Tagebuch von Fliegerin

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Mein Kryptonit sind auch Brot- und Teigwaren.:tmi:


Ich könnte die nächste Jammerrunde einläuten. :wasntme::D

Mich hat es tatsächlich ein wenig traurig gemacht vorher, aber auch aus dem Gedanken heraus, was ich mir alles hätte ersparen können. Ich kann nichtmal sagen, ich hätte nicht gewusst, dass das gesünder ist. Ich hatte nie einen Langzeitvergleicht, und, jetzt könnte man lachen, in echt behauptet, dass ich das nicht merke mit dem Insulin und so. So richtig begriffen habe ich das erst, als ich längere Zeit nur noch Vollkorn gegessen habe.

In der Weissmehlzeit konnte ich mir schlicht nicht vorstellen, dass die gleiche Menge an Nahrung auch sättigender sein könnte. Dabei bin ich nicht phantasielos. Im Nachhinein habe ich keine taugliche Erklärung mehr dafür. Eher so, die anderen essen das ja auch. :talking:

Und ich sehe in der Umgebung ähnliches Elend, aber wenn ich auch nur ein kleiner Hauch von "iss doch weniger Zucker" sage, ach, dann kommt "ich bin doch nicht dick" und das ist ja alles was zählt. Darum sage ich in der Regel nichts. Oder ich sage etwas, und rechne mit nichts. Weil, das kann ich auch bei mir nicht ausschliessen, wenn der Moment kommt, zählt vielleicht doch, was jemand mal von jemandem gehört hat.

Aber es schmeckt gut. Zopfbrot mit Banane schmeckt echt gut, auch Teigwaren. So gut, dass ich damit nicht aufhören kann, weil es mich nicht sättigt.
 
Gibt es etwas, bei dem Du Dir richtig sicher bist, dass es mit Keto besser ist? Bei mir käme da sicher der Punkt, dass es dem Magen gut getan hat.

Na, in jedem Fall ist es eine Eliminationsdiät, dh, du lässt dann anscheinend NMs weg, die deinem Magen nicht gut tun. Oder in der bisherigen Kombi nicht gut tun. Das lässt sich ja rausfinden. Ob das an Keto liegt oder an dieser Art "Trennkost" kannst du auch rausfinden.
 
Auf die Not kam ich, weil Du ja nicht freiwillig mit Keto aufgehört hast. Das wäre für mich eher ein Schlaraffenland, von selber etwas Neues ausprobieren.

Nun, es hat mich ja niemand gezwungen. Ich hätte auch stur weitermachen können oder sogar noch einen draufsetzen mit Carnivore. Tatsächlich nutze ich in meinem Leben aber solche Gong-Schläge um nocheinmal alles neu und mit "fremdem Blick" zu betrachten möglichst über den längstmöglichen Zeitraum. Und so fand ich eben Zusammenhänge, die mir vorher nicht klar waren, u.a., weil das Thema in Keto-Kreisen negiert wird, weil die aktuelle Wissenslage die alte Erfahrungsmedizin negiert und weil ich die Folgen der Postmenopause zwar im Blut vorliegen habe, mir aber im Hinblick auf Harnsäure keine Gedanken gemacht habe. Auch weil das ja in meiner Familie immer bei jedem zu hoch war, hielt ich das eher für normal und nicht für eine Folge meiner Ernährungsweise. Sowas kommt von sowas. Nein, Keto ist nicht schuld, aber es trägt bei.


Ich übe Leichtigkeit ohne Loslassen. Vielleicht klappt das auch.

Es gibt ja Leute, die behaupten, ich könne wohl beides gut. Die kennen mich nicht und schlussfolgern nur deshalb so, weil meine Interessen nicht in dem Bereich sind, wo sie die ihren haben. Und es gibt reichlich Dinge, die mich auch nicht mal peripher tangieren, die muss ich nicht mal leicht nehmen.

Doch fällt es mir schwer, Verantwortung abzugeben und stattdessen mich wichtig zu nehmen. Da besteht noch Wachstumsoption.

