Sonja's Plauder-Tagebuch 💬

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@SonjaLena
Habe gerade gesehen, dass Julia Tulipan den Keton Sensor nutzt und auch empfiehlt.
Konnte allerdings keine weiterfĂŒhrenden Infos bzgl. der Funktion finden. Kann auch sein, dass sie es nur der Werbung wegen macht.
 
Ich hatte wegen Petra's Eisenwerten auch nochmal bzgl. Hepcidin gesucht.
Bevor SonjaLena den Beitrag von Dr. Stacy geteilt hat, kannte ich das noch gar nicht.

Wenn ich mir nun bewusst mache, wieviel ich nicht weiß und was unsere Körper jeden Tag so automatisch selbstverstĂ€ndlich regulieren, bekomme ich richtig Ehrfurcht davor.
Es fĂŒhlt sich auch wirklich etwas beĂ€ngstigend an, weil es durch die FĂŒlle an Einflussfaktoren auch so eine große AngriffsflĂ€che bietet, wo etwas durcheinander kommen kann.

Diese Denke will ich schnell wieder, in Vertrauen ins System, um shiften.

Was es mir schwierig macht, ist die Tatsache, dass so Vieles schon aufgrund von Wechseljahren nicht mehr wie gewohnt, normal lĂ€uft. Und bisher war ich so verwöhnt, dass ich mir auch gar keine Gedanken ĂŒber solche Dinge machen brauchte, weil es einfach irgendwie funktioniert hat. Nun gibt es sehr viel kurzfristiger ein Feedback des Körpers und das kann ich dann oft, nicht sofort zuordnen. Im Gegensatz dazu, steht dann die gewohnte Lebensweise, die dann wohl auch neu ĂŒberdacht und angepasst werden darf. Aber wie? Dazu gibt es dann keine Anleitung. Try and Error ist da wohl angesagt.^^
 

Nope, unser weiblicher Körper ist bestens darauf vorbereitet, ab dann eher zu vermÀnnlichen, was auch Vorteile hat, vor allem verschwinden die ganzen Ups+Downs der Hormone. Daran kann man sich ja auch nicht gewöhnen und es wird immer besser von Monat zu Monat.

Dazu gibt es dann keine Anleitung. Try and Error ist da wohl angesagt.^^

Doch reichlich. Es gilt langsamer zu machen und die Dinge ruhiger anzugehen um den Stressfaktor auszuschalten so weit möglich. Das ist zwar anders, aber doch nicht schlechter. Es braucht eine langfristiger Vorgehensweise und ein weiter gestecktes Ziel. Das nennt man dann "Altersweisheit". Es gilt auch einiges abzuhaken. Obwohl in den STaaten ja nu auch schon 70jÀhrige oder Àlter mit ihren eingefrorenen Eiern Kinder austrugen...
Aber auch da gilt fĂŒr mich die Frage: Muss ich all das nur weil ich es kann? Muss ich immer noch was beweisen? Mir selber beweisen? Wozu?

Dass dich das verunsichert ist klar. Deshalb heißt es ja Wechseljahre. Aber so schlimm wie PubertĂ€t ist es wohl eher nicht. Dennoch kann das GefĂŒhlsgewalle einem schon durcheinanderbringen. So ist das halt mit instabilen Hormonen. Es wird besser.

Und bei mir hat sich halt ein Programm eingeschaltet, das HS heißt, damit es mir nicht langweilig wird, so als Null-Forscherin. Das ist wohl ein Geschenk von mir an mich. 😍 ☘

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Dass dich das verunsichert ist klar. Deshalb heißt es ja Wechseljahre. Aber so schlimm wie PubertĂ€t ist es wohl eher nicht. Dennoch kann das GefĂŒhlsgewalle einem schon durcheinanderbringen. So ist das halt mit instabilen Hormonen. Es wird besser.
Das bringt es wohl ziemlich genau auf den Punkt und im Gegensatz zur PubertĂ€t kann ich das jetzt bewusster erfahren. Das war ein guter Hinweis fĂŒr mich.

