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Ich muss es vom Kopf entscheiden, nicht weiter zu essen. Mein Körper setzt mir da keine Grenzen mehr.
Mein Eindruck ist, dass das in meiner Kindheit angelegt wurde. Ich musste immer aufessen, mäkeln durfte ich schon gar nicht und aufstehen erst, wenn der Teller leer war.
Wenn ich abends mal nichts essen wollte, musste ich mindestens ein belegte Scheibe Brot essen.
So ging das ständig und kann ich mich noch dran erinnern, wie unangenehm ich das damals empfunden habe.
Daher weiß ich auch, dass ich mal ein funktionierendes System hatte.

Ging mir genau so und Gott allein weis wie lange ich manchmal am Tisch gesessen bin . Geschworen habe ich mir wenn ich Kinder habe das sie essen dürfen ohne Zwang .
Ich kann dich daher gut verstehen .
Ganz Liebe Grüße
 
Weil Honig und Milch ja so gesund sind, 'durfte' ich als kleines Kind zum Frühstück täglich eine große Tasse heiße Milch mit ordentlich viel Honig darin trinken. Damals war nicht bekannt, dass Honig nicht über 38°C erhitzt werden darf.
Ich habe es gehasst. Und ich musste sitzen bleiben, so lange, bis die Tasse leer war. Das widerliche Gesöff wurde immer wieder heiß gemacht, es grieselte (flockte aus) und ich verbrachte viele traumatische Stunden meines Kinderlebens am Esstisch vor meiner Tasse mit heißer Honigmilch.
Ich hab meinem Kind nie etwas Derartiges angetan.
 
Yvette, das klingt ähnlich gruselig, wie mein Erlebnis, als ich damals stundenlang, von mittags bis abends, vor einem Stück Leber gesessen habe.
Dass ich nicht drauf gespuckt hatte, war ein Wunder. Das hat mich so angewidert.
Ich hatte den Eindruck, es wechselt auch ständig die Farbe und der Geruch ist heute noch mein Horror.
 
Ich habe äußerst selten Bärenhunger, bin aber auch nie satt (auch wenn mir das Essen schon Oberkante Unterlippe steht). Wie sagte schon vor vielen, vielen Jahren mein kluger Dipl.-Psych: Sie essen also ständig in ihr Sattsein hinein.
So geht es mir auch, ich kenne keinerlei Sättigungsgefühl. Wenn ich wollte könnte ich problemlos 4 oder 5 Brötchen zum Frühstück essen, nur mein Verstand verhindert das äußerste :wasntme: Auch bei uns galt es den Teller aufzuessen, koste es, was es wolle. Vorher durfte vom Tisch nicht aufgestanden werden. Habe mir damals geschworen dass meinen Kindern nicht anzutun.
 
Ja vergessen kann man sowas nicht . Um die Ungeliebten Lebensmittel einen Bogen machen schon. Und Irgendwie verstehen kann ich es auch zu unserer Kinderzeit hatten alle sehr wenig und da war das Verständnis der Eltern nicht hilfreich . Sobald man selber konnte haben wir das meiste geändert .
 
Freut mich das es vielleicht etwas für dich ist. Ich denke auch das es eine gute Methode ist, und offensichtlich wirkt es auch. Und es ist nicht so krass wie ADF.

Dieser Post bezieht sich auf eat like a bear..
 
Meine Mama hat mich nie gezwungen zu essen, eher hat sich versucht mich zurück zu halten, denn ich war schon als Kind moppelig. Und habe einfach gerne viel gegessen, wenn es geschmeckt hat. Und sportlich war ich auch nicht gerade.
 