Ist das für Dich ein entweder oder, oder können auch beide recht haben? Dass zumindest Greger das ausschliesst, weiss ich, aber da sag ich mal, er will halt auch einfach etwas anderes.

Sicher haben beide recht. Nicht alle Menschen sind gleich und die Studien differenzieren da nicht. Das ist ja immer so, dass die Ergebnisse pauschalisiert werden und die Ausreißer, die muss man dann exakt in der Studie nachlesen. Wenn es für 80 von 100 gut ist, was ist mit den anderen 20? Wozu gehöre ich zu welchem Zeitpunkt in meinem Leben?

Fung, DrBoz, Greger und McDougall gehen alle davon aus, dass das Problem auf 2 Dingen basiert:
1. moderne Lebensmittel, die immer schlimmer werden und nix mit artgerechter Haltung des Menschen zu tun haben
2. auch daraus resultierend - Snacking. Und zwar Snacking von Unmengen von Carbs.

Frühstück: Obstsaft, Müsli oder "Extra"-Porridge aufgepeppt (das ist nicht das ursprüngliche), Glutenbrötchen, Glutencroissants, alles Aufbackware.
Snacktime: Süßigkeiten, Obstsaft, Kekse, Milchschnitte etc.
Mittag: Spaghetti, Pizza, Pasta mit Soße, Pommes, Belegte, Dessert
Nachmittag: Kaffeestückchen, Kuchen, Kekse, Eis
Abend: Brot, Brötchen, Pitta, Teigtaschen, Pommes mit
Spät: Chips, Schokolade, Kekse, Flips
Und hier ist das zwischendurch noch nicht aufgelistet - es werden also locker 6-10x Nahrungsaufnahme am Tag und evtl. Kühlschrank in der Nacht.

Und bei der STandard American Diet ist das alles von den Mäckes dieser Welt, selbst DrBoz hat Videos wo sie dort vorfährt.

Das ist das Gegenteil von Whole Food Plant Based.
Schön ist allerdings das Beispiel aus den Studien, dass selbst diejenigen, die bei McDonalds & Co die veganen Sachen nehmen, bessere Blutwerte haben als die anderen. Und einen besseren CO2-Fußabdruck - der aber nur beiläufig.
 
Gibt es etwas, bei dem Du Dir richtig sicher bist, dass es mit Keto besser ist?

Ich denke in Ketose nicht über Essen nach und schon gar nicht über die falschen Nahrungsmittel. Das ist sehr befreiend für mich.
Vermutlich hat das bei mir den größten Anteil daran gehabt, dass ich ich zunächst von meinem hohen Gewicht runter gekommen war.
Denn auch in Zyklusphasen, in denen ich hungriger war, habe ich mit Leichtigkeit weiter ketogen essen können, wenn es dann auch mehr gewesen war.
Das hat aber keinen anhaltenden Effekt gehabt. Mein Gewicht hatte sich durch das intuitive essen von selbst reguliert.

Mein körperliches Wohlbefinden war auch meist gut. Magenschmerzen und Sodbrennen war ich seinerzeit endlich losgeworden.
Das ist auch nicht wieder gekommen, obwohl man mir prognostiziert hatte, ich müsse lebenslang Protonenpumpenhemmer einnehmen, nachdem meine Gallenblase entfernt wurde. Die OP war übrigens 2011, noch kurz vor meiner ersten Erfahrung mit ketogener Ernährung.

Mit Fortschreiten der Wechseljahre, wurde Keto immer schwieriger für mich und es haben sich nachteilige Symptome ergeben, die ich anfangs nicht hatte.
Dazu gehört bei mir auch die Harnsäurethematik. Mein Schlafbedürfnis ist in Ketose heutzutage ebenfalls geringer, aber die Schlafqualität schlechter als zuvor. Mein schon eh sehr niedriger Puls sinkt noch tiefer ab, was sich dann auch in einem Gefühl von Abgeschlagenheit äußert. Irgendwie habe ich insgesamt nicht mehr diesen Frische-Kick wie zu Beginn.