Mit dem Abhaken tue ich mich noch schwer. Ich möchte da gerne noch dran festhalten.
Frau sein, finde ich schön und vermÀnnlichen ist OK, aber dann lieber etwas spÀter.^^

Tja, das HS-Geschenk scheinen wir wohl Alle zu bekommen. ;)
Vielleicht ist es der Lohn dafĂŒr, bereits ein gewisses Alter erlangt zu haben.^^
Und wer dann beschwerdefrei noch Ă€lter werden möchte, der darf forschen, sich ran geben und neue Wege einschlagen. 😎
 
Mit dem Abhaken tue ich mich noch schwer. Ich möchte da gerne noch dran festhalten.

Tja nun, bei mir ging das per OP, von der damals bereits klar war, das muss eigentlich nicht sein. Und am Tag darauf hat sich gezeigt, dass ein Nierensteinchen steckte und ausgespĂŒlt werden musste, was die Ursache fĂŒr dich Schmerzen war. Also`? UnnĂŒtze OP? Gibt es auch nicht. War halt so.

Von heute her gesehen auch gut, denn die Auflösung des riesigen Myoms hĂ€tte mir noch mehr Nierensteine verursacht, muss ja alles ĂŒber die HS abgebaut werden. Das ist ja das Hauptproblem auch bei Krebs, dass man da operieren muss wenn irgend geht, um die Gewebe zu entsorgen, weil sie den Stoffwechsel sonst belasten und am Ende die Nieren kosten. Das braucht auch keiner.

Von daher ist regelmĂ€ĂŸiges Fasten die beste Vorsorge, den Körper immer wieder per Autophagie zu entmĂŒllen.

Frau sein, finde ich schön und vermÀnnlichen ist OK, aber dann lieber etwas spÀter.^^

Ok, auch das gehört zum Frau sein dazu. Endlich Ruhe zu finden und die Freiheit zu haben, sich nicht mehr ums Schwangerwerden-Oder-Nicht kĂŒmmern zu mĂŒssen sondern einfach nur mal so zu sein, ohne was leisten zu mĂŒssen. Einfach genießen, dass es jetzt einfacher wird. Frau wird ja nicht zum Mann deshalb, sondern erst im Laufe der Jahrzehnte nĂ€hert sich das an, ein paar Haare am Kinn, im schlimmsten Fall mit 80 auch ein paar auf dem Brustbein oder welche aus den Ohren. Das ist der Preis der Freiheit und der Altersweisheit, dass einem dann vieles aufgrund der Hormonlage ungefĂ€hr sooooooooooooooooooooo breit am A. vorbeigeht. Das, was man frĂŒher vielleicht anderen vorgeworfen hat, die GleichgĂŒltigkeit einfach als Gelasseneheit bei sich selbst erkennen und genießen.
 
Ich antworte auf die folgende Aussage aus SonjaLena's TB hier bei mir, weil ich diese Gedanken sowieso schon mal bei mir festhalten wollte.

Fett gilt ja eher als neutral.
Wir wissen ja aber, dass KH zuerst verstoffwechselt werden und Fett das Ganze bremst und dann erst im Anschluss verstoffwechselt wird, was bedeutet, es gibt eine lÀnger anhaltende SÀttigung.

Was ich gelernt habe, war, dass die energiebereitstellenden Prozesse parallel stattfinden. Und das in AbhÀngigkeit von der jeweiligen BelastungsintensitÀt. Dabei fÀngt die Fettverbrennung nicht erst irgendwann an, sondern vielmehr hört sie irgendwann auf, nÀmlich bei einer hohen BelastungsintensitÀt.