Wir mussten auch immer aufessen, aber wir wurden auch immer dazu angehalten, erstmal wenig zu nehmen, man konnte ja nachnehmen. Also saßen wir nie Stunden vor unseren Tellern. Ich hab aber auch immer gerne gegessen. Allerdings sollten wir - zumindest mittags - auch immer was essen, aber aus dem Grund, dass meine Mutter genau wusste, wenn wir etwas nicht mochten und das deswegen dann ausfallen lassen wollten. Auch morgens gings nicht ohne Frühstück aus dem Haus, das mach ich aber bei meinen Kindern genau so, zumindest unter der Woche sollen sie nicht mit leerem Magen zur Schule gehen. Sie sollen auch aufessen, aber wenn sie es mittags nicht schaffen, dann müssen sie nicht sitzen bleiben, sondern können es abends zu Ende essen. Wenn sie mittags oder abends keinen Hunger haben müssen sie auch nicht essen, wenn ich aber genau weiß, "keinen Hunger weil mag ich nicht", dann gibt's nicht zwei Stunden später was, sondern wirklich erst zur nächsten Mahlzeit. Es bringt auch ein Kind nicht um, mal was zu essen, was man nicht so gerne mag, das hat man immer mal im Leben und ich koche nicht so fiese Sachen wie Innereien oder so, sondern dann ist es eben der Brokkoli, der ihnen nicht so behagt ^^
 
Wir sollten auch immer den Teller leer essen, wenn wir das aber mal nicht geschafft haben war es nicht schlimm, aber bei uns gab es nur gute Esser ^^
Bei uns war eher das Problem, das wir erst raus durfte, wenn wir alles gegessen haben, also wurde das Essen ruck zuck weg geputzt, damit man wieder schnell raus konnte. Meine ganze Familie besteht aber aus schnell Essern. Es wurde sich nur am Sonntag Zeit zum Frühstück genommen.
Unter der Woche haben wir ein Schulbrot bekommen, zuhause haben wir am Morgen nicht gegessen und auch das Brot wurde fast nie gegessen, auch wenn unsere Mutter nicht gerade erfreut darüber war. Aber es galt: "Wer nicht will der hat schon"
 
Mein Körper setzt mir da keine Grenzen mehr.
Mein Eindruck ist, dass das in meiner Kindheit angelegt wurde.

Mein Appetit und Verlangen ist da fast grenzenlos. In Ketose weniger. Aber mein Magen hat da Grenzen, wenn ich zuviel esse oder wenn ich was für mich unverträgliches esse stülpt er sich um. Das kann durchaus dauern, aber es passiert. Lange dachte ich früher, das sei sowas wie Bulimie, aber das ist es nicht. Es passiert einfach - oder eben auch nicht. In Ketose eher nicht. Mit Getreide, Milchprodukten, Nachtschatten eigentlich immer. Mein Körper ist der Meinung, ich sollte mir das doch noch mal durch den Kopf gehen lassen. Warum sollte mein Körper weniger humorvoll sein als ich mit bildlicher Sprache.

Bei Fleisch liegt meine Grenze so bei einem 300g Steak, da darf dann aber kein Salat oder sonstwas dazu außer Kräuterbutter. Seit ich das große Bauchnetz habe bin ich da noch begrenzter als früher.

Das hatte ich auch als Kind schon, wenn man mir Bananen gab oder noch schlimmer: Bananenmilch. Oder süße Breie wie Grießbrei, Reisbrei etc. Das ist mein Horror. Da hab ich unfreiwillig manches Bett und Auto :sick:, aber meine Mutter wollte das nicht kapieren, ist doch so guuuut und so gesuuund und so leeeeecker!

Locken konnte man mich mit Thunfischsalat, der in den Dosen. Oder Kokosnuss, möglichst frisch. Oder Ananas, aus Dosen. Aber ja nicht Marmelade oder Eingemachtes aus dem Keller. Auch keine Hefekuchen, brrrrrr.

Das trifft alles auch heute noch zu. :nod:
 
Locken konnte man mich mit Thunfischsalat, der in den Dosen. Oder Kokosnuss, möglichst frisch. Oder Ananas, aus Dosen

Ananas ja, auch. Aber ich stehe absolut auf Pfirsiche in Dosen. Die 580g Inhalt OHNE Saft habe ich - Restmägelein hin oder her - in schlappen 5 Minuten eingeatmet. Und im Moment ist dat lecker Zeugs auch noch bei mehreren Discountern im Angebot. Auf Vorrat kaufen is nich, weil: da fresse ich mich gnadenlos durch bis zum letzten Fitzelchen. Und im Moment bin ich bärenmäßig unterweg, auch seit langer Zeit mal wieder in Ketose. Ich gehöre von Anfang an zu den Glücklichen, die von Ketogrippe verschont bleiben.