Was ich jedoch auch feststelle dass ich mit höheren Carbmengen, zwar immer mal nur an Ketose kratze, aber dennoch so Vorzüge habe wie, mehr Kreativität, Elan, Konzentrationsfähigkeit und bessere Stimmung insgesamt. Dazu muss ich aber scheinbar auch die Proteine im Auge haben. Mir war das im Mai aufgefallen, dass ich mit der rein Basenkost, ohne pflanzliches Eiweißpulver, mein Stimmungstief nicht auffangen konnte. Es waren fast exakt 14 Tage, in denen ich eine unerklärliche Schwere in mir wahrgenommen hatte. Es gab keine äußeren Einflüsse, die das verursacht haben könnten. Nach diesem Zeitraum kam dann sozusagen auch die Bestätigung. Mit den gleichen Bedingungen, allerdings scheinbar in einer anderen Zyklusphase, fühle ich mich erneut richtig gut und verspüre auch wieder ein Bedürfnis zu trainieren.

Mein großer Vorteil, grundsätzlich nicht das Falsche zu essen, habe ich bisher, bei der Variante, wie ich derzeit esse, leider nicht.
Vermutlich liegt es daran, dass ich keine strenge Vorgabe habe, an die ich mich halten muss. Mit dem Wollen hapert es dann nämlich oft. :tmi: Da bin ich dann leicht geneigt, Ausnahmen zu machen und die haben dann häufig die Tendenz, sich länger zu etablieren, als mir lieb ist. Irgendwann muss ich dann, bewusst die Richtung wechseln und mich gegen diesen Drang so zu essen, widersetzen. Durch diese Wechsel halte ich auch mein Gewicht. Es fühlt sich aber nicht so leicht und locker an. Außerdem habe ich nicht den Eindruck, dass das auf Dauer zuträglich für meine Gesundheit ist. Vielleicht ist das nur ein blöder Glaubenssatz, aber auflösen konnte ich den bisher auch nicht. Daher experimentiere und übe ich, einen geeignetere Art und Weise meiner dauerhaften Ernährungsweise zu etablieren.
 
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Eine Frau ist wie ein Teebeutel - du kannst erst beurteilen, wie stark sie ist, wenn du sie ins Wasser wirfst." - Eleanor Roosevelt


Als ich heute halbverschlafen in der Küche über mein Frühstück nachdachte, habe ich mich eine Minute hingesetzt, um nachzudenken. Und dann habe ich gedacht, ich will mal wieder Keto machen. Ich muss mal wieder fühlen, nach ewigen Wochen ohne (das ist Satire, meine Herren, muss man schriftlich ja darauf aufmerksam machen.), wie das ist. Um Punkt 13:48 habe ich 3ppm gemessen.
Dann konnte ich mit dem Velo an die Sonne, versuchte mich an viel zu steilen Strassen, freute mich über die vielen Brunnen, schüttete Wasser in mich hinein, ein wenig übel war mir mal, aber nicht so lange. Mir war auch nicht so extrem übel wie beim ersten Mal, das lässt mich hoffen.

Ich denke darüber nach, etwas ganz Verrücktes zu machen. (Tatsächlich würde ich das auch on the fly definieren. (Darum bitte nicht nachfragen.) Ein wenig Englisch, schon klingt es nach Konzept.) Hängt aber auch davon ab, wie sich das mit der Grippe entwickelt. Bis jetzt geht es. Vorhin war ich sehr müde, jetzt wieder wacher. Ich hoffe, ich beginne nicht noch zu frieren. Diese Friererei bleibt mir unheimlich. Es wäre schön, wenn das alles mit der Zeit weniger wird.

Achja, abendlicher Hunger habe ich auch als Teil meiner Grippe angenommen, ich hab darum noch ein wenig spatzig.

Draussen treiben grosse Wolken in freundlichem Licht.