Meine ĂŒberwiegende IntensitĂ€t ist die eines SchreibtischtĂ€ters und die vielen SpaziergĂ€nge sind auch alle im aeroben Bereich angesiedelt und daher werden ĂŒberwiegend Fette als Substrat fĂŒr meine Energieversorgung herangezogen.
Erst ab IntensitĂ€ten um die 70 % der max. HF steigt der Bedarf an Kohlenhydraten und selbst dabei sind es, je nach Dauer und Fitnesslevel, immer noch ĂŒberwiegend Fette, die herangezogen werden. Je höher und lĂ€nger anhaltend die Belastung wird, desto mehr verschiebt sich die Versorgung mit den Substraten. Bis irgendwann, mit zunehmend weniger Sauerstoffbeteiligung (anaerob) ĂŒberwiegend Glykogen und Phosphate genutzt werden. Den Zustand hatte ich jedoch nur in der Phase mit regelmĂ€ĂŸigem HIT und Bootcamp Training.

Fette haben im Stoffwechsel zudem noch die Besonderheit, dass sie nicht erst zu Fett umgewandelt werden mĂŒssen und daher bei einem Überschuss an Energie, auch direkt in den Fettzellen des Körper landen.

Kohlenhydrate werden also gar nicht zuerst verstoffwechselt. Sie dienen i.d.R. zum BefĂŒllen der kleineren Energiereservetanks unseres Körpers, wenn wir dann mal unerwartet schnell etwas lĂ€nger laufen mĂŒssen oder auch mal eine fordernde Krafteinheit absolvieren, die eine extra Portion schnell verfĂŒgbarer Energie in Form von Glykogen (Kohlendhydrate) benötigt, obwohl wir vielleicht nicht unmittelbar zuvor ausreichend essen konnten. Auch in Hungerperioden bleibt damit fĂŒr eine gewisse Zeit die Versorgung der Organe gewĂ€hrleistet, die auf Carbs angewiesen sind. Aber diese UmstĂ€nde sind bei mir kaum gegeben.

Es heißt zwar immer, dass Kohlenhydrate die vorrangige Energiequelle sei, das stimmt jedoch nur im Bezug darauf, dass sie de ökonomischsten Energiespender sind. Wenn wir die zugefĂŒhrte Energie in Form von Kohlenhydraten nicht durch entsprechende AnsprĂŒche im Alltag auch gleich wieder abrufen, wird der Überschuss in die Reservetanks gepackt. Sollten diese dann auch noch voll sein, weil wir die dort bereits gespeicherte Energie nicht abgerufen haben, landen letztlich auch Carbs als Fett in unseren Zellen.

Das finde ich wichtig zu verstehen.

Mir war bei meinen Messungen mit dem Sensor aufgefallen, dass nach einer fettreichen Mahlzeit, die dazu auch noch moderate Mengen Carbs geliefert hat, die Zuckerkurve, lange nach der Mahlzeit immer mal wieder nach oben ausgeschlagen war und dann scheinbar durch Insulin zwischendurch immer wieder runter kam. Das konnte je nachdem in mehreren Zyklen passieren. Sehr viel satter habe ich mich dadurch nicht gefĂŒhlt. Stattdessen denke ich, dass es sogar ungĂŒnstig fĂŒr meinen Körper war, weil die hohen Fettmengen den Abbau des Zuckers verzögert haben und der BZ dadurch insgesamt lĂ€nger erhöht blieb (Randle Zyklus). Fette senken nĂ€mlich die InsulinsensibilitĂ€t. Selbst am nĂ€chsten Morgen war Zucker noch in grĂ¶ĂŸeren Mengen im Blut vorhanden und hat mir dadurch einen deutlich höheren NBZ beschert.

Habe ich vergleichsweise fettarm und kohlenhydratreich gegessen, stieg der Wert zwar zunĂ€chst steiler und rasanter an, dafĂŒr hat das Insulin hinterher aber viel direkter wirken können, um den Zucker dann auch deutlich schneller aus dem Blut zu bekommen. Ohne störendes Fett können die ĂŒberschĂŒssigen Carbs dann viel schneller in die Reservetanks oder auch zu Fett umgewandelt werden und das Blut ist somit schneller vom Zucker befreit. Das sorgt zwar fĂŒr eine rasante BZ-Achterbahnfahrt mit ggf. anderen unerwĂŒnschten Nebenwirkungen. Aber so ist das, wenn man Carbs in grĂ¶ĂŸeren Mengen verzehrt, falsch kombiniert oder auch nicht ausreichend im Alltag verbraucht.

