Sonja's Tagebuch << Ein Ziel und viele Wege, die hinführen >>

Ketoforum

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Sorah

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In Dekaden voraus planen, damit sich Gesundheit, Wohlbefinden und Gewicht in Balance befinden.
Salz?
Glaubersalz ?
Sie hat Haushaltssalz gemeint, denn ein Mangel kann auch zu Kopfschmerzen führen.

Unser Enzo, ein Dalmatiner, war damals auch 16 Jahre alt geworden.
Unsere Kinder waren mit ihm groß geworden, das war toll.
Ich kann gut mit dir fühlen, wie schwer es euch gefallen ist, sie gehen zu lassen.
 

Rehmoppel

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Es hilft mir oft, bei Kopfschmerzen ein Glas Wasser mit etwas Sole zu trinken. Zur Not nehme ich auch ein paar Körnchen aus dem Salzsteuer
 
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Es hilft mir oft, bei Kopfschmerzen ein Glas Wasser mit etwas Sole zu trinken. Zur Not nehme ich auch ein paar Körnchen aus dem Salzsteuer

Das tue ich auch - und es hilft. Tatsächlich verwende ich heute mehr Salz denn je. Allerdings nur jodfreie Ursalze.
 

Erzidax

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Uff, das liest sich aber anstrengend mit den Hunden, die nachts so unruhig sind.... hoffentlich kehrt da jetzt mal langsam Ruhe ein und deinen Hunden geht es gut, sodass sie nachts auch gut schlafen und du damit auch.
Aber schön, dass das Scheinfasten gegen deine Beschwerden hilft!
 

PerditaX

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Ich schnorre auch gern bei den Haustieren anderer wegen der Erinnerungen.:inlove:
 
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Ja. Mir fehlen meine Hunde auch... aber die Bedingungen für einen neuen Hund habe ich gerade nicht. Ich müsste ihn auch mal unbedenklich unangeleint rauslassen können. Das ist zur Zeit nicht mehr gegeben. Und da rumdum nur noch Riesen-Kampfkatzen, also Maine-Coone, unterwegs sind, dürfte ein neuer Hund auch nicht zu klein und auch nicht angeschlagen sein. Also dann eben nicht.
 

Linea

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Und da rumdum nur noch Riesen-Kampfkatzen, also Maine-Coone,
Das sind doch keine Kampfkatzen, Coonies sind sehr sozial und verträglich, wobei es auch hier wieder auf jede einzelne Katze ankommt, genau so, wie das nicht alle kleinen Hunde unerzogene Kleffer sind :)
 
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Coonies sind sehr sozial und verträglich, wobei es auch hier wieder auf jede einzelne Katze ankommt,
Öhm ja. Nicht alles ist immer so kompatibel. Und so ein eher kleiner Kläffer hat da nur schlechte Karten. Wenn du das mal gesehen hast, dann lässt du das. Oder in dem Fall halt eher: ich lass das.
 

Linea

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Und so ein eher kleiner Kläffer hat da nur schlechte Karten. Wenn du das mal gesehen hast, dann lässt du das.
Tatsächlich habe ich das schon gesehen, unser Coonie Simba und der Kläffer vom Nachbarn waren nicht die besten Freunde. Unsere Katze konnte ich allerdings besser abrufen, als die ihren Hamster im Hundefell
 

Liliane

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Die Katze unserer Nachbarn hieß Aphrodite und hat alles in die Flucht geschlagen, was mindestens 2 Beine hat. Und die sah sooo süß aus …. aber Teufel in Fell. Leider hatte sie ein trauriges Ende, hat sich mit einem LKW angelegt.
 

Sorah

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Zur Zeit möchte ich vermehrt wieder ein paar keto Rezepte probieren.
Daher habe ich heute das schnelle Mikrowellenbrot mit Bambusfaser getestet. Hat mir überraschend gut geschmeckt.