Irgendwann heute hatte ich einen Lachanfall, als ich mich über den ganzen Slang freute, den ich hier kennenlerne. Da kann man so lustig reden. Bloss habe ich mir eingeimpft, mich möglichst ohne Fremdwörter zu unterhalten, manchmal ist das schade.

Keto on the fly ~ Fliegerinnen Keto (als hätte ich das vorbereitet)

Energie (kcal): 1.288 kcal
Fett: 112 g
Eiweiß: 66 g
Kohlenhydrate: 4 g
 
Es gibt ja Leute, die behaupten, ich könne wohl beides gut. Die kennen mich nicht und schlussfolgern nur deshalb so, weil meine Interessen nicht in dem Bereich sind, wo sie die ihren haben.


Das klingt lustig, aber ich verstehe kein Wort. Loslassen oder nicht loslassen mit Lockerheit zu verbinden, hat etwas damit zu tun, dass sie nicht einschätzen können, was Dich interessiert?


Und es gibt reichlich Dinge, die mich auch nicht mal peripher tangieren, die muss ich nicht mal leicht nehmen.


Das interessiert mich immer, was andere überhaupt nicht interessiert. Hast Du ein Beispiel? :D


Doch fällt es mir schwer, Verantwortung abzugeben und stattdessen mich wichtig zu nehmen. Da besteht noch Wachstumsoption.


Ist Verantwortung zu übernehmen nicht mit sich wichtig nehmen verbunden?

Manchmal gibt es doch Dinge, die einem gerade vielleicht nicht so gut tun, aber auf Dauer eben doch. Dann ist das "nicht gut tun" langfristig ja doch ein "gut tun" und sich wichtig nehmen.

Allerdings ist es noch nicht so lange her, da hast Du hier geschrieben, Du lässt irgend ein Gedöns sein jetzt. Ich stell Dir mal den Schaukelstuhl hin. Magst Du ein Guetzli zum Kafi? :)



Sicher haben beide recht. Nicht alle Menschen sind gleich und die Studien differenzieren da nicht.


Ich habe bisher sowieso noch nicht verstanden, warum Keto ein andauernder Zustand sein soll. Früher wurde doch lustig gemischt. Da bleibt mir etwas sehr verborgen.


Fung, DrBoz, Greger und McDougall gehen alle davon aus, dass das Problem auf 2 Dingen basiert:
1. moderne Lebensmittel, die immer schlimmer werden und nix mit artgerechter Haltung des Menschen zu tun haben
2. auch daraus resultierend - Snacking. Und zwar Snacking von Unmengen von Carbs.


Im Punkt eins war ich gar nicht so schlimm. Ich habe immer selber gekocht.

Im Punkt zwei hingegen war ich voll dabei.

Von den Vieren habe ich nur bei einem reingelesen, Videos mag ich irgendwie nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich die Zeit dafür habe, aber manchmal gibt es verbindende Dinge, obwohl es widersprüchlich aussieht. Oder die Gründe, warum etwas funktioniert, sind nicht die offensichtlichen. Oder es gibt für ein Problem mehrere Lösungen. Wäre doch wunderbar.

Das ist das Gegenteil von Whole Food Plant Based.
Schön ist allerdings das Beispiel aus den Studien, dass selbst diejenigen, die bei McDonalds & Co die veganen Sachen nehmen, bessere Blutwerte haben als die anderen. Und einen besseren CO2-Fußabdruck - der aber nur beiläufig.


Ich kann mich noch nicht überwinden, alle Ernährungsformen, mit denen ich Erfahrung habe, hier aufzuschreiben. :wasntme:
 
Mit Fortschreiten der Wechseljahre, wurde Keto immer schwieriger für mich und es haben sich nachteilige Symptome ergeben, die ich anfangs nicht hatte.
Dazu gehört bei mir auch die Harnsäurethematik.


Womit misst Du das? Da gibt es auch so Streifen, aber die sind wohl ähnlich wie Ketostix in der Genauigkeit?


Mein Schlafbedürfnis ist in Ketose heutzutage ebenfalls geringer, aber die Schlafqualität schlechter als zuvor.