Mein Fehler war also, zu denken, dass ich es mir aufgrund der Kalorien und meiner körperlichen Konstitution erlauben könne, so zu essen.
Doch genau das wĂŒrde langfristig vermutlich wieder zu einer Zunahme fĂŒhren und ohne den kontinuierlichen Verbrauch der Carbs, wĂ€re die Belastung durch einen höheren Blutzucker, alleine auch schon belastend auf Dauer.
Durch Wechseljahre, die auch eine IR begĂŒnstigen sowie einen bewegungsarmen Alltag mit nicht adĂ€quater ErnĂ€hrung, wĂ€ren die Belastungen fĂŒr meinen Körper quasi vorprogrammiert.

Ich darf mir also ĂŒberlegen, wie ich essen und mich bewegen möchte, damit beides aufeinander abgestimmt, dann fĂŒr meine BedĂŒrfnisse besser zueinander passt.

Im Prinzip Carbloading bei entsprechendem Sportpensum, wobei es weniger Loading wĂ€re. Eher ĂŒberhaupt mal ein angemessener Verbrauch dieser Substrate.^^ Und low bzw. slow carb mit moderaten Fettmengen fĂŒr die weinig bewegungsintensiven Phasen meines Alltags.

Die Zufuhr von ausreichend Protein hat dabei den grĂ¶ĂŸten Stellenwert fĂŒr mich.
Womit ich das Protein grĂ¶ĂŸtenteils ergĂ€nze, könnte ich dann durch mein Sportpensum beeinflussen.
 
Erst ab IntensitĂ€ten um die 70 % der max. HF steigt der Bedarf an Kohlenhydraten und selbst dabei sind es, je nach Dauer und Fitnesslevel, immer noch ĂŒberwiegend Fette, die herangezogen werden

WER sagt das ĂŒber wen? Wo sind die Studien dazu zu Ă€lteren Frauen mit sich verĂ€ndernden Hormonen? Die Hormonsteuerung dieser Prozesse ist ja genau der Punkt.

Außerdem meinte ich das mit den KH zugefĂŒhrte Fett und nicht die Eigenfettverbrennung. Aber auch darĂŒber wird herzlich gestritten. Und ja, Studienlage zu Frauen dabei... falls du was hast, was sich dabei nicht auf MĂ€nner oder Hochleistungsfrauen unter 40 bezieht, immer her damit.

Fette haben im Stoffwechsel zudem noch die Besonderheit, dass sie nicht erst zu Fett umgewandelt werden mĂŒssen und daher bei einem Überschuss an Energie, auch direkt in den Fettzellen des Körper landen.

Diese Aussage trifft nur auf mittelkettig und kurzkettig Fette zu.



Die Schwierigkeit bei all dem, ist die Vermischung der Begriffe.

Das eine ist, was der Stoffwechsel gerade macht. WEnn er vorrangig Fette verbrennt, sind die Enzyme bereitgestellt und dieser Stoffwechsel lĂ€uft vorrangig, auch bei der zugefĂŒhrten Nahrung. Deshalb hat mancher, der plötzlich Carbs reinhaut wie blöde manchmal Probleme.

LĂ€uft er aber vorrangig auf Carbs... ok. wissen wir auch.

LĂ€uft er aber gemischt, ist alles gut.

Aber fĂŒr einen normalen Menschen ist es wohl so, dass er eine gemischte Kost zu sich nimmt. Und dann kommt es sehr darauf an, ob alle Enzyme zur VerfĂŒgung stehen, ob die Gallenproduktion gut lĂ€uft, ob der Pankreas alles produzieren kann und ob der Magen ĂŒberhaupt genug SĂ€ure produzieren kann, damit das Protein auch sachgerecht verdaut wird und nicht im Darm gammelt und FĂ€ulnisbakterien am Werk sind.