NupharLuteas Baguette hatte sich ja so lecker angehört und Bambusfaser und Eiklarpulver waren auch blitzschnell bei mir, aber...! Und dann war es wie mit so vielen Dingen bei mir: Kind auch haben wollen :banghead: .
Gestern Abend war es dann aber doch soweit. Ich habe das Baguette gebacken. Da ich sehr gerne auf Kernen oder Körnern herumknuspere, hab ich noch Sonnenblumen- und Kürbiskerne (und ein bisschen Pizzagewürz) dazugegeben. Für mich ergab es 2 kleinere Baguettes, weil ich nur den Standbackofen zur Verfügung habe, der aber für egal was ein vollwertiger Ersatz ist. Nur eben mit der Länge eines solchen Baguettes hapert es. Beide Baguettes wiegen zusammen 950g, pro Scheibe 25g; das reicht für ne Weile! Schmeckt ordentlich.
Gerade gab es die letzten gambas (keine Ahnung wie größere Krabben auf Deutsch heißen) mit Alioli und zwei Scheiben Baguette. Äußerst lecker, aber jetzt mag ich nach 3 Tagen je 2x gambas und Alioli weder das Eine noch das Andere mehr sehen, geschweige denn essen!

Ich betrachte es jetzt mal als Krankenhaus-Ersatz-Essen, da ich ja eigentlich heute in der Charité in Berlin liegen sollte am zweiten Tag Post-OP. Aber meine Schulter bzw. die gerissene Rotatorenmanschette und die abgerissenen Sehnen haben sich bei der Betrachtung der MRT-Bilder als nicht operierbar herausgestellt. Jetzt wurde mir Cortison in die Schulter gespritzt, und ich kann nachts endlich wieder problemlos schlafen. Muss mal schauen, dass ich auch noch ein Rezept für Physio bekomme. Muss beides haben, nicht nur die Spritze!


Einen schönen dritten Advent noch rundum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich backe auch meist 2 kleine Baguettes und nicht ein großes. Eins bekommt dann meine Ma, das andere ist für uns
 
Das ist so ein extremes Lob wie wenn der Schuhbeck meint "Kamma lossn"! Sehr gut.

:makeup:

Ich mag meinen Brotbelag nicht immer in Salatblätter oder Ähnliches einwickeln. Und wenn ich schon mal in Ketose bin, will ich sie mir auch nicht durch den Kauf eines konventionellen Baguette kaputt machen.
Gute Uhrzeit - werde gleich mal meine Bärenmahlzeit zubereiten...
 
Jetzt wurde mir Cortison in die Schulter gespritzt, und ich kann nachts endlich wieder problemlos schlafen.
das ist ja super!!! Und die Op ist echt abgeblasen?
Rezept für Physik ist superwichtig, evtl. können gestärkte Muskeln das Gelenk entlasten!
erhol Dich gut von dem ganzen Stress....
 
evtl. können gestärkte Muskeln das Gelenk entlasten!

Außer der Ruptur der Rotatorenmanschette sind drei Muskel abgerissen und können auch nicht über in den Knochen gebohrte Löchlein befestigt werden. Ich hatte in diesem Quartal schon mal ne Überweisung zur Krankengymnastik bekommen, konnte sie aber nicht wahrnehmen, da ich sehr viel in der Box war. Wenn ich das Rezept beibringe, bekomme ich ein neues für Physio, sonst nicht. Ich finde es nicht, habe es vermutlich zerrissen und weggeworfen. Außerdem: so kurz vor Weihnachten werde ich sehr wahrscheinlich Probleme haben, noch einen Termin zu bekommen. Muss mal bei Liebscherund Bracht auf youtube schauen oder ne email schicken, welche Übungen ich machen kann.
 
und ich kann nachts endlich wieder problemlos schlafen

Ich habe - seit ich so viel zugenommen habe - wieder Schlafapnoe, die war mit Normalgewicht verschwunden. Ich brauche aber kein CPAP, weil ich nur in Rückenlage die vielen Atemaussetzer habe. Bin seit Jahren angehalten, nur in Seitenlage zu schlafen. Und mit der kaputten Schulter werde ich alle paar Minuten wach, weil es einfach wehtut.
 

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