Da bleib ich noch dran. Ich habe viele Nächte weniger geschlafen, aber es kam regelmässig zu Aufholschlaf. Das ist ein Punkt, bei dem sich bei mir etwas unrund anfühlt.


Mein schon eh sehr niedriger Puls sinkt noch tiefer ab, was sich dann auch in einem Gefühl von Abgeschlagenheit äußert. Irgendwie habe ich insgesamt nicht mehr diesen Frische-Kick wie zu Beginn.


Testosteron hast Du genug? Das könnte ja auch an etwas völlig anderem liegen.



Was ich jedoch auch feststelle dass ich mit höheren Carbmengen, zwar immer mal nur an Ketose kratze, aber dennoch so Vorzüge habe wie, mehr Kreativität, Elan, Konzentrationsfähigkeit und bessere Stimmung insgesamt.


Ich habe zu Beginn, das habe ich heute wieder deutlich gemerkt, wie eine Aufhellung. Aber das hat nachgelassen. Darum probiere ich jetzt etwas aus.
Mit den richtigen Kohlenhydraten fühle ich mich auch kraftvoll.



Dazu muss ich aber scheinbar auch die Proteine im Auge haben. Mir war das im Mai aufgefallen, dass ich mit der rein Basenkost, ohne pflanzliches Eiweißpulver, mein Stimmungstief nicht auffangen konnte. Es waren fast exakt 14 Tage, in denen ich eine unerklärliche Schwere in mir wahrgenommen hatte. Es gab keine äußeren Einflüsse, die das verursacht haben könnten. Nach diesem Zeitraum kam dann sozusagen auch die Bestätigung. Mit den gleichen Bedingungen, allerdings scheinbar in einer anderen Zyklusphase, fühle ich mich erneut richtig gut und verspüre auch wieder ein Bedürfnis zu trainieren.


Iss keinen Zopf. oder nur ein Stück. Was mich dazu bewegt hat, heute mit Keto anzufangen, waren seltsame Zustände sowohl am Samstag wie auch am Sonntag. Es bringt einfach alles durcheinander in mir.
Ich habe am Samstag für wenige Minuten über etwas geweint, das gar nicht mein Problem ist. Also ich kann das Betreffende gut, aber es fühlte sich an, als wäre ich verloren. Das hat mich dermassen irritiert, ich dachte, da stimmt etwas nicht mehr.
Das hat sich vermischt mit diesem immer noch mehr Essen wollen. Das ist nicht gut.

Mich hat es darin bestärkt, dass es kein "emotionales Essen" ist, sondern, dass die Nahrung nicht stimmt und mich durcheinander bringt. Heute hatte ich das nicht mehr.


Mein großer Vorteil, grundsätzlich nicht das Falsche zu essen, habe ich bisher, bei der Variante, wie ich derzeit esse, leider nicht.
Vermutlich liegt es daran, dass ich keine strenge Vorgabe habe, an die ich mich halten muss. Mit dem Wollen hapert es dann nämlich oft. :tmi: Da bin ich dann leicht geneigt, Ausnahmen zu machen und die haben dann häufig die Tendenz, sich länger zu etablieren, als mir lieb ist. Irgendwann muss ich dann, bewusst die Richtung wechseln und mich gegen diesen Drang so zu essen, widersetzen. Durch diese Wechsel halte ich auch mein Gewicht. Es fühlt sich aber nicht so leicht und locker an. Außerdem habe ich nicht den Eindruck, dass das auf Dauer zuträglich für meine Gesundheit ist. Vielleicht ist das nur ein blöder Glaubenssatz, aber auflösen konnte ich den bisher auch nicht. Daher experimentiere und übe ich, einen geeignetere Art und Weise meiner dauerhaften Ernährungsweise zu etablieren.


Hast Du es mal mit tageweisen Regeln probiert? Ausnahmen machen, aber so, dass sie sich doch nicht etablieren können?