Wie wir in letzter Zeit nun öfter gehört haben, ist die Verdauung und auch der BZ abhÀngig davon, ob Carbs zu Beginn einer Mahlzeit oder hinterher gegessen werden. Und genau all diese Fragen treffen ja auch bei Protein und Fett zu.

WÀre das alles nur davon abhÀngig, ob der Körper nun generell gerne zuerst Fette verarbeitet, weil er sie sowieso durch Bewegung usw. ja produziert, dann gÀbe es diese Ergebnisse nicht.

Ich denke, dass man das, was der Stoffwechsel zum einen tut, in Sachen Bewegung und Leistung, getrennt betrachtet werden muss von der Zufuhr von Nahrung und was damit geschieht. Da ist die Quelle fĂŒr Fehlverstoffwechselungen und Maldigestion in Folge nĂ€mlich sehr potent.
 
Ein Beispiel was ich meine findet sich in diesem netten ARtikel ĂŒber den Randle-Cycle s.u.

Es wird von einer "Petra" gesprochen und dadurch unterstellt, das wÀre bei Frauen so. Ist in den genannten Studien aber nicht so.
Außerdem wird ja stĂ€ndig bezug genommen auf den Fettdruck durch Fettmasse, was impliziert, dass der messbare Fettspiegel im Blut bei Menschen mit mehr Fettmasse, also genetisch schon mal Frauen, höher wĂ€re und deshalb fettreiche, speziell ketogene ERnĂ€hrung untauglich wĂ€re und zu weiterer Zunahme fĂŒhrt und zu TD2.

Kann man so schlussfolgern, wenn man will. Nur fehlt jeglicher Nachweis ĂŒber die Behauptung der Blutfette. Genauso ĂŒber die T3-Spirale der SD, die ja niemals alleine zu betrachten ist in einem weiblichen zyklischen Körper.

Dann mĂŒsste die Zufuhr von T3 die bei SD-Unterfunktion ja ĂŒblich ist und bei mir bis hoch auf 700 ging, die Leute ratzfatz schlank machen, das ist aber nicht der Fall. Und es dĂŒrfte den Fall der SkinnyFat nicht geben.

Dann spricht er auch noch von "gesunden" Fettmassen, die entsprechend weniger Fett ins Blut abgeben. Damit bin ich dann wohl gemeint, denn ich hatte noch nie Cholesterinprobleme. Und ich hatte ja auch bis letztes Jahr mit der gestiegenen HS keinerlei Diabetes-Probleme in der Form sondern war meist eher ein unterzuckerter Tiefflieger.

Ich halte den Artikel fĂŒr ziemlich böse ĂŒberheblich, denn Biochemie ist nicht alles, vielleicht gerade mal bei den schlichteren Konstruktionen von MĂ€nnern tauglich. Aber nicht bei den ausgefuchsten Edelkonstruktionen zyklisch-hormonell gesteuerter Frauen.

https://edubily.de/blogs/ratgeber/blutzucker-und-insulin-senken
 
Durch Wechseljahre, die auch eine IR begĂŒnstigen

Das wĂŒrde mich jetzt mal interessieren, da fĂ€llt mir gerade nix zu ein. Höchstens in dem Sinne, dass der bereits beginnende Muskelabbau stĂ€rker wird wĂ€hrend der Aufbau von Bauchfett verstĂ€rkt wird?
 
Das wĂŒrde mich jetzt mal interessieren, da fĂ€llt mir gerade nix zu ein. Höchstens in dem Sinne, dass der bereits beginnende Muskelabbau stĂ€rker wird wĂ€hrend der Aufbau von Bauchfett verstĂ€rkt wird?
Deine Vermutung liegt nahe, aber nur wegen Muskelabbau wÀre es weniger speziell auf die Wechseljahre von Frauen bezogen.

