mangel behandelt?
Vitamin B12 sinkt ja erst sehr spät im Serum. Wenn er schon mal als Mangel festgestellt wurde, dann muss es arg gewesen sein. Wie kommen die Mängel deiner Meinung nach zustande? Ist die Verdauung gestört? Hast du mal die Pille genommen oder sowas? Was könnte das verursacht haben?

Ich finde jedenfalls, dass ein Absacker nach 8 Tagen, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht viel ist. Ich würde da noch abwarten, wie sich das entwickelt.
 
Kannst du die Werte hier aufschreiben.
Ich kann mich nicht mehr an alle Werte erinnern. Ich weiß aber noch, dass mein Blutzucker bei beiden Tests vor Ablauf der Zeit im Bereich von 60 mg/dl war, und dass ich dabei starke Symptome hatte.

Hast du den Test mit den 2 Stunden und zwei Messungen gemacht?
Ich habe, auf Empfehlung meines Hausarztes, einen Glukosetoleranztest aus der Apotheke gemacht.

Wer genau hat dann die Diagnose Insulinresistenz ausgesprochen?
Die Diagnose hat niemand ausgesprochen. Auch die Diagnose Östrogendominanz hat niemand ausgesprochen. Ich habe die entsprechenden Tests eben Zuhause durchgeführt, die zur Diagnostik der Östrogendominanz an ein Labor geschickt, und meine Ergebnisse per Post bekommen. Da steht dann nicht "Östrogendominanz" schwarz auf weiß, und so ist es auch beim Glukosetoleranztest.

Blutdruck, Blutverteilung (ich hab das manchmal geschafft, wenn ich viel Rohkost gegessen habe, dann war scheinbar alles mit Verdauen beschäftigt und ich hatte Kreislaufprobleme), Herzprobleme, Niere, Leber oder auch Dinge wie Migräneaura. Kannst du irgendwas davon ausschließen oder überprüfen?
Blutdruck, Herzprobleme und Migräneaura kann ich ausschließen.

Wurde der Vitamin D Mangel behandelt?
Der wird aktuell behandelt.

Vitamin B12 sinkt ja erst sehr spät im Serum. Wenn er schon mal als Mangel festgestellt wurde, dann muss es arg gewesen sein. Wie kommen die Mängel deiner Meinung nach zustande? Ist die Verdauung gestört? Hast du mal die Pille genommen oder sowas? Was könnte das verursacht haben?
Die Mängel wurden durch Alkoholkonsum verursacht. Ich habe knapp dreieinhalb Jahre lang fast täglich Alkohol getrunken, und davon die meiste Zeit über vor allem Vodka. Seit 1. Januar 2022 trinke ich keinen Alkohol mehr.

Mein Körper ist davon aber immer noch beeinträchtigt. Der Alkohol hat ein Überwachstum von Candida, meine Fettleber, und einen Mangel an Magensäure verursacht.

Die Pille habe ich nie genommen.

Ich finde jedenfalls, dass ein Absacker nach 8 Tagen, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht viel ist.
Ich hatte aber ab Tag 8 jeden Tag mindestens einen.
 
Die Diagnose hat niemand ausgesprochen.

Also, hast du die Diagnose aus deinem Ergebnis geschlossen? Wie genau kommst du bei einem so niedrigen Blutzuckerwert auf die Bezeichnung Insulinresistenz? Also, was genau passiert bei Insulinresistenz deiner Meinung nach, was dazu führt, dass beim Glukosetoleranztest niedrigere Werte herauskommen als sie sollten?
Ich würde bei so einem Ergebnis jetzt erst einmal davon ausgehen, dass du eine überschießende Insulinantwort hast. Das ist natürlich mühsam um abzunehmen. Die Frage wäre also, schüttet dein Körper immer übermäßig Insulin aus? Oder nur als Antwort auf Kohlenhydrate?

Wenn dein Hausarzt vermutet, dass es hier Probleme gibt, hätte er dir eine Überweisung für einen richtigen ogtt ausstellen müssen. Den würde dann auch die Krankenkassa zahlen.

Du schreibst, du hast viel Alkohol getrunken und leidest an Fettleber. Leberschwierigkeiten können solche Beschwerden durchaus auslösen. Schließlich braucht es die Leber, um den Blutzucker zu stabilisieren. Den ersten Schritt hast du ja gesetzt. Du trinkst nicht. Du gleichst Mängel aus.