Wann wird die Ausnahme zur Regel? Es ist schwierig, ungesundes Essen schmeckt gut. Wie fühlst Du Dich denn, in diesen etablierten Ausnahmezeiten? Vielleicht kannst Du Dir das ja auch erlauben, und eher daran arbeiten, dass es lockerer wird, und nicht mit Schimpfen verbunden, wenn Du die Richtung wechseln möchtest? (Das mit dem Schimpfen unterstelle ich jetzt einfach mal.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, in jedem Fall ist es eine Eliminationsdiät, dh, du lässt dann anscheinend NMs weg, die deinem Magen nicht gut tun. Oder in der bisherigen Kombi nicht gut tun. Das lässt sich ja rausfinden. Ob das an Keto liegt oder an dieser Art "Trennkost" kannst du auch rausfinden.


Ich meinte damit eher, dass ich seit Keto zB Hülsenfrüchte noch viel besser verdauen kann. Ich hatte ganz sicher Bakterien, oder auch Pilze, die ich nicht wollte.

Und ich habe ganz sicher meinen Körper nicht verstanden. Ich hatte mein halbes Leben Hunger, als Kind habe ich mich sehr gefragt, was mit mir denn nicht stimmt, und nun merke ich, dass ich halt einfach Hunger hatte.
 
Ich meinte damit eher, dass ich seit Keto zB Hülsenfrüchte noch viel besser verdauen kann. Ich hatte ganz sicher Bakterien, oder auch Pilze, die ich nicht wollte.

Oh! Das ist ja toll.
Ich durfte bei meinem Wechsel mit Hülsenfrüchten gar nicht, du konntest mich als Luftballon aufseilen und das ist auch schmerzhaft.

Inzwischen UND mit WFPD habe ich mich nach und nach unter zuhilfenahme von Oligase daran gewöhnt und immerhin gehen schon mal Kidneybohnen, Mungbohnen und Favabohnen ohne Probleme in mittlerer Menge. Linsen ist noch schwierig, Garbanzos sehr schwierig und gelbe Linsen bzw. Split Peas sind noch nicht gut möglich. Mais auch nicht, das war schon immer so.

Also inzwischen jetzt nach 5 Monaten besser als die Jahrzehnte zuvor. Also ist mein Mikrobiom mittlerweile von mir gut aufgefüttert worden. Die Ackermannsia haben wirklich sehr geholfen im letzten Jahr und ich werde nochmal einen Monat machen damit demnächst. Aktuell verwende ich sporenbasierte Probiotika zum Auffüttern, ein Rest, der noch rumlag. Nach den Ackermannsia dann kommen wieder die SuperBugs zum Einsatz, bis alles klaglos läuft. Mit StarchSolution muss ich ja auch kein Antibiotika-Fleisch befürchten, das mein Biom wieder ruiniert.
 
Loslassen oder nicht loslassen mit Lockerheit zu verbinden, hat etwas damit zu tun, dass sie nicht einschätzen können, was Dich interessiert?

Meine Erfahrung zeigte mir, dass die meisten Menschen sich nicht im geringsten für andere oder mich interessieren und das was mich interessiert. Sie wollen ihre Themen platzieren und suchen Zuhörer.

Da ich schon sehr früh mich darum bemüht habe, zu verstehen was Menschen so antreibt, was ihre wahren Interessen sind und wofür sie am Morgen aufstehen, habe ich gelernt, dass es wirklich nur wenige interessiert, was es außer den üblichen MeinAuto-meinBoot-meineFrau oder den 3 MännerF so interessiert. Erfolg, Ruhm, Reichtum und die Befriedigung primitiver Triebe und Schmerz- und Angstvermeidung sind bei 90% der Antrieb für alles. Das führte dazu, dass ich mir als Kind/Teenie meist lebenserfahrene RatgeberInnen gesucht habe und die befragt habe und gelernt habe.