Es liegt wohl am RĂŒckgang von Östrogen, was dann als Folge die InsulinsensitivitĂ€t senkt und dadurch zu mehr Bauchfett und einer anderen Körperzusammensetzung fĂŒhren kann.
Bei einem guten Östrogenspiegel findet die Verteilung von Fett eher subkutan statt und durch einen Mangel wird die viszerale Fetteinlagerung begĂŒnstigt.
 
"Erst ab IntensitĂ€ten um die 70 % der max. HF steigt der Bedarf an Kohlenhydraten und selbst dabei sind es, je nach Dauer und Fitnesslevel, immer noch ĂŒberwiegend Fette, die herangezogen werden. Je höher und lĂ€nger anhaltend die Belastung wird, desto mehr verschiebt sich die Versorgung mit den Substraten."

WER sagt das ĂŒber wen? Wo sind die Studien dazu zu Ă€lteren Frauen mit sich verĂ€ndernden Hormonen? Die Hormonsteuerung dieser Prozesse ist ja genau der Punkt.
Das ist der allgemeine Lehrstoff zum Thema Energiestoffwechsel und Bereitstellung der energieliefernden Substrate, auf den ich mich in meiner obigen Aussage bezogen habe.
 
Außerdem meinte ich das mit den KH zugefĂŒhrte Fett und nicht die Eigenfettverbrennung. Aber auch darĂŒber wird herzlich gestritten. Und ja, Studienlage zu Frauen dabei... falls du was hast, was sich dabei nicht auf MĂ€nner oder Hochleistungsfrauen unter 40 bezieht, immer her damit.
Beim Randle-Zyklus geht es doch um die Hemmung der Glukoseaufnahme bei einem erhöhten Angebot freier FettsÀuren.

Deshalb habe ich mich auch auf die KHs und zugefĂŒhrten Fette aus der Nahrung bezogen. Denn genau dabei hatte ich ja diese Beobachtungen bei meinem Blutzuckerverlauf machen können und habe RĂŒckschlĂŒsse daraus gezogen, die sich fĂŒr mich mit den Aussagen bzgl. des Randle Zyklus erklĂ€ren lassen.

Da es sich um meine persönlichen Werte dabei handelt, habe ich natĂŒrlich keine Studien oder Ähnliches zum Thema.
 
Ich denke, dass man das, was der Stoffwechsel zum einen tut, in Sachen Bewegung und Leistung, getrennt betrachtet werden muss von der Zufuhr von Nahrung und was damit geschieht. Da ist die Quelle fĂŒr Fehlverstoffwechselungen und Maldigestion in Folge nĂ€mlich sehr potent.
Ich sehe keinen Vorteil durch eine getrennte Betrachtung.

Die Art, wie ich ĂŒberwiegend meine Energie im Alltag verbrauche, macht doch Sinn, fĂŒr meine ErnĂ€hrungsweise, mit einzubeziehen. Fehlverstoffwechselungen Ă€ndern auch nichts am Bedarf der unterschiedlichen Substrate. Da könnte es nur sein, dass ich manch sportliche Leistung nicht wie gewĂŒnscht erbringen kann. Oder warum denkst du, dass es getrennt voneinander betrachtet werden sollte? Wahrscheinlich haben wir gerade eine unterschiedliche Sicht auf die Sachlage.
 
Das ist der allgemeine Lehrstoff zum Thema Energiestoffwechsel und Bereitstellung der energieliefernden Substrate, auf den ich mich in meiner obigen Aussage bezogen habe.

Davon bin ich ausgegangen. Der bezieht sich im allgemeinen auf Ergebnisse bei jungen MÀnnern und wird verallgemeinert. Das ist die mÀnnliche Sichtweise und Herangehensweise in einer mÀnnlichen Wissenschaft und Bildungssystem.

Genau das ist eins der Probleme mit dem wir uns seit Erfindung der Wissenschaft und mĂ€nnlichen Medizin herrumschlagen dĂŒrfen. Ich erwĂ€hne in diesem Zusammenhang mit zusammengebissenen ZĂ€hnen das Wort "Hysterie".
 
Wahrscheinlich haben wir gerade eine unterschiedliche Sicht auf die Sachlage.