1669652381434.png

Ich denke, dass mir eine ketogene Phase wieder gut täte. Und zwar aus dem Grund, dass ich dann vermutlich wieder weniger Appetit haben werde. Es ist ebenso mal wieder an der Zeit meine Ketolysefähigkeit zu pushen.^^

Prima wäre es, wenn ich das für 3 Monate durchziehe, dann kann ich mir sicher sein, dass die Adaption vollständig ist.
Mit dem Gedanken gehe ich gerade schwanger. ;) Endgültig habe ich den Entschluss noch nicht gefasst. Ich will mir zuerst ein gutes Gerüst planen, damit ich das auch gefestigt durchziehen kann.

Mein Gewicht ist mit 61 kg bestens, daran braucht sich nichts ändern.
Zwar wären 58 kg nice, aber die kommen vermutlich eh schon durch den Wasserverlust, wenn ich wieder in Ketose bin.
 
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Prima wäre es, wenn ich das für 3 Monate durchziehe, dann kann ich mir sicher sein, dass die Adaption vollständig ist.

Hmmm. Mal ernsthaft "vollständig" ist? Was bedeutet das denn nu wirklich? Hör ich zwar immer wieder, aber was es wirklich sein soll, hat mir noch keiner verraten. Was ist deine Vorstellung dazu? Oder woran machst du es fest?
 

Sorah

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Hmmm. Mal ernsthaft "vollständig" ist? Was bedeutet das denn nu wirklich? Hör ich zwar immer wieder, aber was es wirklich sein soll, hat mir noch keiner verraten. Was ist deine Vorstellung dazu?
Ich hatte oben auch geschrieben, dass ich die Ketolysefähigkeit meines Körpers wieder pushen möchte. Damit meine ich die Verwendung der Energie aus Ketonkörpern. Also das, was passiert, nachdem meine Leber Ketone bildet und mein Körper damit geflutet wird. Die Ketogenese geschieht ziemlich schnell, doch die Verwertung/Nutzung des "anderen" Energieträgers braucht mehr Zeit.

Die Zellen stellen sich mit der Zeit auf die neue Energiequelle um, weil das altbekannte nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Es benötigt also Zeit bis ausreichend Enzyme gebildet werden und ich mir neue Mitochondrien in den Muskelnzellen züchten kann, die gut mit Ketonen als Energiequelle umgehen können. Mein Gehirn kann vermutlich früher Ketone mühelos als Energiequelle heranziehen. Die Mitochondrien brauchen da vermutlich länger.

Wie lange mein Körper tatsächlich dafür benötigt, weiß ich auch nicht wirklich. Ich denke mir nur, dass es nach 3 Monaten schon ziemlich eingespielt sein wird.

Oder woran machst du es fest?
Vermutlich werde ich den komplett adaptierten Zustand am besten beim Sport wahrnehmen können.
Wenn die Schwere in den Muskeln gewichen ist und scheinbar wieder unendliche Power haben werde.
Während ich ein forderndes Workout mache und dabei dieses "Duracell-Feeling" habe, wird möglicherweise ein Indikator dafür sein. HIT-Training in Ketose ist da für mich eine gute Referenz.

Da HIT- und Krafttraining die Bildung der gewünschten Kraftwerke fördert, will ich damit auch wieder anfangen.
Eine ketogene Ernährung und Sport ergänzen sich perfekt bei der Erreichung einer "vollständigen" Ketolysefähigkeit.
Dadurch erhoffe ich mir Motivation für ein längerfristiges Projekt. ;)
 
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Die Zellen stellen sich mit der Zeit auf die neue Energiequelle um, weil das altbekannte nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Es benötigt also Zeit bis ausreichend Enzyme gebildet werden und ich mir neue Mitochondrien in den Muskelnzellen züchten kann, die gut mit Ketonen als Energiequelle umgehen können. Mein Gehirn kann vermutlich früher Ketone mühelos als Energiequelle heranziehen. Die Mitochondrien brauchen da vermutlich länger.

Dafür brauchst du nur regelmäßig mct und/oder bhb zu konsumieren, das erhält diese Fähigkeit meßbar.
Außerdem verwenden Hirn und Herz eigentlich immer Ketone und schon allein deshalb wird die Produktion nicht ganz eingestellt. Nicht nur die Leber produziert Ketone, auch das Mikrobiom und das Hirn selbst ist in der Lage aus best. Ausgangsprodukten wie mct Ketone herzustellen ohne Leberbeteiligung. Das Herz auch.
Wenn die Schwere in den Muskeln gewichen ist und scheinbar wieder unendliche Power haben werde.