Das führt dazu, dass mein Wissen breit, wenn auch nicht immer tiefgehend ist. Ich kann fast mit allen Menschen interessante Gespräche führen und sie fühlen sich aufgehoben. Dann gibt es noch solche, die einfach nur Schwatzen wollen über Mode-Schminke-Golf o.ä. Kann ich - ist mir aber blöde und langweilig. Also seile ich mich ab, meistens. Es gibt aber auch Leute, die für ihre Sache brennen, dann bleibe ich, da bin ich dabei.

Ganz übel sind mir Leute, die sich selbst für tolle Philosophen oder Wissenschaftler halten, aber vor Eitelkeiten strotzen. Da muss ich mich dann beherrschen, damit ich sie nicht platt walze wie Ungeziefer. Da werde ich sehr unfreundlich und es ist besser, wenn ich schnell Land gewinne.

Aber ich liebe die Schlichten und Einfachen und mit genau diesen über Gott und die Welt zu schwatzen und was sie wirklich bewegt im Herzen. Da bin ich dabei. Mein Thema ist die Liebe - in allen Dingen und Menschen. Mein Thema ist Mut und Demut, Wahrheit und Wahrhaftigkeit, Toleranz und Durchhaltevermögen, wie man aufrecht vor dem Himmel steht und besteht.

Gesprächsausschnitt aus einer gemischten Runde vom letzten Jahr:
Einer der sich Freund nennt ganz aufgebracht: Es ist doch unglaublich! Egal mit welchem Thema wir anfangen zu reden, wenn du dabei bist landen wir immer alle bei der Religion!
Antwort: Sorry, das ist wohl ein Irrtum. Ich rede niemals über Religion, denn die interessiert mich nicht, das ist wie Partei, das ist Formsache im Äußeren, kann doch jeder machen wie er will. Ich bin aber dabei, wofür die Herzen der Menschen wirklich brennen, welche Lebensfragen sie haben und was die Seele berührt.
Antwort: Das ist doch das Gleiche.

Nope. Für mich nicht.
 
Ist Verantwortung zu übernehmen nicht mit sich wichtig nehmen verbunden?

Nicht unbedingt. Ich habe früher meine Aufgabe und deren Gelingen wichtiger genommen wie mein Leben. Ich wäre also in den Nibelungen gut aufgehoben gewesen mit dieser Nibelungentreue.

Inzwischen habe ich gelernt, dass Richtiges Denken und Richtiges Handel als Basis mehr für das Gelingen meiner Aufgabe beitragen, als die Hingabe meines Lebens unter falschen Vorzeichen. Beispiel: nur mit der richtigen Voraussetzung kann man Timelines beeinflussen statt sie als Bedingung für das Handeln zu betrachten. Das ist sowas wie Ursache-Wirkung-Umkehr.

Allerdings ist es noch nicht so lange her, da hast Du hier geschrieben, Du lässt irgend ein Gedöns sein jetzt. Ich stell Dir mal den Schaukelstuhl hin. Magst Du ein Guetzli zum Kafi? :)

Weißt du, wenn man was lernt, dann bedeutet ja auch, dass man es noch nicht kann. Und wenn man damit beginnt, kommt mit der Ausdauer des Übens auch die Verbesserung. Und dann kommen Prüfungen und die nächste Stufe und Prüfungen und... und .... und. Und irgendwann kann man das einigermaßen. Und dann besser. Und mit viel Glück kommt irgendwann dann nach schweren Prüfungen auch Meisterschaft. Aber das erfordert wieder Durchhaltevermögen und die Bereitschaft immer besser zu werden und immer weiter zu lernen.

Ich nehme eine heiße Schokolade und ein Stück Engadiner Walnusstorte. Danke.
 
Ich kann mich noch nicht überwinden, alle Ernährungsformen, mit denen ich Erfahrung habe, hier aufzuschreiben. :wasntme:

Da sagst du was!

Das hab ich auch unterlassen, nur ab und an kommt noch durch, was ich noch so nebenbei anwende, weil ich es mir zu eigen gemacht habe.

Fruit Dancing GIF by US National Archives
Sleep Health GIF by Jennifer Accomando
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Weißt du, wenn man was lernt, dann bedeutet ja auch, dass man es noch nicht kann.