Ab Tag 8 jeden Tag mindestens einen solchen Zustand. Das ist was anderes, stimmt. Aber da fragt man sich doch: WIESO erst ab Tag 8, wenn es an der Insulinresistenz liegen soll. Ich glaube, irgendwas anderes spielt hier mit rein. Ist dir eine typische Uhrzeit aufgefallen? In der Früh, abens, nachts, nach dem Essen, vor dem Essen? Irgendwas? Nach Kaffee? Weiß der Henker? Zyklus? Stuhlgang?

Hast du in den 8 Tagen eigentlich irgendwie an Gewicht verloren oder zugenommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, hast du die Diagnose aus deinem Ergebnis geschlossen? Wie genau kommst du bei einem so niedrigen Blutzuckerwert auf die Bezeichnung Insulinresistenz? Also, was genau passiert bei Insulinresistenz deiner Meinung nach, was dazu führt, dass beim Glukosetoleranztest niedrigere Werte herauskommen als sie sollten?
Mein Körper muss mehr Insulin produzieren, weil er insulinresistent ist. Und weil ich keinen Diabetes habe, wirkt das Insulin in diesen Mengen auch.

Aber da fragt man sich doch: WIESO erst ab Tag 8, wenn es an der Insulinresistenz liegen soll.
Das frag ich mich auch.

Ist dir eine typische Uhrzeit aufgefallen? In der Früh, abens, nachts, nach dem Essen, vor dem Essen? Irgendwas? Nach Kaffee? Weiß der Henker? Zyklus? Stuhlgang?
Ich habe die Symptome meistens am Nachmittag bekommen, aber gelegentlich auch am Mittag und Abend; immer vor dem Essen und oft auch nach einem Snack, den ich wegen der Symptome gegessen hatte. Koffein konsumiere ich gar nicht, und ich sehe keinen Zusammenhang mit meinem Zyklus oder meiner Verdauung.

Hast du in den 8 Tagen eigentlich irgendwie an Gewicht verloren oder zugenommen?
Ja, ich habe 0.4 kg abgenommen…
 
Mein Körper muss mehr Insulin produzieren, weil er insulinresistent ist. Und weil ich keinen Diabetes habe, wirkt das Insulin in diesen Mengen auch.

Ok. Diabetes Typ 2 ist ja im Grunde eine Insulinresistenz, die der Körper nicht mehr ausgleichen kann. Wo liegt für dich der Unterschied zwischen Diabetes und Insulinresistenz, wenn du sagst, du bist insulinresistent, hast aber keinen Diabetes. Und wie würdest du so einen Zustand nun abgrenzen von einem Hyperinsulinismus, wenn du nicht weißt, wieviel Insulin du tatsächlich ausschüttest?

Es gibt natürlich Vorstufen zum Diabetes, die sich aber dadurch äußern, dass sich vielleicht im Alltag keine Blutzuckerspitzen bilden, aber hohe Mengen eben zeitverzögert weggeschafft werden und es deswegen bei einem ogtt zu erhöhten Werten kommt, während der Nüchternwert aber noch gut ist. Eine gestörte Glukosetoleranz zeigt sich aber dann immer in erhöhten Blutzuckerwerten. Dass es nach hohem Zuckerkonsum zu Blutzuckerabfällen kommt, ist ein häufiges Phänomen. Spricht aber für eine gute Insulinantwort und dafür, dass die Zellen noch gut auf Insulin ansprechen. Also, das Gegenteil von Insulinresistenz. Wie würdest du erkennen, dass dies nicht der Fall ist bei dir?

Du schreibst, du hast die Symptome auch nach einem Snack, den du wegen der Symptome eingenommen hast. Also, hat der Snack die Symptome nicht gebessert? Oder nur kurz unterbrochen?

Wann ist deine Hauptmahlzeit? Also, wann am Tag isst du am meisten oder ist das immer gleichmäßig verteilt? Sorry, wenn das schon irgendwo steht.
 
Sowohl Insulinresistenz, als auch Diabetes Typ 2 sind beides Symptome des metabolischen Syndroms.
Ich wiederhole mich nochmal: Bei einer Insulinresistenz wirkt das Insulin kaum noch und kann den Blutzucker nicht mehr in die Zellen transportieren. Wenn man ständig einen zu geringen Blutzucker hat, wirkt das Insulin noch und die Zellen sind noch nicht resistent (also abgestumpft). Das kommt dann als nächstes
 

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