Hmm. Ausdauer ja, verkürzte Regeneration ja, Schnellkraft und Maximalkraft nein.
Bei Zellen wurden je nach Art zwischen 60-350 Mitochondrien gemessen, nicht jede Zelle kann unendlich viele. Für die Induktion von Mitochondrienbildung und -vermehrung brauchst du Autophagie und Maximalkraft-Reize. Das wäre Krafttraining im Fastenmodus. Aber der macht nur 36h lang Sinn, dann sinkt die Fähigkeit wieder. Das ist ein guter Grund für Leute, maximal einmal im Monat 3 Tage zu fasten, wenn das nicht gut geht, dann FMD. Und einen Fastentag pro Woche. Das reicht üblicherweise.

Wo hab ich das her? Ich glaube es war Huberman. Müsste ich echt suchen. Aber wie ich dich kenne, machst du das schon. Die Infos rasen nur so - was du heute weißt, ist morgen schon ultimativ optimiert. Auch in dem Video zum FMD von Northern Laboratories ist einiges an Info dazu drin.

Die Schwierigkeit besteht ja darin, dass es keine allgemeingültigen Regeln mehr gibt, da jeder evtl. andere Bedarfe hat zur Optimierung. Ich merke jetzt zb nach 5 Tagen ohne B1 bereits den nahrungsbedingten Mangel. Und ohne keine Mitochondrien. Das ist nur ein Beispiel. Bevor ich also nachlasse, kommt das heute wieder in die Supps. Und B2 auch. Die bekomme ich eben nicht über meine Ernährung.
 

Sorah

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Dafür brauchst du nur regelmäßig mct und/oder bhb zu konsumieren, das erhält diese Fähigkeit meßbar.
Meine Ausführungen habe ich auf die Optimierung der Ketonnutzung (Ketolyse und nicht Ketogenese) bezogen.
Der Erhalt dieser Fähigkeit kommt dann erst im Anschluss zum Tragen.

Wenn ich das mache, dann auch deshalb, weil es ein längerfristiges Projekt für mich wäre. Aufgrund der Bedingungen würde ich mich dann schon deshalb vermutlich besser in der Spur halten können. Ausreißer und Ausnahmen könnten bei mir sonst leicht zu einem Rückfall in die alten Gewohnheiten führen und ich kann dann voraussichtlich eine gute Ketolysefährigkeit nur schwer bis gar nicht erreichen.

Bei den Mitochondrien geht es mir um den Reiz und deren Fähigkeit auch wieder vermehrt, Fett zur Energiegewinnung heranzuziehen. Durch die ständige Glykolyse hat die Ketolysefähigkeit meiner Zellen wahrscheinlich gelitten. Den oxidativen Stress durch vorrangig anhaltende Glykolyse spüre ich körperlich durch die Zipperleins und einem schlechteren Allgemeinbefinden.
Durch den Sport will ich keine besonderen sportlichen Ziele erreichen. Er soll nur Anreize setzen. Und mit der Art, wie ich in der Vergangenheit trainiert habe, habe ich gute Erfahrungen gemacht.
 

Sorah

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In den letzten beiden Tagen habe ich sehr spät, meist erst gegen 15:30 Uhr gegessen und insgesamt auch sehr wenig.
Da ich weitestgehend auf Carbs verzichtet habe, war das ein Selbstläufer und brauchte keinerlei Disziplin oder Anstrengung meinerseits.
Das stimmt mich zuversichtlich, macht mich aber auch nachdenklich, wie nützlich eine vollständige Keto-Adaption für mich sein würde. Vielleicht reicht auch low carb?!

Bei den letzten Malen, als ich mich länger ketogen ernährt habe, war ich hinterher meist ganz schnell wieder zu einer kohlenhydratreichen Ernährungsweise umgeschwenkt. Das ging dann auch meist ziemlich lange gut, bis ich erneut die Nachteile dieser Ernährungsweise zu spüren bekam.
Diese Achterbahn ist zwar eine Option, macht mich aber auch nicht richtig zufrieden. I
ch hätte langfristig lieber einen besseren Fahrplan.