Ich dachte schon, Du hast eine Lösung für das Problem, dass einfach immer wieder etwas kommt.


Ich nehme eine heiße Schokolade und ein Stück Engadiner Walnusstorte. Danke.


Von der Bündner Nusstorte habe ich mal diverse Rezepte studiert, und abgewandelt in die Richtung, dass ich ein wenig, vielleicht war es ein Deziliter, mehr Rahm in die Füllung getan habe, als da stand. Die roch himmlisch und war es auch. Das ist einer meiner Lieblingskuchen. Bei uns heisst die nur Nusstorte, käme eh keiner auf die Idee, dafür andere Nüsse zu verwenden.

Passt bestens. Ich habe mir vorgenommen, heute einen ruhigen Strickabend zu machen und über allerlei nachzudenken.

Wünsche Dir einen gemütlichen Abend.


sofa GIF
Happy Dance GIF by KETNIPZ
evening GIF
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns heisst die nur Nusstorte,

Das was in meiner Familie Nusstorte heißt ist schon von meiner Kindheit an ketogen. Boden aus Nüssen und Eiern, Füllung aus Sahne und Krümelaushub. Deko: Mokkabohnen. Und für mich eben Walnüsse und Mandeln, weil ich Haselnüsse nicht gut vertragen kann, die gehen mir auf die Luft.

Lecker.
 
Das was in meiner Familie Nusstorte heißt ist schon von meiner Kindheit an ketogen. Boden aus Nüssen und Eiern, Füllung aus Sahne und Krümelaushub. Deko: Mokkabohnen. Und für mich eben Walnüsse und Mandeln, weil ich Haselnüsse nicht gut vertragen kann, die gehen mir auf die Luft.

Lecker.

Jetzt hast Du mich erwischt. Ich meinte "Bündner Nusstorte" aber nicht "Bündner Walnusstorte". Weil die Bündner Nusstorte immer mit Walnüssen, bei uns Baumnüssen, ist.

Rezept ist dieses sicher tauglich, aber mehr Rahm verträgt die Füllung: https://www.bettybossi.ch/de/Rezept/ShowRezept/BB_KUCA130802_0132A-120-de Ich glaube, diese Art von Karamellisieren geht mit Keto nicht.

Gibt es deine Nusstorte auch aufgeschrieben?

Ich habe mir vorgenommen, wieder mehr zu basteln. Hat mir gut getan, dieser Abend.
 
>:) gefährlich … schon beim Lesen setzt der Appetit ein
 
Aber deine Nusstorte gibt es auch ketogen:

Wer nennt das schon "Engadiner Nusstorte", da hat wohl der Lokalkolorit meine Suche beeinträchtigt. Danke.


Hm, eigentlich tut man die Nüsse "einfach so" rein, das hat sie schon richtig gemacht.

Vielleicht gehe ich mal diesen Süssstoffen nach. Xylit will ich nicht in der Wohnung, Isomaltit weiss ich noch nicht, und bei Staubitopia nimmt sie ja Fiber-Sirup. Ich habe mir mal dieses VitaFiber gekauft, und schmecken tut das richtig gut. Es hat keinen kühlenden Effekt, eher was von Zuckerwatte, wenn man es pur isst. :)

Wird ja aber auch kritisiert, dieses VitaFiber...


coffee sugar GIF
 
Hm, eigentlich tut man die Nüsse "einfach so" rein, das hat sie schon richtig gemacht.

Als ich die Produktion von einer Freundin gelernt hab, da haben wir die Walnüsse erstmal karamellisiert und rausgetan um zu zerkleinern und dann den Karamell fertig gestellt und weitergemacht. So hatten wir dann auch für weiteres ausreichend karamellisierte Walnüsse auf Vorrat, auch für Pralinchen und Co.

Wird ja aber auch kritisiert, dieses VitaFiber...

Wenn was nicht kritisiert wird, taugt es nicht. Viel Feind - viel Ehr.
 

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