Ja. Vergiss es wieder. Es ist auch nicht wirklich wichtig.
Du musst herausfinden, wie du vorgehen willst. Und darfst dir deine BegrĂŒndungen basteln auch gerade wie du willst.
Und fĂŒr mich gilt gleiches, eben dann mit anderen BegrĂŒndungen oder sowas idR.
 
Ich halte den Artikel fĂŒr ziemlich böse ĂŒberheblich, denn Biochemie ist nicht alles, vielleicht gerade mal bei den schlichteren Konstruktionen von MĂ€nnern tauglich. Aber nicht bei den ausgefuchsten Edelkonstruktionen zyklisch-hormonell gesteuerter Frauen.
Laugh Laughing GIF
 
Davon bin ich ausgegangen. Der bezieht sich im allgemeinen auf Ergebnisse bei jungen MÀnnern und wird verallgemeinert. Das ist die mÀnnliche Sichtweise und Herangehensweise in einer mÀnnlichen Wissenschaft und Bildungssystem.
Nehmen wir mal an, dass die Prozentwerte fĂŒr uns Frauen andere sind. Die Zahlen dienen eh nur zur Orientierung, denn ich merke selbst ziemlich gut, ob ich noch Luft bekomme wĂ€hrend dem Sport oder auch ganz allgemein.

In meinem Alltag bekomme ich ausreichend Luft und brauche auch nicht zur Bushaltestelle rennen, um den nicht zu verpassen. Ich kann also theoretisch davon ausgehen, mit meinen Muskeln, ĂŒberwiegend Fette in meinem Alltag zu verbrennen. Dabei beachte ich nun nicht, ob die aus meinen Speichern oder direkt ĂŒber die Nahrung kommen.

Mein Gehirn und andere Organe sind da momentan vermutlich noch nicht wieder so aufgestellt. Die mögen es vermutlich, dass ich mit Carbs so unkompliziert und schnell fĂŒr EnergieschĂŒbe sorge.^^


a. Vergiss es wieder. Es ist auch nicht wirklich wichtig.
Du musst herausfinden, wie du vorgehen willst. Und darfst dir deine BegrĂŒndungen basteln auch gerade wie du willst.
Und fĂŒr mich gilt gleiches, eben dann mit anderen BegrĂŒndungen oder sowas idR.

Ich finde es schon wichtig.
Ich versuche, die Reaktionen meines Körpers zu verstehen und mit meinem Wissen und Erfahrungen abzugleichen. Da ist es schön und auch hilfreich, z.B. deine und auch die Sichtweisen von anderen mit einbeziehen zu können. Dadurch wird mein Spektrum doch deutlich grĂ¶ĂŸer und begrenzt mich nicht nur in meiner bereits bekannten Denkweise.

Vielleicht ergeben sich sogar Synergien und wir schaffen gemeinsam ein neues umfangreicheres VerstĂ€ndnis fĂŒr bestimmte ZusammenhĂ€nge. Das wĂ€re doch toll!
 
Vielleicht ergeben sich sogar Synergien und wir schaffen gemeinsam ein neues umfangreicheres VerstĂ€ndnis fĂŒr bestimmte ZusammenhĂ€nge. Das wĂ€re doch toll!

Das tun wir doch schon die ganze Zeit. Und ja, wenn es fĂŒr mich einen Grund gĂ€be hier in diesem Forum zu sein, dann genau diese Synergien, mit denen wir unser Wachstum potenzieren. Wir sind nur eben keine kleinen MĂ€nner und Vergleiche mit solchen funktionieren nicht wirklich sondern wir reduzieren uns damit auf etwas, was wir nicht sind. Wir brechen uns sozusagen eins ab, nĂ€mlich das eine Teil von dem einen X-Chromosom um ein Y-Chromosom zu haben. Aber wir mĂŒssen uns keins abbrechen. Wir dĂŒrfen einfach so schon mal per se WuNDERBARE WuNDERWEIBER sein! So! Das war das Emanzenwort zum Tag.

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