Heute habe ich das Bambusfaser-Brot im Optigrill ausgebacken.

1669748796764.png
Hat mir noch besser gefallen, als aus der Mikrowelle. Morgen werde ich das Rezept etwas abwandeln und es dann wieder im Optigrill zubereiten. Bin schon gespannt.
 
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Durch die ständige Glykolyse hat die Ketolysefähigkeit meiner Zellen wahrscheinlich gelitten.

Hmm, möglich. Doch ein gesunder Körper steckt das auch weg, der kann das, der ist ja auch DU. Falls du dich jetzt nicht nur wie ein nasser Sack auf der Couch aufgehalten hast mit Keksen und Marmeladentoasts seh ich das nicht so kritisch.

Den oxidativen Stress durch vorrangig anhaltende Glykolyse spüre ich körperlich durch die Zipperleins und einem schlechteren Allgemeinbefinden.

Das ist doch mal ein gutes Argument. Aaaaaber...

Wenn ich das mache, dann auch deshalb, weil es ein längerfristiges Projekt für mich wäre. Aufgrund der Bedingungen würde ich mich dann schon deshalb vermutlich besser in der Spur halten können.

Aaaaaber ich vermute, dir ist langweilig. Was ja im Prinzip ein prima schöpferischer Ausgangspunkt wäre.

Aus meiner eigenen Vergangenheit erinnere ich allerdings, dass wenns mir langweilig war, ich jede Menge Blödsinn verzapft habe, weil ich nicht wirklich wusste, was ich denn wollen könnte. Also habe ich produziert was ich kannte: schlechte Gefühle und in Folge körperliches Unwohlsein damit ich wieder ein Ziel habe, ein Grund zielgerichtet zu handeln. Irgendwie hatte ich mich immer im Verdacht für irgendwas. Mir fehlte Vertrauen dahingehend, dass einfach alles in Ordnung ist und bleibt und das isses schon. Die Idee schon alleine schien mir verdächtig und langweilig. Und ich hab lieber mich verdächtigt, als andere. Das ist ja schomma was. Allerdings weiß ich heute: Es geht auch anders. Es geht immer besser, auch wenn ich keine Vorstellung darüber habe. Die ist nicht nötig. Es reicht mein Verdacht dahingehend, dass es möglich ist - und zwar im Guten und Besseren. Es gibt nicht DAS Optimum. In einem expandierenden Kosmos kann das Optimum auch wachsen und gedeihen - alleine nur den StatusQuo zu halten ist bereits der spürbare Rückschritt weil alles andere ja weiter wächst. Vielleicht fühlst du das ja.

Sorry, ist halt nur meine Erfahrung mit mir, das hat mit dir erstmal nix zu tun.
 

Sorah

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Nach einer erneut durchwachsenen Nacht hatte ich ein paar spannende Gedanken und Erkenntnisse, die ich erst mal sortieren und sacken lassen will.
Vielleicht fühlst du das ja.

Sorry, ist halt nur meine Erfahrung mit mir, das hat mit dir erstmal nix zu tun.

Deine Erfahrungen haben mich veranlasst, mal reinzufühlen, wie sich das bei mir womöglich verhält.
Es gibt Parallelen, doch ist es auch irgendwie anders. Aber ich komme dem schon auf die Spur.

DAS Optimum strebe ich zum Glück nicht an. Ich suche nur nach (m)einem Weg aus der derzeitigen Situation.
Ob es 3 Monate Keto sind, weiß ich ja auch noch nicht. Möglich, dass ich auch einen anderen Ansatz finde.
Ich werde nochmal etwas nachsehen und mir dann überlegen, wie ich es angehen will.

In einem kommentarlosen TB will ich meine Ausgangssituation und Vorgehen ausführlicher notieren.
Wahrscheinlich wird dann auch deutlicher, welche Beweggründe ich habe.
Danke für dein Feedback und die Anregungen! :*
 
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